Kontoauszüge?

Euro Scheine 5 bis 50 EuroHeute bekam ich Post von meiner Bank. Da das Quartal für die Kontoauszüge noch nicht rum ist und auch meine TAN-Liste ausreichend unverbrauchte iTANs enthält, war ich gespannt, was das wohl sein könnte.

Es sind aber doch die Kontoauszüge, versehen mit einem Hinweisblatt, auf dem zu lesen ist:

… sind wir aufgrund gesetzlicher Änderungen (EU-Zahlungsdienste-Richtlinie) zum 31.10.2009 verpflichtet, Ihnen Ihre Auszüge ab dem 1.11.2009 monatlich statt wie bisher quartalsweise zuzusenden. …

Da steckt bestimmt die Post dahinter, kann sie nun so dreimal mehr Porto im Jahr kassieren :-)
Oder womit wird dieser monatliche Versand der Kontoauszüge begründet?

6 Kommentare »

Bildersuche – Scheine haben kleine Beine

Euro-ScheineMeine Scheine haben kleine Beine und laufen hin und her. Im September 2007 hatte ich sie in die Wildnis entlassen, sie marschierten los und hatten Anfang Juli 2008 den Gipfel erreicht, den 1. Platz bei der Google-Bildersuche. Die Scheine waren auch durchaus beliebt, zwar nicht so die Renner wie Katze und Tomaten, aber 40 bis 60 mal im Monat wurden sie besucht.

Doch am 20. März 2009 machten die Scheine sich still und heimlich davon, zunächst hatte ich das gar nicht bemerkt. Im April 2009 wurde ich allerdings darauf aufmerksam, denn nur noch ganz wenige Besucher wollten meinen Scheinen sehen. Auf dem Gipfel thronten sie zwar immer noch, allerdings ganz woanders, weit weg im fernen Castrop-Rauxel beim Reitverein, der eigentlich ein Ruderverein ist.

Da mir das alles sehr seltsam vorkam, fragte ich sogar beim großen TagSEOBlog um Rat. Dort hatte sich Martin schon länger mit der Bildersuche beschäftigt und eine schöne Liste mit Bilder-Gipfelstürmer-Faktoren erarbeitet. Aber bis auf Punkt 2 traf kein einziger der anderen 12 Faktoren auf meine davongelaufenen Scheine zu.

Euro Scheine 5 bis 50 EuroEgal, dachte ich mir, laß ich die Scheine da wo sie sind, die werden schon wissen, warum sie mir wegliefen. Schließlich hatte ich bereits neuen Scheinen die Freiheit geschenkt und diese waren bereits kurz unter dem letzen Plateau vorm Gipfel angekommen.

Vorgestern war meine Überraschung groß, als ich meine alten Scheine direkt vor meiner Haustür fand, sie waren von der Wanderschaft zurückgekehrt. Zwar noch etwas erschöpft, aber fast wie in alten Zeiten waren sie auf dem Gipfel zu finden. Was war passiert? Man hatte ihnen beim RV-Rauxel ihre Heimstatt weggenommen. Nur ein Schatten lebt noch dort, der aber auch in Richtung Österreich abgewandert ist.

Tja, nun werden sich die Scheine hier bei mir hoffentlich gut vertragen, aber so ein bißchen Konkurrenz kann bestimmt nicht schaden.

Weitere Artikel mit Bezug zu diesem:
Ein Kommentar »

Chip chip hurra, die Geldkarte ist wieder da

Chip - GeldkarteIn den letzten Tagen habe ich von meiner Bank meine neue EC-Karte erhalten, weil meine aktuelle Karte zum Jahresende ungültig wird. Sie sieht praktisch genauso aus wie meine jetzige Karte, allerdings hat sie nun endlich wieder den Chip für die Geldkarten-Zahlungsfunktion.

Im Anschreiben, mit dem ich die neue Karte per Post erhalten habe, heißt es dann auch:

Die BankCard ec bietet Ihnen zusätzlich auch die GeldKarte-Funktion. Damit können Sie an rund 600.000 Akzeptanzstellen aller Art, im Internet, im Parkhaus und im Einzelhandel bargeldlos mit der GeldKarte bezahlen. Zusätzlich führt das Jugendschutz-Merkmal eine Altersprüfung durch und ermöglicht bei Volljährigkeit den Zugang zu geschützten Angeboten.

In erster Linie dürften mit Letzterem Zigarettenautomaten gemeint sein, die seit dem 1. Januar 2009 nur noch Zigaretten gegen Altersnachweis abgeben dürfen. Dieser Aspekt interessiert mich allerdings weniger.

EC-KartenBereits die letzte EC-Karte, welche ich vor etwa 10 Jahren von der Berliner Sparkasse erhalten hatte, war mit einem Geldkarten-Chip ausgestattet.

Seitdem habe ich das elektronische „Bargeld“ vorzugsweise beim Kauf von Fahrkarten an einem Automaten der Deutschen Bahn verwendet. Das geht schneller, als mit der puren EC-Karte, da man keine PIN eingeben muß und auch kein Zahlungsbeleg ausgedruckt wird. Zumindest war es damals so, wie es aktuell ist, weiß ich nicht.

Zwar hatte meine erste Karte der Sparda-Bank auch noch einen Chip, aber auf der nächsten Karte fehlte er dann. Angeblich standen die Kosten für den Chip in keinem vernünftigen Verhältnis zur Nutzungshäufigkeit und Akzeptanz beim Kunden.

Deshalb bin ich nun doch sehr erfreut, daß der Geldchip wieder den Weg auf die Karte gefunden hat. Nachher werde ich mal ein paar Euro draufladen und gucken, wo überall ich damit bezahlen kann. Ganz bestimmt wird aber eine Schachtel Zigaretten an einem Zigaretten-Automat nicht zu meinen Testkäufen zählen.

Weitere Artikel mit Bezug zu diesem:
Keine Kommentare »

Blumen für das Buga-Ende und 850 Jahre Schwerin

Blumen in der VaseAm Sonntag schließt die Buga Schwerin ihre Pforten. Ich habe es tatsächlich geschafft, nicht einmal auf der Buga gewesen zu sein :-)
Bis Normalität einkehrt, wird noch eine Weile vergehen, denn die Buga muß nun schrittweise zurückgebaut werden. Dem Vernehmen nach hat die Buga sogar Plus gemacht. Damit ist die Sache, wenn es denn stimmt, zumindest finanziell ein Erfolg. Es winkt wohl ein Millionengewinn. Ich weiß auch schon, was man mit dem Geld machen könnte.

Schwerin 850 Jahre LogoIm nächsten Jahr wird Schwerin 850 Jahre alt. Das ursprünglich für die Festivitäten geplante Geld von 800 000 Euro wurde in letzter Zeit auf magere 50 000 Euro zusammengestrichen. Da könnte man doch ein paar Euro vom dicken Buga-Gewinn in den 850-Jahre-Topf werfen.

Ganz so viele Besucher, wie zur Buga kann man mit dem Stadtjubiläum sicher nicht locken, aber wenn hier nächstes Jahr so gut wie gar nichts los ist, wird kein Mensch hier her kommen.

Ein Kommentar »

Internet-Manifest-Moneyfest-Minifest

Uhrheber

Die einen haben ein Internet-Manifest, andere ein Internet-Moneyfest, da will ich nicht nachstehen und veranstalte hier ein Internet-Minifest.

Nicht die Größe machts, sondern klein ist fein, deshalb nur drei Punkte.

  1. Das Internet ißt anders

    Im Internet gibt es viel ungesundes Essen, Fastfood, geschmacklose Kost, lauwarme Suppe und schales Bier. Schmackhafte Speisen, gesundes Obst und Gemüse, erfrischende Drinks und heiße Getränke sind Mangelware.

  2. Im Internet intressiert das Uhrheberrecht den Bürger nicht

    Das Uhrheberrecht soll nur als silberner Heber für goldene Uhren mißbraucht werden. Piratentum verpflichtet zu nichts.

  3. Was im Netz ist, bleibt im Netz

    Was im Netz ist, existiert nicht wirklich und so bleibt es auch. Online werden sich Texte, Töne und Bilder bald verflüchtigen. Sie bleiben nur für ein paar Jahre abrufbar und werden so zu einem Grab der Zeitgeschichte. Mehrere tausend Jahre alte Schriftrollen sind heute immer noch lesbar, das Internet in 100 Jahen schon nicht mehr.

Gute Nacht!

Keine Kommentare »