Zwei Blog-Empfehlungen zum Webmasterfriday

Zwei Blog-EmpfehlungenEs ist wirklich nicht einfach, sich auf der großen Blogwiese die besten, schönsten oder einfach nur lesenswertesten Blogs herauszupicken. Dabei ist es natürlich eine sehr individuelle Entscheidung, was nun gut, schön oder lesenswert ist. Viele interessante Dinge sind manchmal unter Grashalmen versteckt und warten darauf, als bunte Blume im Sonnenlicht zu erstrahlen.

8°44 E 50°06 N – immer gugge, immer horsche

Bei der Musik habe ich ein ähnliches Problem. Wie kann ich Neues entdecken, meinen musikalischen Horizont erweitern, ungehörtes hörbar machen? Nicht zum ersten mal erhalte ich da eine Anregung im Blog von Rü (S.i.T.). Dort wird bereits seit Dezember 2004 gebloggt, zu der Zeit wußte ich noch nicht mal, was Blogs sind. :-) Rü schreibt was ihn bewegt, unverblümt, manchmal etwas „kryptisch“, aber immer offen und ehrlich. Genau das gefällt mir. Ein Mischblog mit lokalem, hessischem Einschlag. Zudem ist er einer der wenigen Blogger, die ich persönlich kenne, da liest man vieles auch mit ganz anderen Augen.

Achso, die Anregung für meine letzte CD habe ich mir dort geholt. Im Moment höre ich sehr oft Max Melvin – SeasonsAlex Cortiz – Mesmerising.

medialkultur – Blog über Internet-Hype, Medienkultur und Fußball-Pop

Noch nicht ganz so alt ist das Blog medialkultur von Martin Mißfeldt. Der erste Artikel ist zwar aus dem März 2009, aber so ganz wird das dem Alter des Blogs nicht gerecht, denn es ist eine Ausgründung aus dem TagSEOBlog. Von dort wurden einfach ein paar ältere Artikel übernommen, die eher zur Medialkultur denn zu SEO passen.

Kurz und gut, die Themen des medialkultur-Blogs über Internet-Hype, Medienkultur und Fußball-Pop interessieren mich einfach. Martin schreibt kurz, aber nicht zu kurz, präzise, aber nicht langweilig. Zudem illustriert er seine Beitrage oft mit interessanten Bildern, Grafiken oder Collagen. Er ist halt ein Künstler, auch beim Bloggen. :-)

Webmasterfriday

So, nun muß ich mir auch mal die anderen bisher 23 Beiträge zum aktuellen Webmaster-Friday ansehen. Da wird bestimmt das eine oder andere blühende Blog-Blümchen zu finden sein. Einen Blog hatte ich mir ja bereits herausgepickt, tja, wenn das mal eine Woche früher gewesen wäre…

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Ein Bild ist ein Bild ist ein Bild

Georg Baselitz ZitatVorgestern las ich im Montagsmagazin meiner lokalen Tageszeitung folgendes Zitat des Malers Georg Baselitz:

„Ein Bild kann nicht schrecklich oder heiter sein. Es kann rot sein oder schwarz.“

Welch wahren Worte, denn ein Bild, Foto oder auch Musikstück ist erstmal nichts weiter als eine Ansammlung physikalischer Eigenschaften und wird erst durch und im Betrachter oder Zuhörer zu einem schönen Bild, wunderbaren Foto oder einem fantastischen Lied.

Das für mich eigentlich Interessante an diesem Zitat ist aber die Tatsache, daß mir der Name Georg Baselitz bis vor etwa einem halben Jahr überhaupt kein Begriff war, in letzter Zeit aber erstaunlich häufig meinen Weg kreuzt.

Georg Baselitz zum ersten

Irgendwann Mitte letzten Jahres schrieb Martin Mißfeldt vom TagSEOBlog erstmals einen Kommentar auf meinem Blog und oh große Freude, es interessiert sich außer mir noch jemand für die Google-Bildersuche aus Sicht eines Webseitenbetreibers. Da ich meist auch gerne wissen möchte, wer der richtige Mensch hinter einer virtuellen Identität ist, landete ich schnell bei Martins Kurzbiografie.

Dort steht dann für das Jahr 1995: Meisterschüler bei Georg Baselitz. Hmmm, Georg Baselitz, habe ich noch nie vorher gehört, aber in der Kunstszene (Malerei) kenne ich mich zugegebenermaßen nicht wirklich aus. Wenn jemand Meisterschüler bei einem Maler war und das auch in seiner Bio Erwähnung findet, kann dieser Meisterlehrer nun nicht irgendwer sein. Vielleicht ist ja Georg Baselitz für die deutsche Malerei des 20. Jahrhunderts sowas wie Hans-Werner Henze für die deutsche Musik der Gegenwart.

Georg Baselitz zum zweiten

Im Dezember hatte ich nach längerer Zeit mal wieder eine Ausgabe des Wirtschaftsmagazins brand eins in den Fingern. Schwerpunktthema der Dezemberausgabe ist „Kunst“. Im Artikel „Das System New York“ ab Seite 74 geht es auch um den Verkauf von 120 Werken der Sammlung zeitgenössischer deutscher Werke von Georg Baselitz. Aha, da war mir der Name nicht mehr ganz so unbekannt, das ist doch der Maler, bei dem Martin Mißfeldt mal Meisterschüler war :-)

Georg Baselitz zum dritten

Das nächste mal tauchte Georg Baselitz in meinem Blickfeld vor etwa zwei Wochen auf. Im TagSEOBlog-Artikel „Das Bild des Autoren im Web2.0 – Sind Blogger Künstler?“ wird er dort mit einer Äußerung zu DDR-Malern zitiert. Gut, nun ist mir der Name ja zumindest schon bekannt und insofern hält sich meine Verwunderung in Grenzen ihn nun ausgerechnet bei einem Blog von Martin zu lesen, schließlich war er ja Meisterschüler bei Herrn Baselitz.

Georg Baselitz zum vierten

Vor ein paar Tagen, am Samstag, hatte ich in meinem Artikel „SEO-Tipps und SEO-Tricks und überhaupt“ am Ende noch einen SEO-Buchtipp parat. Das Buch hat allerdings nichts mit „Search Engine Optimization“ zu tun, wie man auf den ersten Blick vermuten könnte, sondern mit Werken der koreanische Künstlerin SEO. In der Kurzbeschreibung zu dem Buch ist dann über die Malerin zu lesen, man ahnt es schon, daß sie auch Meisterschülerin bei Georg Baselitz war.

Georg Baselitz zum fünften

Gerade mal zwei Tage später, also vorgestern, finde ich nun im Montagsmagazin der SVZ das ganz oben genannte Zitat von Georg Baselitz.

Hat das jetzt alles irgendwas zu bedeuten? Sollte ich mich vielleicht mal etwas mehr mit Malerei und zeitgenössischer Kunst beschäftigen? Oder ist das alles nur Zufall…

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Hinterhof im Herbst mit Regenbogen

Hinterhof im Herbst mit RegenbogenJa der Herbst, der ist ein Malersmann, der färbt die Blätter bunt, so wie es keiner kann.

Heute morgen beim Blick aus dem Küchenfenster zeigte sich neben den bunten Blättern auch ein schöner Regenbogen. Also nichts ist es, mit trüber Herbststimmung, auch wenn sich Regen und Sonnenschein abwechseln.

Vorhin hab ich grad über die zusammengerechnete Blog-Top-100 zwei schöne Videos entdeckt. Ich schicke Euch einfach mal direkt zu meiner Quelle, einmal passend zum Herbst der Sommer, außerdem noch drei kleine Bälle im Dreieck. Ich bin von beiden Darbietungen sehr angetan, viel Spaß!

Als Ergänzung: Ich habe heute eine Kunstform entdeckt, die ich vorher noch nie gesehen hatte: Malen mit Sand.

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Bronzezeitliche Schwerter am Pfaffenteich

Bronzezeitliche Schwerter am PfaffenteichIch habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was das nun wirklich ist, das da am Nordufer der Schweriner Pfaffenteichs steht. Auf dem linken Teil ist unten ein Schild angebracht. Da muß ich bei Gelegenheit mal nachsehen, was da draufsteht.

Bestimmt sind es Kunstwerke, die vielleicht Bäume oder etwas anderes darstellen sollen, was nicht sofort erkennbar ist. Mich erinnern die Gebilde zumindest, jedesmal wenn ich daran vorbei gehe, an bronzezeitliche Schwerter. Etwas unsauber gearbeitet, hmmm, könnte wenn ich es mir recht überlege, sogar noch aus der Steinzeit sein, also grob behauene Steinklinge mit Griff unten dran. Oder ein Kurzschwert aus der Eisenzeit, leicht verbeult und verrostet.

Aber in diesen Zeiten kenne ich mich nicht wirklich aus. Vielleicht sollte ich mal jemanden fragen, der was davon versteht. Ich weiß auch schon wen…

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Hinter Glas

Ja, ich weiß, es gibt ein Buch von Robert Merle, das „Hinter Glas“ heißt. Das habe ich sogar, damals als eine Reihe von Merle-Büchern in der DDR erschien, mit den anderen gekauft. Ich hatte seinerzeit auch angefangen, es zu lesen, bin aber irgendwie nicht so recht damit warm geworden. Da haben mir „Die Insel“, „Malevil“ oder „Der Tod ist mein Beruf“ schon besser gefallen.

Hinter Glas ist auf den Bildern oben unser Flur zu sehen, daß heißt, wirklich erkennen kann man nichts. Die Glasscheibe der Wohnzimmertür verzerrt den Blick auf den dahinter liegenden Flur optisch durchaus interessant, wie ich finde.

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