Obst ist nicht genug
Kategorie: Kultur

Das Rathaus in … na ratet mal

Warum heißt ein Rathaus Rathaus? Weil man raten muß, wo es haust. :-)

Ein Rathaus ist traditionell ein repräsentatives Gebäude am Marktplatz. Ursprünglich als Sitz des Bürgermeisters, des Stadtrats und des Stadtgerichts hat es meist auch einen Festsaal. Es gibt viele bekannte und berühmte Rathäuser. Ein paar Rathäuser kann man hier bei mir schon finden:

Das Köpenicker Rathaus ist durch den Geniestreich des Hauptmanns von Köpenick berühmt geworden. Leider ist es nun seit mehreren Jahren, wenn man von der Köllnischen Vorstadt kommt, von einer häßlichen Stahlbau-Brücke verdeckt.

Auch durch Streiche bekannt geworden ist das Schildauer Rathaus. Hier hatten die Schildauer Bürger (Schildbürger) allerlei recht eigenartige Ideen. So wollten sie in das Rathaus, bei dem die Fenster vergessen wurden, Sonnenlicht mit Körben und Krügen hineinschaffen.

Auch Schwerin hat ein Rathaus. Es ist wohl nicht wirklich berühmt, aber es ist das Rathaus meiner Heimatstadt und so kann ich es schlecht unter den Tisch fallen lassen. Im Übrigen sind die Wolken im Bild nur nachträglich hinzugefügt, so ein paar Wolken sollte man immer auf Lager haben. :-)

Das Bremer Rathaus kenne ich selbst noch nicht, es ist mir bisher nur in Form von 2-Euro-Münzen untergekommen. Wie bei einigen anderen Rathäusern auch, steht vor dem Rathaus in Bremen ein Roland. So ein Roland symbolisierte früher hohe Gerichtsbarkeit oder städtische Rechte und Freiheiten.

Rathäuser sind keine deutsche Erfindung und so gibt es auch in Prag ein sehr bekanntes Rathaus. Das Altstädter Rathaus ist vielen durch die berühmte astronomischen Uhr mit den 12 Aposteln bekannt. Jeweils zur vollen Stunde drängeln sich die Touristen davor, um die Parade der zwölf Apostel zu sehen.

Aber wo stehen die drei Rathäuser auf den Bildern ganz oben? Na ratet mal…

Mitarbeiter der Putzlowitscher Zeitung und deren Angehörige dürfen nicht mit raten!

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David Garrett oben ohne?

David Garrett Rock Symphonies Open Air 2010Ich merke es an den steigenden Zahlen von Besuchern, die über die Googlesuche auf meine Seite gelangen, die Ferien- und Urlaubszeit neigt sich langsam dem Ende entgegen. Damit kommen auch wieder mehr eigenwillige, lustige oder bemerkenswerte Suchanfragen zur Putzlowitscher Zeitung.

Die erste Anfrage kommt von der Bildersuche und lautet: david garrett oben ohne. Nun ja, wer es braucht… Mein Bild findet man derzeit dazu auf der vierten Ergebnisseite, allerding habe ich in dem Artikel über das Open-Air-Konzert “David Garrett – Rock Symphonies” nichts von “oben ohen” geschrieben, vom Bild ganz zu schweigen und überhaupt, oben ohne was denn eigentlich?

2 Euro Münze BremenAußerdem suchte jemand nach: Bilder der Rathaeuser der 16 Bundesländer. Es gibt zwar den Bundesrat, aber sicher keine Bundesrathäuser. Bestenfalls die jeweiligen Landeshauptstädte der Bundesländer haben Rathäuser, dann müßte man die Suchanfrage aber etwas anders formulieren.

Der Fragesteller kam übrigens über die Google-Universal-Search und hatte mein Bild der 2 Euro Münze Bremen mit Rathaus und Roland angeklickt.

KreuzspinneUnklarheiten scheint es auch noch bei den Spinnen zu geben. Die Sucheanfragen spinne mit kreuz auf dem rücken und spinne mit weißem Kreuz gehen für mich eindeutig in Richtung Kreuzspinne.

Warum wohl heißt die Kreuzspinne Kreuzspinne? Richtig, weil sie ein Kreuz auf dem Rücken hat. Kann aber sein, daß es auch noch andere Spinnen mit einem Kreuz gibt, da bin ich mir nicht sicher.

BananenZu guter Letzt müßte noch schnell die Frage geklärt werden: wie mache ich bananen? Wie jetzt machen? Bananen kann man in dem Sinne nicht machen. Man könnte eine Bananenstaude im Garten pflanzen und darauf hoffen, irgendwann eine gute deutsche Banane ernten zu können. Aber wirklich funktionieren wird das vermutlich nicht.

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Ein paar Wolken – Wolkenreise

So, ein paar Wolken habe ich noch. Oder besser gesagt, die Fotos bzw. Bilder von Wolken. Kommt mit auf meine kleine Wolkenreise. :-)

Die ersten beiden Wolkenbilder sind von der Radtour um den Schweriner Innensee, das Foto mit Wolken und dem Schweriner Schloß ist schon etwas älter.

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Freitag, der 13. August 2010

Kalender August 2010Heute ist Freitag der Dreizehnte, also mal wieder so ein komischer Tag, an dem man angeblich Unglück haben soll, am besten in Bett bleibt und keinen Tür vor den Fuß setzt.
Wenn ich so auf die vergangenen 13. Auguste zurückblicke, waren da z.B. zu meiner Schulzeit immer die langen achtwöchigen Sommerferien.

Sommerferien in der Hohen Tatra

In meinen letzten Sommerferien im August 1982 war ich für knapp zwei Wochen in der Hohen Tatra in der damaligen ČSSR. So viele Sternschnuppen wie dort habe ich später nie mehr gesehen. Die klare Gebirgsluft, die Ferne zu großen Städten, kaum Umgebungslicht und natürlich der Zeitpunkt selbst zum Maximum der Perseiden waren dabei auschlaggebend.

Hohe TatraAm Freitag, den 13. August, stand die Tour nach Tatranská Lomnica an. Ziel war die 2632 Meter hohe “Lomnitzer Spitze”. Um 7:11 Uhr ging es los, von Tatranská Štrba mit der Zahnradbahn nach Štrbské Pleso, dann weiter mit der elektrischen Tatrabahn (nein, keine Tatra-Straßenbahn :-) über Starý Smokovec nach Tatranská Lomnica, wo wir gegen 9:30 Uhr ankamen.

Wie das im Sommer in den Touristen-Gebieten so ist, mußte man schon mehrere Stunden an der Seilbahn zur Zwischenstation “Steinbachsee” (1750 m) anstehen. Um 13:15 Uhr waren wir endlich dran und 20 Minuten später war die erste Etappe erreicht. Hier haben wir aber kurzfristig umdisponiert, denn für die Seilbahn zur Spitze hätte wir eine weitere, mehrstündige Wartezeit in Kauf nehmen müssen. So schwebten wir dann lieber eine halbe Stunde später mit dem Sessellift zum “Lomnitzer Sattel” in 2200 Meter Höhe. Das war dann zwar nicht der Gipfel, aber schön war es trotzdem. :-)

Weitere 13. Auguste

Am 13. August 1986, einem Mittwoch, war ich bei der NVA, hatte Ausgang und war in Frankfurt/Oder im Kino bei dem Film “Die Spezialisten”. Ein Jahr später am Donnerstag war vormittags Politunterricht und ich hatte dann auch Ausgang. Wo ich damals war, weiß ich nicht mehr, es steht nichts dazu im Kalender.

PragDer 13. August 1989, einem Sonntag, führte mich abermals in die Tschechoslowakei, zum Zelten nach Prag. Kurz nach Mittag, um 12:01 Uhr ging es mit dem Zug ab Schönefeld in Richtung Süden, wo wir um 18:05 in Prag-Holešovice ankamen. Eine Stunde später waren wir am Zeltplatz, gegen 20:45 Uhr Abendessen im “Kiew” und gegen 22:30 wieder zurück bei unseren Zelten.

10 Tschechoslowakische Kronen 1986

Übriggeblieben sind viele, schöne Erinnerungen und diese 10 KČS (Tschechoslowakische Kronen). Dafür bekam man damals 3 Bier oder eine Tafel Schokolade oder 5 Waffeltaler mit Schokoladenüberzug oder 10 Eis. Das waren noch Zeiten…

Ich bin mal gespannt, ob überhaupt und wenn ja, was ich in 20 Jahren über den heutigen Freitag den 13. August schreiben werde.

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Mein Freund der Baum ist tot

Mein Freund der Baum ist tot. An diese Zeile aus dem Lied von Alexandra mußte ich gestern denken, als im Nachbargrundstück ein schöner, alter Walnußbaum gefällt wurde. Früh um Acht ging es los, abends um Acht lag er danieder.

Für die Vogel, besonders die Krähen, ist der Verlust des Walnußbaumes ein harter Schlag. Im Herbst und Winter waren die Nüsse ein willkommenes Futter.

Schön war es immer mit anzusehen, wie geschickt die Krähen die Nüsse knackten. Aus großer Höhe ließen sie die Nüsse auf etwas Hartes herunterfallen, um sich dann direkt fast im Sturzflug die aus der aufspringende Nußschale hüpfende Nuß zu schnappen.

Irgendwie fühle ich mich nackt und bloß. :-(

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Der Knauch Pazungi

Ein Knauch PazungiOft findet man ihn heutzutage nicht mehr, den Knauch Pazungi. Ich hatte letztes Jahr im Frühling das Glück, einen kleinen Knauch Pazungi bei uns im Garten zu entdecken. Es war das erste Mal, daß ich einen echten Knauch Pazungi gesehen habe.

Die wenigen Knauch Pazungis, die ich bisher gesehen hatte, waren meist nur mehr oder weniger gut bzw. schlecht gemachte Nachbildungen. Aber so ein richtiger kleiner Knauch Pazungi ist schon etwas Besonderes.

Jüngste ärchaolonische Forschungen haben ergeben, daß es bereits im Mittelaltar viele Knauch Pazungis gab. Er gehörte vermutlich seinerzeit gewissermaßen weitestgehend zu den allgemein bekannten und beliebten Dingen, die damals überwiegend oder zumindest sehr wahrscheinlich nicht zu selten, wenn nicht sogar fast immer.

Der kleine Knauch Pazungi vom vergangenen Jahr war drei Tage später auch schon wieder verschwunden. Seitdem habe ich keinen Knauch Pazungi mehr bei uns im Garten gesehen.

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Mittelaltermarkt am Schweriner Schloß 2010

Schon seit Donnerstag läuft rund um das Schloß und die Siegessäule das Märchenfestival Schwerin mit dem Mittelaltermarkt. Nunja, von Märchen habe ich nicht viel gesehen, aus meiner Sicht steht eher der Mittelalter-Markt im Vordergrund. Und wie das bei Märkten so ist, gibt es dort natürlich allerley zu kaufen, unter anderem kleine Tiere, Figuren und ähnliches Zeug. Aber auch Fahrgeschäfte, “Schießbuden” (mit Armbrust) und Spielburgen für Kinder waren zu finden. Außerdem gabe es Livemusik, z.B. von “Cocolorus Diaboli“.

Ich habe für meine kleine Tochter eine Gugel gekauft. Das spricht man zwar genauso aus wie die bekannte Suchmaschine Google, es ist aber eine Art Kapuzenmütze mit langem Zipfel und sehr großem Kragen, der fast sowas wie ein kleiner, sehr kurzer Umhang ist.

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