Vorgestern hatte ich mit Frank telefoniert. Dabei kam heraus, daß unser Kontakt zu den ehemaligen Studienkollegen leider weitestgehend eingeschlafen ist.
Selbst Oli habe ich schon monatelang nicht mehr gesehen, obwohl er hier in Schwerin nur zwei Straßen um die Ecke wohnt.
Auf dem Weg zum Einkaufen treffe ich vorhin wen? Genau, Oli. Er erzählte mir, daß er mich vor ein paar Tagen in der Stadt mit einem großen Karton gesehen hätte. Ich hatte ihn aber nicht bemerkt. Ja, da war ich gerade dabei, unser neues Küchenradio unbeschadet vom Laden nach Hause zu bringen.
Wie zufällig ist Zufall?
Unser neues Küchenradio ist natürlich nicht nur ein Radio, sondern auch CD- und MP3-Player.
Es “frißt” fast alles, was einen USB- oder iPod-Dock-Anschluß hat. USB-Sticks, Micro-SD und SD-Karten im passenden USB-Adapter und iPod classic, iPod touch, iPod nano und das iPhone.
Ein iDingens habe ich zwar nicht, aber auch mit einem USB-Stick ist das eine praktische Sache. Auf meinem USB-Stick habe ich eine bunte Mischung aus Klassik, Rock, Jazz und Pop, alles nach Alben in Ordnern abgelegt.
Heute beim Frühstück meinte meine Frau, wir könnten die Musik ja mal im Shuffle-Modus laufen lassen, also in zufälliger Reihenfolge über alle Stücke. Gesagt, getan, das Gerät rollt ein paar Zahlen durch und startet mit einem Satz aus einer Beethoven-Sinfonie.
Ich sag noch so: “Ob das eine gute Idee ist? Wenn jetzt nach Klassik z.B. plötzlich ABBA kommt…”
Was kommt nach ein paar Minuten, als Beethoven zu Ende ist? Richtig, ABBA! :-)
Scheinbar um seine Auswahl noch zu untermauern, würfelt das Gerät als nachfolgenden Titel noch mal ABBA aus.
Ich meine, da sind vielleicht 500 Musikstücke in 30 Ordnern drauf, aber ausgerechnet die von mir nur als Beispiel genannten Gruppe ABBA wird zufällig ausgewählt, und dann auch gleich zweimal hintereinander.
Das Jahr ist noch nicht mal zwei Wochen alt und schon gibt es einen Freitag den 13. Gleich zwei Unglückselemente an einem Tag, das kann nicht gut gehen.
Der Freitag, fünfter Tag der Woche, ist im Volksglauben je nach Region ein Unglücks- bzw. Glückstag. Auch der 13 werden in manchen Kulturkreisen eher negative Eigenschaften zugerechnet.
Nicht umsonst ist die dreizehnte Fee im Märchen “Dornröschen” die böse Fee, welche die Prinzessin und mit ihr das ganze Königreich durch ihrem Fluch in einen hundertjährigen Schlaf schickt.
Ich habe mit der 13 keine großen Probleme, schließlich wohne ich in einem Haus mit der Nummer 13 und unser Auto hat als einzige Zahl im KFZ-Kennzeichen eine 13. :-)
Heute lief es allerdings nicht so optimal. Es war zwar mit 5 °C nicht wirklich kalt und auch trocken, aber es blies ein kräftiger, fast eisiger Wind.
Gegenwind bremst mich doch erheblich und der Rückenwind in der Gegenrichtung treibt mich bei weitem nicht so voran, daß es den Gegenwindverlust aufheben würde. Dann war unterwegs auch noch der Schnürsenkel vom rechten Schuh aufgegangen…
Winterwetterbedingte Gründe nicht Laufen zu gehen gab es ja in diesem Jahr nicht. Kein Schnee, keine klirrende Kälte oder rutschiges Eis. Also keine Ausreden! :-)
Zumindest laufe ich seit gut einem Jahr regelmäßig ohne größere Pausen. Meine Pulsuhr mit GPS hat alles brav aufgezeichnet und so kann ich hier ein paar Zahlen nennen.
Das gelaufene Jahr 2011
Insgesamt bin ich 2011 gut 440 km gelaufen. Das klingt erstmal viel, verteilt über das Jahr relativiert sich das aber. So waren es nur durchschnittlich knapp 8,5 km pro Woche. Mit einer Anzahl von 96 Läufen ergibt sich eine Laufdistanz von fast 4,6 km je Lauf.
Mein aktivster Lauftag ist der Mittwoch, gefolgt vom Montag und Freitag. Am Dienstag und Samstag gehe ich fast nie Laufen. Im September war ich mit 13-mal am häufigsten unterwegs, im Juli hingegen waren es nur 4 Läufe. Der Juli war auch der Monat mit der längsten lauflosen Zeit von 15 Tagen. Da waren wir im Urlaub auf Usedom und ich hatte so gar keine Lust, obwohl ich die Laufsachen mit hatte.
Bis auf eine Ausnahme lief ich die gewohnte Laufstrecke in Schwerin. Die Ausnahme war im August in Meerfeld in der Eifel. Dort habe ich einmal den See im Meerfelder Maar umrundet.
Da fällt mir ein, ich wollte ja schon längst mal den zweiten Teil der bebilderten Laufstrecken-Beschreibung fertig stellen. Am Wochenende könnte das was werden.
Dieses Jahr geht es im Sommer mal wieder nach Föhr. Dort hat mir die Lauftrecke im Sommer 2009 sehr gut gefallen. Auf jeden Fall werde ich dort laufen, vielleicht auch mal direkt am Strand lang.
Das Jahr habe ich mit einem Neujahrslauf am 1. Januar begonnen und mir vorgenommen, auch dieses Jahr kontinuierlich weiter zu laufen, laufen, laufen…
Vor gut einem Jahr hatte ich von meinem neuen Handy Samsung Galaxy 3 berichtet. Nun ja, ein Handy ist so ein Gerät genau genommen gar nicht. Man kann damit zwar auch telefonieren, viele andere praktische Funktionen stehen aber für mich eher im Vordergrund. So ist zum einen die Bezeichnung Smartphone aus meiner Sicht besser passend. Zum anderen waren es die smarten Möglichkeiten des Gerätes, die mich schon nach etwas mehr als einem Jahr zu einem “Update” bewogen haben.
Ein paar Gründe hatte ich bereits in meinem Galaxy 3 Rückblick angedeutet, nun wollte ich nicht bis zur Vertragsverlängerung warten.
Die technischen Daten
Hier zunächst die nüchternen technischen Daten im Vergleich Galaxy W ↔ Galaxy 3:
Samsung Galaxy W i8150
Samsung Galaxy 3 i5800
Display
kapazitiver Touchscreen 3,7 Zoll (9,4 cm) 480 x 800 Pixel
kapazitiver Touchscreen 3,2 Zoll (8,1 cm) 240 x 400 Pixel
Prozessor
Single-Core 1,4 GHz
Single-Core 667 MHz
Speicher (nutzbar)
RAM: 351 MB System: 1,07 GB USB: 1,70 GB
RAM: 246 MB System: 194 GB USB: —
Kamera
5 MP (2560×1920) Fotolicht: LED Frontkamera: 640×480
3,2 MP (2048×1536) Fotolicht: — Frontkamera: —
System
Android 2.3.5 Gingerbread
Android 2.2 Froyo
Maße
Breite: 60 mm Höhe: 116 mm Tiefe: 11,5 mm Gewicht: 115 g
Breite: 55 mm Höhe: 114 mm Tiefe: 12,9 mm Gewicht: 109 g
Das Galaxy W ist etwas breiter, höher und schwerer als das Galaxy 3, aber auch etwas flacher. Die Größe war für mich ein wichtiger Entscheidungspunkt. Das Gerät ist noch hemdtaschen-kompatibel, was man von den aktuellen Spitzenmodellen wie Galaxy S 2 und besonders Galaxy Nexus nicht behaupten kann.
Die sonstige technische Ausstattung ist dem Galaxy 3 natürlich überlegen, was sich auch bei der Benutzung angenehm bemerkbar macht.
Erste Erfahrungen
Das neue Smartphone liegt gut in der Hand. Durch die strukturierte Rückseite und den matten Rand ist es nicht so rutschig wie das alte Galaxy 3 mit seinem spiegelglatten Plastegehäuse.
Erste kleine Umgewöhnung, der Einschalter befindet sich nicht oben, sondern an der rechten Seite im oberen Bereich. Meine Befürchtung, daß ich den Schalter öfter mal versehentlich beim Hantieren mit dem oder beim Halten des Handys betätige, hat sich bisher nicht bewahrheitet.
Nicht nur dem Papier nach, sondern auch gefühlt ist das Galaxy W deutlich schneller als mein altes Galaxy 3. Das Gerät ist nach dem Einschalten schneller betriebsbereit, Apps werden zügig gestartet und im Internet sörfen mach nun richtig Spaß. Das liegt zum einen an der Geschwindigkeit des Seitenaufbaus, aber natürlich auch an der höheren Bildschirmausflösung.
Mit dem Zoom per Finger-”Doppelklick” auf den gewünschten Textabschnitt sind selbst Websiten mit kleinen Schriften und breiten Textbereichen gut lesbar:
Eine weitere Neuerung, der ich zunächst etwas skeptisch gegenüberstand, ist die Ausführung der Menü- und Zurück-Taste. Diese sind beim Galaxy W keine mechanischen Tasten mehr, sondern Sensortasten, die auf Berührung (wie beim Display) reagieren.
Auch hier blieben die befürchteten Fehlbedienungen weitestgehend aus. Im Gegenteil, ich habe mich jetzt schon so daran gewöhnt, daß ich beim alten Galaxy 3 die Tasten auch nur leicht berühre. Die reagieren darauf aber nicht, da muß ich schon ordentlich draufdrücken. :-)
Erstes Fazit
Ja, der Kauf hat sich gelohnt. Ich bin mit dem Samsung Galaxy W I8150 bisher sehr zufrieden.
Ich gebe zu, ich gucke auch schon immer in Neuseeland, Australien und Rußland, ob es am nächsten Tag ein neues Google-Doodle geben könnte. Vorhin hatte ich auf meinem Galaxy W das Doodle für Nicolas Steno gesehen.
Hmm, wer ist denn bitteschön Nicolas Steno, vielleicht der Erfinder der Stenografie? Dazu wollten aber die bunten Google-Buchstaben nicht so recht passen.
Als ich dann den ersten Treffer (Wikipedia) anklickte, war das Rätsel schnell gelöst:
“Nicolas Steno (Danish: Niels Stensen; Latinized to Nicolaus Steno -gen. Nicolai Stenonis-, Italian Niccolo’ Stenone) (11 January 1638 – 25 November 1686) was a Danish pioneer in both anatomy and geology.”
Na klar, Niels Stensen, den kenn ich natürlich. Oder besser gesagt kannte ich bis vor kurzem zumindest den Namen, ohne zu wissen, wer er wirklich war. In Schwerin gibt es nämlich eine Niels-Stensen-Schule, daher ist mir der Name durchaus geläufig.
Wie der Zufall es will, habe ich erst vor ein paar Wochen dann etwas über Niels Stensen gelesen, weil ich endlich mal wissen wollte, wer er war, wann er lebte und was er Bedeutendes vollbracht hatte. Ich weiß nicht mal mehr wo ich mich informiert habe, es war zumindest nicht in der Wikipedia, sonst wäre mir der Name Nicolaus Steno bzw. Nicolas Steno schon aufgefallen.
Übrigens wurd Niels Stensen am 11. Januar 1638 geboren. Google ehrt den dänischen Arzt, Anatomen und Naturforscher, späteren katholischen Priester und Bischof zu seinem 374. Geburtstag. Ich bin mir ziemlich sicher, daß das Nicolas-Steno-Doodel auch in Deutschland kommt. Ob als Nicolas-Steno, Nicolaus Steno oder Niels Stensen, man wird sehen. :-)
Auch wenn ich das meiste Google-, SEO-, Wordpress- und Internetzeugs auf schnurpsel.de ausgelagert habe, liegt inhaltlich fast alles, was die Bildersuche betrifft, hier bei der Putzlowitscher Zeitung. Wenn ich drübern bei Schnurpsel etwas über Bilder schreibe, meine ich in der Regel die Bilder von Putzlowitsch, wie diese hier:
Elektronik
Katze
Banane
Sobald Google Änderungen bei der Bildersuche vornimmt, wovon ich z.B. grad im TagSeoBlog gelesen habe, betrifft das also in erster Linie meine Putzlowitsch-Seite.
Gute Bilder auf guten Seiten
Eine dieser Änderungen zielt darauf ab, daß Google nicht nur die besten Bilder für den Nutzer in der Bildersuche bereitstellt, sondern ihn auch zur qualitativ hochwertigsten Zielseite führt. Das scheint aber noch nicht so richtig gut zu funktionieren, wie die Sache mit den Hotlinkern zeigt.
Mal davon abgesehen bedeutet das aber auch, daß nicht zwangsläufig die Ursprungsseite eines Bildes die sein muß, auf die Google mit dem Suchergebnis verlinkt.
Da fallen mir ein paar meiner Obst- und Gemüsebilder ein, die von einem Gartencenter entführt wurden. Diese Gartencenter-Seite wird nun in der Bildersuche mit meinen Bildern angezeigte. Das ist auch irgendwie nachvollziehbar, denn eine Gartenseite paßt thematisch viel besser zu Obst- und Gemüsebildern, als ein privates, nicht auf ein Thema spezialisiertes, kleines Blog.
Die Größe machts
Ein weiterer Punkt bezieht sich auf die Bildgrößen, wobei mir nicht ganz klar ist, was damit gemeint ist. Im Originaltext heißt es dazu:
Improvements to image size signal. [launch codename “matter”] This is an improvement to how we use the size of images as a ranking signal in Image Search. With this change, you’ll tend to see images with larger full-size versions.
Die Frage ist halt, ob große Bilder generell einen Rankingvorteil haben oder ob das nur bei mehreren Versionen des selben Bildes eine Rolle spielt. Wie auch immer, “size matters”. :-)
Auf jeden Fall werde ich die Veränderungen weiter im Auge behalten und dann bei Schurpsel darüber berichten.
Martin Mißfeldt hat im TagSeoBlog gerade einen Artikel zu “Wie werde ich reich in 80 Tagen” geschrieben. Nein, war nur ein Spaß, der Artikel heißt “Geld verdienen mit youTube Videos“.
Das Thema Video oder ganz allgemein Filmen hat mich schon seit Kindertagen interessiert. Als 12-jähriger habe ich erste filmerische Gehversuche mit der 8-mm-Kamera meiner Eltern gemacht. Zeitweilig war damals mein späterer Berufswunsch sogar “Kameramann”, den ich später mangels realistischer Chancen allerdings begraben habe.
Mit Geld verdienen im Internet habe ich so meine Probleme, ich habe das bisher schlicht ignoriert. Mal sehen, ob ich mit Videos wie diesem bei YouTube eine Chance hätte. :-)
Gut, einen YouTube-Channel habe ich bereits unter putzlowitsch. Allerdings ist das eher ein plan- und konzeptloses Sammelsurium von Video-Schnippseln. –
Die Rechte an dem Video habe ich, Musik kommt darin nicht vor, wenn man vom Quitschen des Spielzeughundes mal absieht. +
Technisch gesehen ist die Qualität eher schlecht, keine hohe Auflösung, starke Komprimierung. –
Interessanter Channel, viele Abonnenten – Fehlanzeige. Von Multiplikatoren und social sharing keine Spur. –
Wenige Video-Aufrufe, 223 in einem Jahr, davon ca. 100 von mir selber, das ist praktisch nichts. –
Tja, hier endet nun bereits die Verarbeitungskette, denn ohne ausreichend vielen Video-Aufrufen gibt es auch keine Werbeeinblendung von Google, man wird erst gar nicht gefragt.
Ich sag ja, Geld im Internet verdienen ist nichts für mich. :-)
01.01.2012 16:33 von Putzlowitsch in Damals, Kultur
Euro Starterkit
Am 1. Januar 2002, also vor 10 Jahren, wurde der Euro als Geld in den zwölf Euro-Ländern offizielles Zahlungsmittel. Als Buchgeld, z.B. beim Aktienhandel, gab es den Euro bereits seit 1999. Heute vor zehn Jahren konnte man dann erstmalig auch ganz normal im Laden mit dem Euro bezahlen.
Gewissermaßen als Münzen-Erstausstattung gab es ein sogenanntes Euro-Starterkit, welches Hartgeld im Wert von 10,23 € enthielt. Der Ausgabepreis lag bei 20 DM.
Ab Mitte Dezember 2001 konnten diese Euro-Startersets bei den Banken und Sparkassen gekauft werden. Ich habe immer noch ein ungeöffnetes Starterkit als Andenken (oder Notgroschen :-) in der Schublade zu liegen.
Euro Geld – Münzen und Scheine
Nach nunmehr 10 Jahren Euro im Portmonäh habe auch ich mich langsam an die “neue” Währung gewöhnt.
Allerdings ertappe ich mich doch immer wieder mal dabei, daß ich einen Euro-Betrag im Kopf in D-Mark umrechne. So nach dem Motto 50 Euro, das wären ja immerhin 100 DM gewesen. Die kleineren Zahlen verleiten mich vermutlich auch teilweise dazu etwas spontan zu kaufen, bei dem ich zu DM-Zeiten vielleicht länger überlegt hätte.
Die Euro-Umstellung war also schon meine zweite Währungsumstellung nach dem Übergang von der DDR-Mark zur harten D-Mark und es wird wohl nicht die letzte sein.
Google begrüßt das neue Jahr mit einem Neujahrsdoodle unter dem Motto Frohes neues Jahr. Die gestern noch fröhlich feiernden Google-Buchstaben sind nun etwas ernsthafter geworden. Sie hören oder machen Musik, treiben Sport (Aerobic), meditieren, lesen oder fegen die bunten Konfetti von der Silvesterfeier weg.
Dem gestrigen Frohes neues Jahr-Doodle folgt also ein weiterer “Frohes neues Jahr”-Doodle mit einem anderen Bild. Im englischen Sprachraum gibt es allerdings unterschiedliche Texte. Gestern war es Happy New Year, heute ist es der New Year’s Day.
In Moskau feiert Google das neue Jahr Новый год und in Tschechien ein glückliches neues Jahr Šťastný Nový rok.