Der Knauch Pazungi

Ein Knauch PazungiOft findet man ihn heutzutage nicht mehr, den Knauch Pazungi. Ich hatte letztes Jahr im Frühling das Glück, einen kleinen Knauch Pazungi bei uns im Garten zu entdecken. Es war das erste Mal, daß ich einen echten Knauch Pazungi gesehen habe.

Die wenigen Knauch Pazungis, die ich bisher gesehen hatte, waren meist nur mehr oder weniger gut bzw. schlecht gemachte Nachbildungen. Aber so ein richtiger kleiner Knauch Pazungi ist schon etwas Besonderes.

Jüngste ärchaolonische Forschungen haben ergeben, daß es bereits im Mittelaltar viele Knauch Pazungis gab. Er gehörte vermutlich seinerzeit gewissermaßen weitestgehend zu den allgemein bekannten und beliebten Dingen, die damals überwiegend oder zumindest sehr wahrscheinlich nicht zu selten, wenn nicht sogar fast immer.

Der kleine Knauch Pazungi vom vergangenen Jahr war drei Tage später auch schon wieder verschwunden. Seitdem habe ich keinen Knauch Pazungi mehr bei uns im Garten gesehen.

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Nach den Sternen greifen

Nach den Sternen greifen

Ich bin spät dran, aber das Wetter hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Heute ist schon Montag und der Webmasterfriday heißt ja nicht umsonst Webmasterfriday. Die Artikel sollen am Freitag eingereicht werden, damit die anderen Teilnehmer am Wochenende was zu lesen haben.

Bei einem so bildhaften Thema wie „Nach den Sternen greifen“ kann ich natürlich keinen Artikel ohne Bild schreiben. Genau da lag das Problem, der Himmel hier im Nordosten war in den letzten Tagen und insbesondere auch Nächten mit Wolken bedeckt. Keine Sterne in Schwerin, könnte man sagen.

Gestern Nachmittag aber dann wurden die Wolken immer dünner um schließlich gegen Abend ganz zu verschwinden. Nun mußte es nur noch schön dunkel werden, damit die Sterne funkeln konnten. Gegen Mitternacht war es dann ausreichend Finster und die Sterne glitzerten am nächtlichen Firmament. Der Mond schien auch gar helle, denn er war fast voll. So wurde die Umgebung in ein fahles Mondlicht getaucht.

Ach im Übrigen, der Weg ist das Ziel.

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Transpiration und Inspiration

Ich kämpfe mit der Transpiration und der Webmasterfriday fragt nach Inspiration, nach kreativem und originellem bloggen. Naja, für das Sommerloch ist so ziemlich alles recht, was da kommt. Woher kommen die Ideen, die Anregungen für einen Artikel, was macht man, wenn ein Blogbeitrag dran wäre, einem aber nichts einfällt?

Für die „Putzlowitscher Zeitung“ ist das einfach, da ich dieses Blog hier noch als klassisches Tagebuch verstehe, keinen thematischen Rahmen habe, in den alles reinpassen müßte. So schreibe ich, was mir gerade so einfällt. Oft ist auch ein Foto der Ausgangspunkt für einen Blogartikel, so etwas das Bild vom gestrigen Mittagessen.

Dinkel-Penne mit Spinat, Pilzen und Käse

Dinkel-Penne mit Spinat, Pilzen und KäseIch esse ja nicht nur Obst, zum Mittag gibt es schon mal eine warme Mahlzeit. :-)

Gestern gab es Penne mit Spinat, Pilzen und Käse, oder um es genauer zu formulieren, Dinkel-Penne an Gorgonzola-Blattspinat und Rahmpilzen (Champignons, Steinpilze) mit Käsestreifen.

Es kann aber auch sein, daß ich etwas aus der Vergangenheit berichte, gewissermaßen einen nachträglichen Tagebucheintrag zu einem längst vergangenen Erlebnis verfasse. Meist hilft mir da ein Blick in meine alten Taschenkalender. Ich habe früher viel wichtiges und unwichtiges Zeug aufgeschrieben, wenn man so will, auch eine Art kleines Tagebuch. Mal sehen, was ich für den heutigen Tag so finde…

Sonne, Kommandostabsübung, Flughafen, Orgelkonzert, Studium

Am 16. Juli 1982, auch ein Freitag (in meinen letzten Sommerferien), lag ich auf dem Balkon und habe mich gesonnt. Vier Jahre später am 16. Juli 1986, ich war bei der NVA und gerade mal 3 Monate bei meiner neuen Einheit in Frankfurt/Oder, gab es gleich eine Kommandostabsübung. Ich mußte nachts zweimal raus um defekte Funktechnik instandzusetzen.

Am 16. Juli 1989, einem Sonntag, war ich am Flughafen Berlin-Schönefeld. Ich weiß aber nicht mehr, aus welchem Grund, steht auch nichts dabei, war vielleicht einfach nur so.

Gleich drei Einträge gibt es zu meiner Studienzeit in Görlitz. Am Dienstag, dem 16. Juli 1991, war ich von 18:00 bis 18:30 Uhr in der Krypta der Peterskirche zu einem kleinen Orgelkonzert. Am 16. Juli 1992 (Donnerstag) habe ich meine Ingenieurarbeit verteidigt und genau ein Jahr später dann, am 16. Juli 1993, wieder einem Freitag, meine Zelte in Görlitz endgültig abgebrochen.

Webmasterfriday

Und wenn mir mal gar nichts einfällt, greife ich auch gerne auf den Webmasterfriday zurück.

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Fußball-WM, Ferien und fürchterliche Hitze

Fußball-Weltmeisterschaft

M&M-DeutschlandDie Fußball-WM in Südafrika ist bereits seit einigen Tagen zu Ende. Spanien wurde Weltmeister, Niederlande Vizeweltmeister und Deutschland WM-Dritter. Das Spiel um Platz 3, das kleine Finale am Samstag, hat mir ehrlich gesagt besser gefallen als das Finale am Sonntag. Eigentlich hätte Uruguay gegen Deutschland das Endspiel sein müssen.

Nicht umsonst ging die Auszeichnung für den besten Spieler „Goldener Ball“ an Diego Forlan aus Uruguay, die Titel bester Torschütze (inkl. Tor-Vorlagen) „Goldener Schuh“ und bester junger Spieler an Thomas Müller. Gut, Spanien hat sicher die derzeit beste Mannschaft der Welt, aber das überharte Finale (13 gelbe, eine gelbrote Karte) mit nur einem mageren Tor war für mich deutlich weniger unterhaltsam als das kleine Finale mit immerhin fünf Toren tags zuvor.

Sommerferien

Obstteller: Grapefruit, Banane, Kiwi und AprikoseSeit dieser Woche haben wir hier in MV Sommerferien. Da ich selbst nicht mehr zur Schule gehe, aber schulpflichte Kinder habe, ist das fur mich schon auch so ein ganz kleines bißchen wie Urlaub. Ich muß morgens nicht mehr kurz nach 6 Uhr aufstehen, sondern erst gegen halb Acht. Das könnte man schon fast „Ausschlafen“ nennen. :-)

Auch in der Ferien gibt es bei mir zum Frühstück oft einen bunten Obstteller, z.B. mit Grapefruit, Banane, Kiwi und Aprikose. Grad bei der derzeitigen Hitze ist frisches Obst ein angenehm leichtes Frühstück.

Ich schwitze bei der Hitze

PC-Lüfter als VentilatorJa, bei dieser Hitze ich nicht wenig schwitze. Zwar gab es am Montag mit Gewitter und Regen eine leichte Abkühlung, von der aber schon heute nichs mehr zu spüren ist.

Gestern gabe es im Baumarkt auf die Frage nach Ventilatoren nur ein lapidares „Ausverkauft!“.

Die Verkäuferin fügte aber noch mit bedeutungsvoller Miene hinzu, daß man auch woanders in der Stadt wohl keinen Ventilator bekommen würde. Ich habe mir daher in den letzten Tagen mit einem alten PC-Lüfter (Noiseblocker SX1) beholfen, den ich unter der Bildschirm geklemmt habe. So gab es immerhin einen leisen Luftzug der etwas Kühlung brachte.

In der Zeitung stand, daß sogar kurzärmlige Hemden in Schwerin ausverkauft seien. Wie gut, daß ich mir bereits im Mai ein paar Sommerhemden gekauft hatte.

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Es grünt so grün

Es grünt so grün

Im Hinterhof, da grünt es grün,
der Mai läßt Baum und Strauch erblühn.

Er bringt viel Sonne, wenig Regen,
ich kann mich auf die Wiese legen.

In Nachbars Garten grillen Grillen,
sie tragen große Sonnenbrillen.

Ich denke bei mir, so ein Quatsch,
und wische weg den letzten Matsch.

Ich gehe in mich, aus mir raus,
schon bald verlasse ich das Haus,
um mir die Blumen anzusehn,
die prächtig grün im Garten stehn.

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