2657 Links

TomatenHab ich etwa Tomaten auf den Augen, sehe ich nicht richtig? Da dachte ich, schon die gut 500 Links in einem Kommentar sind viel, es geht aber noch mehr. Gestern wollte hier jemand einen „Kommentar“ hinterlassen, der sagenhafte 2657 Links enthielt (Datenmenge 333 kB), mehr auch nicht, nur die Links. Alle zeigten wieder auf groups.google.com/group/… und waren inhaltlich zum Thema Online-Casino (gambling, casino, poker, blackjack, roulette, baccarat, keno …) angelegt. Lustigerweise sollte das ein Kommentar zum Beitrag „Trackback-Spam und was ich dagegen tue“ werden.

TomatenAußerdem habe ich noch zwei schöne Tomaten-Bilder im Angebot. Paßt jetzt zwar nicht zu den 2657 Links, aber egal, irgendwo muß ich die ja unterbringen. Das sind übrigens Party-Tomaten, die für einen bunten Salat mit Tomate und für einen Nudelauflauf, auch mit Tomaten, und natürlich für den tomatigen Belag einer Pizza verwendet wurden. Im Moment habe ich nicht nur Tomaten auf den Augen, sondern wahrscheinlich auch in der Nase, denn diese sitzt zu, wie man so sagt. Morgen wird es hoffentlich besser, gute Nacht!

Weitere Artikel mit Bezug zu diesem:
Keine Kommentare »

Is dat ne Möhre

Karotten, KarotteJa so eine Möhre, das ist schon was. Nicht nur für uns Menschen, nein. Die Möhre zählt auch, neben der Gurke, zu den Hauptnahrungsmitteln unserer beiden Meerschweinchen Beda und Felix. Sie fressen sogar das Möhrengrün, was normalerweise meist schon im Laden entfernt wird.

Die Möhre, auch als Mohrrübe, Karotte oder Wurzel bekannt, zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Bereits aus der Zeit vor etwa 4000 Jahren wurden Möhrensamen gefunden, die auf eine Kultivierung als Nutzpflanze schließen lassen. Heutzutage zählt die Möhre zu einer der wichtigsten Gemüsearten der Welt und wird in nahezu allen Ländern angebaut.

Mohrrübe, MöhreMohrrüben lassen sich auf vielfältige Weise verwenden, ob roh als Salat, gekocht als Gemüse oder im Möhrenkuchen. Auch als gesunder Snack für zwischendurch ist eine Karotte gut geeignet. Von den Inhaltsstoffen her ist der hohe Gehalt an β- und α-Carotin oder Provitamin A hervorzuheben.

Außerhalb des Essens begegnet uns die Karotte bei der Karottenhose, welche ihren Namen der Form zu verdanken hat. Sie ist oben weit und unten schmal. Eine weitere herausragende Bedeutung hat die Möhre auch im Winter, sie gilt als die beliebteste Nase für Schneemänner (und Schneefrauen). In diesem Jahr kamen wir aber auch ohne Mohrrüben gut über den Winter, zumindest was das Schneemannbauen anbelangt. Denn wo kein Schnee ist, kann auch kein Schneemann gebaut werden.

Ein Kommentar »

Das vorletzte Gemüse: Aubergine und Fenchel

FenchelViele kennen Fenchel nur als Fencheltee oder Fenchelöl. Schon die alten Griechen und Römer schätzten den Fenchel als Gewürz- und Heilpflanze, er ist aber ein ganz normales Gemüse. Die zweijährig kultivierten Pflanzen dienen der Samengwinnung für Tee und Öl, die einjährigen Stauden werden als Gemüse angeboten. Man kann ihn roh oder auch gekocht essen. Ich knabbere gerne mal einfach an einem Fenchelteil rum, unsere Meerschweinchen Beda und Felix übrigens auch. Fenchel ist auch gar nicht so einfach zu fotografieren, weil er sich von einem weißen Hintergrund nicht besonders gut abhebt. Da war einiges an Nachbearbeitung angesagt.

AubergineBei der Aubergine war das mit dem Foto viel einfacher, sie ist schön dunkel, spiegelt aber auf Grund der glänzenden Oberfläche relativ stark. Die Aubergine ist wie z.B. die Tomate und die Physalis ein Nachtschattengewächs, im Unterschied zu diesen aber viel dunkler und deshalb nachts im Schatten schlecht zu erkennen. Die Urform und die früheren Sorten der Aubergine waren nicht so dunkel, sondern weiße und gelbe Früchte von der Größe eines Hühnereis. Daher kommt auch die weitere Bezeichnung „Eierfrucht“. Die heute angebotenen Auberginen sind deutlich größer, oval, länglich oder keulenförmig und von dunkelpurpurner, blauvioletter bis fast schwarzer Farbe.

Ein wichtiges Gemüse (was kann das wohl sein?) habe ich jetzt noch auf Halde liegen, das gibt es dann in den nächsten Tagen. Also war das am Freitag doch noch nicht das letzte Gemüse.

3 Kommentare »

Das letzte Gemüse, Porree und Zwiebeln

Porree, Lauch„Das letzte Gemüse“ ist hier allerdings nicht als Wertung zu verstehen, ich habe im Moment einfach keine weiteren Gemüsebilder auf Lager. Zwiebeln und auch Porree bzw. Lauch kommen bei uns durchaus öfter auf den Tisch. Beide gehören zur Gattung der Zwiebeln (Allium), also zu Familie der Zwiebelgewächse (Alliaceae). Die Zwiebel, oder besser Speisezwiebel, gehört zu den ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Seit mindestens 5000 Jahren werden Zwiebeln in Asien und den Mittelmeerländern genutzt. Nach Mitteleuropa gelangte die Zwiebel durch römische Soldaten.

Zwiebeln, SpeisezwiebelnZur Zwiebel hatte mich ja kürzlich bereits geäußert. Ein paar Aspekte möchte ich aber noch hinzufügen. So begegnem einem Zwiebeln nicht nur in der Küche oder im Gemüseladen. Bekannt sind auch das Zwiebelmuster, eine blaues Dekor beim Meißener Porzellan, die Zwiebeltürme – oder Kuppeln und der Zwiebelfisch. Das ist weder Zwiebel noch Fisch, sondern ein Begriff aus dem Druckereiwesen der einen fälschlich in einer anderen Schriftart gesetzten Buchstaben bezeichnet. Zudem gibt es die gleichnamige Kolumne „Zwiebelfisch“ von Bastian Sick.

Überhaupt die Drucker und Setzer, das ist ein kreatives Völkchen, was ihre Fachbegriffe anbelangt. Da gibt es neben dem Zwiebelfisch auch so Sachen wie Hurenkind und Schusterjunge. Schon lustig, da kommen mir glatt die Tränen. Nicht von der Zwiebel, sondern vom Lachen.

2 Kommentare »

Ich bin ein Wahrsager

Ich habe mich kürzlich wieder mal als Hellseher betätigt, diesmal aber nicht zu inhaltlichen Fragen, sondern zu einem Zeitpunkt, an dem ein Ereignis stattfindet bzw. beginnt. So hatte ich vor ein paar Tagen vorausgesagt, daß der Google-Bilderbot (Googlebot-Image) Anfang dieser Woche seinen nächsten Botlauf beginnen wird, um Bilder von den Webseiten für die Bildersuche zu erfassen.

Gestern Vormittag ist er tatsächlich nach seiner Pause wieder hier bei Putzlowitsch vorbeigekommen, und hat im Verlauf des Tages 13 Bilder ausgelesen. Auch auf meinen anderen Webseiten ist der Imagebot im Laufe des Dienstags aufgetaucht. Er wird jetzt etwa ein bis zwei Wochen aktiv sein und sich dann voraussichtlich das nächste mal Ende April/Anfang Mai blicken lassen.

RadieschenZur Feier des Tages gibt ein Bund Radieschen, auch als kleiner Rettich bekannt. Radieschen gehören zu den Gartenrettichen und schmecken je nach Sorte mehr oder weniger scharf. Am liebsten esse ich sie in dünne Scheiben geschnitten, ähnlich wie die Tomaten, einfach mit einem bißchen Salz bestreut auf Butterbrot. Radieschen kann man auch prima zur Dekoration für einen Salat verwenden, wenn sie mit einem spitzen Messer von der Seit im Zickzack bis etwas zur Mitte eingeschnitten werden und man sie dann auseinander nimmt. Das ergibt dann so eine Art kleinen Radieschenstern.

Weitere Artikel mit Bezug zu diesem:
2 Kommentare »