Obst ist nicht genug

Babybel jetzt noch würziger

Neue Babybel-Sorte: „Würziger“

Na, kennt Ihr schon die neue Sorte Babybel „Würziger“?

Ich habe diese Mini-Babybel der Sorte „Würziger“ letzte Woche im Käseregal bei HiT entdeckt. Da konnte ich natürlich nicht wiederstehen und habe sie neben den gelben Babybel in den Einkaufswagen gepackt.

Heute habe ich die neuen Babybels fotografiert und probiert. Nun ja, was soll ich sagen. Die „Würzigeren“ sehen besser aus, als sie mir schmecken. Oder anders gesagt, mein Fall sind sie nicht.

Auch die klassischen roten Mini-Babybel sind nicht meine Favoriten, sondern die gelben „Emmentaler Art“. Die Wachsschicht bei den Babybel „Würziger“ ist übrigens orange, was man unter der Folie erst mal nicht vermutet. Farblich ist das also eine Mischung aus klassischem Rot und „Emmentaler Art“-Gelb, geschmacklich allerdings gar nicht.

Früher gab es noch grüne Babybel, als Sorte „Feinen Kräuter“. Die haben mir auch gut geschmeckt. Im Moment gib es auch grüne, das sind dann die mit der „Ziege“. Naja, die sind auch nicht so mein Ding.

Komischerweise findet man weder die grünen „Ziegen“ noch die hellbraunen „Würziger“ im Sortiment auf der Babybel-Seite.

Ich hoffe mal, daß die gelben Babybel nicht aus dem Programm genommen werden. Alle anderen sind mir egal. :-)

Das Babybel-Bild, meine Erfolgsgeschichte

Mini-Babybel rot, gelb und grün

Babybel

Babybels kann man nicht nur essen, man kann sie auf fotografieren. Genau das habe ich vor nun fast 10 Jahren getan und das Bild nichts Böses ahnend ins Internet gestellt.

Es war die Seite mit den Rezepten zur „Hommingberger Gepardenforelle“. Dort war das Foto noch nicht mal zu sehen, sondern nur in der Zutatenliste verlinkt.

Irgendwie fand Google das gut, was ich da mit dem Babybel-Bild (auch Gurke und Salat) gemacht hatte. Die Bilder tauchten in der Bildersuche auf und hatten irgendwann sogar Platz 1 erobert.

Momentan ist das Babybel-Bild auf Platz 7 zurückgefallen, hatte sich aber bis Ende 2013 gut auf der Top-Position gehalten.

Das Bild war auch schon weit gereist, z.B. bis nach Kanada und Frankreich.

Aber gut, das Bild ist eben schon recht alt und nicht mehr aktuell. Die grünen „Feine Kräuter“-Babybel gibt es schon länger nicht mehr, leider.

Mal sehen, ob die neuen Bilder Google auch so gut schmecken, wie mir die gelben Mini-Babybel. :-)

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Es ist noch Suppe da

Letzten Woche war bei uns Suppenwoche. So eine Suppe ist ein einfaches Gericht, oft noch nicht mal Hauptgericht, sondern nur Vorsuppe. Aber eine gut gemachte Suppe kann sehr lecker und durchaus auch sättigend sein.

Drei unserer Suppen seht Ihr oben auf den Fotos. Neben Karotten-, Champignon- und Kürbissuppe gab es auch noch Lauchsuppe (ohne Bild).

Für die Suppe wird das Gemüse gekocht, dann püriert und abschließend kommt noch etwas Gemüsebrühe (als Würze) und Sahne dazu.

Bei der Möhrensuppe habe ich noch ein paar Karottenscheiben zugegeben, so sieht es schöner und nicht so langweilig glatt aus.

Die Fettaugen auf der Champignonsuppe kommen von den extra gebratenen Champignons. Die Champignonscheiben saugen die Butter vom Braten auf und geben sie dann in der Suppe wieder ab.

Bei der glatten Kürbissuppe habe ich zur „Verschönerung“ wie auch bei der Champignonsuppe ein paar Kräuter drüber gestreut. Sieht nicht nur gut aus, sondern rundet die Suppe auch geschmacklich ab.

Wirklich da ist von den Suppen aber nichts mehr, die wurden alle aufgegessen. Insofern stimmt die Überschrift „Es ist noch Suppe da“ nicht wirklich. Na mal sehen, was es morgen zum Mittagessen gibt… :-)

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Wildkrautaufwuchs

Der Wildkrautaufwuchs muß weg, meint die Oberbürgermeisterin, hier vertreten durch die SDS – Stadtwirtschaftliche Dienstleitungen Schwerin, Abteilung Abfall und Straße.

Als Hauseigentümer ist man zur wöchentlichen Reinigung des Gehweges entlang des Hauses von der Außengrenze des Grundstückes bis zur Bordsteinkante (Fahrbahn) verpflichtet. So steht es in der Schweriner Straßenreinigungssatzung §3 Abs. 1 Satz 1 geschrieben. Naja, im Winter ist man ja auch für das Schneeräumen und Streuen zuständig.

Gut daß wir hier in der Straße keine Bäume haben (die stehen alle in den Hinterhöfen), sonst müßte man jetzt im Herbst ständig das Laub wegfegen. Da nimmt sich so ein bißchen Wildkrautaufwuchs doch bescheiden aus. Die par zarten Löwenzahnpflanzen und Grashalme waren schnell beseitigt.

Nebenbei habe ich auch gleich den Gehweg gefegt, da sammelt sich ja doch so einiges im Laufe der Zeit an. Zigarettenkippen, Hundekacke, Papiertaschentücher, was die Leute halt so in der Gegend liegenlassen.

Die Frist für die Beseitigung des Wildkrautaufwuchses ist für den 1. Oktober terminiert. Ignorieren sollte man das aber nicht, denn weiter heißt es im Schreiben:

„Vorsorglich machen wir darauf aufmerksam, dass die Vernachlässigung der in der Straßenreinigungssatzung fixierten Anliegerpflichten bereits den Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit mit bußgeldrelevanter Rechtsfolge nach sich ziehen kann.“

Tatbestand, Ordnungswidrigkeit, bußgeldrelevante Rechtsfolge… Das muß nun wirklich nicht sein, da fege ich doch lieber ab und zu den Gehweg.

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Der alte Förster und sein RevierPhone

Revierphone-WaldIn einem großen, dunklen Wald lebte einst ein Revierförster mit seiner Frau. Jeden Morgen um Vier ging Revierförster Horst in den Wald, um sich mit der nachhaltigen wirtschaftlichen Nutzung des Waldes unter Berücksichtigung seiner ökologischen und sozialen Funktionen zu befassen.

Er streifte durch den Wald, sah nach dem Rechten, kümmerte sich um die Bäume, Pflanzen und Tiere, so daß es ihnen gut ging und war immer gut gelaunt.

Am Abend, wenn er nach Hause ging, brachte er seiner Frau Frauke Pilze, Beeren oder Kräuter mit, genau wie sie es ihm am Morgen aufgetragen hatte.

Revierphone-PilzeEines Tages, es war kurz vor Feierabend, stand Förster Horst einsam im Wald und begann zu grübeln. Was hatte ihm seine Frauke gesagt, solle er aus dem Walde mitbringen? Waren es Pilze oder Beeren oder doch Kräuter? So sehr er sich auch anstrengte, er konnte sich nicht erinnern. Der alte Förster stand da und wußte weder ein noch aus.

Wenn ich jetzt ein mobiles Telefon hätte, schoß es ihm durch den Kopf, könnte ich rasch zu Hause anrufen und fragen, ob ich Pilze, Kräuter oder Beeren mitbringen soll. Sein Entschluß war gefaßt, er mußte unbedingt auch so ein Handy haben. Schnell sammelte er ein paar Beeren, Pilze und Kräuter in sein Körbchen und eilte nach Hause.

Im Forsthaus angekommen, stellte er seine gesammelten Werke in der Küche ab, schnappte sich seinen Drahtesel und fuhr schnurstracks in die große Stadt.

Das RevierPhoneDer Weg führte ihn zunächst in den „PutzSelGo-Shop“. Sein Mobilephone sollte robust, waldtauglich und einfach zu bedienen sein, das war klar. Aber alle Modelle, die ihm der Verkäufer zeigte, entsprachen nicht seinen Vorstellungen. Sie waren entweder zu filigran, walduntauglich, zu kompliziert in der Bedienung oder alles zusammen.

Selbst im neuen Herbst/Winter-Katalog war kein passendes Gerät zu finden. Traurig trottet Horst aus dem Laden.

Da er nun schon mal in der Stadt war, konnte er wenigstens noch bei „Waldis Waldforst-Fachhandel“ ein neues Forstfach kaufen (das alte war schon sehr löchrig). Als er gerade ein Fach in der passenden Größe aus dem Regal nehmen wollte, sah er es auf dem Ladentisch liegen, das RevierPhone.

Fasziniert starrte Revierförster Horst auf das Gerät, genau so hatte er sich sein Für-unterwegs-im-Revier-Telefon vorgestellt. Das RevierPhone hatte alles, was er haben wollte. Es war robust, waldtauglich und einfach zu bedienen. Er bezahlte das Forstfach und das RevierPhone, schwang sich auf den Drahtesel und radelte nach Hause.

Spät abends kam Horst erschöpft, aber glücklich im Forsthaus an. Frau Frauke war bereits schlafen gegangen und so zeigte er ihr das neue RevierPhone am nächsten Morgen.

Revierphone-WegNach einigen Tagen stand Förster Horst wieder einmal ratlos im Wald und wußte nicht mehr, ob er Beeren, Pilze oder Kräuter mitbringen sollte. Aber er hatte ja sein RevierPhone dabei. Immer öfter vergaß er, was er mitbringen sollte und immer öfter telefonierte er mit dem RevierPhone nach Hause.

Das machte ihm so viel Spaß und er war so glücklich, daß er eines Tages dem alten RevierForst-Weg den Namen RevierPhone-Weg gab. Die Namensgebung wurde mit großer Pracht gefeiert und wenn er nicht gestorben ist, dann telefoniert er noch heute.

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