22.05.2009 22:27 von Putzlowitsch in
Essen,
Kultur,
Menschen,
Regionales,
Technik,
Vermischtes
So, seit etwa zwei Monaten laufe ich nun jeden zweiten Tag (bis auf zwei Ausnahmen), das soll fürs Erste reichen, ich höre auf, ich mache nicht mehr weiter.
Nein, war nur ein Scherz. Das war heute lediglich mein letzter Lauftag vor der Dienstreise nächste Woche. Falls im Koffer noch genug Platz für die Laufsachen ist, nehme ich die mit und werde auch dort ein- oder zweimal eine Runde im Schloßpark drehen, vielleicht auch gleich zwei Runden. Doch doch, es werden wohl jeweils zwei Runden werden, eine Runde ist zu wenig. Zwei sind knapp 5 km, das sollte problemlos möglich sein.
Doch, ich muß die Laufsachen mitnehmen, laß ich halt den Schlafanzug und eins von den zwei Oberhemden hier, oder so :-)
Wird schon irgendwie passen. Da ich mit der Bahn fahre, kann nicht allzu großzügig Sachen einpacken, ich muß ja alles, wenn auch meist nur ein paar Meter, selbst tragen. Von Bahnhof zu Bahnhof bin ich übrigens 6 1/2 Stunden unterwegs. Ist also nicht gleich um die Ecke.
Falls sich nun jemand fragt, was das alles mit Tomaten zu tun hat, dem rufe ich zu: “Ich weiß es auch nicht.”
Die hatte ich kürzlich nur grad hier, und da man selten so viele Tomaten auf einen Haufen hat, konnte ich mir ein paar Tomaten-Bilder nicht verkneifen. Dabei ist mir mal wieder aufgefallen, das der Autofokus meiner Kamera unter einer gewissen Rotblindheit zu leiden scheint. War mit AF nichts zu wollen, glücklicherweise gibt es ja noch den manuellen Fokus.
Und ich gebe freimütig zu, ich höre ab und zu gerne ABBA, wie im Moment gerade. Dafür muß man sich noch nicht schämen, oder?
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28.04.2009 17:37 von Putzlowitsch in
Essen,
Vermischtes

Die Tomaten sind schön rot,
schmecken prima auch auf Brot.
Sind Gemüse oder Früchte,
je nachdem, wie ich sie züchte.
Zu Tomaten passen auch,
Champignons und grüner Lauch.
Abgeschmeckt mit feinen Kräutern,
das muß ich wohl nicht erläutern.
Ob auf Nudeln oder Pizza,
die Tomaten, selbst aus Nizza,
oder aus dem Bio-Laden,
sollen Euch nicht wirklich schaden.
Müßt Ihr mal aufs Essen warten,
ganz egal, auf welche Arten,
ob zu Haus’, am Automaten,
rate ich Euch zu Tomaten.
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29.11.2008 18:41 von Putzlowitsch in
Essen,
Internet
Nein, es sind nicht etwa die Äpfel, es ist die Banane. Zumindest dann, wenn ich dafür meine Google-Bildersuchstatistik zu Rate ziehe. In den letzen zwei Wochen kamen 750 Besucher mit dem Suchbegriff Banane oder Bananen auf meine Seite. Interessant ist hier auch das Verhältnis von Einzahl zu Mehrzahl. Für Banane gab es 540 Treffer, für Bananen waren es nur 210.
Speziellere Anfragen wie Wo wachsen Bananen?, Banane essen schale oder warum sind die bananen (ja wie oder was eigentlich?) zähle ich da nicht mit, nur die Einzelbegriffe selber.
Auf den zweiten Platz kommen die Äpfel, da gab es in den letzten 14 Tagen für Apfel und Äpfel zusammen 680 Treffer, wobei hier das Verhältnis Einzahl zu Mehrzahl umgekehrt ist. Es wird mehr nach dem Begriff Äpfel (405) als nach Apfel (275) gesucht.
Die Statistik ist natürlich nicht wirklich aussagekräftig, denn ich sehe ja nur, wer bei einer Suche nach dem jeweiligen Begriff dann tatsächlich auf eines meiner Bilder klickt. Das hängt zum einen davon ab, auf welcher Seite und Position ich in den Suchergebnisseiten stehe, und natürlich auch davon, ob nun dem Suchenden eines meiner Bilder mehr oder weniger gefällt. Vielleicht ist es einfach so, daß das Banane-Bild schöner ist als das Äpfel-Bild und daher viel häufiger angeklickt wird, trotzdem aber nach Äpfeln viel häufiger gesucht wird.
Wer es genauer wissen will, kann ja mal Google-Trends befragen, die wissen dann tatsächlich, wie oft ein Suchbegriff angefragt wurde.
Im Unterschied zur Banane sind meine Äpfel aber schon länger bei der Suche zu finden, sie haben es mittlerweile sogar auf Platz 1 geschafft. Ebenso auf den ersten Platz konnten sich die Tomaten und die Aprikose vorarbeiten. Auch meine Gurken und Gurke sind gut vertreten. Beim Gemüse liegen übrigens die Tomaten (Tomate) mit 475 in der Wählergunst vor den Gurken (Gurke) mit 330 Treffern. Auch hier ist das Einzahl zu Mehrzahl-Verhältnis unterschiedlich und sogar noch deutlicher als beim Obst: Tomate/Tomaten=22/453 und Gurke/Gurken=264/66
Damit das hier nicht zu einseitig wird, möchte ich jetzt auch mal die Kollegen von Lebensmittelfotos erwähnen :-) Die haben es immerhin bei einer Sache bereits geschafft, das gewisse Online-Kochbuch vom Platz 1 zu verdrängen, nämlich bei den Champignons. Möglicherweise auch noch bei weiteren Dingen, bei den Champignons war es mir zumindest aufgefallen. Wenn ich mich recht erinnere, waren deren Champignon-Fotos auch mit die ersten, die dort Online gingen. Vielleicht kann ja mal jemand von den “Lebensmittelfotos” ein wenig statistische Auswertung betreiben, würde mich schon interessieren, wie es da so aussieht.
Auch bei mir gehören die Champignons, nach Brötchen und Bananen, mit zu meinen ersten Lebensmittelfotos, die ich hier veröffentlicht habe. Sie liegen aber derzeit nur auf Seite 3.
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31.07.2008 21:57 von Putzlowitsch in
Essen
Schon erstaunlich, daß es für mich immer noch neue Tomatensorten zu entdecken gibt. Diese hier heißt Ochsenherz und ist eine ungarische Tomatenzüchtung, die sich durch die eigenwillige, faltige und wulstige Form auszeichnet. Wie sie schmeckt, weiß ich nicht, ich habe noch nicht probiert. Nach der geschmacklichen Enttäuschung mit den bunten Tomaten bin ich vorsichtig geworden und habe erstmal nur eine gekauft. Aber so eine Ochsenherz ist auch deutlich großer, als die eher kleinen, bunten Tomaten. Damit dürften die Ochsenherz-Tomaten zu den Fleischtomaten zählen.
Und dann gibt es da noch die T-Tomaten, die Rispentomaten, die Cherry-Strauch-Tomaten, und, und, und…
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10.06.2008 21:23 von Putzlowitsch in
Essen
Das Ratebild mit der als Melone getarnten grünen Tomate war ja schnell aufgelöst. Diese grüne Tomate ist nicht etwa deshalb grün, weil sie noch nicht reif ist. Vielmehr gibt es speziell gezüchtete bunte Tomaten. Außer der grünen mit dem Melonenmuster sind hier noch gelbe und orange Tomaten dabei. Also bunt sind die Tomaten auf jeden Fall.
Was gut aussieht muß deshalb noch lange nicht gut schmecken. Und tatsächlich, die bunten Tomaten schmecken ziemlich fad, wenn nicht sogar nach gar nichts. Sie sind also eine Art Geschmacklosigkeit. Für mich war das eine richtige Enttäuschung, als ich die grüne, gelbe und orange Tomate probiert hatte. Auch wenn man sagt, “das Auge ißt mit”, hier kann der hübsche Anblick den bescheidenen Geschmack nicht wettmachen. Auch mit viel Salz und Pfeffer ist da nichts zu machen. Dann schmecken die Dinger nach Salz und Pfeffer, aber nicht nach Tomate.
Ein bißchen entschädigt wurde ich dann durch diese roten Tomaten in einer länglichen Form. Die sehen nicht nur schön rot aus, wie man das von Tomaten erwartet, sondern sie schmecken auch nach Tomate. Im Hintergrund ist noch eine Mini-Gurke zu sehen, das Ganze ist also ein Tomaten-Gurken-Arrangement. Sieht ganz hübsch aus, paßt aber auch geschmacklich zusammen, finde ich. Ich weiß gar nicht genau, ob diese länglichen Tomaten einen besonderen Namen haben, ich würde sie vielleicht Eiertomaten oder Flaschentomaten nennen.
Damit man mir glaubt, daß dieses melonenähnliche Teil auch wirklich eine Tomate ist, habe ich die diese und die anderen bunten Teile mal geviertelt. So kann man gut erkenne, daß es sich um Tomaten handelt.
Insgesamt bieten bunte Tomaten einen netten Anblick, haben kaum bis wenig Geschmack, sind aber eine tolles Motiv für ein paar Bilder oder Fotos aus dem Bereich Lebensmittelfotos.
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16.03.2008 21:53 von Putzlowitsch in
Essen,
Internet
Hab ich etwa Tomaten auf den Augen, sehe ich nicht richtig? Da dachte ich, schon die gut 500 Links in einem Kommentar sind viel, es geht aber noch mehr. Gestern wollte hier jemand einen “Kommentar” hinterlassen, der sagenhafte 2657 Links enthielt (Datenmenge 333 kB), mehr auch nicht, nur die Links. Alle zeigten wieder auf groups.google.com/group/… und waren inhaltlich zum Thema Online-Casino (gambling, casino, poker, blackjack, roulette, baccarat, keno …) angelegt. Lustigerweise sollte das ein Kommentar zum Beitrag “Trackback-Spam und was ich dagegen tue” werden.
Außerdem habe ich noch zwei schöne Tomaten-Bilder im Angebot. Paßt jetzt zwar nicht zu den 2657 Links, aber egal, irgendwo muß ich die ja unterbringen. Das sind übrigens Party-Tomaten, die für einen bunten Salat mit Tomate und für einen Nudelauflauf, auch mit Tomaten, und natürlich für den tomatigen Belag einer Pizza verwendet wurden. Im Moment habe ich nicht nur Tomaten auf den Augen, sondern wahrscheinlich auch in der Nase, denn diese sitzt zu, wie man so sagt. Morgen wird es hoffentlich besser, gute Nacht!
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26.02.2008 22:10 von Putzlowitsch in
Essen,
Internet,
Technik
Der Bedarf an Lebensmittelfotos im Internet ist ungebrochen. Aber nicht nur die Frage, woher man schöne Fotos z.B. von Gemüse bekommt, bewegt die Gemüter. Auch, und das finde ich sehr lobenswert, das Interesse am Fotografieren von Lebensmitteln nimmt zu. Wie anders sollte man sonst die Frage “Tomaten richtig beleuchten” interpretieren, die mich gerade via Googlesuche erreichte. Denkbar wäre auch, das jemand in seinem dunklen Keller ganzjährig Tomaten züchten möchte und entsprechende Tips für die Beleuchtung sucht. Das halte ich aber für eher unwahrscheinlich und so möchte ich die Frage hier so beantworten, wie ich sie verstehe.
Ganz allgemein verweise ich zunächst auf meinen Artikel zur Lebensmittelfotografie, der die Grundzüge meiner Herangehensweise beschreibt. Speziell für Tomaten kommen aber noch weitere Aspekte dazu. So sollte man es unbedingt vermeiden, die Tomaten zu blitzen. Sie könnten sich dadurch derart erschrecken, daß sie aufplatzen oder zumindest ziemlich blaß werden. Es gibt zwar durchaus Situationen, in denen Tomaten geblitzt werden, aber darauf haben wir keinen Einfluß. Wenn sie beispielsweise im öffentlichen Straßenverkehr zu schnell fahren, werden sie möglicherweise geblitzt, dann sind sie aber selber Schuld.
Ebenso ist das Besprühen von Tomaten mit kaltem Wasser vor dem Fotoshooting keine gute Idee. Auch hier muß man damit rechnen, daß sich die Tomate erschreckt (ich sag nur: Eier abschrecken), vor Kälte zittert und so keine wirklich gute Figur macht.
Das beste Licht ist meist Tageslicht. Man findet es in seiner reinsten Form eher draußen, also raus mit den Tomaten in die Natur. Da stammen sie her (falls sie nicht aus Holland kommen), fühlen sich wohl und sicher. Am besten die Tomaten im Garten, notfalls auch auf dem Balkon, auf einen weißen Tisch legen und schräg von oben fotografieren. Direktes Sonnenlicht ist allerdings zu vermeiden, ideales weiches Licht bietet ein leicht bedeckter Himmel am Vormittag oder Nachmittag. Je nach gewünschter Bildwirkung geht man nahe an die Tomaten heran, so ergibt sich ein stärkerer räumlicher Eindruck. Oder man entfernt sich von den Tomaten und fotografiert mit langer Brennweite. Dadurch wirkt das Bild distanziert, weniger Tief und bei geöffneter Blende erzielt man bei Bedarf eine leichte Unschärfe. Das kann durchaus gewollt sein, wenn man eine Haupttomate in den Mittelpunkt des Interesses rücken will.
Nur Mut, lieber Google-Besucher. Falls Du eine Digitalkamera hast, mach einfach 20 oder 30 Bilder von den Tomaten. Variiere dabei Blickwinkel, Abstand und Brennweite. Experimentiere auch mit anderen Lichtquellen. So sammelst Du Erfahrungen und bekommst ein Gefühl für gute Beleuchtung, Bildaufteilung und Bildwirkung. Viel Erfolg!
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