09.03.2010 23:01 von Putzlowitsch in
Menschen,
Regionales
Ich bin kein Schlosser und kein Maurer, kein Tischler oder Maler, ich bin auch kein Koch, Bäcker oder Friseur.
Ich bin BMSR-Techniker und Nachrichtentechniker mit der Lizenz zum Löten und ich bin Informatiker. Ich habe schon mal den Kassettenrekorder (Stern-Recorder R 160) von einem Freund repariert und den Fernseher von Bekannten.
Als Jugendlicher habe ich mir einmal selbst die Haare geschnitten, was aber gründlich daneben ging. Der Friseur hat anschließend dann noch gerettet, was zu retten war. Seitdem habe ich das nicht wieder versucht.
Ich habe ganz brauchbare Wordpress-Plugins geschrieben, so manchem Strato-Webhosting-Nutzer aus seiner Verzweifelung geholfen und einen neuen Google-Bildersuche-Parameter entdeckt. Ich kann Äpfel, Bananen und anderes Obst und Gemüse so fotografieren, das es zumindest dem durchschnittlichen Bildersucher gefällt und ab und zu sogar gedruckt wird.
Ich habe versucht, mit Aktien zu handeln, was aber noch mehr daneben ging, als das Haare schneiden. Ich habe dafür richtig Lehrgeld bezahlt. Ich wollte auch mal Fußball in einem Verein spielen, bin aber über ein Probetraining nicht hinaus gekommen. Ich bin halt kein Sportler.
Als Kind wollte ich im Ferienlager bei der Arbeitsgemeinschaft “Fotographie” mitmachen, das durfte ich aber nicht, weil ich keinen Fotoapparat hatte. So wurde ich zu den “Jungen Sanitätern” gesteckt.
Bei der Armee wollte ich eine Ersatzteilkiste gewaltsam mit einer Rohrzange Wasserpumpenzange öffnen, habe die Zange dabei abgebrochen und mir die Hand verletzt.
Man muß nicht immer alles selber machen, besonders dann, wenn man es nicht kann oder einem die geeigneten Werkzeuge und Arbeitsmittel fehlen. Andere wollen auch etwas tun und können es vielleicht besser und sind zudem schneller fertig.
6 Kommentare »
15.02.2010 22:55 von Putzlowitsch in
Kultur,
Regionales
Aus der Reihe “Die 16 Bundesländer Deutschlands” gibt es dieses Jahr eine 2-Euro-Gedenkmünzen für Bremen. Die “Bildseite” zeigt das Bremer Rathaus mit dem Roland.
Ich hätte mir zwar die Bremer Stadtmusikanten gewünscht, aber das mit den Bundesländer-Münzen ist ja leider kein Wunschkonzert. Dabei heißt es in der Beschreibung zu dieser Sondermünzenreihe auf der entsprechenden Seite der Bundesbank:
… mit Abbildungen eines prägnanten Wahrzeichens oder Bauwerks je Bundesland …
Ich war zwar noch nie in Bremen, aber wenn man z.B. über die A1 Richtung Bremen fährte, begrüßen einen irgendwann Schilder mit den Bremer Stadtmusikanten, und nicht etwa mit Rathaus und Roland. Für mich zumindest ist das prägnante Wahrzeichen Bremens die “Bremer Stadtmusikanten”.
Ausgabetag war der 29. Januar 2010, es wurden abermals 30 Millionen Stück aufgelegt. Insofern gilt schon das früher bei den anderen Sondermünzen gesagte. Die normalen Umlaufmünzen haben keinen besonderen Wert, allein die Sammlerausgaben in höherer Qualität (z.B. pp) kosten mehr als der Nominalwert von zwei Euro.
Bisher sind bei mir erschienen:
1 Kommentar »
27.01.2010 18:53 von Putzlowitsch in
Vermischtes
Na das finde ich doch mal interessant, was eine freier Journalist bei “brand eins” so verdienen kann. Pro Seite im Heft sind es etwa 500 Euro. Nun wäre ja noch interessant, was man z.B. für ein Foto bekommt, sagen wir mal, für die Titelseite. Ach neee, ich will es doch nicht wissen. :-)
1 Kommentar »
11.11.2009 09:35 von Putzlowitsch in
Regionales
Heute bekam ich Post von meiner Bank. Da das Quartal für die Kontoauszüge noch nicht rum ist und auch meine TAN-Liste ausreichend unverbrauchte iTANs enthält, war ich gespannt, was das wohl sein könnte.
Es sind aber doch die Kontoauszüge, versehen mit einem Hinweisblatt, auf dem zu lesen ist:
… sind wir aufgrund gesetzlicher Änderungen (EU-Zahlungsdienste-Richtlinie) zum 31.10.2009 verpflichtet, Ihnen Ihre Auszüge ab dem 1.11.2009 monatlich statt wie bisher quartalsweise zuzusenden. …
Da steckt bestimmt die Post dahinter, kann sie nun so dreimal mehr Porto im Jahr kassieren :-)
Oder womit wird dieser monatliche Versand der Kontoauszüge begründet?
6 Kommentare »
24.10.2009 18:45 von Putzlowitsch in
Internet
Meine Scheine haben kleine Beine und laufen hin und her. Im September 2007 hatte ich sie in die Wildnis entlassen, sie marschierten los und hatten Anfang Juli 2008 den Gipfel erreicht, den 1. Platz bei der Google-Bildersuche. Die Scheine waren auch durchaus beliebt, zwar nicht so die Renner wie Katze und Tomaten, aber 40 bis 60 mal im Monat wurden sie besucht.
Doch am 20. März 2009 machten die Scheine sich still und heimlich davon, zunächst hatte ich das gar nicht bemerkt. Im April 2009 wurde ich allerdings darauf aufmerksam, denn nur noch ganz wenige Besucher wollten meinen Scheinen sehen. Auf dem Gipfel thronten sie zwar immer noch, allerdings ganz woanders, weit weg im fernen Castrop-Rauxel beim Reitverein, der eigentlich ein Ruderverein ist.
Da mir das alles sehr seltsam vorkam, fragte ich sogar beim großen TagSEOBlog um Rat. Dort hatte sich Martin schon länger mit der Bildersuche beschäftigt und eine schöne Liste mit Bilder-Gipfelstürmer-Faktoren erarbeitet. Aber bis auf Punkt 2 traf kein einziger der anderen 12 Faktoren auf meine davongelaufenen Scheine zu.
Egal, dachte ich mir, laß ich die Scheine da wo sie sind, die werden schon wissen, warum sie mir wegliefen. Schließlich hatte ich bereits neuen Scheinen die Freiheit geschenkt und diese waren bereits kurz unter dem letzen Plateau vorm Gipfel angekommen.
Vorgestern war meine Überraschung groß, als ich meine alten Scheine direkt vor meiner Haustür fand, sie waren von der Wanderschaft zurückgekehrt. Zwar noch etwas erschöpft, aber fast wie in alten Zeiten waren sie auf dem Gipfel zu finden. Was war passiert? Man hatte ihnen beim RV-Rauxel ihre Heimstatt weggenommen. Nur ein Schatten lebt noch dort, der aber auch in Richtung Österreich abgewandert ist.
Tja, nun werden sich die Scheine hier bei mir hoffentlich gut vertragen, aber so ein bißchen Konkurrenz kann bestimmt nicht schaden.
0 Kommentare »
07.10.2009 15:56 von Putzlowitsch in
Vermischtes
In den letzten Tagen habe ich von meiner Bank meine neue EC-Karte erhalten, weil meine aktuelle Karte zum Jahresende ungültig wird. Sie sieht praktisch genauso aus wie meine jetzige Karte, allerdings hat sie nun endlich wieder den Chip für die Geldkarten-Zahlungsfunktion.
Im Anschreiben, mit dem ich die neue Karte per Post erhalten habe, heißt es dann auch:
Die BankCard ec bietet Ihnen zusätzlich auch die GeldKarte-Funktion. Damit können Sie an rund 600.000 Akzeptanzstellen aller Art, im Internet, im Parkhaus und im Einzelhandel bargeldlos mit der GeldKarte bezahlen. Zusätzlich führt das Jugendschutz-Merkmal eine Altersprüfung durch und ermöglicht bei Volljährigkeit den Zugang zu geschützten Angeboten.
In erster Linie dürften mit Letzterem Zigarettenautomaten gemeint sein, die seit dem 1. Januar 2009 nur noch Zigaretten gegen Altersnachweis abgeben dürfen. Dieser Aspekt interessiert mich allerdings weniger.
Bereits die letzte EC-Karte, welche ich vor etwa 10 Jahren von der Berliner Sparkasse erhalten hatte, war mit einem Geldkarten-Chip ausgestattet.
Seitdem habe ich das elektronische „Bargeld“ vorzugsweise beim Kauf von Fahrkarten an einem Automaten der Deutschen Bahn verwendet. Das geht schneller, als mit der puren EC-Karte, da man keine PIN eingeben muß und auch kein Zahlungsbeleg ausgedruckt wird. Zumindest war es damals so, wie es aktuell ist, weiß ich nicht.
Zwar hatte meine erste Karte der Sparda-Bank auch noch einen Chip, aber auf der nächsten Karte fehlte er dann. Angeblich standen die Kosten für den Chip in keinem vernünftigen Verhältnis zur Nutzungshäufigkeit und Akzeptanz beim Kunden.
Deshalb bin ich nun doch sehr erfreut, daß der Geldchip wieder den Weg auf die Karte gefunden hat. Nachher werde ich mal ein paar Euro draufladen und gucken, wo überall ich damit bezahlen kann. Ganz bestimmt wird aber eine Schachtel Zigaretten an einem Zigaretten-Automat nicht zu meinen Testkäufen zählen.
0 Kommentare »
05.10.2009 22:42 von Putzlowitsch in
Regionales
Am Sonntag schließt die Buga Schwerin ihre Pforten. Ich habe es tatsächlich geschafft, nicht einmal auf der Buga gewesen zu sein :-)
Bis Normalität einkehrt, wird noch eine Weile vergehen, denn die Buga muß nun schrittweise zurückgebaut werden. Dem Vernehmen nach hat die Buga sogar Plus gemacht. Damit ist die Sache, wenn es denn stimmt, zumindest finanziell ein Erfolg. Es winkt wohl ein Millionengewinn. Ich weiß auch schon, was man mit dem Geld machen könnte.
Im nächsten Jahr wird Schwerin 850 Jahre alt. Das ursprünglich für die Festivitäten geplante Geld von 800 000 Euro wurde in letzter Zeit auf magere 50 000 Euro zusammengestrichen. Da könnte man doch ein paar Euro vom dicken Buga-Gewinn in den 850-Jahre-Topf werfen.
Ganz so viele Besucher, wie zur Buga kann man mit dem Stadtjubiläum sicher nicht locken, aber wenn hier nächstes Jahr so gut wie gar nichts los ist, wird kein Mensch hier her kommen.
1 Kommentar »