Hinterhof im Winter

Hinterhof im WinterSchneemann baun und Schneeballschlacht, Winter ist so schön. Hat geschneit die ganze Nacht, wir wollen rodeln gehn.

Ja auch hier im Hinterhof sind die Bäume mit einer an Puderzucker erinnernden Schicht bedeckt. Es reicht zwar noch nicht für einen Schneemann oder gar den Schlitten, aber lange kann es nicht mehr dauern, bis der Hof in eine weiße Pracht verwandelt wird. Dicke, schneeschwangere Wolken ziehen über den grauen Himmel, künden schon von der klirrenden Kälte eisiger Januartage. Die Katzen im Hof sehnen sich nach einem warmen Plätzchen hinter dem Ofen oder neben dem Kamin, sie mögen die herannahende Kälte, das Eis und den Schnee nicht.

Die Tage werden, fast unmerklich zwar, wieder länger. Die Kälte kriecht unaufhaltsam durch die Fensterritzen ins Zimmer. Ich sitze hier im wärmenden Schein einer alten, knisternden Kerze, tippe diese Zeilen und mir wird bewußt, daß es noch viele werden können…

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Wintergeschichte

Erster Schnee am 11. 11. 2007 im GartenIch hatte es versprochen, hätte aber nicht gedacht, daß es schon so bald sein würde. Im Moment ist das Buch „Die Maus sagt dir Gute Nacht“ das aktuelle Gutenachtgeschichtenbuch und bei den zwei Wintergeschichten hatte ich gesagt, daß ich die erst vorlese, wenn der erste Schnee gefallen ist. Tja, und was war heute früh zu sehen?

Richtig, alles sah aus, wie mit Puderzucker bestreut. Selbst die Schaukeln baumeln etwas traurig und weiß bemützt im Wind, wohl ahnend, daß die Schaukelsaison in diesem Jahr vorbei ist. Heute gab es also die Geschichte „Der Schneemann“. So wie dort ist aber auch hier der Schnee schnell weggetaut, nur ein paar Tropfen hängen noch an den Ästen.

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Hinterhof im Herbst

Hinterhof im HerbstBunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder, und der Herbst beginnt.

Ja auch hier im Hinterhof färben sich die Blätter der Bäume. Manche sind noch grün, andere bereits rot und einige schon gelb. Eine bunte Mischung, schön anzusehen im Schein der mittaglichen Oktobersonne, die gerade noch hoch genug über das Haus klettert, um den Hof in eine bunte Pracht zu verwandeln. Dicke, vom Herbstwind getrieben Wolken ziehen über den azurblauen Himmel, künden schon von naßkalten Novembertagen. Die Vögel sammeln sich zum Abflug in den warmen Süden, sie mögen die herannahende Kälte, das Eis und den Schnee nicht.

Die Tage werden kürzer, die Dunkelheit kriecht immer früher durch die Fensterritzen ins Zimmer. Ich sitze hier im Schein einer alten, brummigen Schreibtischlampe, tippe diese Zeilen und mir wird bewußt, das es möglicherweise auch die letzten sein könnten…

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