Erdbeere mal anders

Ich kann nicht besonders gut malen oder zeichnen. Wenn ich dann mal z.B. eine Erdbeere nicht als Foto, sondern als Grafik, Clipart oder Zeichnung brauche, habe ich ein Problem. Gut, zwei meiner Webhoster bieten mir recht umfangreiche Sammlungen von Cliparts, Zeichnungen, animierten GIFs, Hintergründen und Fotos zur Verwendung auf meiner Webseite an, aber da habe ich z.B. keine Erdbeere gefunden, die mir zusagen würde. Zudem ist das dann Stangenware und ich möchte hier doch eher individuell gestaltete Sachen machen.

Erdbeere

Erdbeere

Bei den Fotos ist meine Maxime ja auch, nur selbstgemachte Bilder zu verwenden, allein schon aus Urheberrechts-Aspekten.

Neben der Idee, einfach eine fotografische Vorlage nachzuzeichnen, gewissermaßen durchzupausen, gibt es auch noch die Möglichkeit mit einem Bildbearbeitungsprogramm aus einem Foto eine Art Pseudo-Zeichnung zu erstellen. Genau so sind die obigen drei Bilder entstanden. Vorlage war meine beliebte Erdbeere.

Mit ein paar geschickt angewendeten Filtern und Bildverrechnungen kann schon ganz brauchbare Ergebnisse erzielen. Ich habe jetzt auch nicht sonderlich viel Aufwand reingesteckt, die Ergebnisse sind sicher noch verbesserungsfähig und auch nicht alle Fotovorlagen sind gleichermaßen gut geeignet.

Demnächst werde ich mal noch Plan-B in Angriff nehmen, mein Grafiktablett entstauben und die Erdbeere nachzeichnen. Ich hoffe nur, es gibt noch Windows-XP Treiber für ein altes Wacom Intuos II mit serieller Schnittstelle (!).

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Statistik September 2009 (Bildersuche)

Ein neuer Monat hat begonnen, Zeit für einen Rückblick auf den September und sogar noch weiter zurück. Heute will ich keine absoluten Zahlen wie bei den letzten Auswertungen nennen, sondern mir die Entwicklung der Suchtreffer bei der Google-Bildersuche ansehen. Dafür sind Zahlenkolonnen eher unanschaulich und deshalb habe ich ein paar Diagramme erstellt.

Die Daten erhebe ich aus der Auswertung der Serverlogdateien. Die Suchbegriffe, mit denen die Besucher von der Googlesuche auf eine meiner Seite gelangten, werden aus dem Referer extrahiert. Nachfolgend werden nur Treffer von der Bildersuche berücksichtigt, also auch nicht von der Google-Universal-Search für Bilder.

Suchtreffer pro Tag in den letzten 64 Tagen

Suchtreffer Google-Bildersuche (Tageswert)

Ich hatte es irgendwie schon immer vermutet, die schwarze Kurve vom Tagesgesamtvolumen bestätigt es nun. Am Samstag wird am wenigsten gesucht. Die lokalen Minima sind jeweils Samstage. Wobei sich die Aussage, wie auch die folgenden, nur auf meine Bilder bezieht. Diese sind hauptsächlich Obst- und Gemüsebilder, Brötchen, Kaffee und Ähnliches. Bei anderen Suchbegriffen kann es auch durchaus anders aussehen.

Das erste Einzelbeispiel Brot (rot) zeigt im Verlauf einen Einbruch um den 20. August herum. Genau in dem Zeitraum wurde mein Brotbild auf der 1. Google-Trefferseite durch eine identische Kopie auf einer anderen Seite ersetzt. Logischerweise landen dann die Suchenden zum Stichwort Brot nicht mehr bei mir.

Die paar Suchanfragen, die es immer noch gibt, kommen im wesentlichen durch ein weiteres Brot von mir auf der zweiten Seite und durch Suchanfragen mit anderer Spracheinstellung zustande. Mein Bild wurde nur bei der „deutschen“ Suche durch die Kopie ersetzt, bei Englisch, Französisch oder Russisch wird immer noch mein Brot angezeigt.

Das zweite Beispiel „Birne“ (gelb) zeigt einen signifikanten Anstieg der Suchtreffer ab den 17.09. Was da passiert ist, kann ich aber am nächsten Diagramm besser erklären. Weiter lesen

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Die Bilder zappeln

Google Kiwi-TanzIm Moment ist mal wieder einige Bewegung in der Google-Bildersuche zu beobachten. Meist sind die Suchergebnisse relativ stabil. Derzeit gibt es aber starke Schwankungen. Das sieht man daran, daß man nach mehrmaligem Aktualisieren per Browser-Refresh immer wechselnde Trefferansichten sieht. Zudem haben einige meiner Obst- und Gemüsebilder nicht unerhebliche Verbesserungen im Ranking erfahren, was mir wiederum schon fast unheimlich ist.

Leider ist auch eines meiner Top-platzierten Bilder durch eine Kopie ersetzt worden. Andere haben dafür den wichtigen Sprung auf die erste Ergebnisseite geschafft. Das macht sich sofort im deutlich gestiegenen Suchaufkommen für das Stichwort bemerkbar.

Birne gelbEs reicht aber nicht immer nur irgendein Bild ganz vorn dabei zu haben. Für eine höhere Bilder-Klickrate (Click-through-Rate – CTR) muß das Bild auch gut sein und den Geschmack des Publikums treffen. So konnte ich das bei der Birne beobachten. Ein Birnenbild (grünen Birne) habe ich ja schon seit ein ein paar Monaten auf der ersten Trefferseite, der Zuspruch war aber eher gring.

Gut, die grüne Birne sieht halt nichts so schön birnig aus, wie man sich eine Birne gemeinhin vorstellt. Seit etwa zwei Wochen hat es nun meine gelbe Birne auf die 1. Seite geschafft. Seitdem ist die Birnen-Klickrate erheblich angestiegen. Heute belegt die Birne sogar den ersten Platz in meiner Suchstatistik mit bisher 109 Treffern noch vor der Banane (101).

Meine Katzen sind im Moment ganz verschwunden, aber das ist nicht weiter beunruhigend. Gerade wenn die Bilder zappeln, kann das ein vorübergehender Effekt sein. Meist komme die Bilder dann auf einem besseren Ranking als zuvor wieder, oder auch nicht :-)

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Google Bildersuche – neue Größen

Google-Bildersuche, neue Filter nach GrößeDa ist meine Analyse der Google-Bildergrößen grad mal einen Monat alt und schon ändert Google die Parameter für die Anzeige nach Größenklassen und auch die Klassen selbst. Eigentlich ist das wohl durch das neue Bedienkonzept bedingt, welches z.B. beim TagSEOBlog bereits vor einigen Tagen vorgestellt wurde.

Obwohl dieses neue Interface in der deutschen Bildersuche noch nicht freigeschaltet ist, tauchen die neuen Größenparameter schon vereinzelt bei der klassischen Ansicht in der Auswahlbox auf. Die Basisgrößenklassen wurden auf drei reduziert, es gibt nun nur noch die Größenklassen „Symbol“ (Icon), „Mittel“ (Medium) und „Groß“ (Large).

Neu hinzugekommen ist eine Reihe von Auswahlmöglichkeiten mit „Größer als…“ (Larger than…) 400×300, 640×480, 800×600, 1024×768, 2 MP, 4 MP, 6 MP, 8 MP, 10 MP und 12 MP. Die ersten vier sind selbsterklärend, bei den Parametern mit MP sind Megapixel gemeint, im neuen Bildersuche Layout stehen dann auch die konkreten Werte dahinter 2 MP (1600×1200), 4 MP (2272×1704), 6 MP (2816×2112), 8 MP (3264×2448), 10 MP (3648×2736) und 12 MP (4096×3072). Die Liste geht dort sogar bis 70 MP (9600×7200). Und ja, solche großen Bilder findet man tatsächlich im Netz, z.B. Karten :-)

Interessanterweise entsprechen die eigentlichen Parameter der ersten vier „Größer als“-Klassen, also das was hinter imgsz= steht, nun auch den schon von mir erwähnten Grafikkartenformaten, nämlich qsvga, vga, svga und xga. Danach kommen dann 2mp, 4mp, 6mp usw.

Die neuen Google-Bilder-Basisgrößenklassen

Interessant ist nun die Frage, wie sich die drei neuen Basisklassen verteilen (Parameter i,m und l). Dazu habe ich mein PHP-Skript angeworfen und herausgekommen ist das:

Größe Anzahl min. B * H max. B * H kleinste größte
icon 14768 1 65536 1 x 1 256 x 256
medium 15553 120000 786352 400 x 300 944 x 833
large 14157 786432 122120904 1024 x 768 9291 x 13144

Größe ist der Name der Klasse, Anzahl die Anzahl der erfaßten Bilder, min. bzw. max. B*H der kleinste bzw. größte Wert für das Produkt aus Bildbreite mal Bildhöhe in Pixel und kleinste und größte die jeweiligen Extremwerte für die Pixelzahl Breite x Höhe in der Klasse.

Die kleinen Bilder (Symbol, Icon) gehen nun bis 256×256 Pixel, immerhin gibt es z.B. bei einigen Betriebssystemen tatsächlich Icons in dieser Größe. Der Bereich der mittleren (medium) Bilder fängt bei 400×300 an und endet unter 1024×768 (XGA). Alles ab 1024×768 ist nun Groß (Large), schließt also auch das eine, was früher „Extra groß“ (Huge) war.

Auffällig ist die Lücke zwischen 256×256 und 400×300 Pixel. Das ist diesmal keine meßtechnische Grauzone sondern ein echtes Loch. Bilder z.B. der Größe 300×300 sind weder in der Klasse „Symbol“ noch in „Mittel“ und natürlich auch nicht in „Groß“ zu finden. Bug oder Feature? Keine Ahnung.

Die Klassenbesten

Hier noch schnell die Klassenbesten:

Größe Platz #1 Platz #2 Platz #3
icon 50 x 50 1826 48 x 48 1636 40 x 30 910
medium 800 x 600 368 400 x 300 327 640 x 480 288
large 1024 x 768 1182 1600 x 1200 414 3648 x 2736 261

Zwar nicht in den den Top-3 der Symbole, aber auf Platz 5 liegen die 128×128 Icons mit 605 Bildern. In die Klasse „Groß“ sind natürlich die 1600x1200er Bilder aus ehemals „Extra groß“ reingerutscht und belegen dort den 2. Platz.

Die neuen Größen – mein Fazit

Das Zusammenschrumpfen der Basisklassen auf drei und deren neuen Grenzen, mal von dem Loch zwischen 256×256 und 400×300 abgesehen, finde ich durchaus sinnvoll und praxisgerecht.

Mit den „Größer als“-Klassen kann ich mich noch nicht recht anfreunden, denn sie funktionieren so, wie sie heißen. Bei der Auswahl von „Größer als 400×300“ tauchen auch Bilder mit 1024×768, 1600×1200 und größer auf. Das erscheint mir wenig hilfreich. Man kann die Anzeige immer nur nach noch größeren Formaten hin einschränken, Bereiche z.B. von 640×480 bis 800×600 würden mir da besser gefallen.

Vielleicht ändert sich da ja noch was, bin mal gespannt, wann auch das neue Layout bei images.google.de Einzug hält. Im übrigen kann man es nur sehen, wenn man für images.google.de bzw. images.google.com Cookies erlaubt. Da war ich kürzlich drüber gestolpert.

Nachtrag am 16. August: In der Schweiz gibt es nun auch schon die deutsche Version des neuen Bildersuche-Layouts.

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Die Google Bilder Klickrate CTR

Apfel KlickEs gibt einen großen Unterschied bei der Google Bildersuche zu den anderen Suchdiensten bei Google. Bei der normalen Textsuche beispielsweise landet man beim Klick auf einen Suchtreffer direkt auf der Zielseite des Ergebnisses.

Bei der Bildersuche ist das hingegen nicht so. Der Klick auf das angezeigte Ergebnis-Bild führt in ein Google-Frameset, bei dem oben noch der Suchtreffer steht und darunter die eigentliche Zielseite mit dem Bild. Damit hat Google natürlich eine gute Möglichkeit, die Relevanz eines Bildes für ein Keyword durch eine Art Uservotum zu „messen“.

Google schreibt dazu:

Die Klickrate (Click-through-Rate – CTR) ist die Anzahl von Klicks auf ein Bild geteilt durch die Anzahl der Anzeige (Impressionen) eines Bildes auf einer Ergebnisseite bei der Google-Bildersuche.
Die Keyword-CTR ist ein guter Anhaltspunkt für die Relevanz des Bildes bezogen auf die Keywords. Anhand der CTR wird auch der Qualitätsfaktor eines Bildes ermittelt. Eine niedrige CTR kann auf eine geringe Qualität des Bildes hindeuten.

Gut, genau so schreibt Google das natürlich nicht :-) Ich habe hier nur mal die Beschreibung der AdWords-CTR etwas angepaßt. Aber für mich klingt das nicht abwegig und so behaupte ich mal, daß die Bilder-CTR durchaus in das Ranking der Bildersuche mit einfließt. Welchen Anteil es am Gesamtergebnis hat, ist natürlich schwer abzuschätzen. Es läßt sich auch kaum experimentell ermitteln, man müßte dann schon signifikant hohe Klickzahlen erzeugen, um eine Bewegung erkennen zu können. Soetwas wäre bestenfalls skriptgesteuert möglich, aber das würde Google genau so wie beim versuchten Hochklicken von AdSense erkennen und bestrafen.

Wahrscheinlich stehe ich mit meiner Annahme weitestgehend alleine da, denn es kommt natürlich das Argument, daß Google die Bild-CTR deshalb nicht einfließen läßt, weil damit Manipulationen Tür und Tor geöffnet würden. Es ist aber wie beim Versuch von AdSense-Klickbetruge eben nicht trivial, da etwas zu manipulieren, ohne das es Google bemerken würde.

Außerdem sollte man immer im Hinterkopf behalten, das Google dem Benutzer möglichst qualitativ gute Suchergebnisse liefern will. Gerade bei der Bildersuche ist das nicht einfach, denn Google kann nicht sehen, was auf den Bildern wirklich dargestellt ist. Und warum sollte man dann so eine hervorragende Möglichkeit zur Verbesserung der Suchergebnisse verschenken.

Um noch einen Bogen zum gestrigen Thema Bilder und Universal Search zu spannen, ich könnte mir Vorstellen, daß auch da die Bilder-CTR eine Rolle spielt. Denkbar wäre etwa, daß der Qusi Schwellwert nur bestimmt, ob überhaupt Bildtreffer in der Textsuche eingeblendet werden und die CTR, an welcher Position das erfolgt, ganz oben, auf Platz 4 oder ganz unten. Also nicht etwa, welche Einzelbilder bei der Universal Search erscheinen, sondern an welcher Position der Block mit den vier Bildern steht.

Ist natürlich wie immer nur Spekulation, aber was für gesicherte Erkenntnisse gibt es schon auf dem weiten Feld der Suchmaschinentechnik.

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