Obst ist nicht genug
Kategorie: Essen

Sweeties – eine kleine Segment-Statistik

Sweeties gehören in den Herbst- und Wintermonaten immer auf meinen Obstteller. Die Sweetie-Saison begann letztes Jahr bereits Ende September und endete nun vor etwa einer Woche.

Die Sweetie hatte ich vor sechs Jahren für mich entdeckt und zunächst nur den Saft ausgepreßt. Später kam ich dann auf die Idee, sie einfach wie eine Orange oder Apfelsine zu schäle und die einzelnen Segmente so zu essen. Man kann die Segmente auch gut aus der Segmenthaut herauslösen, was man auch unbedingt machen sollte, denn die schmeckt ziemlich bitter.

So esse ich nun seit Jahren die segmentierte Sweetie und irgendwann stellte ich mir die Frage, wie viele Fruchtsegmente so eine Sweetie eigentlich hat. Sind es immer gleich viele oder variiert die Anzahl?

Also begann ich letztes Jahr mit der Segmentzählung. Insgesamt habe ich 73 Sweeties ausgewertet. Und so sieht das Ergebnis aus:

Anzahl der Segmente einer Sweetie

Segmente 11 12 13 14 15 16 17
Anzahl 2 4 12 19 21 13 2

In Zahlen ausgedrückt ist die häufigste Segmentanzahl bei einer Sweetie zwar die 15, aber der Mittelwert liegt bei 14,37 und auch der Median ist 14. Das Bild oben rechts zeigt also eine typische Sweetie mit 14 Segmenten.

So, nun muß irgendwie ohne Sweetie über das Frühjahr und den Sommer kommen und freue mich schon jetzt auf die ersten Sweeties im Herbst. :-)

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Mahlzeit – ein paar experimentelle Gerichte

Letzte Woche und heute gab es bei uns “experimentelle” Gerichte. Das waren Speisen, die so auf keiner Rezeptseite zu finden sind bzw. die wir einfach so zusammengestellt haben.

Schwarze Bohnen mit Reis, Tomaten und Würstchen

Schwarze Bohnen mit Reis

Das erste Foto zeigt schwarze Bohnen mit Reis, Tomaten und Wurstscheibchen. Dieses Gericht hat am längsten gedauert. Die schwarzen Bohnen muß man zunächst über Nacht in Wasser einweichen. Dann werden sie mindestens 60 Minuten gekocht. Der Rest ging dann relativ schnell. Der Reis war noch vom Vortag übrig und bereits gekocht. Tomaten brauchen auch nicht lange. Die “Wurstscheiben” waren schnell geschnippelt. Und wir hatten viel Knoblauch dran getan. :-)

Rote Linsen mit Porree (Lauch) und “Kassler”

Rote Linsen mit Porree

Auf dem mittleren Bild sind rote Linsen mit Porree und “Kasslerwürfeln” zu sehen. Den auch als Lauch bekannten Porree gibt es bei uns hin und wieder in einer Sahnesoße mit Knödeln. Hier ist er aber mal ganz neu mit roten Linsen kombiniert. Dazu habe ich noch “Kassler” in Würfel geschnitten und kurz angebraten.

Couscous mit roten Linsen und Frankenberger Würstchen

Couscous mit roten Linsen

Heute gab es nun Couscous mit roten Linsen und Frankenberger Würstchen. Eine halbe Tüte rote Linsen waren noch von letzter Woche übrig. Der Couscous darf auch mal aufgebraucht werden (MHD ist überschritten). Was lag also näher, als diese beiden Zutaten zu kombinieren. Dazu kam wieder ordentlich Knoblauch und ein paar Frankenberger “Würstchen”, fertig war die exotische Mittagsmahlzeit.

Hat geschmeckt, alles. :-)

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Adobe Wein – mit dem Photoshop bearbeitet

Adobe Wein Chardonnay

Bei Adobe denke ich zuerst an den Photoshop. Deshalb fand ich es schon lustig, diesen Chardonnay bei uns im Weltladen zu sehen. Den mußte ich dann auch gleich kaufen und die Weinflasche in meinem “Fotostudio” ablichten.

Nachbearbeitet habe ich das Bild natürlich mit Adobe-Photoshop, aber ohne Wein. :-)

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Drei Kerzen brennen am 3. Advent

3. Advent - drei Kerzen
3. Advent

Heute ist der 3. Advent und die dritte Kerze brennt. Man sitzt mit der Familie bei Weihnachtsgebäck und einer Tasse Kaffee gemütlich in der warmen Küche.

Nun hatte ich zwar letzte Woche gesagt, daß ich einen Stollen und/oder Stollenkonfekt besorgen wollte, habe es dann aber doch nicht geschafft.

Da wir erst am Nachmittag aus Berlin zurückgekommen sind, gab es den Kaffee erst relativ spät. Dazu hatten wir auch Kuchen: Schokospitzen und Nugattatzen. Das ist zwar auch kein richtiges Weihnachtsgebäck, hat aber trotzdem gut geschmeckt und außerdem saßen wir nicht in der Küche, sondern im Wohnzimmer. :-)

Na zumindest die dritte Kerze auf dem Adventskranz haben wir angezündet. So sah das dann aus:

Falls jemand am 4. Advent noch nichts vor hat und in Schwerin ist, ich habe da einen Tip. Am 22. Dezember um 17 Uhr spielen die Schelfoniker in die Schelfkirche ein Weihnachtskonzert für die ganze Familie. Es erklingen Werke von Gustav Holst, Tomaso Albinoni, Johann Christoph Pez, Helmut Piper, Karl Jenkins und Antonio Vivaldi.

Besonders möchte ich auf den ersten Satz des B-Dur-Konzertes von Albinoni mit der Oboistin Carla Henze aufmerksam machen. :-) Aber auch die anderen Stücke sind bestimmt sehr hörenswert.

Vielleicht sehen wir uns ja am 22. Dezember in der Schelfkirche in Schwerin.

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Nudeln, Nudeln, Nudeln – heute Tagliatelle

Als ich vor einiger Zeit zu Hause leise Kritik übte, daß es doch immer nur die gleichen Nudeln, nämlich Spirelli, gäbe, hieß es nur:
Na dann kauf doch einfach mal andere Nudeln!

Gesagt, getan. Ich habe mich für Hartweizen-Tagliatelle entschieden. Das sind schmale, lange Bandnudeln, die als kleine Nudelnester im Handel verkauft werden. Eine 500g-Tüte enthält etwa 15 dieser locker aufgewickelten Nudelbündel.

Beim Kochen lösen sich die lustigen Nester dann natürlich auf und man erhält Nudeln, die gut und gerne als plattgedrückten Spaghetti durchgehen können. Auch der Handhabung verhalten sie sich ähnlich wie Spaghetti, man wickelt sie zum Essen am einfachsten um die Gabel.

Bei uns gab es dazu Champignons und Tomatensoße. Letztendlich war das dann auch nicht viel anders, als Spirelli mit Champignons und Tomatensoße. Aber egal, zumindest ein bißchen Abwechslung war es doch, denn die Nudeln sehen auf dem Teller anders aus und die Eßtechnik ist auch abweichend.

Mal sehen, welche Nudelsorte ich als nächste kaufe… :-)

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Brotzeit, neues gegen altes Brot

Es wird mal wieder Zeit für ein paar Brotbilder, also eine Brotzeit. Das wichtigste bei den Bildern ist, ich tausche alt gegen neu. Ich ersetze die alten Brotbilder aus diesen Artikeln durch neue.

Das Brot in der oberen Reihe ist ein Weizen-Vollkornbrot, oder besser gesagt, ein Vollkorn-Weizenbrot, wie es beim Bäcker heißt. Beim angeschnittenen Brot und den zwei Scheiben sieht man die vollkornige, gröbere Struktur des Brotes. Es ist nicht so glatt und fein wie ein normales Brot.

Das linke Bild in der unteren Reihe zeigt geschnittenes Brot. Es ist der Inhalt der “Single-Tüte”. Die Brotzusammenstellung für Singles (mit Niveau :-) besteht aus drei Brotsorten. Diese sind Roggenschrotbrot, Sechskornbrot und Hafer-Dinkelbrot.

Unten in der Mitte ist das alte Brot zu sehen, auch ein Weizenvollkornbrot und rechts daneben ein halbes Roggenschrotbrot. Diese Bilder sind schon ein paar Jahre alt und sollen nun durch die neuen, frischen Brotbilder abgelöst werden. Na mal sehen, was Google dazu sagen wird. :-)

Das Brot stammt übrigens, wie auch schon kürzlich die Brötchen, aus der Mühlenbäckerei, die seit einiger Zeit auch eine Filiale in der Schweriner Altstadt hat.

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Der Herbst ist Birnenzeit

Birne gelbEs ist Herbst und es ist Birnenzeit.

Es ist zwar auch Apfelzeit, aber ich mag Birnen ehrlich gesagt lieber als Äpfel. Einer schönen, saftigen Birne, wie dieser gelben Williamsbirne (Williams Christ) hier auf dem Bild, kann ich nicht widerstehen.

Aus der Williams-Christ Birne wird übrigens der berühmte Williams-Birnen-Brand (Poire Williams) gewonnen.

Die Birne kann, wie anderes Obst auch, in vielfältiger Weise weiterverarbeitet werden, sei es als Naßkonserve, Kompott, Dörrobst, Saft oder Most. Auch Birnenkuchen, Birnensalat, Birneneis, Birnentorte, Birnenbonbons sind sehr beliebt. Bekannt dürfte auch “Bimmel und Erde” sein, eine Abwandlung des traditionellen Gerichtes “Himmel und Erde”, bei dem anstelle der Äpfel Birnen verwendet werde.

Wie auch immer, in den nächsten Tagen wird eine leckere Birne sicher öfter auf meinem Obstteller zu finden sein.

Obstteller mit Ananas, Birne, Banane und Sweetie

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