Obst ist nicht genug
Donnerstag, 11. März 2010

Machen oder machen lassen

Ich bin kein Schlosser und kein Maurer, kein Tischler oder Maler, ich bin auch kein Koch, Bäcker oder Friseur.

Ich bin BMSR-Techniker und Nachrichtentechniker mit der Lizenz zum Löten und ich bin Informatiker. Ich habe schon mal den Kassettenrekorder (Stern-Recorder R 160) von einem Freund repariert und den Fernseher von Bekannten.

Als Jugendlicher habe ich mir einmal selbst die Haare geschnitten, was aber gründlich daneben ging. Der Friseur hat anschließend dann noch gerettet, was zu retten war. Seitdem habe ich das nicht wieder versucht.

Ich habe ganz brauchbare Wordpress-Plugins geschrieben, so manchem Strato-Webhosting-Nutzer aus seiner Verzweifelung geholfen und einen neuen Google-Bildersuche-Parameter entdeckt. Ich kann Äpfel, Bananen und anderes Obst und Gemüse so fotografieren, das es zumindest dem durchschnittlichen Bildersucher gefällt und ab und zu sogar gedruckt wird.

Ich habe versucht, mit Aktien zu handeln, was aber noch mehr daneben ging, als das Haare schneiden. Ich habe dafür richtig Lehrgeld bezahlt. Ich wollte auch mal Fußball in einem Verein spielen, bin aber über ein Probetraining nicht hinaus gekommen. Ich bin halt kein Sportler.

Als Kind wollte ich im Ferienlager bei der Arbeitsgemeinschaft “Fotographie” mitmachen, das durfte ich aber nicht, weil ich keinen Fotoapparat hatte. So wurde ich zu den “Jungen Sanitätern” gesteckt.

Bei der Armee wollte ich eine Ersatzteilkiste gewaltsam mit einer Rohrzange Wasserpumpenzange öffnen, habe die Zange dabei abgebrochen und mir die Hand verletzt.

Man muß nicht immer alles selber machen, besonders dann, wenn man es nicht kann oder einem die geeigneten Werkzeuge und Arbeitsmittel fehlen. Andere wollen auch etwas tun und können es vielleicht besser und sind zudem schneller fertig.

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Statistik Februar 2010

Statistik Januar/Februar 2010

Die letzte Statistik liegt bereits ein paar Monate, es ist sogar schon ein halbes Jahr, zurück. Heute gibt es einen Überblick über Seitenaufrufe, Besucherzahlen und die beliebtesten Artikel.

Die globalen Zahlen

Im Februar 2010 gab es:

  • Webzugriffe: 627228 von 76068 IP-Adressen (8,25 Req/IP)
  • Seitenzugriffe: 43760 (ca. 1563/Tag)
  • Besucher: 27332 (ca. 976/Tag)

Webzugriffe sind alles, was irgendwie als eine Zeile in der Serverlogdatei steht, also der Aufruf von Artikeln und Seiten, aber auch das Laden von Bildern oder die Anforderung von CSS-Dateien ebenso wie Fehlerseiten, Feeds und Ähnliches. Die Seitenzugriffe hingegen sind nur Zugriffe auf Seiten und Artikel von “normalen” Benutzern, also keine Suchmaschienenbots oder sonstiges. Besucher sind schließlich unterscheidbare Nutzer, die eine oder mehrere Seiten aufgerufen haben. Im Durchschnitt hat sich jeder Nutzer nur ungefähr 1,6 Seiten angesehen.

Das kaum ein Besucher länger bleibt, wundert mich nicht. Meine Putzlowitscher Zeitung ist ja auch unterirdisch schlechtes Käseblatt. :-) Nein, es liegt einfach daran, daß die meisten der Besucher von der Google-Bildersuche kommen und ein konkretes Bild hoffen zu finden. Entweder eine Katze, ein Brot oder Brötchen, eine Banane und so weiter. Sie nehmen das Bild (oder nicht) und sind auch schon wieder weg.

Beliebteste Seiten und Suchbegriffe

Die am häufigsten aufgerufenen Seiten korrelieren recht gut mit den häufigsten Suchbegriffen. Hier die Seiten:

  1. Obstwoche, heute: Bananen (2211 ≈ 5,1%)
  2. Birnen rot und gelb (1966 ≈ 4,5%)
  3. Brot und kleine Brote, die Brötchen (1604 ≈ 3,7%)
  4. Kaffee und Brot zum Frühstück (1283 ≈ 2,9%)
  5. Kartoffeln und Kunst (1241 ≈ 2,8%)
  6. Ich rate zur Tomate (1218 ≈ 2,8%)
  7. Essen Katzen Brötchen? (1098 ≈ 2,5%)
  8. Katze suchen und dann nicht wollen (1092 ≈ 2,5%)
  9. Das vorletzte Gemüse: Aubergine und Fenchel (1078 ≈ 2,5%)
  10. Is dat ne Möhre (1025 ≈ 2,3%)
  11. Meine Gurke, Deine Gurke (1006 ≈ 2,3%)

Berücksichtigt habe ich nur Seiten mit Tausend oder mehr Besuchern. Die Startseite liegt mit 548 Besuchern (≈ 1,3%) nur auf Platz 21.

Die beliebtesten Suchbegriffe waren brot (2828), banane (2810), katze (2594), birne (1992), bananen (1362), apfel (1247), gurke (1232), tomaten (1113), kartoffel (1025), salat (785), äpfel (782).

Piwick gegen PHP+Logfile

Um Abschätzen zu können, wie gut oder schlecht ich mit meinen Zahlen liege, die ich per PHP-Skript aus den Serverlogdateien erzeuge, habe ich seit Januar Piwick mitlaufen. Piwick ist ein freies Webstatistik-Werkzeug und überträgt im Unterschied zu Google-Analytics oder auch WordPress Stats keine Daten an fremde Server in anderen Ländern.

Die Logdaten werden von Piwick vielmehr in einer MySQL-Datenbank auf dem Server gespeichert, auf dem z.B. auch die Website läuft. Das kann aber auch Probleme bringen, denn dadurch wir der Server zusätzlich belastet und es fällt doch so einiges an Daten pro Monat an. Im Februar waren es hier z.B. etwa 25 Mbyte. Hier die Daten im Vergleich:

Wert Piwick PHP+Log Abweichung Fehler %
Seitenzugriffe 44185 43760 425 1,0
Besucher 25007 27332 -2325 -9,3
brot 1179 2828 -1649 -139,9
banane 1110 2810 -1700 -153,2
katze 1268 2594 -1326 -104,6
birne 867 1992 -1125 -129,8
bananen 549 1362 -813 -148,1
apfel 527 1247 -720 -136,6
gurke 444 1232 -788 -177,5
tomaten 484 1113 -629 -130,0
kartoffel 420 1025 -605 -144,0
salat 360 785 -425 -118,1

Bei den Seitenzugriffen sieht es mit nur einem Prozent Abweichung recht gut aus, auch die fast 10% bei den Besuchern finde ich akzeptabel. Aber die Suchbegriffe ab Datenzeile 3 weichen erheblich ab. Ich habe da deutlich mehr gesehen, als Piwick, kann aber noch nicht sagen, warum. Das werde ich mir irgendwann mal genauer ansehen.

Letztendlich ist nicht klar, welche Statistik stimmt und ob vielleicht Google-Analytics ganz andere Zahlen liefern würde. Das ist aber auch egal, denn außer als Aufhänger für einen Blogartikel nutzt mir das nicht wirklich etwas.

Wissen ist Macht

Bei meiner eigenen Auswertung weiß ich allerdings sehr genau, wie ich die Daten erhebe, filtere und verrechne, bei Piwick könnte ich zumindest nachsehen. Bei Google-Analytics oder anderen externen Statistik-Tools kann man die Entstehung der angezeigten Daten normalerweise nicht nachvollziehen. Gut, man könnte jetzt diese Tools gewissermaßen als Backbox betrachten, mit definierten Daten füttern und dann überprüfen, was angezeigt wird. Aber wozu der ganze Aufwand?

Die Serverlogdateien werden ohnehin angelegt, sind weitestgehend unabhängig von den Einstellungen des Webseiten-Besuchers (Javascript oder Cookies aktiviert/deaktivert) und vertstoßen bei anonymisierter IP-Adresse nicht gegen den Datenschutz.

Apropos Datenschutz, durch den Verzicht auf jegliche externe Dienste wie Google-Analytics, Adsense, Blogtoplisten, Akismet (externen Spamschutz) und Ähnliches werden von der Putzlowitscher Zeitung keine Nutzerdaten unbemerkt im Hintergrund an andere Anbieter übertragen. Dafür nehme ich auch ein paar Prozent Statistik-Fehler in Kauf.

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Tautologie

Es schmilzt der Schnee,
das Eis zerfließt, es taut.
Es wärmt die warme Sonne,
mit Wonne Pflanz und Kraut.

Die Vögel zwitschernd singen,
den ganzen, vollen Tag.
Ein schwarzer Rappe trabt vorbei,
und ich mich langsam frag:

Ist es nicht tau-to-logisch,
wenn Eis zerschmilzt und Schnee,
dann wird es langsam Frühling,
dann gibt es auch bald Klee?

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Nur ein paar Bilder: Brötchen, Schildau, Zoom H2

Irgendwann hab ich mal Bilder gemacht, diese bearbeitet und für die Veröffentlichung vorbereitet, und nun liegen sie schon seit Monaten ungenutz auf der Festplatte rum. Das kann so nicht bleiben und deshalb sollen sie nun heute das Licht der Internetwelt erblicken. Auch oder obwohl die Bilder eigentlich nicht zusammenpassen, packe ich sie hier in einen Bilder-Sammelartikel.

Brötchen

BrötchenBrötchen sind hier bei Putzlowitsch nun etwas ganz seltenes :-) Nein, ich habe zumindest eine größere Palette an Brötchen auf Vorrat liegen und dieses hier ist eines der jüngeren Exemplare. Man sieht es ihm vielleicht nicht an, aber es ist gerade mal etwa zwei Jahre alt.

Naja, das Brötchen selbst ist nicht so alt geworden und wurde längst aufgegessen. Nur das Brötchenbild liegt seit dem 15. Februar 2008 (Dateiänderungsdatum) fix und fertig hier rum und wartet darauf, in die Brötchenwelt aufgenommen zu werden. Hiermit ist es nun feierlich in den Kreis der Internetbrötchen aufgenommen worden. Genug vom Brötchen, kommen wir zum nächsten Bild.

Schildau – Markt mit Rathaus und Gneisenau-Denkmal

Schildau - Rathaus und Gneisenau-DenkmalSchildau, die Kleinstadt zwischen Torgau und Wurzen ist besonders durch die Schildbürger und deren Streiche bekannt. Das sind kleine Geschichten, über recht eigenartige Ideen der Schildauer Bürger.

So wollen sie z.B. in das Rathaus, bei dem die Fenster vergessen wurden, Sonnenlicht in Körben und Krügen hineinschaffen oder eine im See versenkte Glock mithilfe einer Kerbe im Boot wiederfinden.

Eine bekannte Persönlichkeit aus Schildau ist der preußische Genarlfeldmarschall und Herresreformator Neidhardt von Gneisenau, der sich besondere Verdienste im Krieg gegen Napoleon erwarb.

Ein beliebtes Ausflugsziel ist der Schildberg mit dem 26 m hohen Schildbergturm ganz in der Nähe von Schildau. Im Sommer lockt die Badeanstalt am “Neumühlenteich” Jung und Alt zu einer Erfrischung im kühlen Naß.

Audiorecorder Zoom H2

Zoom H2 - BatteriekontakteJa, das auf dem Bild ist kein mobiler Audio-Recorder Zoom H2, wie man ihn vielleicht kennt, sonder nur ein Teil davon, und zwar die Batteriekontakte. Das Bild ist ein Überbleibsel der Zerlegung des Gerätes für den Hardware-Artikel zum Zoom H2 bei Akkordwechsel. Das paßte dort irgendwie nicht mehr rein, sieht aber so ganz interessant aus, finde ich.

Zwei Metallspiralen und ein paar elektronische Bauelemente. Wenn es schon um ein Audio-Aufnahmegerät geht, darf ein Klangbeispliel natürlich nicht fehlen. Hier ist Euer Applaus:
Applaus

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Champignons mit Nudeln

Nach den Bananen gehörten die Champignons zu meinen ersten Lebensmittel-Fotos, man sieht es ihnen auch an. So richtig bin ich mit dem Bild nie zufrieden gewesen, obwohl diese dunklen Champignons mittlerweile auch bei der Google-Bildersuche auf Seite 1 zu finden sind. Vor einiger Zeit ergab sich nun die Gelegenheit, eine etwas größere Menge Champignons in mein “Fotostudio” zu bekommen.

Ich bevorzuge übrigens diese Champignons, auch als Steinchampignons bekannt. Sie schmecken für mich aromatischer, irgendwie angenehm pilzig. Und sie sehen auf Bildern interessanter aus, als die langweiligen weißen Champignons.

Champignons mit NudelnIm Unterschied zu den Bildern, die meist nur die unverarbeiteten Lebensmitteln zeigen, gibt es heute auch das Ergebnis der Zubereitung zu bewundern.

Nudeln mit Champignons wurden es diesmal, nichts Besonderes, aber immer eine gute Kombination, finde ich. Einfach eine Tüte Bandnudeln kochen, die Champignons grob geschnitten mit einer kleinen, feingehackten Zwiebel in einer Pfanne anbraten, mit Sahne ablöschen und kurz weiterköcheln lassen, nach Belieben mit Kräutern abschmecken und würzen, fertig.

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2 Euro Bremen – Rathaus und Roland

2 Euro Münze BremenAus der Reihe “Die 16 Bundesländer Deutschlands” gibt es dieses Jahr eine 2-Euro-Gedenkmünzen für Bremen. Die “Bildseite” zeigt das Bremer Rathaus mit dem Roland.

Ich hätte mir zwar die Bremer Stadtmusikanten gewünscht, aber das mit den Bundesländer-Münzen ist ja leider kein Wunschkonzert. Dabei heißt es in der Beschreibung zu dieser Sondermünzenreihe auf der entsprechenden Seite der Bundesbank:

… mit Abbildungen eines prägnanten Wahrzeichens oder Bauwerks je Bundesland …

Ich war zwar noch nie in Bremen, aber wenn man z.B. über die A1 Richtung Bremen fährte, begrüßen einen irgendwann Schilder mit den Bremer Stadtmusikanten, und nicht etwa mit Rathaus und Roland. Für mich zumindest ist das prägnante Wahrzeichen Bremens die “Bremer Stadtmusikanten”.

Ausgabetag war der 29. Januar 2010, es wurden abermals 30 Millionen Stück aufgelegt. Insofern gilt schon das früher bei den anderen Sondermünzen gesagte. Die normalen Umlaufmünzen haben keinen besonderen Wert, allein die Sammlerausgaben in höherer Qualität (z.B. pp) kosten mehr als der Nominalwert von zwei Euro.

Bisher sind bei mir erschienen:

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Winter und Schnee und kein Ende

Das “Winterzubehör” sollte man noch nicht wegstellen. Ich meine jetzt nicht den Schlitten oder die Skier, sondern Schneeschieber, Schneebesen, Schaufel, Eimer und Streugut. Diese Gerätschaften braucht man im Moment fast täglich, deshalb bleiben sie auch gleich im Torweg stehen.

Im Hof müßte man eigentlich nicht unbedingt den Schnee wegschaufeln. Wenn man aber doch einmal zur Müll- oder Altpapiertonne will, ist es schon etwas beschwerlich, durch den halben Meter Schnee zu stapfen. Deshalb habe ich da gestern auch eine kleine Schneise vom Schnee befreit und gestreut. Heute lagen schon wieder ein paar Zentimeter Neuschnee drüber, aber der Weg ist noch begehbar.

Soviel Schnee, wie diesen Winter, gabe es schon lange nicht mehr.

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