Geld, Geld und nochmals Geld

Euro-ScheineGeld, Finanzen, klingende Münze, Rubel, Money, Knete, Bargeld, Mittel, Kleingeld, Asche, Heu, Flocken, Pinkepinke, Pinke, Steine, Taler, Kies, Zaster, Moneten, Moos, Penunzen, Mücken, Kröten, Mäuse, Lappen, Pulver, Eier, Piepen, Kohle, Kohlen, Emmchen, Blech, Draht, Zwirn, Zunder, Koks, Mammon, schnöder Mammon, Maxen und so weiter und so weiter.

Wenn es ums Geld geht, sind die Menschen erfinderisch. Einerseits, was die Bezeichnung desselben anbelangt, denn so direkt spricht man nicht gern darüber. Andererseits gibt es auch unzählige Möglichkeiten, Geld zu verdienen bzw. an Geld zu kommen.

Man könnte einer ehrlichen Arbeit nachgehen, um damit das Geld für das täglich Brot zu verdienen. Man könnte Lotto spielen oder an der Börse spekulieren, was in etwa auf dasselbe hinausläuft. Oder man startet ein Blog.

Geld verdienen beim Bloggen?

Euro-MünzenJa sicher geht das, aber ist das auch sinnvoll und richtig und moralisch oder sonstwie vertretbar? Das Thema das Webmaster-Fridays für diese Woche lautet „Geld Geld Geld! Wie wichtig ist Geld verdienen beim Bloggen?„.

Um die Frage direkt zu beantworten sei gesagt, Geld spielt für mich beim Bloggen keine Rolle. Ich sehe das Betreiben eines Blogs als Hobby an, es macht mir Spaß und bei anderen Hobbys erwartet ich auch nicht unbedingt, daraus wieder Kapital schlagen zu können.

Bloggen aus Spaß an der Freude

Blechdose Eiffelturm FonbelleWenn jemand sein Blog als Hobby betreibt, sollte „Geldverdienen mit Bloggen“ eigentlich keine Option sein. Auch das oft angeführte „Argument“, ja wenigstens die Betriebskosten für Hosting und Domain reinholen zu wollen, ist eher vorgeschoben.

Wie sieht es denn bei anderen Hobbys aus? Der Filmfreund, der regelmäßig ins Kino geht, wird kaum erwarten, das für die Eintrittskarte bezahlte Geld irgendwie wieder reinzubekommen. Wer aus Leidenschaft Blechdosen sammelt, wird kaum damit Einnahmen erzielen wollen. Bei vielen anderen Freizeitvergnügen ist das nicht anders.

Wer etwas mit Freude und Spaß tut ist auch gerne bereit, dafür Geld auszugeben.

Einen weiteren Aspekt, der meine persönliche Entscheidung gegen z.B. Werbung auf meinen Blogs beeinflußt hat, will ich nicht verschweigen. Ich bin kein Jurist, aber meines Wissens greifen bestimmte gesetzliche Regelungen wie Marken- oder Wettbewerbsrecht nur im „geschäftlichen Verkehr“. Durch die Aufschaltung von Werbung bewegt man sich aber wohl genau in diesem geschäftlichen Bereich, der ohne Werbung außen vor wäre. Dieses zusätzliche Risiko sind mir die vielleicht 5 oder 10 Euro im Monat nicht wert.

Bloggen für Geld

Euro Scheine 5 bis 50 EuroAuch das ist natürlich möglich, letztendlich ist es eine persönliche Entscheidung, ob man das will und welche Ziele man mit einem Blog verfolgt. Ein Ziel kann das Geldverdienen sein, warum nicht. Da ist ein Blog nichts anderes als jede andere Art von Website.

Die Zeiten, in denen Blogs ein persönliches Tagebuch über Katzen oder Strickmuster waren, sind schon längst vorbei. Blogs haben bereits vor Jahren ihre „Unschuld“ verloren.

Geld regiert die Welt

Ganz ohne Geld geht es nicht. Geld als allgemeines, universelles Tauschmittel ist durch seine Funktion, gegen alle Waren tauschbar zu sein, in einer arbeitsteiligen Wirtschaft unentbehrlich geworden. Einerseits muß man Geld verdienen, um es andererseits zur Befriedigung der eigenen Bedürfnisse wieder ausgeben zu können.

Wie das nun genau passiert, ist eine persönliche Entscheidung, wie so vieles im Leben. Wer mit Bloggen Geld verdienen will, kann das natürlich machen. Wer ein Blog als Hobby betreibt sollte allerdings darüber nachdenken, ob es, und sei es auch nur für das Reinholen der Betriebskosten, wirklich notwendig ist, das Bloggen z.B. über Werbung zu monetarisieren.

In diesem Sinne „frohes bloggen“ :-)

Weitere Artikel mit Bezug zu diesem:

6 Reaktionen zu “Geld, Geld und nochmals Geld”

  1. sagt:

    Da war ich wieder zu früh, die Webmaster viel zu spät *snieft* Das ganze Leben zieht an mir vorbei *snieft*

    Der Satz gefällt mir:
    …für das Reinholen der Betriebskosten, wirklich notwendig ist, das Bloggen z.B. über Werbung zu monetarisieren.

    Es leben die FREIEN BLOGGER *prost* *Kaffeetasse schwenkt*

  2. […] Putzlowitscher Zeitung: “Geld, Geld und nochmals Geld“ […]

  3. […] Geld, Geld und nochmals Geld (putlowitsch.de)  […]

  4. […] Putzlowitscher Zeitung vermeldet, dass durch Werbung das Risiko erhöht wird und aus Spaß an der Freude bloggen sowieso […]

  5. Thomas sagt:

    Aber nur weil etwas ein Hobby ist, heißt das doch nicht automatisch das man damit kein Geld verdienen darf/soll/kann oder? Es ist doch prima wenn man sein Hobby sozusagen zum Beruf machen kann und davon gut leben kann. Das möchten doch eigentlich viele Menschen, nur die wenigsten können es realisieren.
    Ich finds manchmal schade wie negativ manche Leute (damit bist jetzt nicht du persönlich gemeint) mit Bloggern die mit dem Bloggen Geld verdienen umgehen.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *