Obst ist nicht genug

Groß, mittel oder klein, was darf es sein?

Google-Bildersuche, Filter nach GrößeDie älteste Zusatzfunktion bei der Google-Bildersuche dürfte das Größenfilter sein, also die Möglichkeit nur Bilder einer bestimmten Größe auf der Trefferseite anzuzeigen.

Richtig muß es Filter nach Größenklassen heißen, derzeit kann man zwischen „Extra groß“, „Groß“, „mittel“ und „klein“ auswählen. Auf Englisch heißt das dann „Extra large“, „Large“, „Medium“ und „Small“.

Was mich schon immer interessiert hat, welche Bilder sind denn nun nach Googles Meinung klein, mittel, groß oder extra groß? Gut, man könnte sicher einfach bei Google anrufen und fragen, aber das kann ja jeder. Oder es ist bereits irgendwo im Internet zu finden, auch geschenkt. Ich finde es viel spannender, das selbst herauszufinden und habe deshalb einen statistischen Ansatz verfolgt, der einfach die Ergebnisseiten in den verschiedenen Größenklassen auswertet. Hier stelle ich nun das Ergebnis vor.

Gut, ich gebe zu, daß ich ein wenig durch den interessanten Beitrag Bilder optimieren für Google auf dem tagSeoBlog mit den schicken Tabellen dazu angeregt wurde, das hier mal auch mit Tabellen darzustellen. Blog-Statistik betreibe ich ja schon etwas länger, bisher aber nur in textlicher Form.

Die Google-Bilder-Größenklassen

Beim Programmieren des PHP-Skriptes für die Datenerhebung und -auswertung ist mir aufgefallen, daß die Googlebildersuche eigentlich 7 Größenklassen kennt: icon, small, medium, large, xlarge, xxlarge und huge. Dabei entspricht icon der Auswahl „klein“, xxlarge ist „Groß“ und huge ist „Extra groß“. Die Klasse „mittel“ hingegen ist eine Zusammenfassung von small, medium, large und xlarge. Das kann man sehen, wenn man sich den URL-Parameter imgsz= ansieht, bei der Auswahl „mittel“ steht da:

imgsz=small|medium|large|xlarge

In der folgenden Statistik habe ich alle sieben Klassen getrennt erfaßt und bewertet, zusätzlich aber auch die Mischklasse smlx gesondert behandelt und nicht einfach als Zusammenfassung der Einzelklassen.

Größe Anzahl min. B * H max. B * H kleinste größte
icon 14336 1 2600 1 x 1 65 x 40
small 14634 2601 10200 51 x 51 102 x 100
medium 15630 10212 90600 111 x 92 300 x 302
large 15224 90601 479952 301 x 301 808 x 594
xlarge 15142 480000 786250 800 x 600 1258 x 625
smlx 15616 2700 786000 450 x 6 1000 x 786
xxlarge 13808 786432 1919952 1024 x 768 1608 x 1194
huge 13884 1920000 155977776 1600 x 1200 10932 x 14268

Größe ist der Name der Klasse, Anzahl die Anzahl der erfaßten Bilder, min. bzw. max. B*H der kleinste bzw. größte Wert für das Produkt aus Bildbreite mal Bildhöhe in Pixel und kleinste und größte die jeweiligen Extremwerte für die Pixelzahl Breite x Höhe in der Klasse.

Von ein paar „Grauzonen“ mal abgesehen, ergeben sich eindeutige Bereichsgrenzen zwischen den Größenklassen, die einfach vom Produkt aus Pixelbreite und -höhe bestimmt werden:

icon < 2601 >= small < 10201 >= medium < 90601 >= large
large < 480000 >= xlarge < 786432 >= xxlarge < 1920000 >=huge

Für die auswählbaren Bereiche bedeutet das, alles bis 2600 ist „klein“, darüber bis unter 786432 ist „mittel“, darüber bis unter 1920000 ist „Groß“ und ab 1920000 ist dann „Extra groß“.

Schön zu erkennen sind auch die Breite x Höhe Grenzen, die Google bei den kleinen Formaten an quadratischen Bildern (51×51, 101×101 und 301×301) festgelegt hat, darüber dann aber bei den verbreiteten 4:3-Formaten 800×600, 1024×768 und 1600×1200.

Die Klassenbesten

Wenn schon Daten da sind, kann man auch gleich mal gucken, was denn die häufigsten Bildformate in den einzelnen Größenklassen sind.

Größe Platz #1 Platz #2 Platz #3
icon 50 x 50 3106 48 x 48 2411 40 x 40 684
small 100 x 100 3172 80 x 80 818 75 x 75 643
medium 300 x 300 2019 320 x 240 349 280 x 280 320
large 500 x 500 408 640 x 480 363 400 x 300 336
xlarge 800 x 600 2845 1024 x 767 560 600 x 800 297
smlx 800 x 600 301 640 x 480 295 400 x 300 254
xxlarge 1024 x 768 1901 1280 x 960 482 1280 x 1024 469
huge 1600 x 1200 1065 2048 x 1536 594 3648 x 2736 297

Bei den kleinen Bildern wird eher der obere Bereich ausgereizt. In der großen Gruppe der mittleren Bilder dominieren fast gleichauf die Standardformate 800×600 und 640×480. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den beiden höchsten Klassen, hier findet man am häufigsten 1024×768 bzw. 1600×1200, wobei diese die jeweils untere Klassengrenze markieren.

So eine Statistik ist natürlich mit Vorsicht zu genießen. Bezogen auf die große Anzahl von Bildern, die es im Internet gibt, ist meine Stichprobe eher klein. Zudem gibt es natürlich nicht Bilder in allen möglichen Formaten. So verwundert es nicht, das Standardformate dominieren, wie sie z.B. bei Digitalkameras verwendet werden oder die sonstwie einen historischen Hintergrund haben (Fernsehbild 4:3, Grafikkartenformate VGA,SVGA u.Ä.).

Die Größe machts – mein Fazit

Die Größeneinteilung bei der Google Bildersuche ist simpel, entscheidend ist das Produkt aus Breite und Höhe, Dateigröße oder Seitenverhältnis spielen keine Rolle. So ist ein Bild im Format 376 x 5076 zwar groß, aber eben nicht sehr groß, obwohl es verdammt hoch ist.

Ob nun die Bildgröße selbst irgendeinen Einfluß auf das Ranking bei der Bildersuche hat, weiß ich nicht. Experten sagen ja und die Begründung klingt auch nicht unlogisch, schließlich will Google dem Suchenden ein möglichst optimales Ergebnis liefern.

Bei meinen Bildern hier auf Putzlowitsch habe ich mich einfach für aus meiner Sicht geeignete Bildformate entscheiden, ohne vorher was von den Größenklassen bei Google gewußt zu haben. Mein Hauptformat in der Mittelklasse ist 640×480, ab und zu streue ich auch mal ein 800x600er ein. Wenige Bilder findet man bei den großen im Format 1024×768 und die „Extra groß“ bediene ich schon regelmäßig mit dem unteren Grenzformat 1600×1200. Diese extra großen Bilder halt ich aus mehreren Gründen für durchaus wichtig, das ist aber bereits der Stoff für einen eigenen Artikel.

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Fahrkarten optimieren – billiger Bahn fahren

Es gibt heutzutage mehrere Möglichkeiten, einen vom Normalpreis abweichenden, geringeren Preis für Fahrkarten zu bezahlen.

Ermäßigungen für Fahrkarten

Die Bahn bietet natürlich die eine oder andere Möglichkeit, den zu zahlenden Preis für Fahrkarten zu verringern. An erster Stelle wäre da die Bahncard zu nennen, die ich selbst seit vielen Jahren nutze.

Fahrkarten mit 25% oder 50% Rabatt

Dann gibt es die Sparpreise (25% oder 50%), bei denen die Benutzung der Fahrkarten jedoch bestimmten Einschränkungen unterliegt. Die Fahrkarten sind nur für eine bestimmte Fahrverbindung gültig (Zugbindung) und können nur für Hin- und Rückfahrt gebucht werden, müssen teilweise ein Wochenende im Reisezeitraum enthalten und mindestens drei Tage im voraus gekauft werden. Das ist mir ehrlich gesagt zu unflexibel, wer aber seine Fahrten etwas längerfristig planen kann, der hat damit eine gute Möglichkeit, Fahrkarten zu einem günstigen Preis zu kaufen.

Fahrkarten zu Festpreisen

Ein weiteres Angebot ist Dauer-Spezial. Hier kann man Fahrkarten, auch für einfache Fahrten, zu Festpreisen von 29,-/39,-/49,-/59,-/69,- Euro (2. Klasse) kaufen. Allerdings unterliegen diese Fahrkarten auch der Zugbindung und müssen mindestens 3 Tage vor der Reise erworben werden.

Für einige Strecken, wie z.B. Hamburg-Rostock, Hannover-Göttingen oder Singen-Stuttgart, gibt es das Freizeit-Ticket. Die Fahrkarten kosten je nach Strecke 19, 29 oder 39 Euro, haben keine Zugbindung, die Hin- und Rückfahrt muß aber am selben Tag erfolgen. Für eine kurze Tagesreise, z.B. um Verwandte zu besuchen oder einkaufen zu gehen, ist das sicher eine interessante Möglichkeit, günstig Fahrkarten zu kaufen. So kosten Fahrkarten von Rostock nach Hamburg und zurück ohne IC/EC schon über 60 Euro, das Freizeitticket aber nur 29,- Euro. Mit dem Freizeit-Ticket darf man sogar den IC/EC benutzen.

Fahrkarten für Kleingruppen am Wochenende

Eines der beliebtesten Sparmodelle ist sicher das Schöne-Wochenende-Ticket. Es gilt zwar nur am Wochenende, also am Samstag und Sonntag (bis 3 Uhr des Folgetages), es ersetzt aber die einzelnen Fahrkarten von bis zu fünf Personen. Allerdings gilt das Ticket nur bis zur Zugklasse Regional-Express, IRE, IC/EC und ICE sind außen vor.

Gegebenfalls lohnt es sich sogar schon für eine einzelne Person, so richtig bei den Fahrkarten sparen kann man aber mit mehreren Reisenden. Falls man weder mit Verwandten, Freunden oder Bekannten verreisen will, kann man sich aber trotzdem Mitfahrer organisieren. So wird das Ticket dann pro Person billiger, und die einzelnen Fahrkarten entfallen.

Ich selbst wurde schon mal am Schweriner Hauptbahnhof vor dem Fahrkartenautomaten angesprochen, ob ich nicht zufällig nach Berlin fahren wolle. Das wollte ich und da ich Fahrkarten meist direkt am Bahnhof kaufe, das aber noch nicht getan hatte, sind wir letztendlich in einer kleine Fahrgemeinschaft mit vier Personen zu 35 Euro gefahren, also haben die Fahrkarten für jeden nur 8,75 gekostet. Sonst hätte ich mit Bahncard 25 gut 21 Euro bezahlt.

Es soll wohl mittlerweile auch schon so Wochenend-Ticket-Mitfahrzentralen im Internet geben. Da können sich dann 5 Leute zusammenfinden, die bei den Fahrkarten sparen wollen.

Fahrkarten – Zeit oder Geld sparen

Man muß natürlich bei längeren Strecken abwägen, wovon man mehr hat, Zeit oder Geld. Man kann z.B. in 5 Stunden 37 Minuten für 118 Euro (IC/ICE) von Schwerin nach Frankfurt a. Main fahren, oder ist für 37 Euro mehr als 8 Stunden unterwegs und muß dabei fünfmal umsteigen. Wenn man seine Fahrkarten rechtzeitig im Vorverkauf erwirbt, sind natürlich auch noch Spar-Angebote mit Zugbindung drin. Aber halt nur für kurze Zeit und nur solange der Vorrat an Fahrkarten reicht.

Gute Fahrt! :-)

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