Obst ist nicht genug

Geschichte der Gartenzwerge geht in die zweite Runde

Geschichte der Gartenzwerge Google-Doodle

Geschichte der Gartenzwerge (Google Doodle)

Gestern, am 10. Juni 2018, gab es in vielen Ländern ein Google-Doodle für die Geschichte der Gartenzwerge. Es ist schon erschreckend, wie tief das Niveau bei Google gesunken ist, daß man ein Doodle für den Kitsch in Reinkultur, die Gartenzwerge praktisch weltweit zeigt. Was kommt als nächstes, ein Doodle für Lackbilder oder den röhrenden Hirsch?

Das Doodle hat den Machern bei Google zumindest soooo gut gefallen, daß es auch heute noch auf den Startseiten zu sehen ist. Es gab bisher nicht viele Doodle, die länger als einen Tag gezeigt wurden.

Wie auch immer, das Doodle selbst ist ja auch nicht so schlecht, denn es ist ein ganz witziges, interaktives Spiel. Die Aufgabe besteht darin, einen der sechs zur Auswahl stehenden Gartenzwerge möglichst weit vom Start wegzubefördern.

Die Google-Gartenzwerge

Und falls jeman das Google-Logo im Doodle nicht entdeckt hat, es sind die sechs Gartenzwerke in den Farben der Google-Buchstaben. :-)

Irgendwie habe ich das Spielprinzip nicht so richtig begriffen, denn wirklich weit konnte ich die Gartenzwerge nicht befördern, aber seht selbst. Ich habe meine kläglichen Versuche in einem kleinen Video festgehalten:

Hier gibt es noch ein paar weitere Informationen zur Geschichte der Gartenzwerge bzw. dem Doodle:

Viel Spaß!

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Krankenhaus Essen 2.0 – Essen in der Reha-Klinik

Nach einem Krankenhausaufenthalt muß man bisweilen in eine Reha-Klinik zur Anschlußbehandlung oder Rehabilitation. Auch dort gibt es natürlich wie im Krankenhaus etwas zu Essen. Nach dem Krankenhaus Essen ist das Essen in der Reha-Klinik gewissermaßen das Krankenhaus Essen 2.0. :-)

In der Reha-Klinik läuft das mit dem Essen allerdings üblicherweise etwas anders ab, als im Krankenhaus. Bekommt man im Krankenhaus das Essen ans Bett oder zumindest ins Zimmer gebracht, begibt man sich in der Reha-Klinik zur Nahrungsaufnahme in einen Speisesaal.

Ja nach Grad der Einschränkung kann man sich hier das Essen selbst am Buffet zusammenstellen (bzw. lassen). Beim Mittagessen gibt es zwar fertige Menüs, aber letzendlich kann man sich die Beilagen, Gemüße und Soße selbst „konfigurieren“.

Zum Frühstück stehen verschiedene Brötchen- und Brotsorten zur Auswahl. Dazu kommen Käse, Butter, Nuss-Nougatcrem und Marmelade sowie Sonntags auch ein gekochtes Ei. Kaffee steht in einer Kanne auf dem Tisch. Andere Getränke wie Tee und Milch gibt es am Buffet.

Mittags kann man aus drei fertigen Menüs wählen. Das ist aber nur eine Empfehlung, denn auch das Mittagessen kann man sich am Buffet aus den einzelnen Bestandteilen zusammenstellen. Mein Mittagsmenü 1 war ein Bratling mit Nudeln und Gemüsesoße, von mir noch erweitert mit Beilagengemüse. Beim Mittagessen 2 war es ähnlich, zu den zwei Bratringen mit Reis und Julienne-Gemüse habe ich noch normales Beilagengemüse dazu getan.

Beim Abendbrot sieht es ähnlich wie beim Frühstück aus. Es gibt verschiedene Sorten Brot und Belag wie Schnittkäse, Aufstriche (z.B. Gurke-Kurkuma), Butter, Schmelzkäse, Gewürzgurken und Salat vom Salatbuffet. Das gekochte Ei beim Abendbrot 2 war noch vom Frühstück übrig, das gehört nicht zum Standardangebot. Auf den Tischen steht eine Kanne mit dem „Tee des Tages“, bei den Beispielbildern war das Früchte- bzw. Hagebuttentee.

Und es gibt beim Frühstück und Abendbrot natürlich auch Wurst, Schinken und Fisch, das hat mich aber nicht weiter interessiert.

Alles in allem war das Essen in der Rehaklinik durchaus annehmbar, man mußte nicht verhungern. Aber ich muß das nicht unbedingt noch einmal haben. Schließlich ist man ja normalerweise aus eher negativen Gründen in der Rehaklinik. :-)

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Emil Berliner – Google-Doodle für den Erfinder der Schallplatte und des Grammophons (2. Ausgabe)

Amiga-Schallplatte

Schallplatten waren hier in der PZ eher selten ein Thema. Nur zum Tod von Michael Jackson und den danach in die Höhe schießenden Preisen bei eBay für Amiga-Pressungen hatte ich etwas über Schallplatten geschrieben.

Heute nun hat mich Google mit dem Doodle für Emil Berliner dazu gebracht, erneut das Thema Schallplatten aufzugreifen. Emil Berliner war ein deutsch-amerikanischer Erfinder und gilt als Erfinder der Schallplatte und des Grammophons.

Emil Berliner (Google Doodle)

Das Doodle zeigt Emil Berliner (das kleine Google-g) mit einem Grammophon (das große Google-G) und zwei Schallplatten (die zwei kleinen Google-o). Außerdem ist ein Mikrofon (das kleine Google-e) mit einem Kabel (das kleine Google-l) zu sehen.

Das Doodle ist ganz hübsch, aber weder animiert noch interkativ, also eigentlich nichts wirklich Besonderes. Eigentlich deshalb, denn es gab bereits vor 7 Jahren am 20. Mai 2011 ein Doodle zum 160. Geburtstag von Emil Berliner:

Emil Berliner (Google Doodle 2011)

Und das ist nun doch eine Besonderheit, denn meines Wissens gab es noch nie zwei Doodle für eine Persönlichkeit zum Geburtstag. Wurde hier nun ein Bann gebrochen und wir müssen und auf weitere, schon dagewesene Doodle einrichten? Oder ist es nur ein Versehen und die Doodle-Redaktion hat schlampig recherchiert (mit Google gesucht :-)?

Das Doodle vor sieben Jahren gab es nur in DACH, das Doodle von heute wird zwar in Deutschhland, nicht aber in Österreich und der Schweiz gezeigt, dafür ab z.B. in Japan, Italien und einigen anderene Ländern. Parallel dazu gibt es in mehreren Ländern wie den USA, Rußland und Frankreich ein Doodle für Abraham Ortelius, den flämischen Geograph und Kartograph, Herausgeber eines der ersten Atlasse.

Wie auch immer, ich habe das Emil Berliner Doodle mal wieder zu einem kleinen Video verarbeitet:

Und ein paar Links zum Doodle gibt es auch noch:

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Vatertag 2018 – ich werde mal wieder arbeiten müssen

Heute ist Vatertag (auch Männertag oder Herrentag), mal wieder, wie jedes Jahr. Daß heute in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag und damit arbeitsfrei ist, liegt aber nicht daran. Ursache ist Christi Himmelfahrt, ein kirchlicher Feiertag, wie auch Weihnachten, Ostern und Pfingsten. Auch wenn man selbst kein Christ ist, hat man trotzdem frei. :-)

Alles Liebe zum Vatertag

Alles Liebe zum Vatertag

Ich werde allerdings noch etwas arbeiten müssen, wenn auch nicht den ganzen Tag. Auch dieses Jahr wird es wohl ein Google-Doodle zum Vatertag bei google.de geben, davon gehe ich mal aus. Und ich habe auch wieder ein kleines Video erstellt:

Und auch zum Muttertag 2018, der in drei Tagen ist, gibt es ein Doodle und von mir das passende Video. :-)

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Englisches Frühstück

Urlaub in England

Englisches Frühstück im Citrus & Spice

Im August 2016 waren wir im Urlaub in England. Nach der Ankunft mit der Fähre in Dover, einem Zwischenhalt in Sandwich, Canterbury und Hinxhill, war unsere nächste Station die englische Hauptstadt London.

Das Hotel im Londoner Stadtteil Chiswick hatten wir ohne Frühstück gebucht und so mußten wir uns am ersten Morgen ein Frühstückslokal suchen. Wir sind dann im „Citrus & Spice“ gelandet. Ja und wenn man schon mal in England ist, muß es natürlich ein richtiges „Englisches Frühstück“ (English Breakfast, Full Breakfast) sein.

Was war da alles auf dem Teller (siehe Foto)? Praktisch Pflicht sind die „Baked Beans“ (weiße Bohnen in Tomatensoße), dazu gebratene Würstchen (vegetarisch), Rührei, gegrillte Tomaten, gebratene Champignons, Kartoffelecken und natürlich Toastbrot.

Am zweiten Tag waren wir wieder im selben Lokal und was soll ich sagen, ich hatte mir wieder ein englisches Frühstück bestellt. Ja, da könnte ich mich dran gewöhnen. Schmeckt gut, ist vielseitig und macht satt. Was will man mehr. :-)

Englisches Frühstück im „The Lenchford Inn“

Von London ging es weiter in Richtung Nordwesten mit Zwischenhalt in Oxford und Lower Broadheath (Edward Elgar Birthplace Museum) nach Leominster. Zwischendurch gab es aber noch eine Übernachtung im „The Lenchford Inn“ in der Nähe von Worcester.

Das Lenchford Inn ist ein typisches, englisches Hotel mit Restaurant, malerisch am Fluß Severn gelegen. Hier hatten wir zur Übernachtung auch das Frühstück gebucht bzw. es gehörte sowieso dazu, Bed&Breakfast eben.

Und was war hier alles auf dem Teller (siehe Foto)? Wie schon in London die Baked Beans, dazu ein gebratenes Würstchen (wieder vegetarisch), Spiegelei (kein Rührei), gegrillte Tomaten, gebratene Champignons, Kartoffelecken und Toastbrot in zwei Sorten, hell und dunkel.

Dazu gab es Kaffee oder Tee und Orangensaft und wenn man wollte, zum Toastbrot noch Marmelade aus Orangen, Zitronen oder Limetten.

Baked beans in der Dose

Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Leominster und später, bevor Wales mit dem Brecon-Beacons-Nationalpark und Cardiff auf dem Programm standen, nach Ludlow. Weil ich das englische Frühstück so lecker fand, habe ich in Ludlow bei „Myriad Organics“ mal eben eine Dose Baked Beans zum mit nach Hause nehmen gekauft.

Gut, Baked Beans für ein English Breakfast kann man natürlich auch in Deutschland kaufen, fix und fertig mit Tomatensoße in der Dose. Aber wenn schon, denn schon, wann habe ich wieder die Gelegnheit, original englische Baked Beans zu kaufen?

Irgendwann wollte ich mir zu Hause auch ein Englisches Frühstück gönnen, irgend wann, wenn mal viel Zeit für ein gemütliches Frühstück ist. Aber wie das so ist, aus den Augen, aus dem Sinn. Die Dose stand im Vorratsschrank und wurde nicht mehr beachtet.

Im Dezember fiel mir die Dose „Baked Beans“ dann doch mal wieder in die Hände und ooops, das Haltbarkeitsdatum war bereits überschritten. Aber nicht wirklich deutlich, best before 11/2017. Na gut, die Weihnachtsfeiertage sind eine gute Gelegenheit das Full Breakfast in Angriff zu nehmen.

Gesagt, getan, am 22. Dezember kam das English Breakfast endlich auf den Tisch.

Englisches Frühstück – English Breakfast oder Full Breakfast

Englisches Frühstück bei mir zu Hause :-)

Die „Baked Beans“ waren schon da, fix und fertig und mußte nur noch in einem Topf erwärmt werden. Bei meinem Englischen Frühstück gab es außerdem gegrillte Tomaten, gebratene Champignons und gebratene, vegetarische Würstchen (Wheaty „Frankenberger“). Beim Ei habe ich mich für Spiegelei entschieden.

Ein kleines Problem waren die Kartoffelecken (Hash Browns). Man hätte die zwar selbst aus geriebenen Kartoffeln machen können, aber das war mir zu aufwendig. Und als Fertigprodukt gibt es so etwas zumindest nicht als Bio-Version. So habe ich kurzerhand Rösti-Kroketten als Ersatz verwendet.

Und es gab natürlich auch Toastbrot, Kaffee und Orangensaft dazu.

Ja, ich bin mit meinem Englischen Frühstück sehr zufrieden. Es hat mir und den anderen Mitessern recht gemundet. :-)

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Freitag, der 13. April 2018 – Semperoper (Google Doodle)

Freitag der 13. April 2018

Freitag der Dreizehnten

In jedem Kalenderjahr gibt es mindestens einen und maximal drei Freitage, die auf einen Dreizehnten fallen. Dieses Jahr sind es deren zwei und heute geht es los.

Heute ist also Freitag, der 13. und es ist der erste in diesem Jahr. Den nächsten dieser „Unglückstage“ haben wird dann am 13. Juli, also im Sommer. Moment mal, wieso Unglückstag?

13 als Unglückszahl?

Viele verbinden mit der 13 eher schlechte Dinge. Wenn noch der Freitag dazu kommt und dann vielleicht auch Vollmond ist, ein schwarze Katz vor einem von links nach rechts über den Weg läuft und das Salzfaß umgekippt ist, ja dann muß an diesem Tag ja alles schief gehen.

Wie auch immer, ich habe mit der 13 keine Probleme. Schließlich wohne ich in einem Haus Nr. 13 und auch unser Auto, ja, so ein VW-Diesel-Stinker, hat als einzige Zahl im KFZ-Kennzeichen eine 13. :-)

Der 13. Oktober damals

Ich habe mal wieder in meinen alten Kalendern geblättert und ein paar Einträge zu früheren 13. Oktobern gefunden:

  • 1979 (Fr): Karfreitag und Heimreisewochenende über Ostern
  • 1980 (So): Tag des Metallarbeiters in der DDR
  • 1988 (Mi): Hatte Ausgang in FfO
  • 1989 (Do): DF nach Bautzen mit D. Wernecke und H. Meltzer
  • 1990 (Fr): Karfreitag und Osternwochenende in Berlin
  • 1991 (Sa): Autotour mit Ulf und Jacqueline nach Weißenberg und Bauzen, 21:00 bis 01:00 DickerTurm
  • 1992 (Mo): Umzug von Neibsheim nach Ettlingen
  • 2007 (Fr): „Nachtcafé“ mit „Marstahlbrass“ um 23 Uhr
  • 2008 (So): Frühling im Wald und auf der Wiese
  • 2009 (Mo): Frühling in Schwerin
  • 2012 (Fr): Robert Doisneau – der nächste Fotograf (Google Doodle)

Auch heute ist noch nichts Besonderes passiert. Naja, immerhin gibt es ein Gooogle-Doodle für die Semperoper und von mir das passende Video dazu. :-)

Semperoper Google-Doodle

Die 1838 bis 1841 von Gottfried Semper erbaute erste Semperoper wurde 1869 durch einen Brand zerstört. Von 1871 bis 1878 wurde sie unter Leitung von Sempers Sohn Manfred im Stil der Hochrenaissance wieder aufgebaut. Nach der Zerstörung 1945 wurde das Gebäude restauriert und 1985 wieder eröffnet. Die Semperoper – an der Komponisten wie Richard Wagner, Carl Maria von Weber und Richard Strauss wirkten – zählt zu den bekanntesten Bauwerken der Stadt Dresden.

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