28.08.2010 22:48 von Putzlowitsch in
Internet,
Menschen
In einem großen, dunklen Wald lebte einst ein Revierförster mit seiner Frau. Jeden Morgen um Vier ging Revierförster Horst in den Wald, um sich mit der nachhaltigen wirtschaftlichen Nutzung des Waldes unter Berücksichtigung seiner ökologischen und sozialen Funktionen zu befassen.
Er streifte durch den Wald, sah nach dem Rechten, kümmerte sich um die Bäume, Pflanzen und Tiere, so daß es ihnen gut ging und war immer gut gelaunt.
Am Abend, wenn er nach Hause ging, brachte er seiner Frau Frauke Pilze, Beeren oder Kräuter mit, genau wie sie es ihm am Morgen aufgetragen hatte.
Eines Tages, es war kurz vor Feierabend, stand Förster Horst einsam im Wald und begann zu grübeln. Was hatte ihm seine Frauke gesagt, solle er aus dem Walde mitbringen? Waren es Pilze oder Beeren oder doch Kräuter? So sehr er sich auch anstrengte, er konnte sich nicht erinnern. Der alte Förster stand da und wußte weder ein noch aus.
Wenn ich jetzt ein mobiles Telefon hätte, schoß es ihm durch den Kopf, könnte ich rasch zu Hause anrufen und fragen, ob ich Pilze, Kräuter oder Beeren mitbringen soll. Sein Entschluß war gefaßt, er mußte unbedingt auch so ein Handy haben. Schnell sammelte er ein paar Beeren, Pilze und Kräuter in sein Körbchen und eilte nach Hause.
Im Forsthaus angekommen, stellte er seine gesammelten Werke in der Küche ab, schnappte sich seinen Drahtesel und fuhr schnurstracks in die große Stadt.
Der Weg führte ihn zunächst in den “PutzSelGo-Shop”. Sein Mobilephone sollte robust, waldtauglich und einfach zu bedienen sein, das war klar. Aber alle Modelle, die ihm der Verkäufer zeigte, entsprachen nicht seinen Vorstellungen. Sie waren entweder zu filigran, walduntauglich, zu kompliziert in der Bedienung oder alles zusammen.
Selbst im neuen Herbst/Winter-Katalog war kein passendes Gerät zu finden. Traurig trottet Horst aus dem Laden.
Da er nun schon mal in der Stadt war, konnte er wenigstens noch bei “Waldis Waldforst-Fachhandel” ein neues Forstfach kaufen (das alte war schon sehr löchrig). Als er gerade ein Fach in der passenden Größe aus dem Regal nehmen wollte, sah er es auf dem Ladentisch liegen, das RevierPhone.
Fasziniert starrte Revierförster Horst auf das Gerät, genau so hatte er sich sein Für-unterwegs-im-Revier-Telefon vorgestellt. Das RevierPhone hatte alles, was er haben wollte. Es war robust, waldtauglich und einfach zu bedienen. Er bezahlte das Forstfach und das RevierPhone, schwang sich auf den Drahtesel und radelte nach Hause.
Spät abends kam Horst erschöpft, aber glücklich im Forsthaus an. Frau Frauke war bereits schlafen gegangen und so zeigte er ihr das neue RevierPhone am nächsten Morgen.
Nach einigen Tagen stand Förster Horst wieder einmal ratlos im Wald und wußte nicht mehr, ob er Beeren, Pilze oder Kräuter mitbringen sollte. Aber er hatte ja sein RevierPhone dabei. Immer öfter vergaß er, was er mitbringen sollte und immer öfter telefonierte er mit dem RevierPhone nach Hause.
Das machte ihm so viel Spaß und er war so glücklich, daß er eines Tages dem alten RevierForst-Weg den Namen RevierPhone-Weg gab. Die Namensgebung wurde mit großer Pracht gefeiert und wenn er nicht gestorben ist, dann telefoniert er noch heute.
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22.08.2010 23:13 von Putzlowitsch in
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Kultur,
Menschen
Ich merke es an den steigenden Zahlen von Besuchern, die über die Googlesuche auf meine Seite gelangen, die Ferien- und Urlaubszeit neigt sich langsam dem Ende entgegen. Damit kommen auch wieder mehr eigenwillige, lustige oder bemerkenswerte Suchanfragen zur Putzlowitscher Zeitung.
Die erste Anfrage kommt von der Bildersuche und lautet: david garrett oben ohne. Nun ja, wer es braucht… Mein Bild findet man derzeit dazu auf der vierten Ergebnisseite, allerding habe ich in dem Artikel über das Open-Air-Konzert “David Garrett – Rock Symphonies” nichts von “oben ohen” geschrieben, vom Bild ganz zu schweigen und überhaupt, oben ohne was denn eigentlich?
Außerdem suchte jemand nach: Bilder der Rathaeuser der 16 Bundesländer. Es gibt zwar den Bundesrat, aber sicher keine Bundesrathäuser. Bestenfalls die jeweiligen Landeshauptstädte der Bundesländer haben Rathäuser, dann müßte man die Suchanfrage aber etwas anders formulieren.
Der Fragesteller kam übrigens über die Google-Universal-Search und hatte mein Bild der 2 Euro Münze Bremen mit Rathaus und Roland angeklickt.
Unklarheiten scheint es auch noch bei den Spinnen zu geben. Die Sucheanfragen spinne mit kreuz auf dem rücken und spinne mit weißem Kreuz gehen für mich eindeutig in Richtung Kreuzspinne.
Warum wohl heißt die Kreuzspinne Kreuzspinne? Richtig, weil sie ein Kreuz auf dem Rücken hat. Kann aber sein, daß es auch noch andere Spinnen mit einem Kreuz gibt, da bin ich mir nicht sicher.
Zu guter Letzt müßte noch schnell die Frage geklärt werden: wie mache ich bananen? Wie jetzt machen? Bananen kann man in dem Sinne nicht machen. Man könnte eine Bananenstaude im Garten pflanzen und darauf hoffen, irgendwann eine gute deutsche Banane ernten zu können. Aber wirklich funktionieren wird das vermutlich nicht.
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17.08.2010 18:38 von Putzlowitsch in
Menschen,
Regionales
Heute waren wir zu einer Familien-Radtour um den Schweriner Innensee unterwegs. Für mich als Fahrradmuffel waren die 32 Kilometer durchaus eine Herausforderung.
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Radweg – Fußweg
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Am Feldrand
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Christinchenweg
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Ein paar Vögel
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Kirche in Görslow
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Schweriner See – Dunkle Wolken
Das schöne an dieser Strecke ist, daß man praktisch nie auf der Straße fahren muß. Überall gibt es Radwege bzw. kombinierte Fuß-/Fahrradwege. Rund um den Schweriner See gibt es natürlich allerlei Interessantes zu sehen. Felder, Wälder und Wege mit lustigen Namen wie “Christinchenweg”. In Görslow steht eine kleine aber feine spätklassizistische Kirche. Auch ein paar Vögel sieht man am See und natürlich Wasser.
Im Hintegrund auf der anderen Seite des Sees kann man übrigens auf den letzten Bild das Schweriner Schloß und den Dom “erkennen”. Gut, daß sieht man eigentlich nur, wenn man es weiß. Deshalb habe ich hier noch eine Vergrößerung hinzugefügt.
Die grauen Wolken sahen bedrohlicher aus, als sie es waren. Nach etwa 4½ Stunden (effektive Fahrzeit 2½ Stunden) waren wir trocken Fußes wieder zu Hause. Kurz danach fing es an zu regnen.
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15.08.2010 17:23 von Putzlowitsch in
Menschen,
Regionales
An diesem Wochenende ist der Mecklenburg-Vorpommern-Tag 2010 in Schwerin, MV wird 20 Jahre alt und Schwerin begeht das 850jährige Stadtjubiläum. Wenn das kein Grund zum feiern ist…
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MV Tag 2010 – Zoll
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MV Tag 2010 – Polizei
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MV Tag 2010 – Sie fahren …
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MV Tag 2010 – Bahn
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MV Tag 2010 – Blumen
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MV Tag 2010 – Menschen
Heute waren wir auch auf dem MV-Tag. Gleich früh um 10 Uhr gingen wir los, denn für den Nachmittag war Regen angekündigt. Auf der Werderstraße waren Zoll und Polizei vertreten, auch gab es einen Verkehrsgarten für die Kleinen. Sie fahren… Ja wie schnelle eigentlich? :-)
Die Bahn hatte mit einer für Kinder von 4 bis 13 Jahren begeh- und bespielbare Minibahn-Anlage das Land Mecklenburg-Vorpommern nachgebaut. So konnte man von Schwerin über Rostock nach Neubrandenburg fahren, weiter nach Pasewalk und Güstrow bis nach Wismar und Ludwigslust, hin und her und wieder zurück.
Viele Menschen waren unterwegs, es gab viele Blumen und Getränke, Speisen und Preise, Stände und Verbände, Bühnen und Musik. Über unseren Köpfen schwirrte ständig ein Hubschrauber. Als wir gegen 13 Uhr wieder zu Hause waren, fing es an zu regnen. Manchmal ist sogar auf den Wetterbericht Verlaß.
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07.08.2010 19:44 von Putzlowitsch in
Kultur,
Menschen,
Regionales
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Walnußbaum
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Walnußbaum halb
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Walnußbaum-Stamm
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Walnußbaum tot
Mein Freund der Baum ist tot. An diese Zeile aus dem Lied von Alexandra mußte ich gestern denken, als im Nachbargrundstück ein schöner, alter Walnußbaum gefällt wurde. Früh um Acht ging es los, abends um Acht lag er danieder.
Für die Vogel, besonders die Krähen, ist der Verlust des Walnußbaumes ein harter Schlag. Im Herbst und Winter waren die Nüsse ein willkommenes Futter.
Schön war es immer mit anzusehen, wie geschickt die Krähen die Nüsse knackten. Aus großer Höhe ließen sie die Nüsse auf etwas Hartes herunterfallen, um sich dann direkt fast im Sturzflug die aus der aufspringende Nußschale hüpfende Nuß zu schnappen.
Irgendwie fühle ich mich nackt und bloß. :-(
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02.08.2010 21:05 von Putzlowitsch in
Menschen,
Technik

Ein Computer-Spiel bei Amazon
Es fing mit der Bestellung bei Amazon vor gut zwei Wochen an. Besser gesagt handelte es sich um die Vorbestellung für ein Computer-Spiel, welches voraussichtlich erst Mitte Oktober erscheint. Allerdings hatte ich das Spiel nicht vorbestellt und auch die E-Mail-Adresse war nicht jene, welche ich bei Amazon verwende. Die Auflösung folgte wenig später. Die Bestellung wurde storniert und kurz darauf die E-Mail-Adresse für das Amazon-Konto geändert. Jemand hatte versehentlich @online.de anstelle von @online.ms für seine E-Mail-Adresse verwendet und zufälligerweise habe ich genau diese E-Mail-Adresse bei @online.de.
Ein Cewe-Fotobuch beim DM-Drogeriemarkt
Fünf Tage später wurde ich vom DM-Drogeriemarkt zum Online-Fotoservice bei dm-digifoto.de herzlich willkommen geheißen. Gleich hinterher kam die Auftragsbestätigung für ein Cewe-Fotobuch klein (26 S.) für 7,95 Euro abzüglich Wertgutschein von 5 Euro, für also nur € 2,95. Einen Tag später erhielt ich die Information, daß ich das Fotobuch in etwa 2 bis 4 Tagen im DM Markt Fil. 1307 abholen könne. Ich hatte allerdings kein Fotobuch bei DM bestellt. Jemand hatte versehentlich @schnurpsel.de anstelle von @sсhnurрsеl.nеt für seine E-Mail-Adresse verwendet.
Ein Komplettpaket bei der Telekom
Vor drei Tagen flatterte ein Brief von der Telekom mit dem Betreff “Ihr Wechsel zur Telekom” ins Haus. Man freue sich, daß ich mich für ein Komplettpaket entschieden habe. Nun müsse ich nur noch den Vertrag mit meinem bisherigen DSL-Anbieter kündigen, damit der Komplettanschluß bereit gestellt werden kann.
Meine Adresse und Kundennummer auf dem Schreiben stimmten, ich hatte aber ganz sicher nichts bei der Telekom bestellt. Da es zur Kontaktaufnahme netterweise eine 0800er Telefonnummer gibt, habe ich dort angerufen. Der Kundenberater fragte, nachdem ich mein Anliegen vorgetragen hatte, ob ich mit jemandem gesprochen und etwas von dem Wechselwunsch gesagt hätte. Nein, hatte ich nicht. Nach gezielter Nachfrage stellte sich heraus, daß ich das Komplettpaket angeblich am 23. Juli im Telekom-Shop Schwerin mit einem DSL-Wechsel von meinem derzeitigen Provider Vodafone zur Telekom beauftrag hätte.
Da stimmen schon mal zwei Sachen nicht. Ich war seit Monaten, wenn nicht Jahren, nicht mehr in einem T-Punkt/Telekom-Shop gewesen und mein aktueller DSL-Provider ist auch nicht Vodafone. Nachdem ich mehrmals versichert hatte, daß ich das Komplettpaket tatsächlich nicht haben will, wurde der Auftrag, den ich nie erteilt hatte, schließlich storniert.
Schief und Bedenklich
Was bei der Telekom schief gelaufen ist, kann ich nicht sagen. Aber das bei Online-Anbietern wie Amazon oder DM nicht mal die E-Mail-Adresse bei Neuanmeldungen überprüft wir (opt-in), finde ich schon bedenklich.
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26.07.2010 16:36 von Putzlowitsch in
Internet,
Menschen,
Regionales

Ich bin spät dran, aber das Wetter hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Heute ist schon Montag und der Webmasterfriday heißt ja nicht umsonst Webmasterfriday. Die Artikel sollen am Freitag eingereicht werden, damit die anderen Teilnehmer am Wochenende was zu lesen haben.
Bei einem so bildhaften Thema wie “Nach den Sternen greifen” kann ich natürlich keinen Artikel ohne Bild schreiben. Genau da lag das Problem, der Himmel hier im Nordosten war in den letzten Tagen und insbesondere auch Nächten mit Wolken bedeckt. Keine Sterne in Schwerin, könnte man sagen.
Gestern Nachmittag aber dann wurden die Wolken immer dünner um schließlich gegen Abend ganz zu verschwinden. Nun mußte es nur noch schön dunkel werden, damit die Sterne funkeln konnten. Gegen Mitternacht war es dann ausreichend Finster und die Sterne glitzerten am nächtlichen Firmament. Der Mond schien auch gar helle, denn er war fast voll. So wurde die Umgebung in ein fahles Mondlicht getaucht.
Ach im Übrigen, der Weg ist das Ziel.
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