Endlich wieder laufen, der 22. Tag

Garmin Forerunner 305Nicht das jemand denkt, ich hätte das Laufen aufgegeben oder schlapp gemacht. Ich bin auch nicht im Urlaub, sondern war nur auf Dienstreise. Da hätte ich zwar theoretisch die Laufsachen mitnehmen und dort laufen könnne, aber die kleine Laufpause tat mir ganz gut. Irgendwie hatte ich mich am letzen Lauftag, dem 2. Mai (Samstag) wohl ein klein wenig übernommen.

Mein Laufsamstag war letzte Woche aber sowieso schon am Donnerstag, dem Tag vor dem Maifeiertag am 1. Mai (20. Lauftag) . Es lief schlecht, keine anderen Läufer waren unterwegs, nur der Dieselpreis lag bei freundlichen € 0,98 um aber zwei Tage später wieder auf € 1,02 zu klettern. Dieselpreis in Berlin war am Montag (meinem eigentlich 22. Lauftag) bei € 0,95 und am Dienstag bei € 1,02. Am Mittwoch Abend war ich dann erst so spät zurück, daß ich auch den turnusmäßig 23. Lauftag habe ausfallen lassen, so daß nun heute erst der 22. Tag zum Laufen ist.

Mein „Garmin Forerunner 305“ (siehe Bild) kann mehr, als nur die Laufstrecke nebst Herzfrequenz aufzeichnen. So habe ich mal die automatische Rundenzählung nach 1000 m und den Pulsalarm aktiviert. Der Pulsalarm warnt mich, wenn ich mich zu sehr anstrenge und der Puls einen Grenzwert überschreitet (oder auch unterschreitet). Ich hatte mir vorgenommen, meine Pulszone 4 nicht zu überschreitet. Die Pulszonen leiten sich vom Maximalpuls ab und sind Prozentwerte von diesem. Zone 4 ist z.B. 80%-90% vom Maximalpuls mit gefühlter Anstrengung „schnelle Pace“, „etwas unbequem“ und „kräftige Atmung“. Der Nutzen ist laut Garmin-Bedienungsanleitung „verbesserte anaerobe Kapazität und Schwelle“ sowie „verbesserte Geschwindigkeit“. Den Warnton habe ich lange Zeit nicht gehört, erst beim letzten Kilometer, wenn der leichte Anstieg von der Araltankstelle zum Güstrower Tor zu bewältigen ist, hatte es öfter mal gepiept.

Vielleicht sollte ich sogar besser in Pluszone 3 bleiben, 70%-80% des Maximalpulses, „Moderate Pace“, „schwieriger, sich zu unterhalten“ und „verbesserte aerobe Kapazität“ mit „optimalem, kardiovaskulärem Training“, also gut für Herz und Lunge, würde ich denken.

Der 22. Lauftag in Zahlen: Strecke 4 km, angenehme 16°C, eine ander Läuferin, Dieselpreis € 1,05, Erdgas € 0,85

2 Reaktionen zu “Endlich wieder laufen, der 22. Tag”

  1. andi sagt:

    Klasse, Du bist ja echt fleißig mitm Laufen.
    Aufm Rad hab ich bisher immer so technischen Krimskrams abgelehnt, aber die Neugier steigt dauernd. Würd mich glatt mal reizen; das Teil scheint ja Deine gelaufene Strecke aufzuzeichnen und zuhause kannste Dirs dann am PC angucken? Hmm, mal sehen ,-)
    Gruß Andi

  2. Putzlowitsch sagt:

    Genau, wobei die Software von Garmin da nicht so toll ist. Es gibt aber ein gutes Freewareprogramm, „SportTracks“ mit Karten- bzw. Satellitenbildanzeige und vielem mehr.
    Und man kann mit dem Forerunner 305 nicht nur den Pulsmesser betreiben, sondern auch optional einen Geschwindigkeit & Trittfrequenz-Sensor GSC 10 ranhängen, fürs Fahread fahren interessant.

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