Obst ist nicht genug

Faule Tricks – das Ende der Matsch-Domains

Apfel, alt und braunIrgendwann mußte es ja so kommen. Nach der Abwertung der Exakt-Match-Domains (EMD) und der Partial-Match-Domains (PMD) geht es nun auch den No-Match-Domains (NMD) an den Kragen.

Ein No-Match-Domain zeichnet sich dadurch aus, daß der Domain-Name absolut nichts mit dem Inhalt der Seiten zu tun hat.

Findige SEOs und Spammer haben damit begonnen, solche Domains massenhaft zu registrieren, um der Abstrafung durch Googles EMD- und PMD-Update zu entkommen.

Katze sitzendMät Katz, oberster Google-Spam-Bekämpfer, hat angekündigt, das nun auch die No-Match-Domains im Sinne eines spamfreien Internets eine Abwertung oder sogar Abstrafung befürchten müssen.

Der kompletten Rollout des NMD-Updates ist für die Vorweihnachtszeit 2013 vorgesehen. Katz geht davon aus, das nur ca. 89 bis 91% der Domains weltweit von dem Update betroffen sein werden.

Da noch etwas Zeit bis zu Update bleibt, kann ich nur allen Besitzern von No-Match-Domains empfehlen, diese rechtzeitig abzustoßen und Inhalte zukünftig nur noch bei den Social-Media-Netzwerken wie Facebook, Google+ und MeinVZ zu veröffentlichen. Wenn man sich kurz fassen kann, ist durchaus auch Twitter geeignet.

Da kann ich nur sagen, alles für die Katz und Frohe Weihnachten! :-)

Ostereier als Kerzen

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Sommersonnenwende – Sommeranfang 2013

Morgen, am 21. Juni, ist Sommersonnenwende und damit der Sommeranfang 2013. Das Wetter macht diesem Termin, im Unterschied zum letzten Jahr, alle Ehre. Wir haben hier in Schwerin 30 Grad und Sonne. Morgen ist nicht nur Sommeranfang, sondern auch bei uns hier in MV der letzte Schultag. Dann beginnen die sechs Wochen Sommerferien. Für den Urlaub haben wir noch nichts Konkretes geplant, wir werden ganz spontan etwas unternehmen.

Bei Google gibt es morgen ein hübsches Badespaß-Sommeranfang-Doodle. So sieht es in der mobilen Version aus:

Sommersonnenwende 2013 Goole-Doodle

Es ist eine lustige Gruppe von Kindern mit ihrem Lehrer, die gerade Hitzefrei haben und deshalb an den See gefahren sind. Die bunten Badekappen und ein Schnorchel sind in den Google-Farben gehalten und stellen damit auch das Google-Logo dar. Das Doodle ist animiert und so habe ich wieder ein kleines Video erstellt:

Das Wassergeräusch und die Musik sind allerdings im Original nicht zu hören, das habe ich da drunter gelegt.:-)

Und so feiern andere die Sommersonnenwende:

Vom letzten Jahr habe ich noch ein schönes Zeitraffer-Video welches zeigt, daß hier in Schwerin zwar die Sonne untergeht, es aber doch des Nachts zur Zeit der Sommersonnenwende nicht ganz dunkel wird:

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Nachts in Schwerin

So oft treibe ich mich nachts in Schwerin gar nicht rum. Deshalb gibt es auch nur wenige Nachtfotos hier bei der „Putzlowitscher Zeitung“. Am Samstag war ich aber mal des Nachts in der Stadt unterwegs und so sind diese Aufnahmen mit meiner kleinen Taschenknipse entstanden.

Im Schweriner E-Werk wurde früher mal tatsächlich Strom produziert bzw. verteilt. Heute ist es eine Spielstätte des Mecklenburgischen Staatstheaters, besonders für kleinere Produktionen, die Fritz-Reuter-Bühne und das Puppentheater.

Das InterCityHotel am Hauptbahnhof ist ein Hotel am Schweriner Hauptbahnhof. Zu DDR-Zeiten gab es das Hotel auch schon als „Hotel Stadt Schwerin“.

Das dritte Bild war der eigentliche Grund für meine „Nachtwanderung“, der Abiball 2013 des Goethe-Gymnasiums Schwerin. Auf dem Hinweg war es natürlich noch nicht Nacht aber auf dem Rückweg gegen Mitternacht dann doch schon recht dunkel.

Der Ball fand in der Fahrzeughalle des ehemaligen Bahnbetriebswerks Schwerin statt, wo sich heute das „Mecklenburgischen Eisenbahn- und Technikmuseum“ befindet. War mal eine ganz interessante Location, wie man so sagt.

Beim nächtlichen Nachhauseweg ist mir auch aufgefallen, das die CDU Mecklenburg-Vorpommern wenn es dunkel ist ihr C verloren hat. Es bleibt dann nur ein DU übrig. Die Frage ist, was will uns das sagen? :-)

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Maurice Sendak, der unbekannte Illustrator und Kinderbuchautor

Maurice Sendak Google-Doodle

Heute gibt es auf der Google-Starseite ein Doodle für Maurice Sendak zum 85. Geburtstag. Eigentlich wollte ich darüber nichts schreiben, weil ich den Typen nicht kenne.

Als ich dann heute Morgen beim Frühstück beiläufig erwähne, das es mal wieder ein Google-Doodle für einen mir nicht bekannten amerikanischen Kinderbuchautoren und Illustrator gibt, dessen Namen ich mir nicht gemerkt habe, guckt sich meine kleinen Tochter das Doodle schnell auf ihrem MacBook an.

„Also Papsi“ sagt sie dann, „den kennst du wirklich nicht!? Das ist doch der mit den wilden Kerlen.“

Aha, gut, den hätte ich zumindest kennen können, weil sie das Buch kennt. Als ich selbst ein Kind war, gab es diese Bücher allerdings nicht. Vollständig heißt das Buch „Wo die wilden Kerle wohnen“ (orig. „Where the Wild Things Are“).

So auf die Schnelle habe ich das Buch jetzt bei unseren vielen Büchern nicht gefunden, irgendwo steht es aber noch im Regal.

Das Maurice Sendak-Doodle ist animiert, nur in der mobilen Version (siehe Bild) ist davon leider nichts zu sehen. Obwohl viele der letzten animierten Google-Doodle auch auf dem Tablet oder Smartphone richtig funktionierten, ist das heute nicht der Fall, warum auch immer.

Ich habe das Doodle also wieder „abgefilmt“, mit etwas Musik unterlegt und als Video bei YouTube hochgeladen:

Hier, hier, hier und hier haben die üblichen Verdächtigen auch wieder was zu dem Doodle geschrieben. Und eine Top-100 gibt es hier auch.

Gut, unbekannt ist Maurice Sendak natürlich nicht, nur ich kannte ihn mal wieder nicht. Aber das ist ja das schöne an den Google-Doodles, man lernt immer etwas dazu. :-)

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