Laufen ohne Bild, der 44. Tag

Laufstrecke - LandschaftWann ich meine bebilderte Laufstrecke fortsetze, weiß ich noch nicht. Im Moment bin ich da sogar ob dieses Beitrages ein wenig demotiviert. So viele Bilder mit so vielen Sehenswürdigkeiten wie in Berlin kann ich hier in Schwerin nicht bieten. Da sind grad mal ein paar langweilige Neubauten und eine Baustellen zu finden.

Immerhin ist mein erster Laufbilderbeitrag einen Tag vor dem des Berliner Kollegen erschienen, so kann wenigstens keiner sagen, ich hätte ihm die Idee geklaut :-)

Ich könnte meine Streckenführung natürlich einfach radikal ändern, so mehr durch die Stadt, über den Markt, am Dom, Museum, Theater und Schloß vorbei. Aber genau das will ich eigentlich nicht, zwischen den ganzen Touristen rumrennen.

So war es heute bei trockenem Wetter und 19 °C ein angenehm ruhiges Laufen, drei andere Läufer begegneten mir und der Dieselpreis lag bei 1,09, Erdgas bei 0,89 Euro.

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Laufen in Schwerin, der 43. Tag

Tauchen verbotenGut das ich nur laufen, und nicht tauchen will. Heute stelle ich Euch meine Laufstrecke, eine typische Stadtstrecke, mit ein paar Bildern illustriert vor.

Früher führte mich meine Strecke um den Pfaffenteich, da sind mir aber zu viele Leute, manchmal auch Verkaufsstände und Fahrgeschäfte aufgebaut. Ich brauche beim Laufen eher die Ruhe und Abgeschiedenheit. So habe ich mir schon in der letzten Saison eine Laufstrecke etwas außerhalb ausgesucht.

Laufstrecke - Start in der WerderstraßeLos geht es bei der Fußgängerampel an der Kreuzung Werder-Hospitalstraße auf der Seite vom alten Hospital. Zunächst laufe ich die Werderstraße hoch bis zur Kreuzung Werderstraße-Knaudtstraße. Wenn mein Timing stimmt, bin ich gerade dann an der Ampel, wenn für Füßgänger grün ist. Oft schaffe ich das auch, aber die Ampelschaltung ist bisweilen unberechenbar. Ich gebe zu, daß ich dann manchmal auch bei Rot rüberlaufe.

Laufstrecke - Güstrower TorBis zum Güstrower Tor ist meine Laufstrecke sehr geradlinig. Vorher lasse ich noch den Park links liegen und bleibe auf der rechten Seite der Werder-Kaserne und des Betriebes für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern. Hinter dem Güstrower Tor biege ich links in die Lagerstraße ein.

Hier laufe ich in Richtung Ziegelinnensee (da ist das Tauchen verboten), aber nicht ganz bis zum Wasser.

Laufstrecke - SpeicherstraßeBereits nach etwa 150 Metern verlasse ich die Lagerstraße nach rechts in die Speicherstraße. Da wird dann kurz hinter dem Pfannkuchenhaus (House of Pancake) die erste 1000m Zwischenzeit registriert. Wie es weitergeht, zeige ich Euch beim nächsten mal. Mehr Bilder habe ich noch nicht :-)

Der heutige Laufabend lief fast wie von selbst. Ich war wohl schon gut von unserem dreistündigen Sonntag-Nachmittag-Spaziergang vorgewärmt und vorgelüftet. Drei andere Läufer sind mir begegnet, einen konnte ich besonders gut sehen. Der hatte ein leuchtend-oranges T-Shirt an, farblich so wie die Rettungswesten. Das Wetter war auch gut, wolkig und trocken bei 21 Grad. Der Dieslepreis ist von 1,11 am Donnerstag auf 1,06 gefallen, Erdgas gibt es für 0,89 Euro.

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Groß, mittel oder klein, was darf es sein?

Google-Bildersuche, Filter nach GrößeDie älteste Zusatzfunktion bei der Google-Bildersuche dürfte das Größenfilter sein, also die Möglichkeit nur Bilder einer bestimmten Größe auf der Trefferseite anzuzeigen.

Richtig muß es Filter nach Größenklassen heißen, derzeit kann man zwischen „Extra groß“, „Groß“, „mittel“ und „klein“ auswählen. Auf Englisch heißt das dann „Extra large“, „Large“, „Medium“ und „Small“.

Was mich schon immer interessiert hat, welche Bilder sind denn nun nach Googles Meinung klein, mittel, groß oder extra groß? Gut, man könnte sicher einfach bei Google anrufen und fragen, aber das kann ja jeder. Oder es ist bereits irgendwo im Internet zu finden, auch geschenkt. Ich finde es viel spannender, das selbst herauszufinden und habe deshalb einen statistischen Ansatz verfolgt, der einfach die Ergebnisseiten in den verschiedenen Größenklassen auswertet. Hier stelle ich nun das Ergebnis vor.

Gut, ich gebe zu, daß ich ein wenig durch den interessanten Beitrag Bilder optimieren für Google auf dem tagSeoBlog mit den schicken Tabellen dazu angeregt wurde, das hier mal auch mit Tabellen darzustellen. Blog-Statistik betreibe ich ja schon etwas länger, bisher aber nur in textlicher Form.

Die Google-Bilder-Größenklassen

Beim Programmieren des PHP-Skriptes für die Datenerhebung und -auswertung ist mir aufgefallen, daß die Googlebildersuche eigentlich 7 Größenklassen kennt: icon, small, medium, large, xlarge, xxlarge und huge. Dabei entspricht icon der Auswahl „klein“, xxlarge ist „Groß“ und huge ist „Extra groß“. Die Klasse „mittel“ hingegen ist eine Zusammenfassung von small, medium, large und xlarge. Das kann man sehen, wenn man sich den URL-Parameter imgsz= ansieht, bei der Auswahl „mittel“ steht da:

imgsz=small|medium|large|xlarge

In der folgenden Statistik habe ich alle sieben Klassen getrennt erfaßt und bewertet, zusätzlich aber auch die Mischklasse smlx gesondert behandelt und nicht einfach als Zusammenfassung der Einzelklassen.

Größe Anzahl min. B * H max. B * H kleinste größte
icon 14336 1 2600 1 x 1 65 x 40
small 14634 2601 10200 51 x 51 102 x 100
medium 15630 10212 90600 111 x 92 300 x 302
large 15224 90601 479952 301 x 301 808 x 594
xlarge 15142 480000 786250 800 x 600 1258 x 625
smlx 15616 2700 786000 450 x 6 1000 x 786
xxlarge 13808 786432 1919952 1024 x 768 1608 x 1194
huge 13884 1920000 155977776 1600 x 1200 10932 x 14268

Größe ist der Name der Klasse, Anzahl die Anzahl der erfaßten Bilder, min. bzw. max. B*H der kleinste bzw. größte Wert für das Produkt aus Bildbreite mal Bildhöhe in Pixel und kleinste und größte die jeweiligen Extremwerte für die Pixelzahl Breite x Höhe in der Klasse.

Von ein paar „Grauzonen“ mal abgesehen, ergeben sich eindeutige Bereichsgrenzen zwischen den Größenklassen, die einfach vom Produkt aus Pixelbreite und -höhe bestimmt werden:

icon < 2601 >= small < 10201 >= medium < 90601 >= large
large < 480000 >= xlarge < 786432 >= xxlarge < 1920000 >=huge

Für die auswählbaren Bereiche bedeutet das, alles bis 2600 ist „klein“, darüber bis unter 786432 ist „mittel“, darüber bis unter 1920000 ist „Groß“ und ab 1920000 ist dann „Extra groß“.

Schön zu erkennen sind auch die Breite x Höhe Grenzen, die Google bei den kleinen Formaten an quadratischen Bildern (51×51, 101×101 und 301×301) festgelegt hat, darüber dann aber bei den verbreiteten 4:3-Formaten 800×600, 1024×768 und 1600×1200.

Die Klassenbesten

Wenn schon Daten da sind, kann man auch gleich mal gucken, was denn die häufigsten Bildformate in den einzelnen Größenklassen sind.

Größe Platz #1 Platz #2 Platz #3
icon 50 x 50 3106 48 x 48 2411 40 x 40 684
small 100 x 100 3172 80 x 80 818 75 x 75 643
medium 300 x 300 2019 320 x 240 349 280 x 280 320
large 500 x 500 408 640 x 480 363 400 x 300 336
xlarge 800 x 600 2845 1024 x 767 560 600 x 800 297
smlx 800 x 600 301 640 x 480 295 400 x 300 254
xxlarge 1024 x 768 1901 1280 x 960 482 1280 x 1024 469
huge 1600 x 1200 1065 2048 x 1536 594 3648 x 2736 297

Bei den kleinen Bildern wird eher der obere Bereich ausgereizt. In der großen Gruppe der mittleren Bilder dominieren fast gleichauf die Standardformate 800×600 und 640×480. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den beiden höchsten Klassen, hier findet man am häufigsten 1024×768 bzw. 1600×1200, wobei diese die jeweils untere Klassengrenze markieren.

So eine Statistik ist natürlich mit Vorsicht zu genießen. Bezogen auf die große Anzahl von Bildern, die es im Internet gibt, ist meine Stichprobe eher klein. Zudem gibt es natürlich nicht Bilder in allen möglichen Formaten. So verwundert es nicht, das Standardformate dominieren, wie sie z.B. bei Digitalkameras verwendet werden oder die sonstwie einen historischen Hintergrund haben (Fernsehbild 4:3, Grafikkartenformate VGA,SVGA u.Ä.).

Die Größe machts – mein Fazit

Die Größeneinteilung bei der Google Bildersuche ist simpel, entscheidend ist das Produkt aus Breite und Höhe, Dateigröße oder Seitenverhältnis spielen keine Rolle. So ist ein Bild im Format 376 x 5076 zwar groß, aber eben nicht sehr groß, obwohl es verdammt hoch ist.

Ob nun die Bildgröße selbst irgendeinen Einfluß auf das Ranking bei der Bildersuche hat, weiß ich nicht. Experten sagen ja und die Begründung klingt auch nicht unlogisch, schließlich will Google dem Suchenden ein möglichst optimales Ergebnis liefern.

Bei meinen Bildern hier auf Putzlowitsch habe ich mich einfach für aus meiner Sicht geeignete Bildformate entscheiden, ohne vorher was von den Größenklassen bei Google gewußt zu haben. Mein Hauptformat in der Mittelklasse ist 640×480, ab und zu streue ich auch mal ein 800x600er ein. Wenige Bilder findet man bei den großen im Format 1024×768 und die „Extra groß“ bediene ich schon regelmäßig mit dem unteren Grenzformat 1600×1200. Diese extra großen Bilder halt ich aus mehreren Gründen für durchaus wichtig, das ist aber bereits der Stoff für einen eigenen Artikel.

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Nachschlag zum Vorschlag: Schei

Euro Scheine 5 bis 50 EuroEigentlich wollte ich nur mal gucken, wie es meinen Scheinen bei der Google-Bildersuche so geht. Nach dem Eintippen der ersten Buchstaben klappt die Liste mit den Suchvorschlägen aus.

Ich weiß nicht genau, wie Google die Liste erstellt, vermute aber, daß es einfach die am häufigsten gesuchten Wörter oder Wortkombinationen sind. Google kann da ja eine schöne Statistik erstellen, die sitzen ja an der Quelle und wissen, was so besonders gefragt ist.

Etwas verwundert war ich aber schon, was mir Google da nach der Eingabe der Buchstaben Schei anzeigte. Sind bestimmt Medizinstudenten, die später mal Gуnäkοlοgе werden wollen, oder warum sucht jemand nach Schеidе einer Frаu oder Schеide von innen? Vielleicht hängen die Vorschläge aber auch ein wenig davon ab, was man unmittelbar zuvor gesucht hatte. Bei mir war es krumme Gurke. :-)

Google ist doch immer mal wieder für eine Überraschung gut, manchmal gibt es ja auch interessante Vorschläge unter der Rubrik „Meinten Sie:„.

Ein eBay-Klassiker war lange Zeit der Vorschlag zu Schwerin -> Schwein. Auch die Word-Rechtschreibkorrektur macht bisweilen interessante Vorschläge. Wenn ich zum Thema Bildverarbeitung etwas von binarisieren schreibe, möchte Word das einfach banalisieren. So banal ist eine Binarisierung manchmal aber gar nicht.

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Der Tanz der Erdbeeren

Google-Bildersuche BrötchenÜber den Tanz der Brötchen und von Mona Lisa hatte ich kürzlich berichtet. Im Moment sind aber nicht die Bilder selbst in Bewegung, sondern nur die Quellenangabe bzw. der Link zum Bild selbst. Mal wird mein Original-Erdbeeren-Bild referenziert, mal die Kopie. Ein System ist nicht zu erkennen.

Nachdem ich am 29. Juni bemerkt hatte, daß da mein Bild durch eine Kopie ersetzt wurde, habe ich mit diesem Erdbeer-Artikel versucht gegenzusteuern. Nach etwa einer Woche konnte ich mir meine Position wieder zurückerobern, allerdings noch nicht sehr stabil.

Aber nicht nur bei den Erdbeeren kann ich das Verhalten beobachten, daß nach etwa 10 bis 14 Tagen mein Bild durch eine Kopie auf einer anderen, neueren Seite ersetzt wird. Ebensu bei Kirschen und bei der Erdbeere ist das im Moment der Fall. Schon längere Zeit sind meine Scheine ausgetauscht worden und bereits seit Februar meine Fahrkarten.

Lustigerweise ist seit ein paar Tagen mit meinem Niveau der umgekehrte Fall passiert. Mein Bild lag lange Zeit auf dem ersten Platz, bis es kopiert wurde und einige Zeit später durch die Kopie ersetzt wurde. Eigentlich hatte ich es schon abgeschrieben und war mit einem neuen Bild (PNG) gestartet.

Lange Zeit war nun das Stadtmenschen-Niveau auf Platz 1 oder 2 und mein Niveau auf der zweiten Seite bei 23 oder so. Nun gab es da einen Tanz, denn die Bilder haben einfach die Plätze getauscht. Mein PNG-Niveau ist nun vorn dabei, die Kopie meines alten JPG-Niveaus hingen auf der zweiten Seite zu finden.

Ich werde das alles mal weiter beobachten.

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