Obst ist nicht genug
Montag, 21. April 2014

Sommerzeit 2014 – heute Nacht wird umgestellt

Uhr Sommerzeit 2 Uhr -> 3 Uhr

Morgen ist es dann so weit,
es geht los mit Sommerzeit.

Uhren werden vor gestellt,
kostet immer noch viel Geld.

Morgens wird’s erst später hell,
abends dunkelts nicht so schnell.

Aufstehn fällt mir nicht so leicht,
weil die Helligkeit nicht reicht.

Braucht man später Lampenlicht,
doch mich intressiert das nicht.

Ich geh früher heut ins Bett,
denn im Bett, da ist es nett.

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Frühlingsanfang 2014 in Schwerin

Gestern war Frühlingsanfang und hier in Schwerin wirklich bestes Frühlingswetter. Die Sonne schien und es waren 18 °C. Da ich einen Tag Urlaub hatte, konnte ich ein paar Bilder in der Stadt machen.

Als ich vorhin das Fenster aufmachte, flog direkt eine Hummel in mein Büro, summte eine Weile durch den Raum und verschwand dann wieder.

Ja, es wird Frühling! :-)

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Frühlingsanfang – Frühlingstagundnachtgleiche 2014

Morgen ist nun Frühlingsanfang und laut Wetterbericht solles auch tatsächlich richtig frühlinglich werden. Sonnige Aussichten bei Temperaturen von bis zu 18 °C sind angekündigt. Zur Frühlingstagundnachtgleiche sind der Tag und die Nacht gleich lang. Oder anders gesagt, die Zeit vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang ist genau eine halben Tag, also 12 Stunden lang.

Dieses Jahr gibt es auch ein Google-Doodle aus diesem Anlaß. Es ist animiert und ich habe es zu einem kurzen Video verarbeitet:

Und denkt dran, in gut vier Wochen ist Ostern. Ich hoffe mal, daß dann nicht noch der Schnee kommt, der im Winter gefehlt hat.

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Frauentag 2014 – bei Google schon heute am 7. März

Gelbe Narzissen - OsterglockenAm morgigen 8. März ist der Internationale Frauentag. Aus diesem Anlaß gibt es von mir für die Frauen dieser Welt einen Strauß gelber Narzissen, auch als Osterglocken oder Märzenbecher bekannt.

Ich bin mir zwar nicht sicher, ob Narzissen die richtigen Frauentagsblumen sind, aber ich wollte nicht schon wieder die alten, bunten Blumen bringen. Außerdem hatte ich die schönen Osterglöckchen gerade auf meinem Tisch, so habe ich sie schnell mal abgelichtet.

Wie in den letzten Jahren gibt es aus diesem Anlaß auch ein Google-Doodle. Erstaunlicherweise wurde es am heutigen 7. März auch bereits bei google.de freigeschaltet, ist also schon auf der Google-Startseite zu sehen. So sieht es in der mobilen Version aus:

Frauentag 2014 (Google-Doodle)

Es ist erstmal ganz statisch und unbewegt. Der “Klick” mit dem Finger führt dann auf eine Zwischenseite und der Klick dort dann zur Wiedergabe eines Videos, dem eigentlichen Frauentag 2014-Doodle.

Ich finde, das ist wirklich ein schönes Video und ein gelungenes Frauentags-Doodle.

Und weil es das Doodle bereits heute gibt, ist natürlich auch schon die Doodle-Top-100 zum Frauentag 2014 aktiv. :-)

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Giambattista Tiepolo – der unbekannte Maler

Hmmm, Giambattista Tiepolo, müßte ich den kennen? Nein, ich kenne ihn nicht und wüßte auch nicht, woher.

Giovanni Battista Tiepolo (auch Giambattista Tiepolo; * 5. März 1696 in Venedig; † 27. März 1770 in Madrid) war einer der bedeutendsten venezianischen Maler des ausklingenden Barock und des Rokoko. Sein Werk umfasst Darstellungen von Heldenepen, Historien, Opernszenen, Götterfesten und auch Altäre. …

Schön und gut, er war also ein italienischer Maler, wie mir die Wikipedia verrät. Deshalb kann ich es gut nachvollziehen, warum es bei google.it in Italien heute ein Doodle für ihn gibt. Aber es gibt dieses Doodle auch in Deutschland bei google.de. Warum?

Wenn man in der Wikipedia weiterliest, wird es aber klar:

… Im Anschluss ging er mit seinen zwei Söhnen nach Würzburg. Damit war Giovanni Battista Tiepolo neben Tizian der einzige große italienische Maler, der nach Deutschland reiste und dort arbeitete. Die Arbeiten in der Würzburger Residenz gelten als Hauptwerk Tiepolos. …

Aha, sein künstlerisches Hauptwerk findet man also gar nicht in Italien, sondern in Würzburg/Deutschland. Ich war übrigens noch nie in Würzburg, aber egal. :-)

So sieht das Doodle in der mobilen Version aus:

Giambattista Tiepolo Google-Doodle

Und wie so oft habe ich auch ein kleines Video erstellt:

Viel Spaß! :-)

Eine Doodle Top-100 zu Giambattista Tiepolo gibt es auch wieder und selbst ein paar Doodle-Blogger haben sich zu einem Beitrag aufgerafft. :-)

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Walter Ulbricht und Willi Stoph in Kiew (Ukraine)

Das Video

Kürzlich habe ich unsere alten 8mm-Filme durchgesehen und da ist mir eine Rolle aus den 60er Jahren in die Hände gefallen. Da ich den Kameramann nicht mehr fragen kann, wann und wo das aufgenommen wurde, habe ich versucht, es aus dem Inhalt des Filmes herzuleiten.

Hier zunächst der Film:

Das Flugzeug IL-18 DM-STH

Am einfachsten war es, das Flugzeug zu identifizieren. Mit der viermotorigen Propellermaschine IL-18 der DDR-Interflug bin ich selbst schon geflogen. Besonders interessant ist aber das Kennzeichen der Maschine DM-STH. Mehrere Quellen geben als Datum der Eintragung in das Luftfahrtregister den 12. September 1964 an. Also kann der Film nicht vor diesem Datum entstanden sein.

Der Flugplatz in Kiew (Ukraine)

Beim Flughafen war das nicht ganz so einfach. Ich dachte zunächst an Moskau Wnukowo, wo es auch so eine Bogenhalle gibt, die aber doch anders aussieht. Auf die richtige Spur brachten mich dann die drei Flaggen, denn neben der DDR und UdSSR-Flagge ist auch noch die der USSR (Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik) zu sehen.

Also müßte es in Kiew sein und richtig, es ist der Flughafen Boryspil. Das im Film zu sehende Gebäude ist das heutige Terminal B.

Und dann gibt es da noch die militärische Ehrenformation. Die bietet zwar keinen Hinweis auf den Flughafen oder den Ort, aber man kann davon ausgehen, daß es sich um den offiziellen Staatsbesuch einer DDR-Delegation in der Ukraine handelt.

Dier Personen – Walter Ulbricht und Willi Stoph

Bei zwei Personen bin ich mir recht sicher, es sind Walter Ulbricht und Willi Stoph (jeweils links im Bild). Die eigentliche Frage und gewissermaßen der Knackpunkt ist, wer ist die Person rechts im Bild, von der sich die DDR-Gäste mit Bruderkuß verabschieden? Im ersten Moment hatte ich angenommen, es sei Nikita Chruschtschow.

Allerdings wurde Chruschtschow Mitte Oktober 1964 “abgesägt” und somit ergäbe sich ein Zeitfenster von gerade mal einen Monat für den Film. Das Problem, für den Zeitraum September/Oktober 1964 gibt es keinen Hinweis auf einen Staatsbesuch einer DDR-Delegation in der Ukraine.

Vom 17.9.-28.9.1965 gab es den Freundschaftsbesuch einer Partei- und Regierungsdelegation unter der Leitung von Walter Ulbricht in der Sowjetunion. Ein kurzer Bericht ist im Archiv des DEFA-Augenzeugen zu finden. Dort wird auch der Aufenthalt der DDR-Delegation ab dem 25. September in der Ukraine kurz erwähnt.

Von der Jahreszeit her könnte das gut passen, denn viele Personen tragen leichte Mäntel, die Blumen-Pioniere aber nur Hemden bzw. Blusen und kurze Hosen bzw. Röcke. Es kann als noch nicht wirklich kalt gewesen sein, was gut zu Ende September paßt.

Weitere Hinweise sind im ND-Archiv zu finden, so auch zum Tag der Abreise in “Neuen Deutschland” vom 29.9.1965 (Seite 3):

“Kiew. Die gastfreundlichen Kiewer verabschiedeten am Dienstagmorgen unsere Partei- und Regierungsdelegation mit einem viele Kilometer langen Spalier. Dieses herzliche „Lebe wohl!” von Zehntausenden fand auf dem Flugplatz Borispol seinen Höhepunkt, wo in einem feierlichen Zeremoniell Pjotr Schelest, der …

Also müßte das da im Film Pjotr Schelest sein, der damalige erster Sekretär der ukrainischen kommunistischen Partei. Die Suche nach Pjotr Schelest liefert zunächst keine brauchbaren Ergebnisse, insbesondere keine Bilder. Wenn man aber nach Петро Шелест sucht, sieht das schon ganz anders aus. Ja, das ist der Mann im Film, von dem sich die DDR-Politiker verabschieden.

Das Ergebnis

Der Film zeigt die Verabschiedung einer Partei- und Regierungsdelegation der DDR mit Walter Ulbricht und Willi Stoph durch Petro Schelest am 28. September 1965 auf dem Flughafen Kiew Boryspil in der Ukraine.

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2 Euro Niedersachsen – St. Michaeliskirche Hildesheim

2 Euro Niedersachsen - Hildesheim St. Michaelis KircheAus der Reihe “Die 16 Bundesländer Deutschlands” gibt es dieses Jahr eine 2-Euro-Gedenkmünzen für Niedersachsen. Die “Bildseite” zeigt die Kirche St. Michael in Hildesheim.

Ausgabetag war der 7. Februar 2014, es wurden wieder 30 Millionen Stück aufgelegt.

Um Spekulationen gleich vorzugreifen, es handelt sich um eine normale Umlaufmünze, die bei dieser Auflagenhöhe auch keinen wirklichen Sammlerwert hat. Der Wert ist also gleich dem Nominalwert von 2 Euro.

Die Münze hatte ich schon letzte Woche hier bei uns im Bio-Laden mit dem Wechselgeld bekommen. Irgendwie hatte ich aber keine Lust sie einzuscannen und so ist sie bis heute liegengeblieben. Gescannt habe ich sie diesmal auch gar nicht, sondern ganz normal fotografiert. Ich mußte zwar etwas mit dem Licht experimentieren, habe es dann aber ganz gut hinbekommen.

Ja, in Hildesheim war ich sogar schon zweimal, habe es aber noch nicht bis zur Weltkulturerbe-Kirche St. Michaelis geschafft. Das steht nun für spätestens im Sommer auf dem Programm, da bin ich das nächste Mal in Hildesheim.

Bisher gab es schon diese Münzen aus der Bundesländer-Serie:

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