Der Rettich

Rettich

Der Rettich gehört zu den ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Rettich, besonders der Gartenrettich, ist eine Gattung der Krautpflanzen aus der Familie der Kreuzblütler. Rettiche haben ihren Ursprung in Vorderasien, werden aber heute in der gesamten, gemäßigten Klimazone der nördlichen Erdhalbkugel angebaut.

Die scharfen Wurzeln werden als Gemüse oder Salat gegessen. Der scharfe Geschmack des Rettich ist auf die schwefelhaltigen ätherischen Öle zurückzuführen. Der Rettich kann unterschiedlich groß und verschieden geformt sein. Die Farbe reicht von weiß bis rot oder gelb, was auch davon abhängt, zu welcher Jahreszeit der Rettich angebaut wird. Frühlingsrettiche sind eher klein und rund, Sommersorten länger und schmaler.

Die Erntemenge an Rettich betrug 2016 in Deutschland knapp 33 Tausend Tonnen. Häufig angebaute Unterarten sind der gewöhnliche Gartenrettich (Speiserettich, Radi), das Radieschen und der Ölrettich, dessen Wurzeln allerdings ungenießbarer sind. Die Samen liefern jedoch Öl bzw. wird er zur Gründüngung als Zwischenfrucht angebaut.

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