Vierter Advent 2021, vier Kerzen 🕯🕯🕯🕯 und Vollmond

4. Advent – vier Kerzen brennen am vierten Advent

Advent – WeihnachtsglĂŒhwein
Bild: alexraths/123RF

Vier Kerzen

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.

Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der TĂŒr.

Und wenn das fĂŒnfte Lichtlein brennt, dann hast du Weihnachten verpennt!

Vierter Advent 2021 mit Vollmond

Vollmond im Advent

Ich verzichte heute auf das nÀchste leuchtende, blinkende und glitzernde Haus, obwohl es hier in der Umgebung noch einige davon gibt. Nein, denn am vierten Advent habe wir Vollmond.

Ich finde das schön und habe den fast vollen Mond in den letzten Tagen auf dem Weg von der Arbeit nach Hause bewundert. Er lag gewissermaßen in meiner Gehrichtung direkt oben vor mir. Das Bild ist allerdings vom Supermond im Februar 2019, aber Mond ist Mond. :-)

Unser Weihnachtsstern am Fenster

Adventsstern

Mit der nach außen sichtbaren Weihnachtsdeko waren wir in diesem Jahr vermutlich die ersten, denn unser Weihnachtsstern hĂ€ngt schon seit Anfang November am Fenster und leuchtet vor sich hin.

Dabei haben wir den Stern gar nich so sehr mit Weihnachten verbunden, sondern sehen ihn eher als stimmungsvolle Beleuchtung fĂŒr langen, dunklen Wintertage an.

Außerdem ist er ein Homeautomation-Bastelprojekt von mir, denn ich habe den Weihnachtsstern mit openHAB und ZigBee automatisiert. Er wird abends beim unterschreiten einer bestimmten Außenhelligkeit eingeschaltet und zwischen 22.00 Uhr und 22.30 Uhr ausgeschaltet. Morgens geht er zwischen 5.00 Uhr und 5.30 Uhr an und schaltet sich per Helligkeitsschwelle wieder aus.

Unser Adventskranz in der KĂŒche

Goldener Adventskranz

Neben unserem Mini Adventskranz haben wir auch noch einen richtigen mit vier Kerzenhaltern in der KĂŒche auf dem Tisch stehen. Es ist ein „SEASON“ von Georg Jensen aus DĂ€nemark.

Auf dem Karton steht „Goldener Advent“ und genau so sieht er aus, schlicht im Design, aus Edelstahl mit einer 18 Karat Vergoldung. Ich mag diese schnörkellose Eleganz, ganz ohne kitschiger Deko und TannengrĂŒn, reduziert auf das Notwendige: Vier Kerzenhalter.

Die Kerzen brennen darauf bei uns nicht nur am Advenssonntag, sondern auch die Woche ĂŒber zum FrĂŒhstĂŒck oder Abendessen. Einfach schöööön. :-)

Zur Einstimmung auf die Adventszeit gibt es hier noch mein Video mit vier Kerzen und weihnachtlicher Musik :-)

4. Advent - vier Kerzen 🕯🕯🕯🕯 brennen am vierten Advent 🎄🎄🎄🎄 vierter Advent 19. Dezember 2021
Vierter Advent

Ich wĂŒnsche allen Lesern eine frohe Adventszeit und einen schönen, vierten Advent!
(Wuartaredwamt 2021)

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Das Studio fĂŒr elektronische Musik feiert 66. Geburtstag

Studio fĂŒr elektronische Musik

Elektronik abstrakt

Gut, ob das „Studio fĂŒr elektronische Musik“, ein Tonstudio des Westdeutschen Rundfunks (WDR) in Köln, tatsĂ€chlich seinen 66. Geburtstag feiert, wage ich zu bezweifeln.
Zumindest Google feiert das Studio morgen in einigen LĂ€ndern mit einem Doodle.

In der Wikipedia findet man folgenden Text:

„Das Studio fĂŒr elektronische Musik in Köln ist ein Tonstudio des Westdeutschen Rundfunks, das als weltweit erstes seiner Art gilt. Seine Geschichte spiegelt die Entwicklung der elektronischen Musik in der zweiten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts wider. Am 18. Oktober 1951 fand im damaligen Nordwestdeutschen Rundfunk eine Besprechung anlĂ€sslich einer Sendung eines Nachtprogrammbandes ĂŒber elektronische Musik am Abend desselben Tages statt. Durch einen Bericht ĂŒber diese Besprechung informiert, gab der Intendant des Senders, Hanns Hartmann, grĂŒnes Licht fĂŒr die Einrichtung des Studios. Insofern kann dieser Tag als GrĂŒndungsdatum des Studios fĂŒr elektronische Musik angesehen werden.“

Da der 18. Oktober 1951 als GrĂŒndungstag zĂ€hlt, ist morgen also der 66. Geburtstag des Studios fĂŒr elektronische Musik.

Musik-Elektronik

Heutzutage paßt so eine Studio fĂŒr elektronische Musik, zumindest was die Klangerzeugung angeht, in ein 19-Zoll-Rack auf dem Schreibtisch.

Der Nord-Modular G2 z.B. ist ein virtueller, modularer Synthesizer mit diversen Tongeneratoren (Sinus, Rauschen, Impuls) und Filtern (Oktav, Bandpass). Eben jene Komponeten, die unter anderem auch im „Studio fĂŒr elektronische Musik“ verwendet wurden.

Nord-Modular G2 OberflÀche

Beim G2 kann man die Module bequem am Bildschirm verkabeln und sich das Ergebnis sofort anhören.

Naja, das Beispiel ist nicht besonders musikalisch, eher experimentell, eine Art Zufallsmusik.

Google Doodle

Das Google-Doodle fĂŒr das „Studio fĂŒr elektronische Musik“ ist völlig stumm und unbewegt. Es ist also nur ein Bild. Eigentlich schade, da hĂ€tte Google wenigstens etwas Musik unterlegen können. In der Vergangenheit gab es schon einige Musik-Doodle, die sogar teils vollwertige, interaktive Instrumente darstellten.

Angefangen hat es 2011 mit der Gitarre zum 96. Geburtstag von Les Paul. Es folgte 2012 das bisher komplexeste spielbare Instrument, ein Mini-Moog-Synthesizer zum 78. Geburstag von Robert Bob Moog. Dann gab es im Jahr 2015 das Doodle zum 360. Geburtstag von Bartolomeo Cristofori, dem Entwickler des Klaviers. Das Kalvier war allerdings nicht spielbar, man konnte nur die LautstÀrke verÀndern. Und letzes Jahr im MÀrz konnte man sich an einem Theremin versuchen, das der Virtuosin auf diesem Instrument, Clara Rockmore gewidmet war.

Ein sehr schönes interaktives Musik-Doodle, das aber kein Instrument darstellt, gab es dann im Dezember letzten Jahres zum 245. Geburtstag von Ludwig van Beethoven. Hier hatte man gut zu tun, die durcheinander geratenen Takte der MusikstĂŒcke zu ordnen.

Und erst kĂŒrzlich gab es einen kompletten Klangerzeuger nebst Step-Sequenzer fĂŒr den Filmemacher und Pionier des abstrakten Films, Oskar Fischinger, zu seinem 117. Geburtstag.

Aus dem „Studio fĂŒr elektronische Musik“-Doodle habe ich mal wieder ein Video gebastelt:

Ja, es ist kitschig bunt, mit billigen Video-Effekten verhunzt und mit nerviger Dudel-Musik unterlegt.

Aber es ist anders als die 10000 anderen Doodle-Videos! :-)

Hier noch ein paar Links:

  • Die Studio fĂŒr elektronische Musik Doodle Top-100
  • Die Doodle-Seite bei Google
  • what is the studio for electronic music in germany? Video (en)
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Alessandro Volta und das spannende Batterie-Doodle

Spannende Spannung

Die Einheit der elektrischen Spannung ist Volt, benannt nach dem italienischen Physiker und Vater der ElektrizitÀtslehre Alessandro Volta.

In meinem bisherigen Leben hatte ich immer viel mit Spannung und Strom und dem Gesetz von Ohm zu tun.

Pikotron Elektronik-Baukasten

Angefangen hatte es, als ich etwa 10 oder 11 Jahre alt war und von meinen Eltern einen pikotron-Elektronik-Baukasten von PIKO geschenkt bekam. Schnell waren die erste Blinkschaltung, eine Sirene oder als “Krönung” ein MW-Radio aufgebaut. Zum Grundbaukasten gab es noch zwei ErweiterungskĂ€sten.

SpĂ€ter dann in der Berufsausbildung zum BMSR-Techniker war die Elektrotechnik/Elektronik ein wichtiger Bestandteil. Entsprechend hatte und habe ich immer noch diverse FachbĂŒcher im Regal zu stehen.

Besonders hervorheben möchte ich den berĂŒhmt-berĂŒchtigten „Elektro-Friedrich“, gewissermaßen das Standardwerk fĂŒr alle Elektroberuf in der DDR und ein Muß fĂŒr jeden Lehrling.

Er kostete damals 12,80 Mark und ist mit ĂŒber 500 Seiten das dickste der oben abgebildeten Werke. Es stand aber auch alles Wichtige drin, was man zur Elektrotechnik wissen mußte. Die Anschaffung hatte sich auf jeden Fall gelohnt.

Das Buch gibt es ĂŒbrigens immer noch: „Friedrich – Tabellenbuch Elektrotechnik / Elektronik“ (ISBN: 978-3-427-53025-1, € 39,95)

ET/WBE

WĂ€hrend meiner Zeit bei der NVA wurde ich zum Funkmechaniker ausgebildet. Wie man sich denken kann, geht da auch nichts ohne Spannung, Strom und WiderstĂ€nden. Außerdem wurde ich dort in die Geheimnisse der Röhrentechnik eingeweiht.

Die Röhrentechnik war schon damals so veraltet, daß selbst im Elektro-Friedrich dazu nichts zu finden ist. Aber bei der Armee wurde immer noch Nachrichtentechnik auf Röhrenbasis eingesetzt.

Diese GerĂ€te galten als sehr robust und nahezu unkaputtbar. Und sie waren groß und schwer. :-)

SpĂ€ter gab es dann eine Renaissance der Röhren im Bereich Audio-/HiFi-Technik. Der guten alten Röhre werden wahre Wunder in Bezug auf einen weichen, natĂŒrlichen Klang nachgesagt.

Schließlich blieb mir auch beim Studium der technischen Informatik die Elektrotechnik nicht erspart. Ein Semester Grundlagen der Elektrotechnik inklusive Versuchen im Labor waren Pflicht. Viel Neues habe ich da aber nicht gelernt.

Insgesamt kann ich sagen, daß spannende Spannungen und strömende Ströme mein Leben nicht unerheblich beeinflußt haben. Daran ist Alessandro Volta nicht ganz unschuldig, denn er gilt zurecht als BegrĂŒnder der ElektrizitĂ€tslehre.

In sofern ist es fast verwunderlich, daß es noch kein Google Doodle fĂŒr diesen bedeutenden Physiker gab.

Google-Doodle fĂŒr Alessandro Volta

Alessandro Volta (Google Doodle)

Morgen ist es dann aber so weit. Google zeigt ein weltweites Doodle zum 270. Geburtstag von Alessandro Volta. Es erinnert mich ein bißchen an das Doodle zum Ende des Maya-Kalenders aus 2012.

Das Doodle zeigt im Zentrum eine sogenannte Volta’sche SĂ€ule oder auch VoltasĂ€ule, praktisch die erste funktionierende Batterie. In der Animation werden immer mehr Voltaelemente (galvanischen Zellen) in der SĂ€ule aufgeschichtet, so daß die steigende Spannung schließlich den Google-Schriftzug zum Leuchten bringt.

Am Rand sind die chemischen VorgÀnge angedeutet, also die Oxidation des Zink und die damit frei werdenden Elektronen sowie die Reduktion der Wasserstoffionen an der Kupferelektrode.

Mir gefÀllt das Doodle gut und ich habe wie fast immer ein kleines Video erstellt:

Da kann ich nur sagen, gut gemacht Google! :-)

Das schreiben die anderen Doodle-Blogger (falls ĂŒberhaupt noch jemand etwas dazu schreibt):

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Ein paar alte Skizzen von 1980

Alte Skizzen von 1980

Beim Rumstöbern fiel mir vorhin ein Oktavheft in die HĂ€nde, das auch ein paar Seiten mit Skizzen enthĂ€lt. Eine Seite davon könnt Ihr oben sehen. Was und warum ich da im Einzelnen skizziert bzw. gezeichnet habe, kann ich heute nicht mehr sagen. Oft waren es eher technische Dinge, EnwĂŒrfe fĂŒr elektronische Schaltungen und GerĂ€te, die ich spĂ€ter nie gebaut habe.

Aber die abgebildete Seite ist anders. Das oben in der Mitte könnte fast ein SelbstportrĂ€t sein. Die Röhre links in der Mitte finde ich ganz gelungen. Aber insgesamt war und bin ich nicht das große Zeichentalent. :-)

Interessant ist der Text unten rechts: „Ein Film des Amateurfilmstudios Henze“. Um welchen Film es da gehen sollte oder was ich geplant hatte, weiß ich natĂŒrlich auch nicht mehr. Zumindest zeigt es schon damals meine Ambitionen in Richtung Film bzw. Video.

Heute ist das alles mit dem Filmen viel einfacher. Man braucht kein teures, wenig lichtempfindliches Filmmaterial und auch keine aufziehbare 8mm-Kamera mehr. Auch muß man nicht mehrere Wochen warten, bis der Film aus dem DEFA-Kopierwerk endlich entwickelt zurĂŒckkommt. Zum VorfĂŒhren des Films ist auch kein laut knatternder Filmprojektor erforderlich.

Der moderne Camcorder nimmt selbst in der Nacht bei Neumond mit 500-fachem Zoom noch unverwackelte Filmsequenzen auf, speichert alles digital aufbereitet auf einem kleinen SD-KĂ€rtchen, von dem man die Filmdaten in wenigen Sekunden zum Schnitt und zur Weiterbearbeitung auf einen PC kopieren kann.

Die Schnittsoftware mit 1000 Überblendungen und Effekten zaubert praktisch im Alleingang daraus eine oskarverdĂ€chtige Produktion, die dann einem weltweiten Millionenpublikum auf YouTube prĂ€sentiert werden kann.

Apropos YouTube, kennt Ihr eigentlich schon meinen YouTube-Kanal?
Nicht? Na dann los, nichts wie hin! :-)

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Elektronischer SprĂŒcheklopfer – mein Versuch

Vor einigen Jahren hatte ich mich mal etwas intensiver mit Mikrocontrollern beschĂ€ftigt. Ich war auch im Mikrocontroller-Forum aktiv und habe die eine oder andere Schaltung umgesetzt und programmiert. Ein Projekt war „Transcript„, bei dem ich so ein bißchen die Anschubinitiative ĂŒbernommen hatte. Die Bauteile und Schaltungen liegen hier zu Teil noch rum, mein erster Versuchsaufbau auf einem Steckbrett allerdings nicht mehr.

Ich habe aber diese erste Version in einem Video festgehalten:

Die Textausgabe ist noch nicht besonders schön, die Umlaute fehlen, aber man kann die SprĂŒche trotzdem ganz gut mitlesen, finde ich. Das war gewissermaßen der erste, funktionsfĂ€hige Prototyp.

FĂŒr die technisch interessierten, diese Teile wurden auf dem Steckbrett verbaut:

  • Atmel ATTINY12 Mikrocontroller
  • EEPROM Atmel AT24C256 (fĂŒr die SprĂŒche)
  • LCD EA T123A-I2C (drei Zeilen mit je 12 Zeichen)
  • Kleinteile

Der Sound im Video kommt mal wieder aus meinem Roland XV-5050 vom Zusatzboard SRX-09 „World Collection“ – Patch 395 „Tequilla Worm“.

Und, wer hat bis zum Ende durchgehalten und kann mir sagen, wie der 17. Spruch lautet? :-)

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