Das war heute mein Frühstück, eine Sweetie und ein paar Weintrauben. Na gut, Kaffee gab es auch noch dazu.
Vor etwa einem Jahr hatte ich die Sweetie noch zu einem Saft ausgepreßt, bis ich irgendwann auf die Idee kam, sie einfach wie eine Orange oder Apfelsine zu schäle und die einzelnen Segmente so zu essen. Man kann die Segmente auch gut aus der Segmenthaut herauslösen.
Zu den Weintrauben, oder besser Weinbeeren, brauch ich nicht viel zu sagen, es sind welche der Sorte „Thompson Seedless“, süß, saftig, knackig und kernlos.
Zusammen ergeben die eher bittersüße Sweetie und Weintrauben, zwar auch süß, aber fruchtig, eine schöne Frühstückskombination.
Da es heute morgen leider noch nicht sehr hell war, mußte ich entgegen meiner sonstigen Aufnahmetechnik für die Fotos auf die Bauscheinwerfer-Beleuchtung (2 x 500W) zurückgreifen. So ganz zufrieden bin ich mit dem Ergebnis aber nicht, irgendwie fehlt mir da noch eine dritte Lampe als Führungslicht.
Bis Mittag wollte ich mit den Aufnahmen auch nicht warten, schließlich sollten die Sweetie und die Weintrauben ja mein Frühstück sein :-)
04.03.2008 12:28 von Putzlowitsch in Damals, Essen
Das ist ja alles kalter Kaffee, dabei soll dieser sogar schön machen. Tatsächlich ist mir kalter Kaffee lieber, als solcher, der ewig lange offen auf einer Warmhalteplatte stand, sogenannter Bratkaffee. Der wird dann säuerlich und ungenießbar.
Mein Einstieg in die Kaffeetrinkerwelt begann mit meiner Lehrzeit als BMSR-Techniker. Offizieller Arbeitsbeginn war 6 Uhr morgens, zunächst war allerdings bis etwa 7 Uhr, dem effektiven Arbeitsbeginn, Kaffeetrinken angesagt. Gegen 9 Uhr war dann bereits Frühstückspause, natürlich bei ein oder zwei Tassen Kaffee. Zum Mittag, gegen 12 Uhr, gab es nach dem Essen auch noch ein Täßchen Kaffee, das für alle Kollegen üblicherweise vom Lehrling am Tisch serviert wurde. Dafür bekam man aber die eigene Tasse Kaffee auch von einem der älteren Kollegen bezahlt.
Zudem war Kaffee in Gestalt einer Tüte Mocca-Fix (125g – 8,75 DDR-Mark) so eine Art innerbetriebliches Zahlungmittel für kleine Gefälligkeiten unter den Kollegen. „Könnt ihr mal gucken, mein Radiowecker geht nach dem Mond“, für ein Tütchen Kaffe haben wir uns das Gerät dann angesehen. Das Problem war in dem Fall, daß der besagte Radiowecker aus dem Westen war und seinen Zeittakt aus der dort üblicherweise sehr konstanten Netzfrequenz von 50 Hz ableitete. Die Neztfrequenz unterlag in der DDR jedoch nicht unerheblichen Schwankungen, was zu dem „nach dem Mond gehen“ führte. Letztendlich haben wir das Gerät mit einem kleinen Quarztaktgeber nachgerüstet, so daß der Kollege nie mehr zu spät oder zu früh geweckt wurde.
Am besten schmeckt Kaffee frisch gemahlen und frisch gebrüht. Für die Zubereitung gibt es die unterschiedlichsten Herangehensweisen. Am einfachsten dürfte es sein, einen Kaffeelöffel Kaffee in eine Tasse zu tun und mit heißem Wasser aufzugießen. Ich kenne diese Art als „türkisch“ oder „Krümelkaffee“. Man muß beim Trinken zum Schluß aufpassen, daß man nicht den Kaffeesatz mit in den Mund bekommt. Eine verwandte Zubereitungsart ist der „Stampfkaffee“, bei dem das Kaffeepulver in eine Glaskanne kommt und ebenfalls einfach mit heißem Wasser aufgebrüht wird. Dann werden nach einger Zeit die Kaffeekrümel mit einem genau in die Kanne passenden Sieb nach unten gedrückt. So entfällt hier das Problem mit dem Kaffeesatz im Mund.
Meist wird der Kaffee bei uns jedoch gefiltert. Das geht zum einen mit einem Filteraufsatz per Hand oder einfacher mit einer klassischen Kaffeemaschine.
Hier noch schnell ein Geräusch zum Thema Kaffee:
Da das letzte akustische Rätsel noch immer nicht vollständig gelöst ist, darf jetzt geraten werden, was hier zu hören ist. Ich will es ja nicht wieder zu schwer machen :-)