Endlich funktioniert mal was – mit Niveau

Niveau-Creme

Niveau-Creme

Endlich mal ist bei der Bildersuche etwas passiert, was ich beabsichtigt hatte :-) Vor ein paar Tagen hatte ich mich noch darüber beklagt, daß zwar nun mein Niveau-Bild auf Seite 1 zu finden ist, aber nur, weil es die Seite mit der Kopie nicht mehr gibt. Die Niveau-Kopie selbst als JPG-Datei existert aber noch und so habe ich sie in dem anderen Artikel einfach mal verlinkt. Die Kopie war zu dem Zeitpunkt auch nicht weiter hinten zu finden, z.B. auf der zweiten Trefferseite, wo mein PNG-Niveau lange Zeit ein Schattendasein fristen mußte.

Mein Ziel bestand nun darin, die Kopie wieder in die Bildergebnisse zu befördern, was nun auch tatsächlich eingetreten ist. Das Stadtleben-Niveau ist nun auf Seite 2 zu finden, da an der Stelle, wo lange mein Bild war. Zeitweilig ist es sogar wieder an der Top-Position zu finden, das wechselt im Moment immer mal wieder. Allerding wird das Bild dort jeweils mit meiner Seite verknüpft, genau mit der Stelle „Das Niveau-Bild selbst gibt“ aus dem letzten Niveau-Artikel.

Und was habe ich nun davon? Nichts, außer vielleicht einer gewissen Freude darüber, doch irgendwie gezielt auf die Ergebnisse bei der Bildersuche Einfluß nehmen zu können. Möglicherweise war aber alles nur Zufall und ich habe gar nichts wirklich bewirkt, wer weiß…

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Die wollen mich ärgern – mit Niveau

Niveau-Creme

Niveau-Creme

Da habe ich grad erst ein niveauvolles Experiment gestartet, und dann sowas. Von wegen borntobeaseo und so, kannste alles abhaken, wenn meine Testumgebung von außen einfach, peng, wegplatzt wie eine Seifenblase.

Ich wollte ja eigentlich mein Niveau-Bild wieder auf Platz 1 bei der Bildersuche hieven, hat auch sehr schön funktioniert. Nur leider liegt das wahrscheinlichmit Sicherheit überhaupt nicht an meinen ach so tollen Optimierungen, sondern schlicht und einfach daran, daß es die Seite mit der Kopie meines Bildes nicht mehr gibt.

Die Gruppe bei Stadtleben hat sich einfach in Luft aufgelöst. Das Stadtleben-Niveau-Bild selbst gibt es zwar noch, aber keine Seite mehr, die es dort anzeigt. Und so hat dann Google einfach wieder meine Niveau auf den ersten Platz gesetzt. Richtig freuen kann ich mich darüber allerdings nicht :-(

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Groß, mittel oder klein, was darf es sein?

Google-Bildersuche, Filter nach GrößeDie älteste Zusatzfunktion bei der Google-Bildersuche dürfte das Größenfilter sein, also die Möglichkeit nur Bilder einer bestimmten Größe auf der Trefferseite anzuzeigen.

Richtig muß es Filter nach Größenklassen heißen, derzeit kann man zwischen „Extra groß“, „Groß“, „mittel“ und „klein“ auswählen. Auf Englisch heißt das dann „Extra large“, „Large“, „Medium“ und „Small“.

Was mich schon immer interessiert hat, welche Bilder sind denn nun nach Googles Meinung klein, mittel, groß oder extra groß? Gut, man könnte sicher einfach bei Google anrufen und fragen, aber das kann ja jeder. Oder es ist bereits irgendwo im Internet zu finden, auch geschenkt. Ich finde es viel spannender, das selbst herauszufinden und habe deshalb einen statistischen Ansatz verfolgt, der einfach die Ergebnisseiten in den verschiedenen Größenklassen auswertet. Hier stelle ich nun das Ergebnis vor.

Gut, ich gebe zu, daß ich ein wenig durch den interessanten Beitrag Bilder optimieren für Google auf dem tagSeoBlog mit den schicken Tabellen dazu angeregt wurde, das hier mal auch mit Tabellen darzustellen. Blog-Statistik betreibe ich ja schon etwas länger, bisher aber nur in textlicher Form.

Die Google-Bilder-Größenklassen

Beim Programmieren des PHP-Skriptes für die Datenerhebung und -auswertung ist mir aufgefallen, daß die Googlebildersuche eigentlich 7 Größenklassen kennt: icon, small, medium, large, xlarge, xxlarge und huge. Dabei entspricht icon der Auswahl „klein“, xxlarge ist „Groß“ und huge ist „Extra groß“. Die Klasse „mittel“ hingegen ist eine Zusammenfassung von small, medium, large und xlarge. Das kann man sehen, wenn man sich den URL-Parameter imgsz= ansieht, bei der Auswahl „mittel“ steht da:

imgsz=small|medium|large|xlarge

In der folgenden Statistik habe ich alle sieben Klassen getrennt erfaßt und bewertet, zusätzlich aber auch die Mischklasse smlx gesondert behandelt und nicht einfach als Zusammenfassung der Einzelklassen.

Größe Anzahl min. B * H max. B * H kleinste größte
icon 14336 1 2600 1 x 1 65 x 40
small 14634 2601 10200 51 x 51 102 x 100
medium 15630 10212 90600 111 x 92 300 x 302
large 15224 90601 479952 301 x 301 808 x 594
xlarge 15142 480000 786250 800 x 600 1258 x 625
smlx 15616 2700 786000 450 x 6 1000 x 786
xxlarge 13808 786432 1919952 1024 x 768 1608 x 1194
huge 13884 1920000 155977776 1600 x 1200 10932 x 14268

Größe ist der Name der Klasse, Anzahl die Anzahl der erfaßten Bilder, min. bzw. max. B*H der kleinste bzw. größte Wert für das Produkt aus Bildbreite mal Bildhöhe in Pixel und kleinste und größte die jeweiligen Extremwerte für die Pixelzahl Breite x Höhe in der Klasse.

Von ein paar „Grauzonen“ mal abgesehen, ergeben sich eindeutige Bereichsgrenzen zwischen den Größenklassen, die einfach vom Produkt aus Pixelbreite und -höhe bestimmt werden:

icon < 2601 >= small < 10201 >= medium < 90601 >= large
large < 480000 >= xlarge < 786432 >= xxlarge < 1920000 >=huge

Für die auswählbaren Bereiche bedeutet das, alles bis 2600 ist „klein“, darüber bis unter 786432 ist „mittel“, darüber bis unter 1920000 ist „Groß“ und ab 1920000 ist dann „Extra groß“.

Schön zu erkennen sind auch die Breite x Höhe Grenzen, die Google bei den kleinen Formaten an quadratischen Bildern (51×51, 101×101 und 301×301) festgelegt hat, darüber dann aber bei den verbreiteten 4:3-Formaten 800×600, 1024×768 und 1600×1200.

Die Klassenbesten

Wenn schon Daten da sind, kann man auch gleich mal gucken, was denn die häufigsten Bildformate in den einzelnen Größenklassen sind.

Größe Platz #1 Platz #2 Platz #3
icon 50 x 50 3106 48 x 48 2411 40 x 40 684
small 100 x 100 3172 80 x 80 818 75 x 75 643
medium 300 x 300 2019 320 x 240 349 280 x 280 320
large 500 x 500 408 640 x 480 363 400 x 300 336
xlarge 800 x 600 2845 1024 x 767 560 600 x 800 297
smlx 800 x 600 301 640 x 480 295 400 x 300 254
xxlarge 1024 x 768 1901 1280 x 960 482 1280 x 1024 469
huge 1600 x 1200 1065 2048 x 1536 594 3648 x 2736 297

Bei den kleinen Bildern wird eher der obere Bereich ausgereizt. In der großen Gruppe der mittleren Bilder dominieren fast gleichauf die Standardformate 800×600 und 640×480. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den beiden höchsten Klassen, hier findet man am häufigsten 1024×768 bzw. 1600×1200, wobei diese die jeweils untere Klassengrenze markieren.

So eine Statistik ist natürlich mit Vorsicht zu genießen. Bezogen auf die große Anzahl von Bildern, die es im Internet gibt, ist meine Stichprobe eher klein. Zudem gibt es natürlich nicht Bilder in allen möglichen Formaten. So verwundert es nicht, das Standardformate dominieren, wie sie z.B. bei Digitalkameras verwendet werden oder die sonstwie einen historischen Hintergrund haben (Fernsehbild 4:3, Grafikkartenformate VGA,SVGA u.Ä.).

Die Größe machts – mein Fazit

Die Größeneinteilung bei der Google Bildersuche ist simpel, entscheidend ist das Produkt aus Breite und Höhe, Dateigröße oder Seitenverhältnis spielen keine Rolle. So ist ein Bild im Format 376 x 5076 zwar groß, aber eben nicht sehr groß, obwohl es verdammt hoch ist.

Ob nun die Bildgröße selbst irgendeinen Einfluß auf das Ranking bei der Bildersuche hat, weiß ich nicht. Experten sagen ja und die Begründung klingt auch nicht unlogisch, schließlich will Google dem Suchenden ein möglichst optimales Ergebnis liefern.

Bei meinen Bildern hier auf Putzlowitsch habe ich mich einfach für aus meiner Sicht geeignete Bildformate entscheiden, ohne vorher was von den Größenklassen bei Google gewußt zu haben. Mein Hauptformat in der Mittelklasse ist 640×480, ab und zu streue ich auch mal ein 800x600er ein. Wenige Bilder findet man bei den großen im Format 1024×768 und die „Extra groß“ bediene ich schon regelmäßig mit dem unteren Grenzformat 1600×1200. Diese extra großen Bilder halt ich aus mehreren Gründen für durchaus wichtig, das ist aber bereits der Stoff für einen eigenen Artikel.

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Mit Google ähnliche Bilder finden

Das ist nicht mehr wirklich neu, denn schon seit April ist die Google-Funktion „Similar Images“ aus dem Google-Labor bekannt. Es wurde auch schon eigehende darüber berichtet und spekuliert (dort unbedingt das Video ansehen!). Ich habe da natürlich auch hin und wieder ein paar meiner Bilder getestet.

Gestolpert bin ich kürzlich über die Ergebnisse zu meinem Bild einer Aubergine (Screenshot). Wenn ich mir das Ergebnis ansehe gewinne ich den Eindruck, das hier tatsächlich die Ähnlichkeit aus dem Bild selbst und nicht irgendwelchen Stichwörtern abgehoben wird. Dabei ist es auch völlig egal, was als eigentliches Suchwort eingegeben wurde. Die Parameter der Abfrage-URL

http://similar-images.googlelabs.com/images?

können auch so aussehen:

q=_&qtype=similar&tbnid=5mi0q0lCyy_RrM

Hinter q= muß zwar irgendetwas stehen, was ist aber egal, es hat keinen Einfluß auf das angezeigte Ergebnis.

Der Parameter tbnid= ist übrigens die eindeutige Bild-ID, bestehend aus 13 Stellen von je 26 Groß- und Kleinbuchstaben, den Ziffern 0 bis 9 sowie dem Bindestrich und Unterstrich, abgeschlossen mit einem großen „M“. Damit ergeben sich pro Stelle 6 Bit, insgesamt also eine 78-Bit ID. Diese ID ist für dieselben Bilder immer gleich, auch wenn es davon mehrere byte-identische Kopien im Netz gibt.

Die ersten drei angezeigten Treffer ähnlicher Bilder sind ja noch brauchbar, wobei der erste ja das Bild selbst ist. Aber dann kommen erstmal seitenweise Schuhe und hier kann ich mir nicht vorstellen, daß da ein beschreibungs- oder sonstwie textbasierter Zusammenhang besteht. Allerdings passen besonders Form und auch Farbe ganz gut. Hier scheint also zumindest teilweise echte Bildverarbeitung am Werk zu sein, so wie bei der Sache mit den Farben meiner Meinung nach auch.

Allerdings lassen andere Ergebnisse auch wieder Zweifel aufkommen.

Naja, ich werde das mal weiter beobachten.

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Nachschlag zum Vorschlag: Schei

Euro Scheine 5 bis 50 EuroEigentlich wollte ich nur mal gucken, wie es meinen Scheinen bei der Google-Bildersuche so geht. Nach dem Eintippen der ersten Buchstaben klappt die Liste mit den Suchvorschlägen aus.

Ich weiß nicht genau, wie Google die Liste erstellt, vermute aber, daß es einfach die am häufigsten gesuchten Wörter oder Wortkombinationen sind. Google kann da ja eine schöne Statistik erstellen, die sitzen ja an der Quelle und wissen, was so besonders gefragt ist.

Etwas verwundert war ich aber schon, was mir Google da nach der Eingabe der Buchstaben Schei anzeigte. Sind bestimmt Medizinstudenten, die später mal Gуnäkοlοgе werden wollen, oder warum sucht jemand nach Schеidе einer Frаu oder Schеide von innen? Vielleicht hängen die Vorschläge aber auch ein wenig davon ab, was man unmittelbar zuvor gesucht hatte. Bei mir war es krumme Gurke. :-)

Google ist doch immer mal wieder für eine Überraschung gut, manchmal gibt es ja auch interessante Vorschläge unter der Rubrik „Meinten Sie:„.

Ein eBay-Klassiker war lange Zeit der Vorschlag zu Schwerin -> Schwein. Auch die Word-Rechtschreibkorrektur macht bisweilen interessante Vorschläge. Wenn ich zum Thema Bildverarbeitung etwas von binarisieren schreibe, möchte Word das einfach banalisieren. So banal ist eine Binarisierung manchmal aber gar nicht.

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