01.09.2010 18:11 von Putzlowitsch in
Kultur,
Regionales
Warum heißt ein Rathaus Rathaus? Weil man raten muß, wo es haust. :-)
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Rathaus 1
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Rathaus 2
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Rathaus 3
Ein Rathaus ist traditionell ein repräsentatives Gebäude am Marktplatz. Ursprünglich als Sitz des Bürgermeisters, des Stadtrats und des Stadtgerichts hat es meist auch einen Festsaal. Es gibt viele bekannte und berühmte Rathäuser. Ein paar Rathäuser kann man hier bei mir schon finden:
Das Köpenicker Rathaus ist durch den Geniestreich des Hauptmanns von Köpenick berühmt geworden. Leider ist es nun seit mehreren Jahren, wenn man von der Köllnischen Vorstadt kommt, von einer häßlichen Stahlbau-Brücke verdeckt.
Auch durch Streiche bekannt geworden ist das Schildauer Rathaus. Hier hatten die Schildauer Bürger (Schildbürger) allerlei recht eigenartige Ideen. So wollten sie in das Rathaus, bei dem die Fenster vergessen wurden, Sonnenlicht mit Körben und Krügen hineinschaffen.
Auch Schwerin hat ein Rathaus. Es ist wohl nicht wirklich berühmt, aber es ist das Rathaus meiner Heimatstadt und so kann ich es schlecht unter den Tisch fallen lassen. Im Übrigen sind die Wolken im Bild nur nachträglich hinzugefügt, so ein paar Wolken sollte man immer auf Lager haben. :-)
Das Bremer Rathaus kenne ich selbst noch nicht, es ist mir bisher nur in Form von 2-Euro-Münzen untergekommen. Wie bei einigen anderen Rathäusern auch, steht vor dem Rathaus in Bremen ein Roland. So ein Roland symbolisierte früher hohe Gerichtsbarkeit oder städtische Rechte und Freiheiten.
Rathäuser sind keine deutsche Erfindung und so gibt es auch in Prag ein sehr bekanntes Rathaus. Das Altstädter Rathaus ist vielen durch die berühmte astronomischen Uhr mit den 12 Aposteln bekannt. Jeweils zur vollen Stunde drängeln sich die Touristen davor, um die Parade der zwölf Apostel zu sehen.
Aber wo stehen die drei Rathäuser auf den Bildern ganz oben? Na ratet mal…
Mitarbeiter der Putzlowitscher Zeitung und deren Angehörige dürfen nicht mit raten!
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28.08.2010 22:48 von Putzlowitsch in
Internet,
Menschen
In einem großen, dunklen Wald lebte einst ein Revierförster mit seiner Frau. Jeden Morgen um Vier ging Revierförster Horst in den Wald, um sich mit der nachhaltigen wirtschaftlichen Nutzung des Waldes unter Berücksichtigung seiner ökologischen und sozialen Funktionen zu befassen.
Er streifte durch den Wald, sah nach dem Rechten, kümmerte sich um die Bäume, Pflanzen und Tiere, so daß es ihnen gut ging und war immer gut gelaunt.
Am Abend, wenn er nach Hause ging, brachte er seiner Frau Frauke Pilze, Beeren oder Kräuter mit, genau wie sie es ihm am Morgen aufgetragen hatte.
Eines Tages, es war kurz vor Feierabend, stand Förster Horst einsam im Wald und begann zu grübeln. Was hatte ihm seine Frauke gesagt, solle er aus dem Walde mitbringen? Waren es Pilze oder Beeren oder doch Kräuter? So sehr er sich auch anstrengte, er konnte sich nicht erinnern. Der alte Förster stand da und wußte weder ein noch aus.
Wenn ich jetzt ein mobiles Telefon hätte, schoß es ihm durch den Kopf, könnte ich rasch zu Hause anrufen und fragen, ob ich Pilze, Kräuter oder Beeren mitbringen soll. Sein Entschluß war gefaßt, er mußte unbedingt auch so ein Handy haben. Schnell sammelte er ein paar Beeren, Pilze und Kräuter in sein Körbchen und eilte nach Hause.
Im Forsthaus angekommen, stellte er seine gesammelten Werke in der Küche ab, schnappte sich seinen Drahtesel und fuhr schnurstracks in die große Stadt.
Der Weg führte ihn zunächst in den “PutzSelGo-Shop”. Sein Mobilephone sollte robust, waldtauglich und einfach zu bedienen sein, das war klar. Aber alle Modelle, die ihm der Verkäufer zeigte, entsprachen nicht seinen Vorstellungen. Sie waren entweder zu filigran, walduntauglich, zu kompliziert in der Bedienung oder alles zusammen.
Selbst im neuen Herbst/Winter-Katalog war kein passendes Gerät zu finden. Traurig trottet Horst aus dem Laden.
Da er nun schon mal in der Stadt war, konnte er wenigstens noch bei “Waldis Waldforst-Fachhandel” ein neues Forstfach kaufen (das alte war schon sehr löchrig). Als er gerade ein Fach in der passenden Größe aus dem Regal nehmen wollte, sah er es auf dem Ladentisch liegen, das RevierPhone.
Fasziniert starrte Revierförster Horst auf das Gerät, genau so hatte er sich sein Für-unterwegs-im-Revier-Telefon vorgestellt. Das RevierPhone hatte alles, was er haben wollte. Es war robust, waldtauglich und einfach zu bedienen. Er bezahlte das Forstfach und das RevierPhone, schwang sich auf den Drahtesel und radelte nach Hause.
Spät abends kam Horst erschöpft, aber glücklich im Forsthaus an. Frau Frauke war bereits schlafen gegangen und so zeigte er ihr das neue RevierPhone am nächsten Morgen.
Nach einigen Tagen stand Förster Horst wieder einmal ratlos im Wald und wußte nicht mehr, ob er Beeren, Pilze oder Kräuter mitbringen sollte. Aber er hatte ja sein RevierPhone dabei. Immer öfter vergaß er, was er mitbringen sollte und immer öfter telefonierte er mit dem RevierPhone nach Hause.
Das machte ihm so viel Spaß und er war so glücklich, daß er eines Tages dem alten RevierForst-Weg den Namen RevierPhone-Weg gab. Die Namensgebung wurde mit großer Pracht gefeiert und wenn er nicht gestorben ist, dann telefoniert er noch heute.
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22.08.2010 23:13 von Putzlowitsch in
Internet,
Kultur,
Menschen
Ich merke es an den steigenden Zahlen von Besuchern, die über die Googlesuche auf meine Seite gelangen, die Ferien- und Urlaubszeit neigt sich langsam dem Ende entgegen. Damit kommen auch wieder mehr eigenwillige, lustige oder bemerkenswerte Suchanfragen zur Putzlowitscher Zeitung.
Die erste Anfrage kommt von der Bildersuche und lautet: david garrett oben ohne. Nun ja, wer es braucht… Mein Bild findet man derzeit dazu auf der vierten Ergebnisseite, allerding habe ich in dem Artikel über das Open-Air-Konzert “David Garrett – Rock Symphonies” nichts von “oben ohen” geschrieben, vom Bild ganz zu schweigen und überhaupt, oben ohne was denn eigentlich?
Außerdem suchte jemand nach: Bilder der Rathaeuser der 16 Bundesländer. Es gibt zwar den Bundesrat, aber sicher keine Bundesrathäuser. Bestenfalls die jeweiligen Landeshauptstädte der Bundesländer haben Rathäuser, dann müßte man die Suchanfrage aber etwas anders formulieren.
Der Fragesteller kam übrigens über die Google-Universal-Search und hatte mein Bild der 2 Euro Münze Bremen mit Rathaus und Roland angeklickt.
Unklarheiten scheint es auch noch bei den Spinnen zu geben. Die Sucheanfragen spinne mit kreuz auf dem rücken und spinne mit weißem Kreuz gehen für mich eindeutig in Richtung Kreuzspinne.
Warum wohl heißt die Kreuzspinne Kreuzspinne? Richtig, weil sie ein Kreuz auf dem Rücken hat. Kann aber sein, daß es auch noch andere Spinnen mit einem Kreuz gibt, da bin ich mir nicht sicher.
Zu guter Letzt müßte noch schnell die Frage geklärt werden: wie mache ich bananen? Wie jetzt machen? Bananen kann man in dem Sinne nicht machen. Man könnte eine Bananenstaude im Garten pflanzen und darauf hoffen, irgendwann eine gute deutsche Banane ernten zu können. Aber wirklich funktionieren wird das vermutlich nicht.
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26.08.2009 09:45 von Putzlowitsch in
Essen,
Menschen
Wenn ich grad mal kein Obst da habe, gibt es zum Frühstück einfach Kaffee und Brot.
Gut, den Kaffee gibt es auch zum Obstteller und falls jemand bereit ist, Brötchen zu holen, gibt es auch Brötchen, aber sonst gibt es halt Brot, z.B. Weizenbrot. Aufs Brot kommt dann einfach Vivani oder Käse, fertig ist das Frühstücksbrot.
Unsere gute, alte Kaffeemaschine “Krups CompactTherm 10″ hat leider den Geist aufgegeben. Die Kannen mit dem Tropfschutz-Ring kann man immer noch kaufen, nur die Kaffee-Maschine leider nicht mehr.
Zunächst haben wir dann versucht, den Kaffee von Hand zu brühen, das war aber nicht so das Wahre. Letztendlich haben wir die Siemens-Kaffeemaschine wieder vom Dachboden geholt. So gibt es den Kaffee nun wieder aus der Maschine.
Apropos Kaffee, ich geh mir mal schnell noch einen Kaffee holen… :-)
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21.08.2010 22:26 von Putzlowitsch in
Kultur,
Regionales
So, ein paar Wolken habe ich noch. Oder besser gesagt, die Fotos bzw. Bilder von Wolken. Kommt mit auf meine kleine Wolkenreise. :-)
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Wolken mit Landschaftsschutzgebiet
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Wolken im Gegenlicht
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Wolken mit Schweriner Schloß
Die ersten beiden Wolkenbilder sind von der Radtour um den Schweriner Innensee, das Foto mit Wolken und dem Schweriner Schloß ist schon etwas älter.
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19.08.2010 23:50 von Putzlowitsch in
Damals,
Regionales
Ich habe mal ein paar alte Dias von Köpenick rausgekramt und eingescannt. Eines davon ist deutlich älter, als die anderen.
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Köpenick am Wasser
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Köpenicker Schloß
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Köpenicker Rathaus
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Köpenick Allende-Viertel
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Köpenick Allende-Viertel 2
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Köpenick Allende-Viertel 2 b
Nicht nur in Schwerin, auch in Berlin-Köpenick gibt es viel Wasser, ein Schloß und natürlich ein Rathaus. Bei meinem Bild vom Schweriner Rathaus gibt es auch ein paar Wolken.
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17.08.2010 18:38 von Putzlowitsch in
Menschen,
Regionales
Heute waren wir zu einer Familien-Radtour um den Schweriner Innensee unterwegs. Für mich als Fahrradmuffel waren die 32 Kilometer durchaus eine Herausforderung.
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Radweg – Fußweg
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Am Feldrand
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Christinchenweg
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Ein paar Vögel
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Kirche in Görslow
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Schweriner See – Dunkle Wolken
Das schöne an dieser Strecke ist, daß man praktisch nie auf der Straße fahren muß. Überall gibt es Radwege bzw. kombinierte Fuß-/Fahrradwege. Rund um den Schweriner See gibt es natürlich allerlei Interessantes zu sehen. Felder, Wälder und Wege mit lustigen Namen wie “Christinchenweg”. In Görslow steht eine kleine aber feine spätklassizistische Kirche. Auch ein paar Vögel sieht man am See und natürlich Wasser.
Im Hintegrund auf der anderen Seite des Sees kann man übrigens auf den letzten Bild das Schweriner Schloß und den Dom “erkennen”. Gut, daß sieht man eigentlich nur, wenn man es weiß. Deshalb habe ich hier noch eine Vergrößerung hinzugefügt.
Die grauen Wolken sahen bedrohlicher aus, als sie es waren. Nach etwa 4½ Stunden (effektive Fahrzeit 2½ Stunden) waren wir trocken Fußes wieder zu Hause. Kurz danach fing es an zu regnen.
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15.08.2010 17:23 von Putzlowitsch in
Menschen,
Regionales
An diesem Wochenende ist der Mecklenburg-Vorpommern-Tag 2010 in Schwerin, MV wird 20 Jahre alt und Schwerin begeht das 850jährige Stadtjubiläum. Wenn das kein Grund zum feiern ist…
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MV Tag 2010 – Zoll
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MV Tag 2010 – Polizei
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MV Tag 2010 – Sie fahren …
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MV Tag 2010 – Bahn
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MV Tag 2010 – Blumen
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MV Tag 2010 – Menschen
Heute waren wir auch auf dem MV-Tag. Gleich früh um 10 Uhr gingen wir los, denn für den Nachmittag war Regen angekündigt. Auf der Werderstraße waren Zoll und Polizei vertreten, auch gab es einen Verkehrsgarten für die Kleinen. Sie fahren… Ja wie schnelle eigentlich? :-)
Die Bahn hatte mit einer für Kinder von 4 bis 13 Jahren begeh- und bespielbare Minibahn-Anlage das Land Mecklenburg-Vorpommern nachgebaut. So konnte man von Schwerin über Rostock nach Neubrandenburg fahren, weiter nach Pasewalk und Güstrow bis nach Wismar und Ludwigslust, hin und her und wieder zurück.
Viele Menschen waren unterwegs, es gab viele Blumen und Getränke, Speisen und Preise, Stände und Verbände, Bühnen und Musik. Über unseren Köpfen schwirrte ständig ein Hubschrauber. Als wir gegen 13 Uhr wieder zu Hause waren, fing es an zu regnen. Manchmal ist sogar auf den Wetterbericht Verlaß.
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