Obst ist nicht genug

Ein Jahr Laufen, es geht mir gut :-)

Laufen

Asics GT-2150 G-TX

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Seit Ende März 2016 schnüre ich wieder regelmäßig die Laufschuhe. In dem einem Jahr, das seitdem vergangen ist, war das 94 Mal der Fall. Dabei habe ich insgesamt eine Strecke von 592 km zurückgelgt, wofür ich 68 Stunden und 12 Minuten unterwegs war. Das ist nicht besonders schnell, knapp unter 7 Minuten brauche ich durchschnittlich für einen Kilometer. Die längste Strecke war 10,35 km lang, für den schnellsten Kilometer habe ich 6:17 Minuten gebraucht.

Aber es geht mir gut, ich habe Spaß dabei, auch wenn es hin und wieder etwas Überwindung kostet. Problematisch ist bei mir manchmal die Phase zwischen dem dritten und vierten Kilometer. Da bin ich teilweise drauf und dran, den Lauf abzubrechen.

Andererseits ist das Laufen seit ein paar Tagen wieder richtig angenehm. Sonniges, trockenes Wetter bei freundlichen 14 bis 17 Grad. Zudem ist es jetzt zu meiner Laufzeit gegen 18 Uhr immer hell, so daß ich auf die orange Leuchtweste verzichten kann. Meine Lauftage sind Montag und Donnerstag, also geht es heute noch auf die Strecke.

Leider habe ich die ältere Frau mit Rollator und Hund schon länger nicht mehr gesehen, die mir sonst regelmäßig bei meinen Läufen begegnete. Wir haben uns immer gegrüßt und ein paar Worte gewechselt, was halt so im Vorbeilaufen möglich ist. Ich mach mir schon etwas Sorgen…

Laufschuhe Asics GT-2150 G-TX

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Ich laufe wieder – schon seit Ende März

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Irgendwie hatte ich im Juni 2014 mit dem Laufen aufgehört, ich weiß nicht mal genau, warum. Zumindest kann ich im Nachhinein sagen, daß das keine gute Entscheidung war, denn Bewegung ist wichtig.

Wie auch immer, seit Ostern dieses Jahres schnüre ich wieder regelmäßig die Laufschuhe. Ich brauchte aber erst mal den sprichwörtlichen „Tritt in den Hintern“, oder anders gesagt, jemanden der mich in Bewegung bringt. Es ist meist nur die erste Überwindung und dann läuft es praktisch von selbst.

Meine aktuelle Strecke ist auf dem folgenden Bild zu sehen. Sie besteht aus An- und Ablauf und zwei Laufschleifen.

Ingo Laufstrecke 2016

Ingo Laufstrecke 2016

Start ist im Schelfpark, dem ehemaligen Friedhof der Schelfstadt. Das Stück von der Wohnung bis dorthin gehe ich normal, denn ich will nicht mit einem leichten Anstieg starten und ggf. nach wenigen 100 Metern an der Ampel Werderstr./Knaudtstr. anhalten müssen.

Am Güstrower Tor biege ich nach links in die Lagerstraße ab und laufe bis zur Speicherstraße. Weiter geht es dann bis zur Möwenburgstraße, die ich links an der Hafenstraße verlasse, von dort bis zur Hafenpromenade laufe und auf dieser dann wieder bis zum unteren Teil der Lagerstaße. Die große Schleife hat eine Länge von ca. 1750 Metern.

Für die kleine Schleife laufe ich zunächst bis zur Möwenburgstraße, biege dort aber nach rechts ab und laufe bis zum Kreisverkehr, weiter nach rechts die Güstrower Straße am Aldi/Sky vorbei und schließlich rechts über die Ziegelseestraße zurück zur Speicherstraße. Die kleine Schleife ist etwa 1100 Meter lang.

Beim Rückweg geht es wieder durch die Lagerstraße, Werderstraße und den Schelfpark. Hier lasse ich aber die Kreuzung links liegen und laufe ein kurzes Stück Knaudtstraße bis zur Bergstraße und von dort nach Hause bis zur Hospitalstraße.

Durch die beiden unterschiedlich langen Schleifen kann ich die Streckenlänge ja nach Tagesform ganz gut variieren. Im Moment ist meine normale Strecke ungefähr 8,3 km, letzte Woche hatte ich dann mal versuchsweise auf 10 km erhöht. Meine Lauftage sind Dienstag und Freitag, wenn nichts dazwischen kommt. Ich kann aber auch ggf. auf einen anderen Tag ausweichen, versuche aber, zweimal die Woche zu laufen.

Ja, was soll ich noch sagen, das Laufen bekommt mir ganz gut und ich habe nicht vor, sobald wieder damit aufzuhören. :-)

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Sotschi auf einer alten Touristen-Karte

Eine alte Karte

Alte Karte vom schwarzen MeerMorgen gehen die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi zu Ende. Wie der Zufall es will, ist mir vor einigen Tagen beim Aufräumen eine alte Karte in die Hände gefallen.

Es ist eine sowjetische Touristen-Karte von 1967. Sie hat damals 20 Kopeken gekostet.

Sie zeigt die „Schwarzmeerküste des Kaukasus“, im Original „Черноморское побережье Кавказа„, darunter steht noch „Туристская схема“.

Die entfaltet ca. einen Meter breite Karte reicht im Westen von Sotschi über Tuapse, Noworossijsk, Anapa bis zur Taman-Halbinsel. In Richtung Osten geht es über Adler und Sochumi bis nach Batumi. Eine Grenze ist nur kurz hinter Batumi eingezeichnet, die zur Türkei. Da damals alles zur UdSSR gehörte, gibt es zwischen dem heutigen Rußland und Georgien keine Grenze.

Alte Karte Schwarzes Meer

Das Bild zeigt nur den mittleren Teil der Karte mit dem zentral gelegenen Sotschi (Сочи).

Sotschi als Kur- und Ferienort

Auf der Rückseite der Karte findet man viele weitere Informationen zu Orten und Sehenswürdigkeiten entlang der Schwarzmeerküste.

Sotschi (Text und Bild)Exemplarisch habe ich hier die Nummer 11 und 12 rausgesucht.

Zum einen ist das Sotschi mit seinem langen Strand als bedeutender Ferien- und Kurort (11) und zum anderen der Botanischen Garten (Arboretum) von Sotschi (12). Hier der Text Nummer 11 im Original:

„Пляж в Сочи – крупнейшем курорте СССР, представляющем собой вечнозелёный город-парк, протянувшийся на 30 км вдоль моря. Прекрасные лечебные свойства курорта, превосходный климат, благоустройство, комфорт дворцов-санаториев, заслуженно создали Сочи всемирную славу.“

Sinngemäß übersetzt heißt das:
„Strand in Sotschi – Der größte Ferienort der UdSSR ist ein immergrüner Stadtpark und erstreckt sich über 30 km entlang der Meeresküste. Die Wunderbare Heilkraft des Kurortes, das ausgezeichnete Klima sowie die Ausstattung und der Komfort der Kurhotels begründen verdientermaßen Sotschis weltweiten Ruhm.“

Der zweite Text (Nr.12) mit Bild widmet sich dem Botanischen Garten von Sotschi, einem Arboretum. Wer mag, kann sich das ja selbst übersetzen. :-)

Ich war schon mal in Sotschi

Als kleiner Junge (4 Jahre alt) war ich mit meiner Familie am Schwarzen Meer. Damals waren wir auch in Sotschi, wobei ich daran nicht wirklich persönliche Erinnerungen habe. Es gibt aber Fotos und auch einige 8mm-Filme, die mir zumindest immer den Eindruck vermittelt haben, das Sotschi der Sommer-Ferienort schlechthin ist.

Insofern passen Olympische Winterspiele nicht ganz in mein Bild von Sotschi. Aber morgen sind sie ja auch schon wieder vorbei.

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London 2012 – Abschlußfeier beendet Olympische Spiele

Abschlußfeier – London 2012

Morgen Abend enden die Olympischen Spiele 2012 in London mit der großen Abschlußfeier. So richtig viel für den Sport bei Olympia habe ich mich nicht interessiert, dafür aber um so mehr für die Google-Doodle. :-) Das war schon ein richtiger Doodle-Marathon, jeden Tag eine neues Startseiten-Logo und das 17 Tage lang.

Zur Abschlußfeier hat Google nochmal alle Doodle-Athleten der letzten Tage zu einem gemeinsamen Abschlußbild vereint. Auch alle acht Synchronschwimmerinnen sind mit dabei. Da ist schon ein dichtes Gedränge auf dem Rasen und so sind die Teilnehmer recht klein geraten. Doch seht selbst:

London 2012 - Abschlußfeier Google Doodle

Im Original ist das Bild nur 421 × 164 Pixel klein, in der mobilen Version wird es leicht vergrößert dargestellt. Wirklich etwas Sinnvolles kann man aus dem Pixelhaufen für ein Video nicht machen, ich habe es trotzdem versucht und stelle im folgenden Video (engl. Version) die Sportler mit ihren Sportarten kurz vor:

Nicht schön, aber selten :-)

Nicht wirklich innovativ, aber eine so schöne Vorlage wie beim Bogenschießen oder Speerwerfen ist das leider nicht.

Bei den interaktiven Doodle-Spielen wie Hürdenlauf, Basketball, Kanuslalom und Fußball war das mit den Videos auch einfacher. Ich mußte nur einen Screencast von meinem „Rekordversuch“ erstellen, ein bißchen schneiden und vertonen und fertig war die Laube.

Auch das letze Sportarten-Doodle „Rhythmische Sportgymnastik“ habe ich mit Bildbearbeitung und zwei kleinen Video-Effekten ganz gut animiert bekommen, aber das Abschluß-Doodle hat mich praktisch gar nicht inspiriert. Selbst wenn ich da ein paar Ideen hatte, müßte ich die ja auch mit vertretbarem Aufwand umsetzen. Neee, mehr war heute nicht drin.

Mal sehen, was die anderen Doodle-Blogger so aus dem Doodle zur Abschlußfeier London 2012 machen.

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Heute beginnen die Olympischen Spiele mit der Eröffnungsfeier in London 2012

Heute beginnen die Olympischen Spiele 2012 mit der Eröffnungsfeier in London. Aber bereits vor der Eröffnungsveranstaltung mußten einige Sportler ran. Ein paar Gruppenspiele im olympischen Fußballturnier fanden schon vorgestern und gestern statt. Heute im Laufe das Tages sind auch die Bogenschützen mit Vorkämpfen dran.

Früher hat mich das alles mehr interessiert, da habe ich auch viel mehr Olympia im Fernsehen geguckt. Heute schau ich mir halt meist nur noch die Ergebnisse in der Zeitung zum Frühstück an. Auch bei Google kann man das aktuelle Olympia-Geschehen in London verfolgen. Bei entsprechenden Suchbegriffen wird rechts eine Infobox eingeblendet.

Google-Infobox zu den olympischen Spielen London 2012

So habe ich überhaupt erst in der Zeitleiste gesehen, das einige Sportwettkämpfe bereits am 25. und 26. Juli stattgefunden habe, eben die Gruppenspiele der Frauen und Männer im Fußball.

Apropos Fußball, die Deutschen sind ja nun schon länger nicht mehr beim Olympischen Fußballturnier dabei.

Für die DDR hingegen war es der einzige internationale Titel im Fußball, die Goldmedaille 1976 bei den Olympischen Spielen in Montreal. Das war die Hochzeit des Dresdner Fußballs mit Spielern wie Dörner, Heidler, Häfner, Weber, Riedel und Schade. In den Jahren 1976, 1977 und 1978 war Dynamo Dresden auch dreimal hintereinander DDR-Fußballmeister und ich war natürlich, obwohl Berliner, Dynamo-Dresden-Fan. :-)

Aber das ist lange her, Dynamo Dresden spielt mittlerweile nach einem zwischenzeitlichen Abstieg in die viertklassigkeit (Oberliga Nordost) wieder in der 2. Fußball-Bundesliga. Und heute Abend gibt es in London mit der Eröffnungsfeier den offiziellen Startschuß zu den Spielen der XXX. Olympiade. Damit wird zumindest das Sommerloch nicht allzu groß. :-)

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Jаkо wer?

Trikot von erimaAls ich gestern die Überschrift „Wie JАKO anderen Leuten das letzte Trikot auszieht“ bei Rivva las, dachte ich bei „Jаkо“ im ersten Moment an Michael Jackson, der von Fans auch Jаkо oder Jacko genannte wird. Aber nein, es geht dort um einen mir bis dato unbekannten Sportbekleidungshersteller.

Kurz zusammengefaßt hatte sich der Blogger Trainer Bааde nicht besonders freundlich über die Firma JАKO AG im allgemeinen und deren neues Logo im besonderen geäußert. Da war was von „Quark …, der ihnen [den Vereinen] gar nicht schmeckt“, „Ѕсheіßе“, „Ѕсhlurchmаrke“ (was immer das sein mag) und einem Vergleich mit Aldі oder Lіdl zu lesen. Ob das nun eine Schmähkritik oder Beleidigung ist, will und kann ich nicht bewerten, zumindest wurde Trainer Bааde von einer Anwaltskanzlei im Auftrag von Jаkо abgemahnt, nahm den Artikel daraufhin vom Netz und unterschrieb die Unterlassungserklärung. Damit wäre die Geschichte eigentlich zu Ende.

Etwa zwei Monate später trudelte ihm aber eine weitere Abmahnung, diesmal mit einer Kostennote über 5100 Euro Vertragsstrafe zuzüglich Anwaltskosten ins Haus. Was war passiert? Die beauftragte Anwältin hatte wohl im Internet Teile des beanstandeten Textes bei einem News-Aggregator gefunden und daraus abgeleitet, das der Blogger die weitere Verbreitung entsprechend der abgegebenen Erklärung nicht unterlassen habe.

Da der oben verlinkte Beitrag im Moment zeitweise nicht erreichbar ist, verweise ich hier für weitere Informationen auf die Heise-News.

Das ist einerseits mal wieder ein schönes Beispiel dafür, daß das Internet nichts vergißt und andererseits dafür, daß Firmen zum Teil noch nicht begriffen haben, wie das Internet funktioniert. Ich behaupte mal, daß der Image-Schaden durch die jetzt losgetretene Berichtswelle für die JАKO AG bei weitem größer ist, als das, was der Beitrag des Bloggers bewirkt hat oder noch bewirkt hätte.

Ich habe vorhin mal schnell nachgesehen, von welcher Firma eigentlich unser Firmen-Trikot ist (siehe Bild), das ich hin und wieder beim Laufen trage, wenn ich zusammen mit den Kollegen auf Dienstreise bin. Glücklicherweise ist es von erima, da brauche ich mich also im November nicht zu schämen, damit in der Öffentlichkeit rumzulaufen. ;-)

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