Obst ist nicht genug
Archiv: Juni 2007

Keine Zeitung

Eine Zeitung ist eine Publikation, die regelmäßig täglich (Tageszeitung), mehrmals pro Woche oder einmal wöchentlich (Wochenzeitung) erscheint. Die Zeitung informiert einen breiten Leserkreis mit Meldungen und Kommentaren über aktuelle Ereignisse u.a. aus dem gesellschaftlichen Leben, aus der Politik, Wirtschaft und Kultur. (frei nach “Meyers Lexikon” in LexiROM)

Obwohl ich im Titel das Wort “Zeitung” zu stehen habe, ist das hier natürlich keine Zeitung im eigentlichen Sinne der Wortbedeutung. Erstmal kann nicht von einem breiten Leserkreis gesprochen werden. Es sind zwar mehr, als ich dachte und wie breit die nun im Einzelnen sind, weiß ich auch nicht, es sind aber nicht besonders viele. Und mit der Regelmäßigkeit des Erscheinens ist das auch so eine Sache, die ist eher nicht gegeben. Selbst die Themen passen nur teilweise. Aber Kommentare gibt es, nicht nur von mir, sonderne noch mehr von den Lesern, was viel interessanter ist.

Da aber Zeitung, soweit ich weiß, kein geschützter Begriff ist und Putzlowitsch allein recht kurz ausfällt, habe ich eben das “Zeitung” noch drangehängt. Zugegebebermaßen auch inspiriert von der “Hommingberger Zeitung“, was auch beim “Design” nicht zu verkennen ist. Das habe ich da schamlos abgekupfert. Aber bei sich selbst darf man sowas doch, oder?

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Keine Ahnung

Die haben einfach keine Ahnung.

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Jessie

Nein, ich bin nicht interessiert. Was bitte schön soll auch gerech.com sein? Gut, ich bin zwar Inhaber der Domain gerech.net, aber nur da ergibt das gerech zusammen mit dem .net auch einen Sinn, nämlich gerechnet. Aber das kann Jessie mangels Sprachkenntnissen leider nicht überblicken. Es ist natürlich ein generelles Problem bei Domains, welche die Endung mit in den Name einbeziehen. Da muß man einfach die Sprache verstehen, um das richtig deuten zu können.

Ein Beispiel, was mir da grad einfällt, ist Schmalz und Marmelade.

Sind Sie vielleicht am Kauf von SCHMALZUNDMARMELA.COM interessiert?

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Putzl

Kein Interesse? Schade!

Der Witz dabei ist aber, das die Domains gerech.com und z.B. auch gerech.org, gerech.info oder gerech.biz noch frei sind. Ja klar, was soll man auch damit. Wenn ich, mal angenommen, tätsächlich scharf darauf wäre, sie für mich zu sichern, könnte ich sie auch für vierzehnfuffzig im Jahr beim Webhoster meines Vertrauens bestellen, und müßte sie nicht für 90 Dollar bei einem dubiosen Domainhändler erwerben.

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Kein Humor

Da habe ich kürzlich mal so locker etwas über Katzencontent und Social-Bookmarks geschrieben und mir nichts Böses dabei gedacht und heute gibt es doch tatsächlich eine Reaktion auf meinen Beitrag. Und zwar als Artikel in eben jenem von mir zitierten Katzen-Blog.
Wenn man bei der Google-Suche nach Katzencontent den ersten Treffer “PlasticWiki” liest, schiebt das den Begriff natürlich erstmal in eine abwertende Ecke. Dabei finde ich eher, das Katzencontent mittlerweile schon eine Art Kultstatus erlangt hat und keinesfalls negativ besetzt ist. Ich habe ja geschrieben, daß es ein Klischee ist

Liebe Katzen-Blogger, widmet jetzt Euren Blog bitte nicht zum Wetterblog um :-) Schreibt weiter über Katzen, das ist mir tausendmal lieber, als die vielen Video-, Witze- und Google-Adsense-Werbeblogs. Über sowas könnte ich mich tatsächlich aufregen, aber doch nicht über 27 Bookmark-Buttons.

Ihr habt ein Thema, und wenn ich mir Eure Hauptseite Catplus.de so ansehe, habt Ihr auch Ahnung davon, worüber Ihr schreibt. Andere schreiben halt über andere Theme und haben keine Ahnung, oder sie haben ein Blog, und schreiben gar nicht, sondern klauen sich die Inhalte zusammen.

Und ich mit meinem Mischmasch-Blog habe außer meinen Eltern, Geschwistern, meiner Familie und vielleicht noch dem Sandmann niemanden, der sich überhaupt dafür interessiert, was ich hier so schreibe. Ich habe kein Thema, dafür oft ein paar Schreibfehler, ab und zu ein schönes Foto und werde demnächst eine Blogaktion starten, um ein paar mehr Leser anzulocken. Obwohl ich mir von mehr Lesern auch nichts kaufen kann.

Ja so ist das halt, so war es schon immer und so wird es auch in Zukunft bleiben.

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Keine Zeit

Da liegt die aktuelle c’t Ausgabe 14/2007 schon seit Samstag bei mir auf dem Tisch, aber erst heute bin ich dazu gekommen, das Heft mal komplett durchzublättern. Recht weit vorn stoße ich auf den Artikel “Abgekocht – Wie ein Webmaster mit Lebensmittelfotos Kasse macht”. Ja richtig, es geht mal wieder um Brötchen- Bockwurst- und andere Lebensmitteltrivial-Bilder aus einem Online-Kochbuch.

Autor Holger Bleich berichtet auf zwei Seiten (80/81) über einige der bereits bekannten Abmahnungen, juristische Aspekte und das subjektive Rechtsempfinden. Neu waren mir zumindest die vermeintlich geklauten Texte im Koch-Index aus anderen Glossartexten. Gelungen sind meiner Meinung nach auf jeden Fall die Fotos aus dem c’t-Redaktionskochstudio. In zwei Minuten wurde ein Klassiker arrangiert und fotografiert, Würstchen mit Kartoffelsalat auf Heise-Teller mit einem Klecks Senf und Petersilie garniert. Ein eindrucksvolles Beispiel, wie ressortübergreifend in einem großen Verlagshaus gearbeitet wird.
Außerdem ein schöner Erfolg für das Upload-PDF-Magazin, gleich mit seiner ersten Ausgabe in der c’t zitiert zu werden.

OsterhaseIn mein künstlerisch hochwertiges Oster-Arrangement habe ich übrigens einiges an Aufwand investiert. Die Anordnung von Osterhase, Käfer und Ostereiern auf dem Ostergras (Imitat aus Papier) hat etwa 20 Sekunden gedauert. Die Ausleuchtung, also das Körbchen im richtigen Winkel auf das Fensterbrett stellen dauerte etwa 20 Sekunden, Bild aufnehmen nochmal 20 Sekunden. macht zusammen eine Minute. Da bin ich sogar schneller als die c’t gewesen. Es wurde selbstverständlich weder ein echter Hase oder Käfer, noch wurden normale Hühnereier verwendet, sondern ein Schokoladenosterhase, ein Schokoladenkäfer und Schokoeier.

Mal sehen, wann ich meinen Osterhasen bei der Google-Bildersuche finde. Obwohl das lange dauern kann, meiner Erfahrung nach bis zu einem halben Jahr ab Onlinestellung des Bildes.
Achso, ein wesentlicher Bestandteil eines Kochrezeptes sind natürlich die Zutaten, und nun ratet mal, wer bei der Google-Bildersuche nach zutaten derzeit auf Platz 1 liegt. Na wer wohl?

Nachtrag:
Wie ich grad bei BasicThinking gesehen habe, ist der c’t-Artikel jetzt auch online verfügbar, daß war er zumindest am Dienstag abend, als ich meinen Beitrag hier geschrieben habe, noch nicht. Schön, so können sich nun auch die Nicht-Leser der gedruckten c’t an den Zwei-Minuten-Food-Styling-Bildern erfreuen.

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Der Weg ist das Ziel

Aber das Ziel ist weg. Nicht mehr da, einfach verschwunden. Oder kann ich es zwischen den dichten Nebelschwaden am Ende des Tunnels nur nicht mehr erkennen? Hab ich mich etwa schon zu weit davon entfernt oder bin ich sogar schon auf der anderen Seite des Anfangs nach hinten heruntergefallen?

Im Moment gibt es wieder eine Fülle an Blogaktionen, mit denen wohl versucht wird, das herannahende Sommerloch zu stopfen. Oder sind wir etwa schon mittendrin, im Loch?

Bei einer dieser Aktionen habe ich ja schon mitgemacht, und war zudem wohl der erste, dem die besondere Bedeutung der Pixelnummern aufgefallen ist. Aber bis zum Pixelkunstwerk ist es noch ein weiter Weg mit bisher unbekanntem Ziel, der über den Sommer hinausreichen dürfte. Gut, das Ziel ist schon klar, nämlich alle Pixel “aufzudecken, aber was am Ende rauskommt liegt unter dem Mantel des Schweigens verborgen.

Bei Blogschrott läuft ein BlogProjekt, bei dem Schrott gesammelt werden soll, eine Initiative, die mir noch aus Pioniertagen nur zu gut bekannt ist. Schrott hat ja immens an Wert gewonnen, was sogar soweit führt, daß in Nacht- und Nebelaktionen Kabel aus der Erde gerissen, Bahngleise abmontiert und Spielplätze zerlegt werden, nur um das so gewonnene Altmetall in klingende Münze umsetzen zu können. Nein, es geht bei dem Blogprojekt um das Thema “Ziele mit meinem Blog!”, wobei ich das Ausrufezeichen am Ende nicht ganz verstehe, ein Fragezeichen würde eher passen. Egal, ich werde da nicht mitmachen, eben weil ich kein Ziel erkennen kann. Oder ist mein Ziel das Ziel zu finden, dann wäre der Weg das Ziel und wir wären wieder am Ausgangspunkt.

Bei Upload-Magazin startet ein mit 100 Euro dotiertes Projekt “Blogtipps für Einsteiger” und wie der Name schon erahnen läßt, geht es um Tips für Einsteiger beim bloggen. Eigentlich eine Sache, bei der ich mir z.B. zu technischen Aspekten des Bloggens mit Wordpress durchaus eine gewisse Kompetenz zusprechen kann. Mal sehen, wenn ich Zeit habe und ein passendes Thema finde, mach ich vielleicht mit.

So, ich bin dann mal weg vom Weg in Richtung Ziel.

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Kein Thema

Es ist schon ganz angenehm, daß das hier kein sogenanntes Themenblog ist. Ich kann also schreiben, was mir gerade so einfällt. Die Kollegen von Schwerin-Schwerin können z.B. immer nur Beiträge schreiben, die im weitesten Sinne etwas mit Schwerin zu tun haben, Udo Vetter vom Lawblog schreibt nur zu juristischen Dingen und die Jungs (und Mädels?) vom BILDBlog können immer nur BILD-Artikel auseinander nehmen. Gut, da brauchen sie keine Angst zu haben, daß ihnen der Stoff ausgeht, aber irgendwie ist es doch immer wieder das Gleiche. Das liegt aber sicher nicht am BILDBlog, sondern eher an BILD.

Einen Vorteil haben thematischen Blogs natürlich, man erreicht eine höhere Leserbindung, zumindest wenn man sich einem interessanten Thema widmet. Und je nach Ziel des Blogs ist das durchaus ein wichtiger Faktor. Nur kann man bei so einem Blog nicht mal eben über das Wetter, den nächsten Urlaub oder die Katzen im Hof schreiben. Das paßt einfach nicht und würde den themengeneigten Leser verprellen.

Ich hingegen kann hier schreiben, was ich will. Zum Beispiel, daß ich kein Thema habe und schreiben kann, was ich will.

Oder das Google mal wieder sehr schnell war. Beitrag zur eBay-1-Cent-Aktion um 11:46 Uhr veröffentlicht, der erste Besucher von Google kommt um 14:13 Uhr mit “21 juni für 1 cent angebotsgebühr” auf meine Seite. Genauso bei Früher oder später, um 18:13 geschrieben, erste Googleanfrage “nie mehr zu früh kommen” bereits um 23:02 Uhr auf meine Seite.

Ich kann auch schreiben, daß ich heute Nacht träumte, die Werdestraße hier gleich um die Ecke, welche ja im Moment und auch noch für einige Zeit wegen Bauarbeiten teilweise komplett gesperrt ist, wird zu einer vierspurigen Schnellstraße ausgebaut und ich überlegt habe, daß wir dann sicher wegziehen würden.

Außerdem habe ich herausgefunden, daß die Chancen, mein NVA-Besteck bei eBay loszuwerden gar nicht so schlecht ständen. Die Übersicht der beliebtesten eBay-Suchanfragen in der Kategorie Sammeln&Seltenes DDR sieht für heute NVA auf Platz 1 und Besteck immerhin noch auf Platz 10. Könnte also passen.

Und dann habe ich heute noch meine Posaune geputzt, sie war doch schon etwas eingestaubt. So, dann werd ich gleich mal ein paar Töne blasen…

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Früher oder später

Man kann ja nicht behaupten, das die unverlangt per E-Mail zugesandte Werbung, auch als Spam bekannt, nur langweilig und eintönig ist. Entweder die Werbeversender lassen sich gestalterisch etwas einfallen, so daß die Werbung wie eine Glückwunschkarte oder ein Erpresserbrief aussieht. Oder, und das ist mir heute erstmalig in den E-Mail-Briefkasten eingeworfen worden, es wird auch der eigentlichen Inhalt optimiert. Hier zum Beispiel wurde ein lustiger Reim verwendet:

Wird er im Alter manchmal weich, nimm die Pille, dann steht er gleich!

Nun gut, ein einfacher Reim ergibt noch kein poetisches Meisterwerk, aber man sollte dem Absender das Bemühen hoch anrechnen.
Und überraschend findet man in der E-Mail noch einen weiteren derartigen Erguß, wenngleich dieser erst sichtbar wird, wenn man in den Quelltext der E-Mail schaut:

Wer abends mit der Pille wurzt, sich nachts auf seine Alte sturzt!

Und dann geht es eher weniger dichterisch weiter:

Überraschen Sie doch Ihre Partnerin!

An sich eine gute Idee, sollte man ab und zu mal machen. Aber ob dann der Vorschlag aus der nächsten Zeile ein geeignetes Mittel ist, wage ich zu bezweifeln.

Lust über zwei Stunden nicht zu kommen?

Also wenn ich mich mit meiner Frau z.B. in der Stadt für 15 Uhr verabrede und ich dann mehr als zwei Stunden nicht komme, wir sie sich sicher “bedanken”. Und überrascht wird sie auch sein, denn sooo unpünktlich bin ich eigentlich nicht.

Nie mehr zu früh kommen!

Damit habe ich meistens keine Probelme. Wenn, dann komme ich eher ein paar Minuten zu spät. Wenn ich mal etwas früher komme, nimmt mir das aber auch keiner übel.
Ärgerlich ist es aber beispielsweise, wenn der Bus (oder die Straßenbahn) zu früh kommt. Da hat man extra auf dem Fahrplan nachgesehen und ist selber ein zwei Minuten früher da, aber trotzdem sieht man ihn nur noch von hinten, weil er drei Minuten zu früh gekommen ist.

Früher oder später, das ist je nach Situation gut oder schlecht. Am besten aber, man kommt immer pünktlich.

Nachtrag:
Es scheint noch mehr Sprüche zu geben, eben (21. Juni 2007 18:50 Uhr) ist wieder einer eingetroffen. Ich werde die hier unten mal alle sammeln.

Wird er im Alter manchmal weich, nimm die Pille, dann steht er gleich!
Wer abends mit der Pille wurzt, sich nachts auf seine Alte sturzt!
Nimm die Pille, sei kein Tor, dann steht er wie ein Ofenrohr!
Nimm die Pille, sei kein Dummer, sonst schaffst du nie ‘ne gute Nummer!
Hast du blaue Pille in der Blutbahn, kannst du b*m*en wie ein Truthahn!
Die Pille ist ein wahres Gluck, die V*r*a*t geht von selbst zuruck!

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