Heute wurde es bei Crashsource vermeldet, für das Samsung Galaxy 3 i5800 gibt es endlich das offizielle Update von Android 2.1 (Eclair) auf Android 2.2 (Froyo). Dieses kann man normalerweise mit der Software „Kies“ durchführen aber leider meldet mir das Update-Programm nur lapidar:
„Diese Geräteversion kann nicht aktualisiert werden.“
Immerhin ist das eine andere Meldung als noch vor ein paar Tagen, als da nur stand, ich hätte bereits die aktuellste Version auf meinem Gerät.
Grund für die Update-Verweigerung dürfte das T-Mobile-Branding meines Handys sein. Ich habe das G3 als vergünstigtes Handy zu meinem Mobiltelefon-Vertrag bekommen und es ist mit einer für T-Mobile modifizierten Andriod-Version ausgestattet.
So muß ich also warten, bis T-Mobile ein Firmware-Update für das Samsung Galaxy 3 i5800 anbietet. Ich will mal hoffen, daß die das machen. Von 1&1 habe ich zumindest erfahren, daß ihre G3-Version ein Update bekommen wird. Ich will mal hoffen, daß die Telekom das auch hin bekommt.
Ja ich weiß, es gibt mit Odin oder anderen Programmen auch die Möglichkeit, jede andere Firmware-Version auf das Handy zu laden. Aber irgendwie ist mir das zu unsicher. Wenn was schief geht, steht man im Zweifelsfall ohne Garantie da.
Andererseit kann ich mich über Android 2.1 nicht beschweren, funktioniert soweit alles gut. Das neue Android 2.2 soll wohl aber z.B. die Geschwindigkeit und Akkulaufzeit verbessern. Aber naja, ich warte erstmal ab. In etwa 1½ Jahren ist die nächste Vertragsverlängerung dran…
Fast hätte ich das kleine Jubiläum verpaßt. Am 5. Januar 2001, also vor fast genau zehn Jahren, habe ich mein erstes Webhostingpaket, das Premium-Paket 2.0 für DM 39,99 bei der 1&1 PureTec GmbH Karlsruhe bestellt.
Auf dem Bild oben ist die Startseite von damals zu sehen. Beim Überfahren mit der Maus zeigte sich diese Blase und man kam mit einem Klick darauf zur eigentliche Seite. Solche Vorschaltseiten waren damals noch angesagt.
Schon einen Monat nach der Bestellung wechselte ich in das 1&1 PureTec Power-Paket 2.0 für stolze 69,99 Mark im Monat. Die Möglichkeiten des kleineren Premiumpaketes reichten mir nicht, ich wollte einfach die volle Leistung und alle Freiheiten haben. Noch im Oktober des selben Jahres wurde das Webhosting auf das Power-Paket 3.0 für EUR 39,99 umgestellt.
Ab Oktober 2002 stand dann nicht mehr die 1&1 Puretec GmbH aus Karlsruhe, sondern die 1&1 Internet AG aus Montabaur auf den Rechnungen. Der Ordner, in dem die E-Mails von 1&1 landen, heißt bei mir im E-Mail-Programm aber immer noch „puretec“. :-)
Ab April 2003 gab es das Power Paket 4.0 und ab Mai 2004 das 1&1 Professional 5.0 für noch immer 39,99. Die Paketnamen änderten sich fast im Jahresrhythmus.
Anfang 2007 wurden aus den € 39,99 durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer 41,02 Euro, aber auch die Leistungen innerhalb des Paketes wurden immer mal wieder aufgestockt. Mehr Webspace, mehr Datenbanken, mehr E-Mail-Adressen, ein persönlicher Ansprechpartner im Platin-Service usw.
Den letzten Wechsel habe ich im Juni 2008 in das Paket 1&1 Homepage Business Pro vollzogen und da bin ich jetzt immer noch. Ich zahle derzeit deutlich weniger als die zuletzt € 41,02, die Leistungen blieben in etwa gleich. Nur der Platinservice ist weggefallen, aber den habe ich eh so gut wie nicht benötigt.
Die Enstehung der Putzlowitscher Zeitung in ihrer jetzigen Form als WordPress-Blog geht auf die 1&1 Fix-und Fertig-Blogs zurück, die ich im Oktober 2006 einfach mal ausprobieren wollte.
Eigentlich reicht meine Webgeschichte bis Oktober 1997 zurück, damals noch auf dem Webserver meines Brötchengebers. Aber so richtig ging es erst mit meinem ersten, eigenen Webhostingpaket vor 10 Jahren los.
Das war ein Schreck heute früh. Beim Aufruf von putzlowitsch.de gab es nur eine Fehlerseite zu sehen (403 Forbidden). Ist wohl irgendwas mit der .htaccess-Datei, dachte ich, also schnell mal per FTP die Dateien überprüfen. Aber auch mein FTP-Login wurde nicht akzeptiert (530 Login incorrect). Panik! Seite gehackt? Account gesperrt?
Fehlersuche
Nachdem ich mich im Kundenmenü meines Webhosters All-Inkl angemeldet hatte, was erfreulicherweise funktionierte, hatte ich ganz normal Zugriff auf alle Einstellungen und über das vom Hoster bereitgestellten Web-FTP auch auf die Daten. Alle Datenbanken waren da und enthielten gültige Daten.
Auch mein Drittblog Akkordwechsel sowie einige weitere Seiten (z.B. BlogBlock, HBGF und Kein Text) beim selben Hoster funktionierten einwandfrei. Andere Seiten wie Technik-Bilder und Cafe-Mojo zeigten bzw. zeigen immer noch die Fehlermeldung an.
Da schwante mir etwas…
Fehlerfindung
Alle betroffenen Seiten nutzen zwar den Webspace bei All-Inkl, sind aber bei anderen Hostern registriert und werden nur per DNS-A-Record umgeleitet. Sollte sich etwa die IP-Adresse meines Webhostingpaketes geändert haben? Genau so ist es, die IP-Adresse ist eine andere und so zeigten die DNS-Einträg der externen Websites auf den alten Server, der die Domains und Zugangsdaten allerdings nicht mehr kennt. Zugriffe werden dann mit den oben genannten Fehlermeldungen abgelehnt.
Fehlerursache
So aus dem Nichts ändert sich die IP-Adresse eines Servers aber nicht, ich hatte es aber unwissentlich selbst verschuldet und das kam so.
Mein Webhoster All-Inkl bietet seit Anfang dieses Jahres neue bzw. geänderte Webhostingpakete an. So gibt es den neuen Tarif „All-Inkl Premium„, der für 9,95 Euro im Monat teilweise bessere Leistungen bietet, als mein altes und viel teureres „All-Inkl Business“.
Aber auch für mein Paket wurden die Leistungsdaten aufgestockt. Nun gibt es 10 inkl.-Domains (vorher 5), 100 GB Webspace (vorher 25), mehr Datenbanken, mehr Cronjobs und einen SSH-Zugang sowie die Möglichkeit den Webspace als Online-Festplatte wie ein Laufwerk am heimischen Rechner einzubinden. Das alles wollte ich natürlich haben. :-)
Im Kundenmenü ist der Wechsel in das Paket „All-Inkl Business 2011“ auch möglich:
Da (angeblich?) auch kein Serverwechsel erforderlich war, habe ich beherzt auf [Weiter] geklickt und dachte, das wäre alles gewesen. Dem war aber wohl nicht so, denn nun ist mein Paket doch auf einen neuen Server umgezogen oder warum hat es jetzt eine neue IP-Adresse.
Fehlerbeseitigung
Die Fehlerbeseitigung ist nicht schwer. Ich mußte nur bei den anderen Webhostern für die DNS-A-Einträge die neue IP-Adresse eintragen. Optimal wäre natürlich die Möglichkeit, den DNS-Server für die Domain selbst auf die Namserver von All-Inkl zu setzen, das geht aber nicht bei allen Webhostern.
Bei Host-Europe kann ich nur die Nameserver-Einträge (A, CNAME und MX) ändern, den Nameserver selbst hingegen nicht. Bei 1&1 kann ich andere Nameserver eintragen und das werde ich jetzt auch für putzlowitsch.de so machen. Dann ist beim nächsten Serverumzug zumindest kein manueller Eingriff notwendig.
Generell ist die IP-Adress-Änderung, selbst wenn die automtisch funktioniert, aber immer mit einer gewissen Ausfallzeit verbunden weil es eine Weile braucht, bis die DNS-Server die Daten aktualisieren. Da kann schion mal bis zu 24 Stunden dauern.
Fehlerrechnung
Nicht nur das es eine neue IP-Adresse gab, auch der Umzug auf einen neuen Server hat sich ausgezahlt denn ich habe das Gefühl, daß einige Sachen merklich schneller laufen. Insofern hat sich der Ärger mit den Fehlern schon gelohnt. Auch den SSH-Zugang finde ich praktisch und die Online-Festplatte ist ein nettes Feature, allerdings waren meine ersten Zugriffsversuche auf den Netzwerkspeicher nicht erfolgreich. Ist bestimmt nur eine Einstellungsfrage.
Eine Sache beunruhigt mich nun aber doch ein bißchen. Der Googlebot hat sich seit dem Ausfall nicht mehr bei putzlowitsch.de blicken lassen, obwohl die Seite ja schon seit mehreren Stunden wieder erreichbar ist. Und überhaupt, wirkt sich eine geänderte IP-Adresse irgendwie auf das Google-Ranking aus? Na mal sehen…
24.11.2010 11:46 von Putzlowitsch in Damals, Technik
Wichtige Information zu Ihrem T-ISDN Mehrgeräteanschluss Standard!
Einen Brief von der Telekom Deutschland GmbH mit oben genanntem Betreff fand ich heute im Briefkasten. Nach einigem Blabla zur Optimierung der Produkte folgt dann diese Kernaussage:
Das bedeutet, dass wir Ihren Vertrag über T-ISDN Mehrgeräteanschluss Standard mit dem überlassenen Anschluss Anfang 2011 beenden müssen.
Der genaue Termin der Vertragsbeendigung werde mir in Kürze in einem separaten Schreiben mitgeteilt, heißt es weiter. Außerdem folgt auch gleich der Tipp, schon jetzt zu einem aktuellen Produkt wie Call Basic zu wechseln.
Ich bin da ja eher vorsichtig, was schnelle Tarifwechsel anbelangt. Vielleicht ist es ja auch nur ein Irrtum, wie bei meinem angeblichen Wechsel zu einem DSL-Komplettpaket.
Ich werde erstmal das angekündigte Schreiben abwarten. Aber mal unabhängig davon, was passiert denn, wenn ich nicht zu einem aktuellen Produkt wechsle? Wird mein ISDN-Anschluß dann abgeschaltet und meine drei Telefonnummern gehen mir auch verloren? Dürfen die das überhaupt?
Immerhin genieße ich bei der Konzernschwester T-Mobile noch immer „Bestandsschutz“ für meinem uralten „Telly Active“-Tarif, den es schon seit vielen Jahren nicht mehr gibt.
Selbst 1&1 führt meinen 2GB-DSL-Volumentarif von Strato (via Freenet) noch weiter, den ich irgendwann mal 2006 gebucht hatte.
Die Telekom hingegen droht gleich mit Vertragsbeendigung. Naja, wenn sie ihre Kunden unbedingt vergraulen wollen.
Ich habe mir die aktuellen Telekom-Festnetz-Tarife mal angesehen. Der Monatlichen Grundpreis würde sich im günstigsten Produkt „Call Start“ gegenüber meinem jetzigen Preis um etwa 1,75 Euro erhöhen. Naja, das ist noch akzeptabel. Beim Tarif „Call Basic“ mit 240 Freiminuten für 27,95 Euro wären das ungefähr € 3,75 mehr. Allerdings kann ich dafür auch 4 Stunden ins deutsche Festnetz telefonieren. Auf mehr komme ich im Monat eh nicht.
Es gibt zwar auch Monate, in denen ich deutlich weniger telefoniere, aber übers ganze Jahr hätte ich z.B. 2009 mit dem „Call Basic“ knapp 63 Euro gespart. Hmmm, vielleicht sollte ich doch wechseln… :-)
Mein neues Handy Samsung Galaxy 3 ist natürlich mehr als nur ein Mobiltelefon. Es hat auch einen MP3-Player eingebaut. Welches Handy hat das heutzutage schon nicht? Die Frage ist halt immer, was dieser Player taugt und wie die Musik klingt.
Bervor es mit dem Test losgehen kann, muß erstmal die Musik auf das Gerät. Im Samsung-Benutzerhanbuch werden dazu fünf Möglichkeiten aufgezeigt.
Herunterladen aus dem mobilen Web
Herunterladen von einem PC mit der Samsung-Anwendung „Kies“
Empfang über Bluetooth
Kopieren auf die Speicherkarte
Synchronisieren mit Windows Media-Player 11
Das mit dem mobilen Web und über Bluetooth ist eher für einzelne oder wenige Titel geeignet. Die Samsung-Kies-Installation bleibt bei 57% stehen, so kann ich nicht ausprobieren, wie es damit funktioniert. Synchronisieren mit Windows Media-Player geht so in Richtung iTunes mit iPod oder iPhone, ist eher nicht mein Fall.
Für mich ist es immer noch die einfachste und beste Möglichkeit, wenn man das Gerät als externes Lauferk am Rechner betreiben kann. Dann braucht man keine extra Treiber oder Software und kann Dateien, ob nun Musik, Fotos oder sonstwas einfach hin- und herkopieren.
Die mitgelieferte 2GB-microSD-Karte habe ich zunächst durch ein 16GB-Modell ersetzt, 2 GB ist ja doch ein bißchen wenig. Dann mußte ich nur noch das I5800 als Massenspeicher konfigurieren, per USB an den PC anschließen und schon waren in Kurzer Zeit ca. 3,3 GB Musikdateien auf das Händie kopiert.
Auf (in) die Ohren
Dem Gerät liegt ein In-Ear-Headset bei. Ich bin eigentlich kein großer Freund dieser Stöpsel, die in den äußeren Gehörgang gestopft werden, wollte ihnen aber zumindest eine Chance geben.
Das Klangerlebnis ist für mich eher zwiespältig. Zwar klingen die Stöpsel durchaus angenehm und luftig, es fehlt aber etwas Druck im Baßbereich und die Höhen kommen für mein Daführhalten etwas spitz. Aber ich habe ja noch die Sennheiser MX-400, und siehe da, damit braucht sich das „Galaxy 3“ nicht vor meinem alten Creative MUVO TX FM zu verstecken. Aber da spielt auch sicher viel die Hörgewohnheiten mit rein. In gewissem Rahmen kann man den Klang ja noch mit dem integrierten Equalizer beeinflussen.
An die Trageeigenschaften der Im-Gehörgang-Kopfhörer hingegen kann ich mich nicht so richtig gewöhnen. Vielleicht sind die auch einfach nicht passend für meine Ohren. Es gibt wohl auch schon welche, mit unterschiedlichen, austauschbaren „Hörröhren“.
Falls man grad keine Ohrhörer zur Hand hat, spielt das Handy die Musik auch über den Gerätelautsprecher ab. Aber da ist es dann mit dem Klang nun wirklich nicht weit her. Dann hilft auch der Equalizer kaum weiter.
Bedienung bitte!
Auf den Bildern oben sieht man exemplarisch die Bedienoberfläche. Neben mehreren Listenansichten (alle Titel, Wiedergabelisten, Alben, Interpreten, Genres) gibt es den Player selbst. Da ist alles weitestgehen selbsterklären und auch ohne Bedieungsanleitung zu erschließen, notfalls durch unbeschwertes probieren. Die Einstellungen (z.B. den Equalizer) erreicht man Android-typisch über die linke Menütaste.
Eigentlich auch ganz nett ist die rechte Buchstabenleiste in den Listenansichten, mit der man schnell zu den Titeln, Interpreten oder Alben mit einem bestimmten Anfangsbuchstaben springen kann. Allerdings ist sie recht klein geraten und ich treffe nicht immer das Gewünschte. Ist aber bestimmt auch ein wenig Übungssache und nichts für dicke Finger. :-)
Eine praktische Sache ist auch, daß sich der MP3-Player in die Schnelllstartleiste einhängt. So hat man jederzeit die wichtigesten Funktionen schnell im Zugriff.
Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob der MP3-Player mit den praktischen Funktionen der Android-2.1-Standard-Player ist, oder ob es sich um eine Zugabe von Samsung handelt. Mit TouchWiz 3 hat Samsung dem Androiden ein paar Veränderugen und Funktionen angeseihen lassen. Ich habe aber kein pures Android zum Vergleich.
Insgesamt ist das Samsung Galaxy 3 I5800 ein guter MP3-Player-Ersatz, durch die microSD-Karte speicherplatzmäßi gut ausgestattet und klanglich auch nicht das schlechteste Gerät, abhängig vom verwendete Kopfhörer und den eigenen Hörgewohnheiten.
Los, sag was!
Beim Durchsehen der Andriod-Einstellungen ist mir die Option „Text-zu-Sprache“ aufgefallen. Sowas intessiert mich ja immer. Zunächst mußten die Sprachen installiert werden und dann kann man sich ein kurzes Beispiel anhören:
Klingt durchaus verständlich, was dort gesprochen wird.
Das Benutzerhandbuch meint folgendes:
„Einstellungen für die Text-zu-Sprache-Funktion, die Texte aus Nachrichten oder Anwendungen, die die Funktion unterstützen, laut vorliest.“
Ja aber welche Anwendungen lesen mir denn Texte vor? Dazu finden sich keine Hinweise im Handbuch.
Zufällig bin ich selbst auf eines dieser Programme gestoßen, es ist der MP3-Player der mir Titel, Interpret und Album vorlesen kann. Wenn man die Lautstärke-Taste für „Lauter“ (oben) links am Handy im Player länger als etwa eine Sekunde drückt, wird nicht die Lautstärke erhöht, sonder das Vorlesen gestartet. Das klingt dann in etwa so: