Fröhliche Weihnachten 2009

Fröhliche Weihnachten wünscht die Putzlowitscher Zeitung allen Lesern.

Heute ist vierter Advent, die vierte Kerze auf dem Adventskranz wird angezündet, man sitzt mit der Familie bei Bethmännchen und Baumkuchen gemütlich in der warmen Küche. Daß die Küche warm ist, ist im Moment ganz besonders wichtig. Nachts lagen die Tiefsttemperaturen bei -13 °C, in der kommenden Nacht soll es noch kälter werden.
Morgen ist kalendarischer Winteranfang, wettermäßig war der ja nun schon vor ein paar Tagen. Da der Winteranfang gleichzeitig die Wintersonnenwende ist, werden ab morgen die Tage wieder länger und die Nächte kürzer.
Die Bethmännchen hat uns wieder Tante Ingvild geschickt, besten Dank! Bethmännchen sind eine Frankfurter Gebäckspezialität, die besonders zur Weihnachtszeit gebacken und gegessen wird. Tante Ingvild wohnt übrigens nicht in Frankfurt am Main direkt, sondern im Frankfurter Raum, etwa 60 Kilometer nordwestlich von Frankfurt.
Außerdem “überwintere” ich als Tabellenführer bei meiner kleinen Fußballbundesliga-Tipprunde. Aber gut, wir sind im Moment nur noch drei aktive Teilnehmer. Auch wenn das letzte Spiel vor der Winterpause nocch nicht zu Ende ist, kann mir mit 5 Punkten Vorsprung niemand mehr den “Herbstmeister” streitig machen :-)
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Heute ist erster Advent, die erste Kerze auf dem Adventskranz wird angezündet, man sitzt mit der Familie bei Lebkuchen und Weihnachtsstollen gemütlich in der warmen Küche. Am Morgen war man in der Kirche zum Adventsgottesdienst, die Kinder sangen und die Orgel spielte. Der Pastor sprach von den Symbolen der vier Adventssonntage (Krone, Kreuz, Herz und Geschenk) und erklärte, was sie bedeuten.
Bei Krone denkt man sofort an Prinzen und Könige. Manch einer meint, er sei ein kleiner König. Aber hier geht es um den König der Herzen. Wer das wohl ist?
Bei Kreuz denke ich zuerst an Friedhof und Tod. Bei Herz denke ich an Liebe und bei Geschenk an den Weihnachtsmann. So ist das.
4 Kommentare »Man sollte schon rechtzeitig an die Adventszeit und Weihnachten denken (Tip 105 :-) und auch darüber schreiben. So habe ich hier mal alle Adventskerzen vom letzten Jahr zuammengefaßt, 1. Advent – eine Kerze, 2. Advent – zwei Kerzen, 3. Advent – drei Kerzen und 4. Advent – vier Kerzen. Klar, was sonst :-)
Kerzen gehören zum Advent und zum Weihnachtsfest einfach dazu. Sie verbreiten eine angenehm wohlige Wärme und anheimelnde Stimmung. Auch am Weihnachtsbaum verwenden wir richtige Kerzen und keine elektrische Imitation. Man sollte dann natürlich den Weihnachtsbaum mit angezündeten Weihnachtsbaumkerzen nicht unbeaufsichtigt lassen. Aber das ist kein Problem, schließlich ist es unterm Weihnachtsbaum auch gemütlich und man verweilt dort gerne für einen besinnlichen Moment oder länger.
Zum Löschen der Kerzenlichter haben wir noch so einen altmodischen Kerzenlöscher, eine Art Messinghütchen mit einem Stiel dran. Meist streiten sich dann die Kinder fast, wer damit die Kerzen ausmachen darf. Mir bleiben in der Regel die Kerzen ganz oben bei der Baumspitze vorbehalten.
So lange ist es gar nicht mehr hin, bis zum ersten Advent. Am Sonntag ist bereits das Ende der Sommerzeit und die Uhren werden in der Nacht von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Dann ist in drei Wochen bereits Volkstrauertag, eine Woche später der Totensonntag und schon in fünf Wochen ab Sonntag, am 29. November, der 1. Advent.
Bevor der Weihnachtsbaum abgeschmückt und entsorgt wird, habe ich schnell noch ein paar Bilder gemacht:

Advent, Advenne, viere Lichterli brenne…
Heute ist vierter Advent, die vierte Kerze auf dem Adventskranz wird angezündet, man sitzt mit der Familie bei Lebkuchen und Weihnachtsstollen gemütlich in der warmen Küche. Heute Morgen waren wir nicht in der Kirche. Ich habe mir den Luxus geleistet und bis etwa 10:00 Uhr geschlafen, dann gabe es erst gegen 10:30 Uhr Frühstück. Mittagessen gab es aber schon gegen Eins, danach haben wir gemeinsam die Folgen zehn bis vierundzwanzig (10-24) von “Beutolomäus sucht den Weihnachtsmann” geschaut.
Heute ist aber nicht nur der vierte Advent, heute ist auch Wintersonnenwende und damit der astronomische Winteranfang. Nun werden die Tage wieder länger und die Nächte kürzer. Und es wird vermutlich auch kälter werden, aber trotzdem zu Weihnachten keinen Schnee geben. Also keine “Weiße Weihnacht”, wobei ich heute beim Kaffetrinken im Familienkreis auf eine ganz andere Deutung von “Weiße Weihnacht” gekommen bin. Weiß ist nämlich auch die liturgische Farbe zu Weihnachten, also “Weiße Weihnachten”. In der Vorweihnachtszeit, also Adventszeit ist es z.B. Violett, zu Ostern wieder Weiß und zu Pfingesten Rot. Bei der Farbgebung sind sich sogar katholische und evangelische Kirche halbwegs einig, was in anderen Bereichen ja nicht unbedingt der Fall ist.
Im Winter, wenn die Tage kurz sind, und es schon gegen 4 Uhr nachmittags dunkel wird, braucht man künstliches Licht, wie es etwa eine Glühbirne, oder besser gesagt, Glühlampe erzeugt.
Wenn es nach der EU geht, wird die Glühlampe demnächst von der Bildfläche verschwinden, hat dann gewissermaßen ausgeglüht. Aber was kommt dann? Leuchtstoffröhren, Energisparlampen oder LED-Leuchtmittel? Oder man geht zurück zu Petroleumlampe, Kienspan und Kerze. Das Licht der vier Kerzen vom Adventskranz reicht sogar zum Stricken, Kekse oder Clementinen essen und Kaffeetrinken. Also, was will man mehr…
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