30.06.2010 19:22 von Putzlowitsch in
Damals,
Regionales
Das war mir gestern, als ich über den 10-Mark-Schein schrieb, gar nicht so bewußt. Heute vor 20 Jahren, am 30. Juni 1990, war die DDR-Währung den letzten Tag gültig. Zu der Zeit studierte ich in Görlitz und an jenem Samstag vor 20 Jahren war ich abends in der “Taverne” essen, um die letzten DDR-Mark auszugeben.
Ab dem 1. Juli 1990 gab es dann für die DDR-Bürger harte DM. Zuvor mußte man aber persönlich bei seiner Bank oder Sparkasse zwecks Kontenumstellung vorstellig werden. Der als Auszahlunsquittung auf dem Beleg geführte Betrag war die Summe, die man dann am ersten DM-Tag als Bargeld in Empfang nehmen konnte.
Die Umstellungszeit führte regelmäßig zu langen Warteschlangen vor den Filialen der Geldinstitute.
Es gib eine Ansichtskarte von Köpenick, auf der das Köpenicker Schloß aus der Vogelperspektive zu sehen ist. Für das Foto läßt sich der Aufnahmezeitpunkt relativ genau bestimmen. Auf dem Bild ist noch die Ecke der Köpenicker Sparkassenfiliale zu sehen, vor der eine lange Menschenschlange bis hoch auf die “Lange Brücke” steht.
Das war genau die Zeit im Mai und Juni 1990, als die Leute ihre Währungsumstellung beantragten, die dann auch als Kontenanmeldung im Personalausweis vermerkt wurde.
Mittlerweile habe ich noch eine weitere Währungsumstellung mitgemacht, die von der D-Mark zum Euro. Und es wird wohl nicht die letzte sein…
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29.06.2010 21:29 von Putzlowitsch in
Damals,
Internet
Das jemand zum Thema Geld, Münzen oder Geldscheine von der Google-Bildersuche auf meine Seite kommt, ist nichts Besonderes. Wenn aber eine Frage so konkret gestellt wird, werde ich diese dann auch direkt beantworten.
Wer war in der DDR auf dem 10 Mark Schein?
Auf dem zuletzt gültigen 10-Mark-Schein der DDR, seit 1971 im Unlauf, war die deutsche Frauenrechtlerin Clara Zetkin abgebildet. Auf der Rückseite des Scheines ist eine Frau in einer Schaltzentrale zu sehen. Es könnte sich um ein Kraftwerk oder eine Chemiefabrik handeln.
Den Vorgänger-Schein mit dem Aufdruck “Mark der deutschen Notenbank” (MDN) zierte Friedrich von Schiller. Zu dem muß ich wohl nichts weiter sagen. :-) Auf der Rückseite der 10-MDN-Banknote ist ein Industriebetrieb abgebildet, der VEB Carl Zeiss Jena.
Münzen und Scheine
Meine Scheine sind mir immer noch an den RV-Rauxel abhanden gekommen, nun hat es auch die Münzen erwischt. Diese haben sich zum Ramadan-Online verkrümelt. Immerhin weiß ich dadurch nun, das es die Zakat gibt und was das ist. Ich sag doch immer, Bilder bilden.
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30.05.2010 17:14 von Putzlowitsch in
Internet,
Kultur,
Menschen

Informationen prasseln ständig auf uns ein.
Wie eine Flutwelle schwappen sie über uns zusammen, wir drohen in ihnen zu ertrinken.
Der rettende Strohhalm treibt an uns vorbei, wir können ihn nicht erhaschen.
Zeit zerrinnt wie Wasser zwischen unseren Fingern, spült die Informationen in den Ausguß der Weltgeschichte.
Das Licht der Erleuchtung ist lange schon erloschen, Dunkelheit umgibt den einst glühenden Draht.
Im unendlichen Strom der Zeit sind wir weniger als Nichts, lassen uns treiben zu einem unbekannten Ziel.
Es gibt keinen Anfang und kein Ende, kein richtig oder falsch, kein wichtig oder nichtig.
Wir ertrinken in einer nicht enden wollenden Informationsflut, uns steht das Wasser des Wissens bis zum Hals.
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24.05.2010 19:17 von Putzlowitsch in
Internet,
Menschen
Geld, Finanzen, klingende Münze, Rubel, Money, Knete, Bargeld, Mittel, Kleingeld, Asche, Heu, Flocken, Pinkepinke, Pinke, Steine, Taler, Kies, Zaster, Moneten, Moos, Penunzen, Mücken, Kröten, Mäuse, Lappen, Pulver, Eier, Piepen, Kohle, Kohlen, Emmchen, Blech, Draht, Zwirn, Zunder, Koks, Mammon, schnöder Mammon, Maxen und so weiter und so weiter.
Wenn es ums Geld geht, sind die Menschen erfinderisch. Einerseits, was die Bezeichnung desselben anbelangt, denn so direkt spricht man nicht gern darüber. Andererseits gibt es auch unzählige Möglichkeiten, Geld zu verdienen bzw. an Geld zu kommen.
Man könnte einer ehrlichen Arbeit nachgehen, um damit das Geld für das täglich Brot zu verdienen. Man könnte Lotto spielen oder an der Börse spekulieren, was in etwa auf dasselbe hinausläuft. Oder man startet ein Blog.
Geld verdienen beim Bloggen?
Ja sicher geht das, aber ist das auch sinnvoll und richtig und moralisch oder sonstwie vertretbar? Das Thema das Webmaster-Fridays für diese Woche lautet “Geld Geld Geld! Wie wichtig ist Geld verdienen beim Bloggen?“.
Um die Frage direkt zu beantworten sei gesagt, Geld spielt für mich beim Bloggen keine Rolle. Ich sehe das Betreiben eines Blogs als Hobby an, es macht mir Spaß und bei anderen Hobbys erwartet ich auch nicht unbedingt, daraus wieder Kapital schlagen zu können.
Bloggen aus Spaß an der Freude
Wenn jemand sein Blog als Hobby betreibt, sollte “Geldverdienen mit Bloggen” eigentlich keine Option sein. Auch das oft angeführte “Argument”, ja wenigstens die Betriebskosten für Hosting und Domain reinholen zu wollen, ist eher vorgeschoben.
Wie sieht es denn bei anderen Hobbys aus? Der Filmfreund, der regelmäßig ins Kino geht, wird kaum erwarten, das für die Eintrittskarte bezahlte Geld irgendwie wieder reinzubekommen. Wer aus Leidenschaft Blechdosen sammelt, wird kaum damit Einnahmen erzielen wollen. Bei vielen anderen Freizeitvergnügen ist das nicht anders.
Wer etwas mit Freude und Spaß tut ist auch gerne bereit, dafür Geld auszugeben.
Einen weiteren Aspekt, der meine persönliche Entscheidung gegen z.B. Werbung auf meinen Blogs beeinflußt hat, will ich nicht verschweigen. Ich bin kein Jurist, aber meines Wissens greifen bestimmte gesetzliche Regelungen wie Marken- oder Wettbewerbsrecht nur im “geschäftlichen Verkehr”. Durch die Aufschaltung von Werbung bewegt man sich aber wohl genau in diesem geschäftlichen Bereich, der ohne Werbung außen vor wäre. Dieses zusätzliche Risiko sind mir die vielleicht 5 oder 10 Euro im Monat nicht wert.
Bloggen für Geld
Auch das ist natürlich möglich, letztendlich ist es eine persönliche Entscheidung, ob man das will und welche Ziele man mit einem Blog verfolgt. Ein Ziel kann das Geldverdienen sein, warum nicht. Da ist ein Blog nichts anderes als jede andere Art von Website.
Die Zeiten, in denen Blogs ein persönliches Tagebuch über Katzen oder Strickmuster waren, sind schon längst vorbei. Blogs haben bereits vor Jahren ihre “Unschuld” verloren.
Geld regiert die Welt
Ganz ohne Geld geht es nicht. Geld als allgemeines, universelles Tauschmittel ist durch seine Funktion, gegen alle Waren tauschbar zu sein, in einer arbeitsteiligen Wirtschaft unentbehrlich geworden. Einerseits muß man Geld verdienen, um es andererseits zur Befriedigung der eigenen Bedürfnisse wieder ausgeben zu können.
Wie das nun genau passiert, ist eine persönliche Entscheidung, wie so vieles im Leben. Wer mit Bloggen Geld verdienen will, kann das natürlich machen. Wer ein Blog als Hobby betreibt sollte allerdings darüber nachdenken, ob es, und sei es auch nur für das Reinholen der Betriebskosten, wirklich notwendig ist, das Bloggen z.B. über Werbung zu monetarisieren.
In diesem Sinne “frohes bloggen” :-)
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23.05.2010 21:22 von Putzlowitsch in
Essen,
Internet
Das Obst der Woche sind zur Zeit hier bei mir Banane, Erdbeeren, Aprikosen und Blaubeeren (Heidelbeeren). Das Angebot an heimischen Erdbeeren ist recht gut. Allerdings halten sich Erdbeeren nicht besonders lange und sollten möglichst zeitnah verzehrt werden.
Gut, dieser Beitrag hier ist sowas wie ein kleines Lebenszeichen von mir, nachdem es ja in den letzten Wochen bei der PZ etwas ruhiger zuging, um nicht zu sagen, Funkstille herrschte.
Ich hatte einfach keine Zeit, mich um das Blog zu kümmern und war zudem auch für fast eine Woche auf Dienstreise. Nun will ich aber doch wieder etwas öfter einen Beitrag schreiben, morgen vielleicht schon zum aktuellen Thema des Webmaster-Fridays “Geld, Geld und nochmals Geld” (oder so ähnlich).
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09.03.2010 23:01 von Putzlowitsch in
Menschen,
Regionales
Ich bin kein Schlosser und kein Maurer, kein Tischler oder Maler, ich bin auch kein Koch, Bäcker oder Friseur.
Ich bin BMSR-Techniker und Nachrichtentechniker mit der Lizenz zum Löten und ich bin Informatiker. Ich habe schon mal den Kassettenrekorder (Stern-Recorder R 160) von einem Freund repariert und den Fernseher von Bekannten.
Als Jugendlicher habe ich mir einmal selbst die Haare geschnitten, was aber gründlich daneben ging. Der Friseur hat anschließend dann noch gerettet, was zu retten war. Seitdem habe ich das nicht wieder versucht.
Ich habe ganz brauchbare Wordpress-Plugins geschrieben, so manchem Strato-Webhosting-Nutzer aus seiner Verzweifelung geholfen und einen neuen Google-Bildersuche-Parameter entdeckt. Ich kann Äpfel, Bananen und anderes Obst und Gemüse so fotografieren, das es zumindest dem durchschnittlichen Bildersucher gefällt und ab und zu sogar gedruckt wird.
Ich habe versucht, mit Aktien zu handeln, was aber noch mehr daneben ging, als das Haare schneiden. Ich habe dafür richtig Lehrgeld bezahlt. Ich wollte auch mal Fußball in einem Verein spielen, bin aber über ein Probetraining nicht hinaus gekommen. Ich bin halt kein Sportler.
Als Kind wollte ich im Ferienlager bei der Arbeitsgemeinschaft “Fotographie” mitmachen, das durfte ich aber nicht, weil ich keinen Fotoapparat hatte. So wurde ich zu den “Jungen Sanitätern” gesteckt.
Bei der Armee wollte ich eine Ersatzteilkiste gewaltsam mit einer Rohrzange Wasserpumpenzange öffnen, habe die Zange dabei abgebrochen und mir die Hand verletzt.
Man muß nicht immer alles selber machen, besonders dann, wenn man es nicht kann oder einem die geeigneten Werkzeuge und Arbeitsmittel fehlen. Andere wollen auch etwas tun und können es vielleicht besser und sind zudem schneller fertig.
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15.02.2010 22:55 von Putzlowitsch in
Kultur,
Regionales
Aus der Reihe “Die 16 Bundesländer Deutschlands” gibt es dieses Jahr eine 2-Euro-Gedenkmünzen für Bremen. Die “Bildseite” zeigt das Bremer Rathaus mit dem Roland.
Ich hätte mir zwar die Bremer Stadtmusikanten gewünscht, aber das mit den Bundesländer-Münzen ist ja leider kein Wunschkonzert. Dabei heißt es in der Beschreibung zu dieser Sondermünzenreihe auf der entsprechenden Seite der Bundesbank:
… mit Abbildungen eines prägnanten Wahrzeichens oder Bauwerks je Bundesland …
Ich war zwar noch nie in Bremen, aber wenn man z.B. über die A1 Richtung Bremen fährte, begrüßen einen irgendwann Schilder mit den Bremer Stadtmusikanten, und nicht etwa mit Rathaus und Roland. Für mich zumindest ist das prägnante Wahrzeichen Bremens die “Bremer Stadtmusikanten”.
Ausgabetag war der 29. Januar 2010, es wurden abermals 30 Millionen Stück aufgelegt. Insofern gilt schon das früher bei den anderen Sondermünzen gesagte. Die normalen Umlaufmünzen haben keinen besonderen Wert, allein die Sammlerausgaben in höherer Qualität (z.B. pp) kosten mehr als der Nominalwert von zwei Euro.
Bisher sind bei mir erschienen:
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