06.07.2009 23:07 von Putzlowitsch in
Internet
Über den Tanz der Brötchen und von Mona Lisa hatte ich kürzlich berichtet. Im Moment sind aber nicht die Bilder selbst in Bewegung, sondern nur die Quellenangabe bzw. der Link zum Bild selbst. Mal wird mein Original-Erdbeeren-Bild referenziert, mal die Kopie. Ein System ist nicht zu erkennen.
Nachdem ich am 29. Juni bemerkt hatte, daß da mein Bild durch eine Kopie ersetzt wurde, habe ich mit diesem Erdbeer-Artikel versucht gegenzusteuern. Nach etwa einer Woche konnte ich mir meine Position wieder zurückerobern, allerdings noch nicht sehr stabil.
Aber nicht nur bei den Erdbeeren kann ich das Verhalten beobachten, daß nach etwa 10 bis 14 Tagen mein Bild durch eine Kopie auf einer anderen, neueren Seite ersetzt wird. Ebensu bei Kirschen und bei der Erdbeere ist das im Moment der Fall. Schon längere Zeit sind meine Scheine ausgetauscht worden und bereits seit Februar meine Fahrkarten.
Lustigerweise ist seit ein paar Tagen mit meinem Niveau der umgekehrte Fall passiert. Mein Bild lag lange Zeit auf dem ersten Platz, bis es kopiert wurde und einige Zeit später durch die Kopie ersetzt wurde. Eigentlich hatte ich es schon abgeschrieben und war mit einem neuen Bild (PNG) gestartet.
Lange Zeit war nun das Stadtmenschen-Niveau auf Platz 1 oder 2 und mein Niveau auf der zweiten Seite bei 23 oder so. Nun gab es da einen Tanz, denn die Bilder haben einfach die Plätze getauscht. Mein PNG-Niveau ist nun vorn dabei, die Kopie meines alten JPG-Niveaus hingen auf der zweiten Seite zu finden.
Ich werde das alles mal weiter beobachten.
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20.01.2009 22:31 von Putzlowitsch in
Vermischtes
Fotos und Bilder bieten immer wieder reichlich Stoff für Diskussionen, sei es über Inhalt, Ausführung, Qualität oder rechtliche Aspekte. Bei Bild und Recht denken viele zuerst an das Urheberrecht, aber das ist bei weitem nicht alles, was man zu diesem Thema wissen muß.
Beim Upload-Magazin beschäftigt sich Rechtsanwalt Thomas Schwenke im Artikel “Was darf ich fotografieren?” mit rechtlichen Aspekten des Fotografierens. Nachdem er die wichtigsten Begriffe kurz und anschaulich erklärt hat, wir der Fall “Preußische Schlossanlagen” betrachtet.
Dort hatte ein Fotograf Bilder von in Parkanlagen stehenden Gebäuden und der Gartenanlage gemacht, die dann von einer Fotoagentur über ihr Internet-Portal zum Verkauf angeboten wurden. Die Stiftung, welcher die Parkanlage gehört, sah ihr Eigentumsrecht verletzt, zumal gewerbliche Aufnahmen laut Parkordnung ausdrücklich der vorherigen schriftlichen Zustimmung bedürfen.
Das Gericht gab der Stiftung recht, da Fotografien von Gebäuden und Parkanlagen, die unter Betretung des fremden Grundstücks gemacht werden, das Eigentumsrecht verletzen. Das Urteil kann hier nachgelesen werden. Interessant sind die Konsequenzen daraus, die im Artikel bei Upload aufgezeigt werden. Thomas Schwenke hat dort auch eine kleine Checkliste aufgeschrieben, mit der man herausfinden kann, ob man nun eine Sache fotografieren darf oder nicht.
Mit meinen Fotos vom Fachwerkhaus bin ich noch etwas unschlüssig, es ist der Hinterhof eines Restaurants/Cafés und somit nicht von öffentlichen Straßen oder Wegen aus sichtbar. Allerdings ist der Hof zu den Öffnungszeiten natürlich zugänglich, da ich das Bild nicht gewerblich verwende, dürfte es eigentlich kein Problem darstellen.
Aber darf ich es hier einfach so veröffentlichen?
Weiß überhaupt jemand, wo das aufgenommen wurde?
Mal sehen, was passiert :-)
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13.01.2009 16:12 von Putzlowitsch in
Internet,
Technik

Gestern hatte ich es bemerkt, die Googlesuche hat ein neues Favoriten-Icon bekommen, schön bunt und augenfällig, mit dem Google-g und den Google-Farben (siehe oben). Heute ist mir aufgefallen, daß scheinbar im Moment der Google-Bilderindex upgedated wird. Die Suchergebnisse bei der Bildersuche schwanken derzeit mal wieder deutlich. So hatte ich zwischenzeitlich mit meinem Aprikosen-Bild bereits Platz 1 noch vor den berüchtigten Kochbuchbildern belegt.
Mein erfolgreichstes Bild, den Schwerin-Euro, findet man bei etwa 80 Millionen Treffern meist immer noch auf der ersten Suchergebnisseite. Bisher dachte ich, daß ich auf die gute Platzierung da vorne bei 80 Millionen Bildern schon stolz sein kann. Nun habe ich aber auch meine 23 (23 Uhr) auf der ersten Trefferseite entdeckt, von sagenhaften 1,1 Milliarden Treffern. Der 23-Uhr-Artikel hat übrigens die Artikel-ID 723 :-)
Mal sehen, wie und ob sich das in ein, zwei Wochen stabilisiert hat. Außerdem sind bisher auch keine neuen Bilder von mir aufgetaucht, meist werden im Rahmen des Google-BR-Updates auch neue Bilder in die Suchergebnisse aufgenommen.
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28.11.2008 21:48 von Putzlowitsch in
Internet,
Vermischtes

Heute vor einem Jahr bekam ich von jemandem per E-Mail eine Anfrage, ob er das Prag-Bild aus meinem kleinen Urlaubsbericht, welches hier oben zu sehen ist, für eine Publikation verwenden dürfe. Und wenn ja, zu welchen Bedingungen.
Doch ja, soetwas gibt es noch, daß jemand fragt. Ich hätte es übrigens mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nie bemerkt, wenn derjenige das Foto einfach so verwendet hätte. Ich habe ihm dann das Bild in höherer Auflösung zugeschickt, der Online-Pixelhaufen wäre wohl für ein gedrucktes Werk nicht zu gebrauchen gewesen.
Nach meinen Informationen von damals, es hieß da Oktober 2008, müßte das Buch vor ein paar Wochen erschienen sein, ob mein Bild dort nun tatsächlich verwendet wurde, weiß ich nicht.
Vor einem Jahr waren meine Prag-Bilder bei Google recht gut platziert, dann waren sie längere Zeit weg vom Fenster und nun tauchen sie wieder auf. Sachen wie Wenzelsplatz, Karlsbrücke oder Vyšehrad liegen auf vorderen Seiten. Und ein ganzer Schwung Obst- und Gemüsefotos haben es auch auf die erste Seite, und einige sogar auf Platz 1 geschafft. Aber das ist Stoff für den morgigen Artikel.
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18.04.2008 22:01 von Putzlowitsch in
Essen
Schon seit einiger Zeit habe ich Google nicht mehr mit Lebensmittelbildern gefüttert. Heute gibt es in Ergänzung des Brötchen-Experiments und des Brot-Artikels die noch fehlenden Mohnbrötchen und Sesambrötchen. Zwar habe ich schon ein recht altes Sesambrötchen im Rennen, aber dieses hier, also das da unten im zweiten Absatz hat eine eher geschlossene Sesamdecke. Es ist auch ganz unterschiedlich mit den Brötchen beim Bäcker. Manchmal sind sie eher flach und fast ohne Einkerbung, dann sind sie wieder rund und aufgeplatzt. Was man den Brötchen hier auf den Bildern nicht ansieht, sie sind jeweils rundum mit Mohn bzw. Sesam bestreut, also auch unten.
In letzter Zeit bin ich vom Mohnbrötchen zum Sesambrötchen umgeschwenkt. Irgendwie finde ich im Moment so ein Sesambrötchen leckerer, woran das liegt, kann ich nicht mal genau sagen. Wird wohl eine Art Modererscheinung, oder eben Zeitgeschmack sein. Früher wurd immer gesagt, Mohn mache dumm. Ob da was dran ist, weiß ich nicht, vielleicht habe ich mich aber doch unbewußt davon zu meiner Abkehr vom Mohnbrötchen verleiten lassen. Vom Sesam sind mir derlei negative Sprüche nicht in Erinnerung. Lediglich die in Märchen verwendete Zauberformel “Sesam, öffne dich!” ist mir noch im Gedächtnis, aber das ist ja eher etwas positives.
So, Google-Tierchen, bist Du nun erstmal satt? Mehr gibts heute nicht, geh lieber schlafen. Gute Nacht!
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23.02.2008 19:05 von Putzlowitsch in
Internet,
Technik
Vielleicht hat sich der eine oder andere schon gefragt, wie und warum ich in letzter Zeit hier öfter mal Lebensmittelfotos veröffentliche. Das “warum” ist schnell erklärt. Einerseits machte es mir Spaß, Fotos zu machen und andererseits beobachte ich gerne, was im Internet mit den Bildern so passiert. Also wann und wie sie in der Google-Bildersuche auftauchen, wer sie wo verwendet und so weiter. Aktuell wird bei Google der Bilderindex neu geordnet, also das Ranking der Fotos in den Sucherebnissen aktualisiert. Ab nächster Woche dürfte dann der nächste Bilder-Bot-Lauf starten.
Das “wie” will ich im Folgenden etwas genauer beleuchten. Womit ich auch schon beim wichtigsten Punkt bin, dem Licht. Als Bildverarbeiter weiß ich, daß die Beleuchtung das A und O einer gut verwendbaren Aufnahme ist. Denn was im Bild auf Grund schlechter Ausleuchtung nicht enthalten ist, kann auch nachträglich mit Tricks und Nachbearbeitung nicht mehr herausgeholt werden.
Eine Lichtquelle, die viele Fotoapparate und Digitalkameras eingebaut haben, ist das Blitzlicht. Für Schnappschüsse und zum Aufhellen hat es auch durchaus seine Berechtigung. Für Objektfotografie taugt es hingegen nicht besonders. Geblitzte Fotos ergeben in der Regel harte Schatten und einen eher unnatürlichen, flachen Bildeindruck.
Eine weitere Lichtquelle, die zumindest tagsüber vorhanden ist, ist das Tageslicht. Dieses mach ich mir zu nutze, indem ich die Aufnahmen einfach am späten Vormittag oder frühen Nachmittag in meinem “Studio” mache. Um möglichst ein diffuses, weiches Licht zu erhalten, ziehe ich sogar die Sonnen-Vorhänge zu. Mein Studioaufbau besteht aus einem weißen Küchen-Schubfachteil mit matter, weißer Arbeitsplatte vor einer weißen Raufasertapetenwand. Dazu kommt meine FinePix S9600 auf einem Stativ und ein Drahtauslöser. Die Empfindlichkeit habe ich für möglichst geringes Bildrauschen auf den kleinsten Wert von 80 gestellt, die Blende passe ich manuell je nach gewünschter Schärfentiefe an. Das Scharfstellen und die Belichtungszeit überlasse ich der Automatik.
Hier kommen nun Stativ und Drahtauslöser ins Spiel, denn durch die zugezogenen Vorhänge und die geringe Empfindlichkeit ergeben sich Belichtungszeiten im Sekundenbereich. Das stört mich aber nicht weiter, denn die Objekte selbst sind unbeweglich und für eine unverwackelte Auslösung und Belichtung sorgen eben Stativ und Drahtaulöser. Die Tomaten, Gurken und andere Objekte kommen einfach in der Mitte auf die Arbeitplatte, gegebenenfalls halte ich auf der dem Fenster abgewandten Seite noch einen mit Silberfarbe bepinselten A3-Zeichenkarton als Aufheller daneben. Drahtauslöser betätigen, ein paar Sekunden warten, fertig.
Ein Fotograf würde wahrscheinlich ob meiner Vorgehensweise die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, ist mir aber egal. Ich bin kein Fotograf und mit den Ergebnissen bin ich vollauf zufrieden. Das schattenarme, diffuse Licht belohnt mich mit einem relativ geringen Nachbearbeitungsaufwand, meist ist alles mit wenigen Klicks im Photshop (uralte 6er Version) erledigt.
Auf dem Obstteller oben ist eine saftige Grapefruit zu sehen. Diese habe ich ausgequetscht und das Ergbnis mußte mir für meinen ersten fotografischen Versuch mit Getränken herhalten. Da das Foto so gut geworden ist, hab ich gleich noch ein paar weitere Getränke im Angebot, neben dem Grapefruitsaft noch Kiwisaft, Orangensaft und einen Erdbeermilchshake (v.l.n.r):


Alles natürlich frisch gepresst und zubereitet, in bester Bio-Qualität :-)
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