Der Dreh mit dem Obst

Wenn ich morgens so meine Obstteller fotografiere, fällt es mir oft schwer, die richtige Ansicht zu finden. Stelle ich die Banane in den Vordergrund und das Ergänzungsobst wie Erdbeeren, Pfirsich, Physalis oder Heidelbeeren dahinter oder rücke ich die Banane in den Hintergrund und platziere das andere Obst davor? Oder aber nehme ich alles mehr von der Seite auf? Das Obst sieht ja aus jeder Ansicht gut und lecker aus.

Heute hatte ich die Faxen dicke und habe einfach gaaaanz viele Versionen meines Obsttellers aus unterschiedlichen Blickwinkeln aufgenommen, ganze 48 Stück. Beim Durchsehen der Fotos konnte ich mich aber wieder nicht für ein Bild entscheiden.

Egal, dann nehme ich halt alle Obstbilder, nur wird das als Bildergalerie etwas unübersichtlich. Was liegt also näher, als daraus ein kleines Video zu machen. Hier ist als mein „Dreh mit dem Obst„:

Da habe ich also mein Obst auf einem Teller gedreht, aber nicht auf einem Drehteller. Man sieht es auch, es läuft nicht ganz rund. Ich habe alles frei Hand und nur aus dem Gefühl heraus verdreht, ohne zu wissen, wie das nachher in Bewegung aussieht.

Dafür, daß es ohne Spezialtechnik aufgenommen wurde und nur improvisiert ist, gefällt es mir ganz gut. Wie gefällt es Euch?

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Obst im Sommerloch

Obst im Sommerloch

Es war einmal ein Sommerloch,
man glaubt es kaum, das gibt es noch!

Wie jedes Jahr zur Sommerzeit,
macht es sich auch im Web ganz breit.
Es ist sehr dunkel und recht groß,
die Frage ist, was mach ich bloß?

Ich esse Obst, und zwar vom Teller,
da muß ich nicht erst in den Keller.
Das Obst liegt frisch in einer Schale,
in meiner Küche im Regale.

Ob Pfirsich oder auch Banane,
ich esse alles, bin Germane.
Auch die Physalis darf es sein,
und Erdbeern, aber nicht zu klein.

Das schmeckt mir alles richtig gut,
probiert es auch mal, habt den Mut.
Es ist sehr lecker und gesund,
das Sommerloch aber bleibt rund.

Und wenn es nicht gestorben war,
dann kommt es auch im nächsten Jahr.

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Frühstücksobst – Banane, Ananas und Weinbergnektarinen

Banane Ananas Plattnektarinen

Mein gestriger Frühstücksobstteller sah so aus: Eine Banane, eine viertel Ananas, zwei Plattnektarinen und ein paar Weintrauben.

Neu sind für mich die Plattnektarinen (Weinbergnektarinen). Die Plattpfirsiche kenne ich ja nun schon etwas länger, die glatten platten Dinger habe ich gestern aber zum ersten Mal gegessen. Aber klar, warum soll es nicht wie bei normalen Pfirsichen auch als passendes Gegenstück solche Nektarinen geben. Sie schmecken wie normale Nektarinen, angenehm fruchtig und süß.

Das Kernablöseverhalten ist übrigens bei Weinbergpfirsichen und Weinbergnektarinen sehr gut, im Unterschiede zu ihren kugligen Geschwistern. Da habe ich manchmal größere Probleme, den Kern herauszulösen, besonders bei den normalen Nektarinen.

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Pfirsich klein und flach – Plattpfirsich, Tellerpfirsich, Weinbergpfirsich?

Plattpfirsiche

Manchmal erlebe ich doch noch kleine Überraschungen beim Einkaufen. Gut, ich kenne sicher nicht alle Obstsorten persönlich die es so gibt, aber diese kleinen, flachen Pfirsiche hatte ich nie zuvor gesehen. Im Bio-Laden um die Ecke, wo ich sie zum ersten Mal sah, waren sie als Weinbergpfirsiche ausgezeichnet.

Weinbergpfirsich

PlattpfirsichMeine alte LexiROM kennt nur die Weinbergschnecke, aber keinen Weinbergpfirsich. In der Wikipedia findet man unter Weinbergpfirsich einen roten Pfirsich, der aber eher rund wie die „normalen“ Pfirsiche aussieht.

In „Goccus Warenkunde: Weinbergpfirsich“ sind wiederum flache, platte Pfirsiche abgebildet. Die Beschreibung dort gibt zur Form keine Auskunft.

Wenn man sich weiter durch die Google-Treffer liest, findet man in Foren auch meist unterschiedliche Ansichten, bisweilen wir der rote Weinbergpfirsich auch als Weingartenpfirsich bezeichnet.

Plattpfirsich

Plattpfirsich - offenBei meinem zweiten Einkauf der Pfirsiche in einem anderen Laden war dort auf dem Schild „Plattpfirsich“ als Produktname zu lesen.

Das erscheint mir zumindest ob der flachen Form des Pfirsichs durchaus passend. In der Wikipedia findet man dazu auch einen Unterpunkt beim normalen Pfirsich:

„Eine Variante ist der Plattpfirsich (Prunus persica var. platycarpa) der in Spanien paraguayo (Plural: paraguayos) bzw. paraguaya genannt wird. Plattpfirsiche werden in den letzten Jahren unter der Bezeichnung „Wildpfirsiche“ oder „Bergpfirsiche“ häufiger im Obsthandel (meist zu höheren Preisen als „Rundpfirsiche“) angeboten. Gut ausgereift sind sie deutlich aromatischer als die bekannten runden Pfirsiche.“

Tellerpfirsich

PlattpfirsichhälftenUm den Begriffen „Wildpfirsiche“ und „Bergpfirsiche“ aus der Wikipedia noch eins drauf zu setzen, gibt es auch die Bezeichnung „Tellerpfirsich„. So stand es kürzlich im zweiten Bio-Laden auf dem Produkttäfelchen.

Wie auch immer dieser Pfirsich nun heißen mag, er schmeckt tatsächlich sehr angenehm aromatisch nach Pfirsich, nicht zu süß oder zu sauer.

Die Frucht läßt sich leicht vom Kern lösen und auch die pelzige Haut läßt sich gut abziehen. Dabei ist letzteres nicht unbedingt erforderlich, ich habe die Fruchthaut meist mitgegessen. Mir scheint es auch so, als würde sich der Plattpfirsich länger als ein normaler Pfirsich halten, er wird nicht so schnell schlecht.

Kleiner und flacher Pfirsich

Pfirsich und PlattpfirsichIm Vergleich zum normalen Pfirsich (links) ist der Plattpfirsich (rechts) meist kleiner und in jedem Fall flacher. Die Exemplare, die ich bisher in der Einkaufstüte hatte, waren 2,5 bis 3 cm dick und hatten einen Durchmesser von 5 bis 6,5 cm.

Auch der Kern eines Tellerpfirsichs ist kleiner als der eines Standardpfirsichs, da werde ich bei Gelegenheit noch ein Foto nachreichen.

Ich finde, daß der Plattpfirsich eine interessante und wohlschmeckende Bereicherung meines Obst-Speisezettels ist. Im Moment scheint der kleine, flache Pfirsich gerade groß in Mode zu kommen, man findet ihn nahezu in allen Läden und Supermärkten. Im Übrigen gibt es auch flache Nektarinen, somit Plattnektarinen, Tellernektarinen oder Weinbergnektarinen, also praktisch glatte Plattpfirsiche.

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Obstteller

ObsttellerEs gab hier schon lange keinen Obstteller mehr. Deshalb habe ich heute früh meinen Frühstücksobstteller fotografiert. Auf dem Teller sind eine Banane, eine Kiwi, ein Pfirsich und ein paar Weintrauben zu finden.

Banane und Kiwi sind als nicht saisonales Obst „gesetzt“. Die Pfirsiche sind zwar im Moment gut im Angebot, halten sich aber nicht besonders lange.

Die am Samstag gekauften Pfirsiche waren heute abend schon matschig. Gibt es da einen Trick für die Lagerung, vielleicht im Kühlschrank oder so?

Ich habe ja auch so ein bißchen die kleinen Obstfliegen im Verdacht, daß sie am schnellen matschen der Pfirsiche nicht ganz unschuldig sind. Muß ich mal genauer beobachten.

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