Obst ist nicht genug

Freitag, der 13. – Vollmond und Schnee

Heute ist Freitag der Dreizehnte und Vollmond, ob das gut geht?

Gut, Vollmond war eigentlich schon gestern, aber zu der Uhrzeit, als er astronomisch richtig voll war (gegen 12.30 Uhr), konnte man ihn hier in unseren Breiten sowieso nicht sehen. Mondaufgang war erst gegen 16.50 Uhr und damit kann man den sichtbaren Vollmond der vergangenen Nacht auch dem Freitag zuordnen. Gestern abend beim Laufen konnt ich ihn bewundern, den schönen, vollen Mond. Außerdem war z.B. in Neuseeland tatsächlich schon Freitag der 13., als der Vollmond voll war.

Heute ist hier in Schwerin so der richtige Wintereinbruch mit viel Schnee. Ich mußte diesen Winter des erste Mal vor dem Haus Schnee fegen. Obwohl das eine vergebene Mühe ist, denn mittlerweile ist alles schon wieder zugeschneit.

13 als Unglückszahl?

Viele verbinden mit der 13 eher schlechte Dinge. Wenn dann noch der Freitag dazu kommt und auch Vollmond ist, ein schwarze Katz vor einem von links nach rechts über den Weg läuft und das Salzfaß umgekippt ist, ja dann muß heute ja alles schief gehen.

Was soll ich sagen, ich habe mit der 13 keine großen Probleme. Schließlich wohne ich in einem Haus mit der Nummer 13 und unser Auto hat als einzige Zahl im KFZ-Kennzeichen eine 13. :-)

Der 13. Januar damals

Ich habe mal wieder in meinen alten Kalendern geblättert und ein paar Einträge an früheren 13. Januare gefunden:

  • 1979 (Sa): Heimreisewochenende
  • 1984 (Fr): Stabü: Was verstehen Sie unter dem Begriff „Menschenrechte“ im Soz. und Kap.?
  • 1986 (Mo): Noch 840 Tage :-)
  • 1987 (Di): Wartung WKK Frankfurt/Oder
  • 1988 (Mi): Ich war bei der NVA und hatte Wachdienst. OvD waren Bogusch/Halle
  • 1990 (Sa): Im „Freischütz“ mit A. Scholz
  • 1992 (Mo): In der „Maus“

Mal sehen, was ich in 20 Jahren vom heutigen Tag zu berichten weiß. :-)

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Wasser im Laufwerk A entdeckt? Nein, auf dem Mars!

Google Doodle zur Mondfinsternis?

Mars Google-Doodle

Mondfinsternis Google-Doodle

Als ich heute morgen auf die Google-Startseite ging, war ich für einen kurzen Moment überrascht. Sollte Google etwa doch ein Doodle zur totalen Monfinsternis geschaltet haben? Auf den ersten Blick sah es so aus.

Allerdings wäre Google dann etwas spät dran gewesen, denn den Blutmond gab es schon vorletzte Nacht zu bewundern. Außerdem war das Naturereignis nur in Europa zu sehen, ich hatte aber google.com in den USA aufgerufen. Und warum schlürft der Mond Wasser aus einem Glas?

Wasser auf dem Mars!

Das Doodle gilt natürlich nicht der zurückliegenden Mondfinsternis, sondern der Entdeckung von Wasser auf dem Mars durch die Nasa-Raumsonde „Mars Reconnaissance Orbiter“ (MRO). Das es Wasser auf dem Mars gab oder gibt, wird ja bereits länger vermutet. Nun haben die Meßwerte der NSA-Sonde das Vorhandensein von Wasser praktisch bestätigt.

Lange Zeit nahm man auch an, daß es Leben auf dem Mars gibt. Ich sage nur, kleine, grüne Marsmännchen (und Marsfrauchen). Deren Existenz ist zwar bisher nicht belegt, aber in der utopischen Literatur spielt Leben auf dem Mars immer wieder eine Rolle.

Meine Mutter erzählt hin und wieder von einem Science-Fiction-Roman, den sie in ihrer Jugend mit Begeisterung gelesen hatte: „Auf zwei Planeten“. Dort geht es um die Erde und, ja richtig, um Leben auf dem Mars. Der Mars wird im Buch von den Martianern bevölkert, die eine Forschungs-Station am Nordpol der Erde eingerichtet haben.

Das Mars Google-Doodle

Ich wollte mich ja eigentlich bei den Doodles etwas zurücknehmen, aber das Mars-Doodle mußte ich einfach zu einem kleinen Video verarbeiten. Es schrie förmlich danach, vertont zu werden. :-)

Wasser im Laufwerk A entdeckt?

Disketten-Laufwerk 3,5-Zoll (TEAC) und Disketten

Und was hat das mit „Wasser in Laufwerk A“ zu tun?

Wer weiß, was Disketten sind und noch mit MS-DOS gearbeitet hat, wird vielleicht den „Wasser-Virus“ kennen. Das Programm meldete sich in unregelmäßigen Abständen mit einer Meldung auf dem Bilschirm:

Wasser in Laufwerk A entdeckt!
Wird abgepumpt…

Dazu wurde über den quäkigen PC-Lautsprecher ein blubberndes Geräusch abgespielt.

Damals waren Computerviren noch nicht wirklich böse, sondern eher ein Spaß, um die Leute zu verblüffen. Wirklichen Schaden haben die nicht angerichtet.

Irgendwie hatte ich bei der Schlagzeile „Wasser auf dem Mars entdeckt“ sofort die Assoziation zu dem alten MS-DOS-Virus „Wasser in Laufwer A entdeckt!“. So komische Gedankengänge habe ich halt manchmal. :-)

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Aufgewacht und mitgemacht – ich habe den Mega-Super-Blutmond gesehen

Schlecht geschlafen

Irgendwie habe ich letzte Nacht nicht besonders gut geschlafen. Ich wurde mehrmals wach, auch gegen 3:30 Uhr. Also gut, wenn ich eh nicht richtig schlafen kann, schau ich mir den Mond mal an. Da war er bereits ein gutes Stück in den Kernschatten der Erde eingetreten, denn es gab in der Nacht eine totale Mondfinsternis mit Supermond, Erntemond, Blutmond und überhaupt.

Wenn ich schon wach bin, kann ich ja auch ein paar Fotos vom Naturschauspiel machen. Gesagt, getan, nur war das nicht ganz so einfach, wie gestern Abend beim vollen Vollmond.

Der unverfinsterte Vollmond hat genug Licht, um durch kurze Belichtungszeiten mal eben aus der Hand zu fotografieren. Für die Kernschatten-Phase der Mondfinsternis reicht die Helligkeit dann eber nicht mehr. So habe ich noch schnell das Stativ an den Fensterrahmen geklemmt und es konnte losgehen.

Mondfinsternis – drei Phasen

Das erste Bild zeigt die Teilabdeckung kurz nach dem Aufstehen gegen 3:35 Uhr. Sieht fast aus, wie ein normaler, zunehmender Mond.

Das nächste Foto entstand kurz vor der Totalität gegen 4:09 Uhr. Hier ist schon gut die rote Verfärbung des Mondes zu sehen, eine schmale Sichel ist aber noch richtig hell.

Das letzt Bild habe ich dann 4:47 Uhr geschossen, also zur Hälfte der Zeit der totalen Abdeckung. Da sieht der Mond dann schön rot aus, wie eine Orange.

Danach habe ich mich wieder ins Bett gelegt, denn es war nicht mehr viel zu sehen.

Das war knapp

Mondfinsternis September 2015 – Blutmond

So sieht das letzte Bild in voller Größe aus, also nicht nur der Ausschnitt mit dem Mond. Man erkennt links unten den Rand vom Dach des gegenüberstehenden Hauses.

Viel später hätte die Mondfinsternis nicht sein dürfen, oder das andere Haus höher, oder unseres niedriger. Sonst hätte ich die Finsternis nicht bequem vom Wohnzimmer aus beobachten können.

Das war knapp. :-)

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Blutroter Supermond oder so ähnlich

Vollmond September 2015

Heute Nacht gibt es einen blutroten Supermond zu bewundern. Das klingt ziemlich spektakulär, ist aber nichts weiter als eine totale Mondfinsternis bei einem Vollmond, der sich an seinem erdnächsten Punkt der Umlaufbahn befindet. Außerdem ist auch noch Erntemond. Ja, da kommt schon einiges zusammen, was zu den Superlativen Blutroter Supererntemond beflügelt.

Allerdings geht es erst um 3.07 Uhr los. Dann tritt der Mond in den Kernschatten der Erde ein. Die Erde befindet sich also zwischen Sonne und Mond und wirft einen Schatten auf unseren Begleiter. Ab 4.11 Uhr dann beginnt die Phase der totalen Finsternis, die Erde hat den Mond gewissermaßen komplett in den Schatten gestellt.

Das Wetter sieht ganz gut aus. Es ist wolkenlos und klar, praktisch ideal zur Mondbeobachtung. Das Schauspiel ereignet sich in südwestlicher Richtung und da fangen hier die Problem an. Wir haben keine freie Sicht in der Richtung. Direkt gegenüber stehen Häuser und der Mond wir dann wohl schon zu tief gesunken sein, als das ich die Mondfinsternis bequem vom Sofa im Wohnzimmer aus beobachten könnte. Das war bei der letzen Sonnenfinsternis einfacher.

Außerdem ist das eine Zeit, wo ich normalerweise tief und fest schlafe. So habe ich einstweilen den Mond vorhin schon abgelichtet, zwar nicht verfinstert und blutrot, aber trotzdem ganz hübsch.

Das war übrigens der erste Einsatz meines neuen Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD Telezooms. Ein nettes Teil mit einem bombenfesten Bildstabilisator. Das Mondbild ist freihand, also ohne Stativ entstanden. Zusätzlich habe ich noch einen Telekonverter 1,4 x angeflanscht, so daß die KB-äquivalente Brennweite satte 630 mm betrug. Das ist schon ganz ordentlich.

Falls ich heute Nacht doch mal zur Mondfinsternis-Zeit erwachen sollte, werde ich versuchen, ein paar Bilder vom Naturschauspiel zu schießen. Eventuell werde ich dafür sogar auf den Dachboden steigen, weil man dort etwas besser über die anderen Häuser hinwegsehen kann.

Falls ich Bilder habe, werde ich sie morgen hier nachtragen. Ansonsten wünsche ich allen erstmal eine gute Nacht! :-)

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Frühlingsanfang 2015 mit Sonnenfinsternis

Sonnenfinsternis

Morgen ist Frühlingsanfang. Aber nicht nur das. Es gibt auch eine totale Sonnenfinsternis zu beobachten. Hier von Schwerin aus gesehen wird die Abdeckung ca. 80% betragen.

Am 11. August 1999 gab es auch eine totale Sonnenfinsternis, die von Europa aus beobachtet werden konnte.

In Berlin, wo ich damals wohne, war sie als partielle Finsternis mit einer Abdeckung von etwa 89% zu sehen. Das Wetter war zwar durchwachsen, aber zumindest zeitweise konnte man das Naturschauspiel gut beobachten.

Meine Position war damals nicht die schlechteste. Ich saß in der neunten Etage eines Bürogebäudes im Südosten von Berlin. Netterweise hatte der Raum seine Fenster mit Blickrichtung nach Süden, was zwar im Sommer große Hitze bedeutete, für die Beobachtung der Sonnenfinsternis aber ideal war.

Ich hatte damals einfach die eigentlich für die industrielle Bildverarbeitung gedachte Kamera gen Himmel gehalten, die Bilder live ins Internet übertragen und zusätzlich aufgezeichnet. Die geringe Auflösung von nur 288×216 Bildpunkten ist der damals noch nicht so üppigen Netzwerk-Bandbreite, besonders im Upload, geschuldet.

Ich habe das Zeitraffer-Video der Sonnenfinsternis von1999 ungeschnitten bei YouTube eingestellt.

Es zeigt alle Neupositionierungen der Kamera und ein paar Zwischenschnitte auf den Flur. Ich hatte damals noch eine Flurkamera mit am selben Framegrabber hängen.

Ich hoffe mal, daß das Wetter morgen nicht so schlecht wird, wie es mir der Wetterbericht auf meinem Smartphone vorhersagt. Ich habe auch wieder eine Zeitraffer-Aufnahme geplant, mit technische besseren Mitteln. Falls es etwas wird, werde ich dann hier auch das ensprechende Video einstellen.

Das Wetter war erfreulicherweise deutlich besser, als zunächst erwartet. Ab und zu ziehen ein paar leichte Federwolken durchs Bild, aber sonst hatten wir hier strahlend blauen Himmel.

Hier habe ich die Phasen der Sonnenfinsternis zu einem Bild zusammengefaßt:

Sonnenfinsternis 2015 – Phasen

Für das Video hatte ich alle 15 Sekunden ein Bild aufgenommen. Hier habe ich jedes 10te Bild verwendet. Damit beträgt der zeitliche Abstand zwischen den Bildern 2½ Minuten.

Frühlingsanfang

Frühlingsanfang ist morgen, wie oben bereits erwähnt, auch. Dazu gibt es wieder ein Doodle. Google läßt bunte Blumen sprießen:

Sehr hübsch. :-)

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Freitag der 13. und Vollmond

Heute ist Freitag der Dreizehnte und Vollmond, ob das gut geht?

13 als Unglückszahl?

Viele verbinden mit der 13 eher schlechte Dinge. Wenn dann noch der Freitag dazu kommt und auch Vollmond ist, ein schwarze Katz vor einem von links nach rechts über den Weg läuft und das Salzfaß umgekippt ist, ja dann muß heute ja alles schief gehen.

Was soll ich sagen, ich habe mit der 13 keine großen Probleme. Schließlich wohne ich in einem Haus mit der Nummer 13 und unser Auto hat als einzige Zahl im KFZ-Kennzeichen eine 13. :-)

Der 13. Juni damals

Ich habe mal wieder in meinen alten Kalendern geblättert und ein paar Einträge an früheren 13. Junien gefunden:

  • 1982 (So): Ich hatte meine Schwester und ihre Freundin zum Bahnhof gebracht, sie fuhren damals nach Prag
  • 1987 (Sa): Ich war bei der NVA und hatte Wachdienst. Wachhabender war Stabsfeldwebel Kreuzer
  • 1989 (Di): Ich hatte meine vorletzten Fahrstunden (Doppelstunde). Zwei Tage später habe ich dann die Fahrprüfung bestanden. :-)
  • 1990 (Mi): Ich war in Görlitz im Kino und habe den Film „Letzte Ausfahrt Brooklyn“ gesehen. Anschließend war ich mit Oli noch bis ca. 23.30 Uhr in der „Taverne“.

Mal sehen, was ich in 20 Jahren vom heutigen Tag zu berichten weiß. :-)

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