Obst ist nicht genug

Heute ist Weltkindertag 2018 – echt jetzt?

Weltkindertag 2018 am 20. September?

Weltkindertag 2018 (Google Doodle)

Weltkindertag 2018 (Google Doodle)

Ich habe es wieder mal erst durch das Google-Doodle mitbekommen, heute ist Weltkindertag 2018. Das will einfach nicht in meinen Kopf. Für mich war und ist der Internationale Kindertag am 1. Juni. Und in vielen Ländern ist der erste Tag im Juni immer noch der Tag des Kindes. Für Deutschland wurd aber mal der 20. September als Weltkindertag festgelgt und der ist nun heute

Weltkindertag 2018 am 1. Juni!

Kindertag  2018 – Eis essen

Kindertag 2018 – Eis essen

Für mich war dieser Tag in meiner Kindheit immer ein besonderer Tag, auf den ich mich gefreut habe.

Es gab zwar keine großen Geschenke, aber meist haben wir in der Schule und mit der Familie etwas unternommen. Auch wenn es nur Eisessen war, der Tag war halt ein besonderer Tag.

Auch heute noch gehen wir mit unseren Kindern, sofern sie da sind, am 1. Juni ins Eiscafé.

Kindertag – Glückwunschkarte von der Patenbrigade

Kindertag – Glückwunschkarte von der Patenbrigade

Zu DDR-Zeiten hatt dieser Tag noch einen viel höheren Stellenwert.

Von der Patenbrigade hab ich z.B. 1974 eine Glückwunschkarte zum Kindertag bekommen. Die hatten sie selbst gebastelt, mit Bildern aus der ABC-Zeitung und einem handgeschriebenen Text.

Zu DDR-Zeiten war der Kindertag auch immer in allen Kalender als „Internationaler Tag des Kindes“ vermerkt, heute sucht man solche Einträge vergeblich.

Google Doodle zum Weltkindertag 2018

So ein bißchen als Kalender im Internetzeitalter kann man durchaus Google mit den Google-Doodles betrachten. Heute gibt es also in DACH das Kindertags-Doodle, das es an anderen Tagen in diesem Jahr bereits in anderen Ländern gab.

Es zeigt die Google-Buchstaben als musizierende Kinder in einer Marschkapelle. Weil das Doodle ganz statisch daherkommt, habe ich es in meinem Video etwas animiert und mit Musik versehen:

Na gut, dann ist eben heute hier in DE Weltkindertag 2018, so soll es ein. :-)

Weitere Infos zum Weltkindertag 2018 (Google Doodle):

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Meteoritenschwarm der Perseiden 🌠 Sternschnuppen im August 2018

Mit Sternschnuppen verbinde ich spontan drei Dinge bzw. Erinnerungen.

1 – Zeit der Sternschnuppen

Sternschnuppe Perseiden August 2018 (a)

Sternschnuppe (a)

„Immer, wenn im Juli und August am Nachthimmel Sternschnuppen aufleuchten, erinnert sich Hans Weyden an das Abenteuer seines Leben.

Sie hieß Aul, hatte langes schwarzes Haar und trug zu jeder Stunde ein enganliegendes Trikot, denn auf dem sechsten Jupitermond, wo sie sich mit ihrem Vater vorübergehend aufhielt, gibt es keine Jahreszeiten und keine Mode. Hans Weyden war in ihrem Leben der erste Mann – und voraussichtlich auch der letzte.

Aber bevor es zu einem herzzerreißenden Abschied kommt, nehmen wir zusammen mit Hans Weyden und dem Dackel Waldi Kurs auf den Jupiter und betreten an seiner Seite eine wunderliche Welt, in der unvorstellbare Zukunft und längst vermoderte Vergangenheit eine seltene Ehe miteinander eigegangen sind.

Ahnungsvoll begleiten wir Weyden bei seiner Rückkehr zur Erde und wünschen ihm, er möge sich der unabwendbar auf ihn zukommenden Entscheidung gewachsen zeigen.“

So steht es im Klappentext des phantastischen Romans „Zeit der Sternschnuppen“ von Herbert Ziergiebel. Das 1972 im Verlag „Das Neue Berlin“ erschienen Buch zählt zu meinen Lieblingsbüchern. Ich könnte es eigentlich mal wieder lesen. Habe ich schon länger nicht mehr gemacht.

2 – Viele, viele Sternschnuppen

Sternschnuppe Perseiden August 2018 (b)

Sternschnuppe (b)

In meinen letzten Sommerferien im August 1982 war ich für knapp zwei Wochen in der Hohen Tatra in der damaligen ČSSR. Wir wohnten in einer Ferienwohnung in Tatranská Štrba. Auf der Wiese beim Haus konnt man es sich abends bequem machen und in den klaren Nachthimmel schauen.

So viele Sternschnuppen und Sterne wie dort habe ich später nie mehr gesehen. Die klare Gebirgsluft, die Ferne zu großen Städten, kaum Umgebungslicht und natürlich der Zeitpunkt zum Maximum der Perseiden waren den Beobachtungsbedingungen sicher zuträglich.

3 – Sternschnuppen im Dienst

Sternschnuppe Perseiden August 2018 (c)

Sternschnuppe (c)

Im Jahr 1987 war ich bei der NVA und diente als Funkobermechniker in der Nachrichtenkompanie des WBK Frankfurt/Oder. Eigentlich war das ein recht ruhiger Werkstatt-Posten aber hin und wieder waren auch „normale“ Dienste abzuleisten.

So hatte ich am 2./3. August Wachdienst. Bewacht wurde das Gelände mit der Nachrichtenwerkstatt/Lager, einer KW-Sendestation (KN1-E), Einrichtungen des Rückwärtigen Dienstes (RD) und dem Wohnheim für Berufssoldaten.

Meinen Nachtdienst von 0 bis 2 Uhr habe ich dann teilweise entspannt auf der Wiese liegend verbracht. Im Radio, einem Taschenradio G 1000 MW, lief Radio Luxemburg (RTL) auf Mittelwelle 1440 kHz. Über mir am nächtlichen Himmel konnte ich die eine oder andere Sternschnuppe sehen und mir etwas wünschen. So entspannt konnte es auf Wachposten sein. :-)

Sternschnuppen aktuell

Im Moment ist nun wieder die Zeit der Sternschnuppen, der Meteorstrom der Perseiden kreuzt wie jedes Jahr von Ende Juli bis Mitte August die Erdbahn. Durch den Neumond von gestern ist die Sichtbarkeit eigentlich recht gut, da das helle Mondlicht vom Vollmond wie letztes Jahr nicht stört.

Ungeachtet dessen habe ich auf dem Dachboden wieder meine Kamera in Stellung gebracht und mit Langzeitaufnahmen beauftragt. Bereits 2012, 2014, 2015, 2016 und 2017 hatte ich mit der Sternenhimmel-Fotografie experimentiert und auch ein paar Sternschnuppen erwischt.

Ein paar der Meteore habe ich bereits „geschossen“ und auch live gesehen. In der Nacht vom 12. zum 13. August ist mit einer großen Zahl von Objekten zu rechnen. Die Aufnahmen laufen also noch und ich hoffe auf gutes Wetter mit klarer Sicht. In der Zeit vom 7. bis 11. August waren auch einige Wolken und wenige Sternschnuppen zu sehen:

Ich werde dann hier ggf. weitere Bilder und Videos ergänzen.

Also dann, frohes Sternschnuppengucken! :-)

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10 Jahre Bernd Sonnensegel

Balkon mit Sonnensegel

Balkon mit Sonnensegel

Balkon mit Sonnensegel

Als ich vorhin aus unserem Küchenfenster schaute, bemerkte ich, wie jemand auf dem Balkon schräg gegenüber ein gelbes Sonnensegel entfaltete. Das macht bei dem sonnigen Wetter auch absolut Sinn, wenn man sich nicht gemütlich auf dem Balkon schwitzenderweise einen Sonnenbrand holen möchte.

Bernd Sonnensegel – eine SEO-Legende

Vom Sonnensegel ist es nicht mehr weit bis zu Bernd, denn die Verbindung besteht nun seit fast genau zehn Jahren, also seit jener Zeit, als ein gewisser Bernd Sonnensegel der Schrecken aller Blogs und Internet-Foren war. Einschlägige SEO-Seiten und Blogs [1, 2, 3] berichteten über den nervigen Spammer für Produkte wie Markisen, Jalousien, Plissee, Rollos, Rolladen und eben Sonnensegel.

Ich selbst wurde seinerzeit nicht von Bernd Sonnensegel behelligt, wohl aber von einigen Nachahmern, die das Schema Vorname+Produktbezeichnung bzw. Produktbezeichnung+Vorname aufgriffen. So z.B.:

Hier wird teilweise sogar die Alliteration als Stilmittel verwendet. Gartenhaus Günter, Sauna Sepp oder Kornelia Kaffepads klingen gar nicht mal schlecht. Hat es eigentlich auch einen Namen, wenn nicht der Anlaut, sondern der Ablaut der beiden Wörter gleich ist, wie bei Gartenhaus Klaus?

Der Produktname wird in letzer Zeit kaum noch als Name in Kommentaren verwendet. Aber eine Zeit lang waren Sachen wie Geschenkidee, Sicherheitsschuhe, Flüge Australien, Babymode, Schüttguttechnik oder Zellenradschleusen an der Tagesordnung. Andererseits staune ich immer wieder, wofür es alles so Websites bzw. sogenannte Nischenseiten gibt.

Wie auch immer, die SEO-Spam-Legende schlechthin, Bernd Sonnensegel, wird dieser Tage 10 Jahre alt. Da kann ich nur sagen: „Herzlichen Glückwunsch“ :-)

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Geschichte der Gartenzwerge geht in die zweite Runde

Geschichte der Gartenzwerge Google-Doodle

Geschichte der Gartenzwerge (Google Doodle)

Geschichte der Gartenzwerge (Google Doodle)

Gestern, am 10. Juni 2018, gab es in vielen Ländern ein Google-Doodle für die Geschichte der Gartenzwerge. Es ist schon erschreckend, wie tief das Niveau bei Google gesunken ist, daß man ein Doodle für den Kitsch in Reinkultur, die Gartenzwerge praktisch weltweit zeigt. Was kommt als nächstes, ein Doodle für Lackbilder oder den röhrenden Hirsch?

Das Doodle hat den Machern bei Google zumindest soooo gut gefallen, daß es auch heute noch auf den Startseiten zu sehen ist. Es gab bisher nicht viele Doodle, die länger als einen Tag gezeigt wurden.

Wie auch immer, das Doodle selbst ist ja auch nicht so schlecht, denn es ist ein ganz witziges, interaktives Spiel. Die Aufgabe besteht darin, einen der sechs zur Auswahl stehenden Gartenzwerge möglichst weit vom Start wegzubefördern.

Die Google-Gartenzwerge

Die Google-Gartenzwerge

Und falls jeman das Google-Logo im Doodle nicht entdeckt hat, es sind die sechs Gartenzwerke in den Farben der Google-Buchstaben. :-)

Irgendwie habe ich das Spielprinzip nicht so richtig begriffen, denn wirklich weit konnte ich die Gartenzwerge nicht befördern, aber seht selbst. Ich habe meine kläglichen Versuche in einem kleinen Video festgehalten:

Hier gibt es noch ein paar weitere Informationen zur Geschichte der Gartenzwerge bzw. dem Doodle:

Viel Spaß!

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Emil Berliner – Google-Doodle für den Erfinder der Schallplatte und des Grammophons (2. Ausgabe)

Amiga-Schallplatte

Amiga-Schallplatte

Schallplatten waren hier in der PZ eher selten ein Thema. Nur zum Tod von Michael Jackson und den danach in die Höhe schießenden Preisen bei eBay für Amiga-Pressungen hatte ich etwas über Schallplatten geschrieben.

Heute nun hat mich Google mit dem Doodle für Emil Berliner dazu gebracht, erneut das Thema Schallplatten aufzugreifen. Emil Berliner war ein deutsch-amerikanischer Erfinder und gilt als Erfinder der Schallplatte und des Grammophons.

Emil Berliner (Google Doodle)

Emil Berliner (Google Doodle)

Das Doodle zeigt Emil Berliner (das kleine Google-g) mit einem Grammophon (das große Google-G) und zwei Schallplatten (die zwei kleinen Google-o). Außerdem ist ein Mikrofon (das kleine Google-e) mit einem Kabel (das kleine Google-l) zu sehen.

Das Doodle ist ganz hübsch, aber weder animiert noch interkativ, also eigentlich nichts wirklich Besonderes. Eigentlich deshalb, denn es gab bereits vor 7 Jahren am 20. Mai 2011 ein Doodle zum 160. Geburtstag von Emil Berliner:

Emil Berliner (Google Doodle 2011)

Emil Berliner (Google Doodle 2011)

Und das ist nun doch eine Besonderheit, denn meines Wissens gab es noch nie zwei Doodle für eine Persönlichkeit zum Geburtstag. Wurde hier nun ein Bann gebrochen und wir müssen und auf weitere, schon dagewesene Doodle einrichten? Oder ist es nur ein Versehen und die Doodle-Redaktion hat schlampig recherchiert (mit Google gesucht :-)?

Das Doodle vor sieben Jahren gab es nur in DACH, das Doodle von heute wird zwar in Deutschhland, nicht aber in Österreich und der Schweiz gezeigt, dafür ab z.B. in Japan, Italien und einigen anderene Ländern. Parallel dazu gibt es in mehreren Ländern wie den USA, Rußland und Frankreich ein Doodle für Abraham Ortelius, den flämischen Geograph und Kartograph, Herausgeber eines der ersten Atlasse.

Wie auch immer, ich habe das Emil Berliner Doodle mal wieder zu einem kleinen Video verarbeitet:

Und ein paar Links zum Doodle gibt es auch noch:

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Mein Jahresrückblick 2017 – das Jahr in Zahlen

Laufen

Asics GT-2150 G-TX

asics GT-2150 G-TX

Seit Ende März 2016 schnüre ich wieder regelmäßig die Laufschuhe. Seitdem war das im Jahr 2016 71 und 2017 86 Mal der Fall. Dabei habe ich 2017 insgesamt eine Strecke von 668 km zurückgelegt, wofür ich 75 Stunden unterwegs war. Das ist nicht besonders schnell, 6:45 Minuten brauche ich durchschnittlich für einen Kilometer. Die längste Strecke war 10,41 km lang, für den schnellsten Kilometer habe ich 6:12 Minuten gebraucht. Im Vergleich zu 2016 ist das eine leichte Verbesserung.

Fotografieren

Mit meiner nun nicht mehr ganz neuen Kamera Nikon D750 habe ich gut 1300 Fotos geschossen. Etwa 1000 Bilder davon sind im Urlaub entstanden, da hat man für so etwas auch die meiste Zeit. Wo mich der Urlaub im Jahr 2017 hinführte, ist sicher nicht schwer zu erraten. :-) Die restlichen Bilder sind eher „Alltagsbilder“.

Weitere 670 Fotos gehen auf das Konto meiner kleinen Taschen-Knipse Nikon Coolpix P340. Die ist weder groß noch schwer und paßt bequem in die Hosentasche. Genau das Richtige für ein paar Bilder unterwegs, ohne gleich den großen Fotoapparat mitnehmen zu müssen. Auch hier sind einige Urlaubsbilder dabei. Viele andere Fotos sind aber eher „Alltagsbilder“.

YouTube Videos

Auch ein paar neue Videos habe ich 2017 wieder produziert und bei YouTube hochgeladen. Bei meinen beiden Kanälen Putzlowitsch und Schmorbsal waren es insgesamt 142 Videos.

Die Anzahl der Views für alle Videos (nicht nur die neuen) betrug letztes Jahr über 660000 mit einer Wiedergabedauer von gut 460000 Minuten, also 7720 Stunden. Die Anzahl der Abonnenten hat sich um gut 1100 erhöht und es gab 2175 positive, 795 negative Bewertungen und 130 Kommentare. Hier die Zahlen für die beiden Kanäle im Detail:

Wert/Kanal Putzlowitsch Schmorbsal gesamt
Anzahl neue Videos 62 80 142
Wiedergabezeit (Minuten) 319915 143341 463256
Aufrufe (Views) 485445 178308 663753
Positive Bewertungen 1433 742 2175
Negativ Bewertungen 525 270 795
Kommantare 130 128 258
Abonnenten 724 401 1125

Das nach Aufrufen erfolgreichste Video war nicht etwa ein Doodle-Video, sonder des oben zu sehende, recht einfach gestrickte „Frohes neues Jahr 2018„-Kunstwerk. Es kommt auf insgesamt gut 84000 Views, was daran lag, daß es zu neujahrsrelevanten Suchphrasen bei Google auf der ersten Trefferseite zu finden war.

Habe ich die Ziele 2017 erreicht?

Was das Laufen und die Videos angeht, ja. Ich bin letztes Jahr öfter, weiter und schneller gelaufen, habe mehr Videos hochgeladen und damit mehr Views, Wiedergabezeit, „Daumen hoch“, Kommentare und Abonnenten erreicht.

Nur bei den Fotos gab es keine Steigerung, da ist also noch Luft nach oben.

Und wie geht es 2018 weiter?

Höher, schneller, weiter, würde ich sagen. :-)

Also mehr und schneller Laufen, noch mehr Fotos in besserer Qualität schießen und mehr und bessere Videos mit höheren Zugriffszahlen produzieren. Was man sich halt so fürs neue Jahr vornimmt…

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