Obst ist nicht genug

Tag der Arbeit, 1. Mai 2016 – ich bin wieder dabei

Teilnehmer an der Kampfdemonstration 1. Mai 1984

Tag der Arbeit: FDJ-Kampfdemonstration

Tag der Arbeit: FDJ-Kampfdemonstration

Zu DDR-Zeiten war es ja praktisch Pflicht, an der Kampfdemonstration zum Tag der Arbeit (1. Mai) teilzunehmen. Wenn man, wie ich damals Lehrling und in der FDJ war, erhielt man eine persönliche Einladung bzw. Teilnehmerkarte von der FDJ-Bezirksorganisation.

Es war auch alles minutiös durchorganisiert.

Wir erwarten Dich im FDJ-Hemd bzw. in GST-Kleidung pünktlich um 11.20 Uhr.
Stellplatz:
Friedenstraße, zwischen Weidenweg und Leninallee
Stellort – umseitig = X
Block B27

Eigentlich markiert ein rotes X den Schatz, aber egal. Hier war es der Treffpunkt für den Abmarsch zur Mai-Demo. :-)

Die Blöcke marschierten dann zu den festgelegten Zeiten in Richtung Karl-Marx-Allee und vereinigten sich dort zum großen Demonstrationszug, der dann irgendwann an der Staats- und Parteiführung vorüber defilierte.

Der Einladungstext sah übrigens wie folgt aus:

Liebes Mitglied der FDJ!
Lieber Kamerad der GST!

Die Jugend der Hauptstadt hat die große Ehre, an der Kampfdemonstration der Werktätigen Berlins aus Anlaß des 1. Mai 1984, mit einem gesonderten Block teilzunehmen.

Wir beglückwünschen Dich als Teilnehmer an dieser Demonstration und wissen, daß Du mit großer Einsatzbereitschaft, Disziplin, mit viel Schwung und Begeisterung dabei sein wirst.

FDJ-Bezirksleitung Berlin
– Sekretariat –
GST-Bezirksvorstand Berlin
– Sekretariat –

Nein, man mußte nicht an der Demonstration teilnehmen. Es war eine große Ehre, teilnehmen zu dürfen und ich war einer der Auserwählten.

Ja, so war das damals. Und heute?

Tag der Arbeit – Google Doodle

Heute sitze ich bequem und faul zu Hause und schreibe über ein Google-Doodle zum Tag der Arbeit.

Das Google-Doodle zum Tag der Arbeit wird in einigen Ländern gezeigt, darunter auch in Deutschland.

Tag der Arbeit 2016 (Google Doodle)

Tag der Arbeit 2016 (Google Doodle)

Es zeigt, wie in den letzten Jahren auch (2012, 2013), Szenen aus der Arbeitswelt.

Das erste „G“ schraubt an einem Teil herum, das erste „O“ scheint eine undichte Stelle bei einem Wasserrohr zu suchen. Das zweite „O“ repariert etwas in der Werkstatt an einer Werkbank (zweites „g“). Das „L“ ist ein Schweißer und das „E“ könnte Zimmerman auf einer Baustelle sein.

Wie auch immer, ich habe das Doodle wieder mal zu einem kleinen Video vermurkst, das ich Euch natürlich nicht vorenthalten will:

Ich hoffe, es gefällt Euch! :-)

Und weil morgen nun der „Tag der Arbeit“ ist, werde ich noch ein bißchen Arbeiten müssen.

Was macht Ihr so am Tag der Arbeit? Schreibt es in die Kommentare!

Hier noch ein paar Links zum Thema Tag der Arbeit:

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Tag der Erde 2016 mit Vollmond

Tag der Erde 2016 mit Vollmond

Tag der Erde 2016 mit Vollmond

Heute ist der Tag der Erde und zugleich Vollmond. Wenn das mal kein schöner Zufall ist. :-)

Der Tag der Erde (englisch Earth Day) wird alljährlich am 22. April in über 175 Ländern begangen und soll die Wertschätzung für die natürliche Umwelt stärken, aber auch dazu anregen, die Art des Konsumverhaltens zu überdenken.

Tag der Erde 2016

Tag der Erde 2016

Und wie schon in den Jahren zuvor, gibt es bei Google ein Doodle. Es besteht aus fünf einzelnen Bildern, die Naturmotive aus unterschiedlichen Regionen der Erde Zeigen.

Das erste Bild zeigt einen Eisbär in der Tundra, Bild 2 einen Fuchs im Wald (vielleicht in einem der riesigen, russischen Birkenwälder). Dann gibt es noch den Elefant auf der Wiese, die Schildkröte in der Wüste und Korallen und Kraken im Meer.

Und von mir gibt es wieder ein Doodle-Video :-)

Hier noch weitere Links zum Tag der Erde:

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Lecker Essen – das Tassajara in Hamburg-Eppendorf

Tassajara - vegetarisches Restaurant in Hamburg-Eppendorf

Tassajara – vegetarisches Restaurant in Hamburg-Eppendorf

Hamburg Eppendorf ist schon beeindruckend. So eine hohe Dichte von Restaurants, Cafés und Bars habe ich bisher kaum noch woanders gesehen. Von italienischer über vietnamesische bis zu vegetarischer Küche findet man praktisch alles, was das Herz begehrt.

Wir waren vor ein paar Tagen im „Tassajara“ (vegetarisches Restaurant sein 1976) und haben dort Mittag gegessen.

Bei einem vegetarischen Restaurant muß ich nicht erst lange in der Karte suchen, prinzipiell passen alle Speisen und Getränke. Ich habe mich für die „Feuerpfanne“ und als Dessert für die „Eistorte“ entschieden.

Zur Feuerpfanne gab es einen Vorspeisensalat, ein paar Chips und Guacamole. Das war schon mal ein prima Einstimmung und überbrückte die Wartezeit auf das Hauptgericht. Das ließ auch nicht allzu lange auf sich warten.

Praktisch ist die Feuerpfanne eine Nudelpfanne mit Gemüse, Cashewkernen und Saitan. Da ich bei Feuerpfanne eher etwas recht Scharfes vermutetet, hatte ich vorsichtshalber bei der Bestellung um eine milde Variante gebeten. Ich sag mal so, besonders scharf oder würzig war die Pfanne nun dadurch nicht, hat aber gut geschmeckt.

Auch die anschließende Eistorte war sehr lecker und ein würdiger Abschluß des Mittagessens.

Ja, im Tassajara in Hamburg-Eppendorf kann man durchaus gut essen. Ist halt leider nicht so gleich um die Ecke von uns aus. :-)

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SEO-Campixx 2016 am Müggelsee, die Fünfte (für mich)

Wieder mit dabei

Nachdem ich letztes Jahr der SEO-Campixx leider kurzfristig fern bleiben mußte, war ich dieses Jahr wieder mit dabei.

Der Weg zum Veranstaltungsort, dem Hotel am Müggelsee, war leicht zu finden. Die vorbildliche Ausschilderung mit großen Plakaten und animierten Wegweisern dürfte auch jenen Teilnehmern den richtigen Weg gezeigt haben, die zum ersten Mal bei einer SEO-Campixx dabei waren.

Ich hätte die Location natürlich auch ohne Wegweisern problemlos gefunden. Schließlich kenne ich mich als ehemaliger Köpenicker auch in der Gegend um den Müggelsee herum bestens aus.

Los gehts

Bevor es losgehen konnte, mußte man sich natürlich anmelden. Im Anmeldebereich gab es auch den aktuellen Zeitplan und meistens viele Menschen.

Zur Eröffnung will ich gar nicht viele Worte machen. Ich hau da lieber mal ein kurzes Video raus:

Wie man sieht, waren viele Teilnehmer gleich zum Anfang gut vernetzt.

Der erste Tag, Samstag

SEO-Campixx 2016 - Jens Altmann

SEO-Campixx 2016 – Jens Altmann

Ich habe zwar keine Firma und auch keine Kunden, aber Sicherheit ist immer wichtig. So bin ich zu „Secure your company“ mit Jens Altmann gegangen.

Zwar kann es eine 100%ige Sicherheit nicht geben, aber man muß versuchen, das Sicherheitsniveau so hoch wie möglich zu halten. Es nützt nichts, Schranken aufzubauen, die sich einfach umgehen lassen und einen in trügerischer Sicherheit wiegen. Und des gibt viele Schwachstellen, die man teilweise gar nicht auf dem Schirm hat.

SEO-Campixx 2016 - Stefan Fischerländer

SEO-Campixx 2016 – Stefan Fischerländer

„SEO 2016“ klingt dem Titel nach erstmal banal. Der Vortrag von Stefan Fischerländer war aber interessant und unterhaltsam zu gleich.

Einige seiner Beispiele, wie eine Webseite nicht aussehen sollte, waren wirklich haarsträubend. Und mit einigen neuen Sachen, wie Rankbrain oder App-Indizierung wird man sich zukünftig beschäftigen müssen. Ich abe einiges für mich und meine Webprojekte mitnehmen können.

Dann war Mittagspause. Es gab wie immer reichlich und gut zu Essen.

Ich habe dann die Zeit noch für einen kleinen Spaziergang am Müggelsee genutze und war dann leider etwas zu spät zurück. Eigentlich wollte ich mir Kai Spriestersbach mit „RankBrain 1/2 – Künstliche Intelligenz, Neuronale Netze, DeepLearning“ anhören, aber der Raum war gerammelte voll.

So habe ich mich lieber bei den Massageplätzen in die Warteschlange eingereiht und dann nach ca. einer halben Stunde den Rücken bearbeiten lassen. Sehr angenehm!

SEO-Campixx 2016 - Florian Stelzner

SEO-Campixx 2016 – Florian Stelzner

Zur nächsten Session hatte ich einen kurzen Weg, denn die Massageplätz waren direkt vor dem Große Saal. Zu „SEO EXPERT PANEL Leute, wir müssen reden“ hatte sich Florian Stelzner vier Gäste eingeladen.

Mit dabei waren Niels Dahnke, Björn Tantau, Gero Wenderholm und Florian Elbers. In lockerer Runde wurden auf der Bühne aktuelle Themen rund um SEO diskutiert. Themen wie AMP, Relaunch von Websites und Vertrauen in SEO. Auch wenn ich selbst mit diesen Themenfeldern nichts zu tun habe, war die Show auch für mich ansprechend und interssant.

SEO-Campixx 2016 - David Radicke

SEO-Campixx 2016 – David Radicke

Beim letzten Workshop mit David Radicke ging es endlich mal um etwas Wichtiges: Katzen-Content. :-)

Nein, das Thema war „Bilder-Ranking beim Relaunch retten – Erfahrungen aus großen Relaunches“ und die Katzen dienten nur als Symbole für vier die Bereiche einer Website, die bei einem Relaunch gerettet werden sollen oder auch nicht. Meist fallen dabei die Bilder hinten runter.

Wenn man es will, kann man mit einem technischen Trick aber auch die Bilder-Rankings retten. Außerdem hat David eine schöne Lösung für das Ranking mit per JavaScript realisierten Bildergalerien (Slider/Klickstrecke) vorgestellt. Feine Sache!

Dann war Abendessen angesagt. In guter Tradition erfolgte das Essenfassen draußen am Grillwagen und beim Pasta-Paten.

Ich hatte Pasta verdure, also Nudeln mit Gemüse.

Nach dem Essen habe ich mich dann direkt verkrümelt und die Abendveranstaltungen ausgelassen. Ich wollte ja gut ausgeschlafen in den zweiten Tag starten. :-)

Der zweite Tag, Sonntag

Fortsetzung folgt…

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Clara Rockmore – Virtuosin auf dem Theremin

Clara Rockmore Google-Doodle

Clara Rockmore (Google-Doodle, mobile Version)

Clara Rockmore (Google-Doodle, mobile Version)

Ja, heute gibt es mal wieder ein Google Doodle. Es ist der Virtuosin auf dem Theremin, Clara Rockmore, gewidmet.

Das Theremin ist ein elektronisches Musikinstrument, das der russischen Physiker Lew S. Thermen 1920 erfunden hat. Er nannte es wegen der zum Einsatz kommenden Radiowellen zunächst Ätherophon. Das Theremin gilt als die älteste Form eines Musik-Synthesizers. Es wird berührungslos durch die Bewegung der Hände in einem schwach elektrischen Feld zwischen zwei Stabantennen gespielt.

Die bekannteste Virtuosin auf dem Theremin war Clara Rockmore, eine Schülerin Thermens.

Das Doodle ist ein interaktives Spiel. Nach einer kurzen Grundkurs im Theremin-Spiel kann man selber versuchen, mit dem virtuellen Theremin Musik zu machen. Ich habe meine diesbezüglichen Versuche in einem kleinen Video festgehalten:

Das Doodle ist das vierte virtuelles Instrument, das Google auf der Startseite zeigt.

Angefangen hat es 2011 mit der Gitarre zum 96. Geburtstag von Les Paul. Es folgte 2012 das bisher komplexeste spielbare Instrument, ein Mini-Moog-Synthesizer zum 78. Geburstag von Robert Bob Moog. Dann gab es letztes Jahr das Doodle zum 360. Geburtstag von Bartolomeo Cristofori, dem Entwickler des Klaviers. Das Kalvier war allerdings nicht spielbar, man konnte nur die Lautstärke verändern.

Ein sehr schönes interaktives Musik-Doodle, das aber kein Instrument darstellt, gab es dann im Dezember zum 245. Geburtstag von Ludwig van Beethoven. Hier hatte man gut zu tun, die durcheinander geratenen Takte der Musikstücke zu ordnen.

Und heute nun gibt es ein spielbares Theremin, das ihr hier ausprobieren könnt:

Weitere Infos zum Clara Rockmore Doodle:

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Schaltjahr 2016 – der geschenkte Tag!

Schaltjahr 2016

Schaltjahr 2016

Am heutigen 29. Februar ist Schalttag, denn wir haben ein Schaltjahr. Das Schaltjahr ist nur alle 4 Jahre und somit gibt es den 29. Februar auch nur alle vier Jahre.

Aber eigentlich ist jeden Tag Schalttag. Ich habe heute morgen das Licht angeschaltet, später denn den Computer und jetzt schalte ich das Radio ein. Die Kaffeemaschine blieb heute ausgeschaltet, es ist Fastenzeit und ich trinke im Moment keinen Kaffee.

Viele Schaltvorgänge arbeiten für uns unsichtbar im Verborgenen. Alle digitalen Geräte funktionieren mit winzigen, elektronischen Schaltern, die bis zu mehreren milliardenmal in der Sekunde schalten. Damit man weiß, wie sie funktionienieren gibt es Schaltbilder und Schaltpläne mit Schaltzeichen.

Besonders arm dran sind ja die Menschen, die am 29. Februar Geburtstag haben. Sie haben nur alle 4 Jahre Geburstag, wie z.B. der US-amerikanische Unternehmer und Ingenieur Herman Hollerith. Der übrigens als Erfinder der Lochkarten mit digitaler Datenverabreitung zu tun hatte. Und was macht so eine Lochkarte? Richtig, sie schaltet über Kontakte Verbindungen ein (Loch) oder aus (kein Loch).

Heute ist also Schalttag, ein Tag der alle vier Jahre (den Schaltjahren) gewissermaßen zugeschaltet wird, um die Gangungenauigkeit unserer Erde wieder auszugleichen. Vor vier Jahren war auch Schaltjahr, vor acht Jahren ebenso und vor 12 Jahren auch. Am Schalttag vor 28 Jahren, also am 29. Februar 1988, auch einem Montag, leistete ich noch meinen Wehrdienst bei der NVA. Ein paar Tage zuvor hatte ich Wache und wir bewachten unter anderem die Schalt- und Betriebszentrale (SBZ 25) in Frankfurt/Oder. Was dort geschaltet und betrieben wurde, war geheim. Aber es wurde geschaltet, soviel ist sicher.

Von Google gibt es heute wieder ein Doodle. Diesmal nicht mit Fröschen, sondern mit putzigen Hasen.

Schaltjahr 2016 (Google Doodle)

Schaltjahr 2016 (Google Doodle)

Das Doodle ist animiert, aber nicht mit Musik und auch nicht interaktiv. Ich habe mal wieder ein Video erstellt und etwas vertont:

Weitere Infos zum Schaltjahr 2016 Doodle:

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