18.03.2010 22:54 von Putzlowitsch in
Menschen,
Regionales
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Frankfurt vom Goethe-Turm aus gesehen
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Frankfurt – Konstablerwache, Steine mit Namen
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Frankfurt – Main
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Frankfurt – S5 von Bad Homburg nach Frankfurt Süd
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Frankfurt – Natur
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Frankfurt – Pferde
Nein, es geht nicht um die Zeitung “Frankfurter Rundschau“. Ein Brief aus Frankfurt am Main, der gestern hier ankam, hat mich daran erinnert, daß ich schon lange mal etwas über den Kurzurlaub in Hessen im Juni vergangenen Jahres schreiben wollte. Vom Essen in Hessen hatte ich ja bereits berichtet.
Deshalb ist das hier gewissermaßen meine kurze, persönliche Frankfurter Rundschau, in Frankfurt und um Frankfurt rundherum.
Vom Goetheturm aus sieht die Main-Metropole fast klein und niedlich aus. Das täuscht aber, denn so eine Ansammlung von hohen Gebäuden gibt es sonst anderswo in Deutschland nicht.
In Frankfurt selbst muß man als Besucher mindestens mal Zeil und Konstablerwache gesehen haben. Auf dem Platz dort sind mir auf den weißen Steinen eingeprägte Namen aufgefallen. Vermutlich konnte man für den Platz als Sponsor auftreten und wurde dafür namentlich in den Steinen verewigt. Im Schweriner Zoo kann man für einen bestimmten Geldbetrag Tierpate werden und das Zabra bekommt dann z.B. ein Schild umgehängt “Mit freundlicher Unterstützung durch…” :-)
Zu Frankfurt a.M. gehört der Main zum Stadtbild wie die Skyline der Hochhäuser auch. Zusammen ergeben Main und Skyline einen ganz hübschen Anblick.
Etwas außerhalb, entlang der S5 in Richtung Bad Homburg tritt die Stadt mehr und mehr in den Hintergrund. Die Silhouette von Frankfurt verschwindet hinter einem Getreidefeld im Dunst und auch die Pferde interessieren sich kaum für die hinter ihnen liegende Großstadt.
An dieser Stelle nun aber besten Dank für den Brief und viele Grüße an rü :-)
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15.03.2010 09:11 von Putzlowitsch in
Essen,
Menschen
“Paß beim Essen aber auf, die Flecken bekommt man nie wieder weg!”
Interessiert, was das wohl für ein gefährliches Zeug sein könnte, welches man zwar essen kann, das aber unauslöschlich Flecken hinterläßt, drehte ich mich auf meinem S-Bahnsitzplatz dahin um, wo die Stimme herkam.
Ein verängstigtes kleines Mädchen um die acht Jahre war gerade sehr aufmerksam damit beschäftigt, von dieser gefährlichen Frucht, einer Erdbeere zu naschen.
Prima Papa, kann ich dazu nur sagen, leg doch schon mal etwas Geld für die Psychotherapie deiner Tochter auf die hohe Kante. Mit einer so dramatischen, angstfördernden Einflußnahme auf die Wahrnehmung der Unwelt ist das kleine Mädchen bestimmt in ein paar Jahren reif für ihre erste Verhaltenstherapie wegen allgemeinen Angststörungen!
Ich hoffe mal, daß dem Töchterchen die Erdbeere trotzdem gut geschmeckt hat. :-)
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09.03.2010 23:01 von Putzlowitsch in
Menschen,
Regionales
Ich bin kein Schlosser und kein Maurer, kein Tischler oder Maler, ich bin auch kein Koch, Bäcker oder Friseur.
Ich bin BMSR-Techniker und Nachrichtentechniker mit der Lizenz zum Löten und ich bin Informatiker. Ich habe schon mal den Kassettenrekorder (Stern-Recorder R 160) von einem Freund repariert und den Fernseher von Bekannten.
Als Jugendlicher habe ich mir einmal selbst die Haare geschnitten, was aber gründlich daneben ging. Der Friseur hat anschließend dann noch gerettet, was zu retten war. Seitdem habe ich das nicht wieder versucht.
Ich habe ganz brauchbare Wordpress-Plugins geschrieben, so manchem Strato-Webhosting-Nutzer aus seiner Verzweifelung geholfen und einen neuen Google-Bildersuche-Parameter entdeckt. Ich kann Äpfel, Bananen und anderes Obst und Gemüse so fotografieren, das es zumindest dem durchschnittlichen Bildersucher gefällt und ab und zu sogar gedruckt wird.
Ich habe versucht, mit Aktien zu handeln, was aber noch mehr daneben ging, als das Haare schneiden. Ich habe dafür richtig Lehrgeld bezahlt. Ich wollte auch mal Fußball in einem Verein spielen, bin aber über ein Probetraining nicht hinaus gekommen. Ich bin halt kein Sportler.
Als Kind wollte ich im Ferienlager bei der Arbeitsgemeinschaft “Fotographie” mitmachen, das durfte ich aber nicht, weil ich keinen Fotoapparat hatte. So wurde ich zu den “Jungen Sanitätern” gesteckt.
Bei der Armee wollte ich eine Ersatzteilkiste gewaltsam mit einer Rohrzange Wasserpumpenzange öffnen, habe die Zange dabei abgebrochen und mir die Hand verletzt.
Man muß nicht immer alles selber machen, besonders dann, wenn man es nicht kann oder einem die geeigneten Werkzeuge und Arbeitsmittel fehlen. Andere wollen auch etwas tun und können es vielleicht besser und sind zudem schneller fertig.
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13.02.2010 14:32 von Putzlowitsch in
Internet,
Kultur,
Menschen
Auch wenn unser Plus-Markt um die Ecke nun kein Plus-, sondern ein Netto-Markt ist, die Valentinstag-Werbung hat sich nicht wesentlich geändert. Alles was Herz hat, wird zum Valentinstag am 14. Februar vermarktet. So z.B. die abgebildeten Mozart-Herzen, gewissermaßen Mozartkugeln in Herzform.
Aber das ist natürlich nicht alles, es gibt auch Himbeertorte in Herzform, Pizza Amore (natürlich herzförmig), Panierte Käseherzen, Schnittkäse in Herzform, Herz-Backform (antihaftbeschichtet), Landliebe Sahne Eis-Herzen und FERRERO Küßchen. Hmmm, die sind aber gar nicht in Herzform. Na egal, seiner Liebsten oder seinem Liebsten (und guten Freunden) gibt man ein Küßchen, oder zwei, oder drei…
Und einen MP3-Player (digitale Sprachaufzeichnung, MP3/WMA/WAV, 4GB) findet man auf der Netto-Valentinstag-Angebotsseite. Der ist aber weder herzförmig noch sieht er wie eine Rose aus. Denn neben den Herzen gehören auch rote Rosen als Symbol der Liebe zum Valentinstag, oder eben Blumen ganz allgemeine.
Ich habe von den vielen, tollen Angeboten nichts gekauft. Ich verschenke am Valentinstag nichts, bekomme aber auch nichts geschenkt.
Apropos Tag, Martin vom tagSeoBlog hat gestern statt Blumen 50 Links verschenkt, eine nette Aktion, würde ich sagen. Die Links fanden reißenden Absatz und waren nach 2 Studen vergeben. Ich habe keinen abbekommen, hatte mich allerdings auch nicht beworden. Es sollten ja wohl irgendwie Links für SEOs sein oder so, und da ich ja kein SEO bin… :-)
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04.02.2010 09:58 von Putzlowitsch in
Kultur,
Menschen
Es ist schon lustig, aber die Bevölkerungsex-
plosion enthält ein Wort, das auch der Linksex-
tremismus enthält. Die beiden Wörter bein-
halten das Wort allerdings nur durch beste-
hende Trennungregeln. Unseren Gehörner-
ven ersparen wir die Verwirrung, die Spargel-
der interessiert das aber nicht.
Im Duden findet man unter Regel R 132 Worttrennung (Silbentrennung) auch folgendes:
Trennungen, die zwar den Vorschriften entsprechen, aber den Leseablauf stören, sollte man vermeiden.
Heute morgen las ich in unserer lokalen Tageszeitung “SVZ” zum Thema 100-Tagen Bundesregierung das hier.
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30.01.2010 16:47 von Putzlowitsch in
Menschen,
Regionales
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Eistropfen am Fenster
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Blick durch Eistropfen in den Hof
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Im Hof liegen 20cm Neuschnee
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Schuhabdrücke im Schnee
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Klingel und Zeitungsröhre sind eingeschneit
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Schlitten auf der Straße
Heute Morgen kurz nach dem Aufstehen war mir nach einem Blick aus den Fenster in den Hof durch dicke Eistropfen klar, der Winter hat noch einmal richtig ernst gemacht. Nicht nur ein Sturm im Wasserglas bzw. eine Süßspeise in der Schüssel, nein, richtiger Schnee bedeckt die Straßen, Wege und Wiesen.
Die 20 cm dicke Schneedecke im Hof zeigt sich nach dem Öffnen des Hoftores in voller Schönheit. Eine dünne Schicht Schneekristalle hat der Wind sogar durch die Torritzen in den Torweg geweht. Auch Hausklingel und Zeitungsröhre sind eingeschneit.
Für die Kinder ist so viel Schnee natürlich eine prima Sache. Da kann man Mama oder Papa schon mal überreden, doch den Schlitten mitzunehmen und sich ziehen lassen. Selbst daß einige Wege ordnungsgemäß vom Schnee geräumt sind stört da nicht weiter, denn auf den Straßen liegt noch genug Schnee für den Schlitten. Da der Straßenwinterdienst nur die Autobahnen, Bundesstraßen und Hauptstraßen räumt, gilt für die Straßen der Schweriner Innenstadt: “Ski und Rodel gut.”
Weitere Artikel mit Bezug zu diesem:
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20.01.2010 14:41 von Putzlowitsch in
Kultur,
Menschen
Vorgestern las ich im Montagsmagazin meiner lokalen Tageszeitung folgendes Zitat des Malers Georg Baselitz:
“Ein Bild kann nicht schrecklich oder heiter sein. Es kann rot sein oder schwarz.”
Welch wahren Worte, denn ein Bild, Foto oder auch Musikstück ist erstmal nichts weiter als eine Ansammlung physikalischer Eigenschaften und wird erst durch und im Betrachter oder Zuhörer zu einem schönen Bild, wunderbaren Foto oder einem fantastischen Lied.
Das für mich eigentlich Interessante an diesem Zitat ist aber die Tatsache, daß mir der Name Georg Baselitz bis vor etwa einem halben Jahr überhaupt kein Begriff war, in letzter Zeit aber erstaunlich häufig meinen Weg kreuzt.
Georg Baselitz zum ersten
Irgendwann Mitte letzten Jahres schrieb Martin Mißfeldt vom TagSEOBlog erstmals einen Kommentar auf meinem Blog und oh große Freude, es interessiert sich außer mir noch jemand für die Google-Bildersuche aus Sicht eines Webseitenbetreibers. Da ich meist auch gerne wissen möchte, wer der richtige Mensch hinter einer virtuellen Identität ist, landete ich schnell bei Martins Kurzbiografie.
Dort steht dann für das Jahr 1995: Meisterschüler bei Georg Baselitz. Hmmm, Georg Baselitz, habe ich noch nie vorher gehört, aber in der Kunstszene (Malerei) kenne ich mich zugegebenermaßen nicht wirklich aus. Wenn jemand Meisterschüler bei einem Maler war und das auch in seiner Bio Erwähnung findet, kann dieser Meisterlehrer nun nicht irgendwer sein. Vielleicht ist ja Georg Baselitz für die deutsche Malerei des 20. Jahrhunderts sowas wie Hans-Werner Henze für die deutsche Musik der Gegenwart.
Georg Baselitz zum zweiten
Im Dezember hatte ich nach längerer Zeit mal wieder eine Ausgabe des Wirtschaftsmagazins “brand eins“ in den Fingern. Schwerpunktthema der Dezemberausgabe ist “Kunst”. Im Artikel “Das System New York” ab Seite 74 geht es auch um den Verkauf von 120 Werken der Sammlung zeitgenössischer deutscher Werke von Georg Baselitz. Aha, da war mir der Name nicht mehr ganz so unbekannt, das ist doch der Maler, bei dem Martin Mißfeldt mal Meisterschüler war :-)
Georg Baselitz zum dritten
Das nächste mal tauchte Georg Baselitz in meinem Blickfeld vor etwa zwei Wochen auf. Im TagSEOBlog-Artikel “Das Bild des Autoren im Web2.0 – Sind Blogger Künstler?” wird er dort mit einer Äußerung zu DDR-Malern zitiert. Gut, nun ist mir der Name ja zumindest schon bekannt und insofern hält sich meine Verwunderung in Grenzen ihn nun ausgerechnet bei einem Blog von Martin zu lesen, schließlich war er ja Meisterschüler bei Herrn Baselitz.
Georg Baselitz zum vierten
Vor ein paar Tagen, am Samstag, hatte ich in meinem Artikel “SEO-Tipps und SEO-Tricks und überhaupt” am Ende noch einen SEO-Buchtipp parat. Das Buch hat allerdings nichts mit “Search Engine Optimization” zu tun, wie man auf den ersten Blick vermuten könnte, sondern mit Werken der koreanische Künstlerin SEO. In der Kurzbeschreibung zu dem Buch ist dann über die Malerin zu lesen, man ahnt es schon, daß sie auch Meisterschülerin bei Georg Baselitz war.
Georg Baselitz zum fünften
Gerade mal zwei Tage später, also vorgestern, finde ich nun im Montagsmagazin der SVZ das ganz oben genannte Zitat von Georg Baselitz.
Hat das jetzt alles irgendwas zu bedeuten? Sollte ich mich vielleicht mal etwas mehr mit Malerei und zeitgenössischer Kunst beschäftigen? Oder ist das alles nur Zufall…
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