Gestern kam der Weihnachtsmann – mit Dudelmusik

Nun habe ich es doch vergessen, denn das Lied „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ paßt heute nicht wirklich. Aber egal, so ein bißchen Dudelmusik geht auch noch am 1. und 2. Feiertag.

Apropos Dudelmusik, rein sprachlich gesehen ist da der Schritt zu Doodle-Musik gar nicht so weit. Bei Doodle und Musik fällt mir zuerst meist das amerikanische Lied „Yankee Doodle“ ein und kurz danach der gleichnamige Computer-Virus oder anders herum. Der Klassiker unter den MS-DOS-Viren spielte wohl zu einer bestimmten Zeit über den PC-Lautsprecher das „Yankee Doodle“-Lied ab. Ich selbst oder vielmehr mein PC war aber nie von dem Virus betroffen.

Doch darum geht es gar nicht, vielmehr geht es um Doodle-Musik, also interaktive, musikalische Google-Doodle. Das erste gab es am 9. Juni 2011 zum 96. Geburtstag von Les Paul. Eine spielbare E-Gitarre lädt zum Zupfen an den virtuellen Saiten ein. Ich habe mich dann an einem Weihnachtlied versucht und das Ergebnis in einem Video festgehalten:

Gewitter Nacht Berlin Köpenick 15 08 2023

Meine Wahl fiel auf ein Weihnachtslied, weil diese meist eine recht einfache Melodie mit einem nicht zu großen Tonumfang haben. Es mußte ja auf den wenigen Doodle-Gitarrensaiten auch spielbar sein.

Am 23. Mai dieses Jahres folgte dann das zweite, interaktive Musik-Doodle zum 78. Geburtstag von Robert Moog. Hier hatte dann Google weder Kosten noch Mühe gescheut und für die Startseite einen Mini-Moog virtuell nachgebaut. Ich hatte hier bei Putzlowitsch und auch bei Akkordwechsel darüber berichtet.

Der virtuelle Doodle-Moog (Moogle :-) hat zwar ein paar mehr Töne, als die virtuelle Doodle-Gitarre, aber auch hier bin ich beim einfachen Weihnachtslied geblieben. Das Ergebnis meiner Einspielung habe ich wieder in einem kurzen Video festgehalten:

Gewitter Nacht Berlin Köpenick 15 08 2023

Nun bin ich schon gespannt, was es als nächstes für ein interaktives Instrument geben wird. Vielleicht am 14. Januar eine Silbermann-Orgel? Aber eine große Kirchenorgel vernünftig klingend nur mit Javascript und HTML-5 virtuelle umzusetzen dürfte praktisch unmöglich sein.

Dann schon eher eine Hammond (am 11. Januar) oder wenn man in Richtung E-Piano geht ein Rhodes (28. Dezember) oder Wurlitzer (1. Februar). Na mal sehen…

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Grimms Märchen – Lesen und lesen lassen

Lesen, Vorlesen und Zuhören

Wer kennt sie nicht, die Kinder und Hausmärchen der Brüder Grimm. Ob man als Kind selber Zuhörer war oder später der Vorleser für die eigenen Kinder und Enkel. „Grimms Märchen“ dürfte zu den am weitesten verbreiteten Büchern zählen.

Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich meiner kleinen Tochter auch Märchen als Gutenacht-Geschichte vorgelesen. Wir haben einfach vorne angefangen und uns jeden Abend ein Märchen weiter gearbeitet. Wenn mir durch waren (letztes Märchen war „Vom Fischer und seiner Frau“) kam ein anderes Bcuh dran oder es ging mit Grimms Märchen von vorne los. Allerdings gab es da ein paar Geschichten, die wir ob des unschönen Inhalts übersprungen haben. Ja, Märchen haben zwar immer irgendwie ein gutes Ende, sind aber oft auch grausam.

Grimms Märchen - digitalBei Google-Play gibt es seit einiger Zeit nicht nur Apps, sondern auch Bücher, Musik und Videos. Gut, die eine oder andere App habe ich dort schon gekauft, mich aber von den medialen Angeboten bisher weitestgehend fern gehalten.

Es gibt aber eine Ausnahme und das sind, ja richtig, Grimms Märchen als E-Book aus dem „Null Papier Verlag“. Für 0,99 Euro konnt ich da nicht nein sagen. Die Märchensammlung gehört nun mal meiner Meinung nach in jeden Haushalt und auf jedes Smartphone oder Tablett. :-)

200 Jahre Grimms Märchen

Heute steht in unserer Zeitung (SVZ) der Artikel „Es waren einmal zwei Brüder…“, in dem der morgige 200. „Geburtstag“ von Grimms Märchen gewürdigt wird. Am 20. Dezember 1812, also morgen vor 200 Jahren, brachten die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm die erste Ausgabe ihrer „Kinder- und Hausmärchen“ heraus.

Beim Frühstück denke ich noch so, daß das ja auch ein Thema für ein Google-Dodle wäre, aber das letzte gab es ja erst vorgestern. Da wird es wohl doch nichts werden, mit einem märchenhaften Doodle. Aber weit gefehlt.

Es gibt ein Doodle und was für ein schönes. Hier zunächst die mobile Version:

Grimms Märchen Google-Doodle

Es gibt auch noch eine kleine Version, die so aussieht:

Grimms Märchen Google-Doodle (klein)

So richtig entfaltet sich das Grimms-Märchen-Doodle aber erst in der Desktop-/Tablettversion:

Grimms Märchen Google-Doodle (Desktop/Tablett)

Der statische Screenshot läßt es erahnen, das man da etwas in Bewegung setzen kann. Der große Pfeil zeigt auf den Play-Button am rechten Rand. Wenn man da draufdrückt, gehts los :-)
Hier das Märchen als Doodle-Video:

Gewitter Nacht Berlin Köpenick 15 08 2023

Das Märchen vom Rotkäppchen als liebevoll gezeichneter Comicstrip, finde ich klasse, ganz großes Kino.

Selbst der Wolf kommt am Ende nicht zu Tode, sondern landet nur im Gefängnis. Über das Strafmaß kann man sicher spekulieren. :-)

Das schreiben die anderen Doodle-Blogger irgendwann, die warten aber vermutlich noch auf die Suchphrase in DE :-)

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Der Nussknacker von Peter Tschaikowski

Es ist schon viele Jahre her, daß ich das Ballett „Der Nussknacker“ von Peter Tschaikowski gesehen habe. Da war ich 11 oder 12 Jahre alt. Und ja, es war in Moskau, zwar nicht dem Ort der Erstaufführung (Sankt Petersburg) vor 120 Jahren, aber immerhin im Heimatland des Komponisten. Es war auch nicht im berühmten Bolschoi-Theater, sondern nur im Kremlpalast, in dem eine Zeit lang Ballettaufführungen vom Bolschoi auf die Bühne kamen.

Am 18. Dezembergreg. zeigt Google auf der Startseite ein Doodle zum 120. Jahrestag der Uraufführung des Balletts Der Nussknacker. In der mobilen Version sieht es so aus:

Ballett: Der Nussknacker - Google-Doodle

Dem Anlaß angemessen habe ich natürlich die Startseite von google.ru verwendet und so steht da entsprechend Балет „Щелкунчик“. Im englischen Sprachraum wird auf Nutcracker Ballet verlinkt. Was bei den deutschsprachigen Seiten kommen wird, ist eher ungewiß. In letzter Zeit gab es ja da so einige Unstimmigkeiten.

Dieses Mal habe ich auch ein kurzes Video erstellt :-)

Gewitter Nacht Berlin Köpenick 15 08 2023

Es ist nix besonderes, nur das Doodle mit ein paar Texten, keine Animtionen oder sonstige Gimmicks. Nur ein bißchen Musik habe ich unterlegt, den „Russischen Tanz“ (Trepak) aus dem Nussknacker.

Das schreiben die anderen Doodle-Blogger (wenn sie denn was schreiben):

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Was verbindet Ada Lovelace und Blaise Pascal?

Mathematiker(in)

Die britische Mathematikerin Ada Lovelace und der französische Mathematiker und Physiker Blaise Pascal sind beide bekannte Wissenschaftler und Personen der Zeitgeschichte. Aber sie haben eine weitere Gemeinsamkeit. Beide sind Namensgeber für Programmiersprachen.

Bei Ada Lovelace ist es der Vorname, welchem die Programmiersprache Ada ihren Namen verdankt. Die Programmiersprache Pascal hingegen trägt den Nachnamen des großen Franzosen.

Als Informatiker habe ich natürlich auch mit Programmierung und Programmiersprachen zu tun, sie sind ein Handwerkszeug in meinem Beruf.

Angefangen mit dem Programmieren hatte ich mit BASIC auf einem Heimcomputer, später kam dann Assembler für verschiedene Maschinen (Z80, ESER, x86), C/C++ und Pascal dazu. Im Studium gab es dann noch eine Einführung in Prolog und COBOL. Seit einigen Jahren zähle ich auch noch JAVA, JavaScript und PHP zu meinen Programmiersprachen. Ada stand allerdings nie auf meinem „Speisezettel“ und so kann ich auch nichts weiter zu Ada sagen.

Google Doodle für Ada Lovelace

Wieso bin ich nun ausgerechnet heute auf meine Programmiersprachen gekommen? Auf der Google-Startseite gibt es heute ein Doodle für Ada Lovelace. So sehen die Doodles in einigen Ländern aus:

Ich verwende für die Doodle-Screenshots meist die mobile Version. Zum einen finde ich meine Bilder in der Bildersuche schneller wieder, zum anderen führt ein Finger-Klick auf das Doodle nicht direkt zu den Suchergebnissen, sondern zu einer vergrößerten Darstellung des Doodle-Bildes und dem im Eingabefeld eingetragenen Suchtext. Außerdem nehme ich auch ab und zu mal die Google-Seiten aus anderen Ländern. Da kann ich dann zwar den Suchtext meist nicht lesen, aber es sieht interessant aus. :-)

Ada Lovelaces bei google.de (.at, .ch)

Ada Lovelaces - Google Doodle

Eigentlich heißt die Frau Ada Lovelace, bei den deutschsprachigen Google-Startseiten (de,at,ch) wird jedoch auf Ada Lovelaces verlinkt. Woher das kommt, ist klar. Der englische Beschreibungtext zum Doodle lautet:

„Ada Lovelace’s 197th Birthday“

Das 197th Birthday fällt weg und beim Namen nehmen wir einfach den Apostroph weg, dann wird es schon passen. So ähnlich wird das wohl bei der Eindeutschung gelaufen sein.

Es ist nicht die erste Panne bei der Doodle-Lokalisierung. Langsam könnte man den Eindruck gewinnen, es steckt Absicht dahinter. ;-)

Nachtrag: Seit ca. 11 Uhr verlinkt das Doodle auch in DACH korrekt auf Ada Lovelace ohne e am Ende.

Ada Lovelace bei google.ru

Doodle for Google - Rußland

Fehlanzeige mit Ada Lovelace bei google.ru. In Rußland ist heute das Doodle vom Gewinner des „Doodle for Google“-Wettbewerbs zu sehen. Sieht schön russisch aus mit Samowar, Matrjoschka, Bär mit Honigtopf auf Birkenrinde, finde ich.

Da geht heute allerdings Ада Лавлейс an Rußland vorbei. Schade, denn Google hätte vielleicht nicht unbedingt einen Tag mit einem weltweiten Doodle für das Gewinner-Doodle nehmen müssen.

Ada Lovelace bei google.co.il

Ada Lovelace - Google Doodle (Israel)

Aus aktuellem Anlaß habe ich diesmal das Doodle aus Israel dazu genommen. Hier ist es nun genau so, wie oben schon erwähnt. Ich kann zwar die hebräische Schrift nicht lesen, aber es sieht irgendwie interessant und exotisch aus, finde ich. :-)

Was zeigt das Ada Lovelace Doodle?

Ada Lovelaces - Google Doodle

Ganz links ist Ada Lovelace zu sehen, die wohl gerade ein sehr langes Programm schreibt. Das lange Programm-Listing verschlingt sich zum Google-Schriftzug.

Mich erinnert diese lange Papierrolle eher an Lochstreifen, die lange Zeit ein wichtiges Speichermedium für Computer und andere Geräte waren.
Zum Anfang meines Studiums wurde das „Betriebssystem“ für einige unsere U880/Z80-Laborrechner noch vom Lochstreifen eingelesen. Erst dann konnte man mit der Anwendungsprogrammierung direkt am Gerät beginnen.

Rechts neben Ada Lovelace sind Bilder aus der Geschichte der Rechentechnik zu sehen. Los geht es links mit einer Hollerithmaschine, einem mit Lochkarten funktionierenden Speicher und Auswertesystem. Rechts daneben ist eine Schalt-/Anzeigetafel des Röhrenrechners ENIAC abgebildet. Es folgt ein Heimcomputer mit Fernseher und ganz rechts ein Notebook und ein Pad-Computer.

Da ich diesmal kein eigenes Video erstellt habe, zeige ich hier die wie ich finde, sehr gelungene Animation von Martin Mißfeldt:

Gewitter Nacht Berlin Köpenick 15 08 2023

Das schreiben die anderen Doodle-Blogger:

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Happy Halloween im Haus Nr. 13

Kein freier Tag am Feiertag

Nein, heute ist nicht Freitag der Dreizehnte, sondern Mittwoch, der 31. Oktober. Das ist in den neuen Bundesländern und damit auch hier in Mecklenburg-Vorpommern ein Feiertag (Reformationstag). Die Kinder müssen nicht in die Schule und die Geschäfte bleiben geschlossen. Nur ich muß arbeiten, weil mein Arbeitgeber in Berlin sitzt. In Berlin gibt es neben den bundeseinehitlichen Feiertagen keine anderen freien Tage.

Happy Halloween

Morgen ist dann in einigen anderen Bundesländern ein Feiertag, der Allerheiligen. Heute am Vorabend wird in vielen Ländern Halloween (All Hallows Eve) gefeiert und da hat sich Google nicht lumpen lassen und ein interaktives, animiertes und vertontes Doodle rausgebracht. In der mobilen Version sieht es noch ganz harmlos aus:

Happy Halloween Google-Doodle

Ein paar lustige Figuren schauen zu den Türen heraus. Eine schwarze Katze lauert in einem Mülleimer darauf, jemanden zu erschrecken. Auf den Treppen liegen die typischen geschnitzen Kürbisköpfe herum.

So richtig geht die Party aber erst in der normalen Doodle-Version ab. Da kommt Bewegung in die Sache, wie ich im Video festgehalten habe:

Gewitter Nacht Berlin Köpenick 15 08 2023

Bei mir steht wieder mehr der Spaß an der Freude und weniger der Informationsgehalt im Vordergrund. Wer einen informativen Beitrag nebst Video bevorzugt, wende sich dem TagSeoBlog zu.

Ein Halloween-Doodle am Tag, also mit weißem Hintergrund, geht schon mal gar nicht. Also habe ich den Hintergrund angeschwärzt. Zusätzlich habe ich noch ein paar Geräusche und Musik unterlegt, so daß alles etwas stimmungsvoller wird. Ich hoffe, es gefällt Euch. :-)

Die ganze Szene erinnert mich doch stark an einen Bildschirmschoner bei Windows 98 SE. Im Plus-Pack gab es sogenannte Desktop-Motive. Eins davon nannte sich „Mysterium“ und war, nun ja, etwas mystisch.

Windows 98 Desktop Motiv - Mysterium

Paßt irgendwie auch ganz gut zu Halloween, finde ich.

13 als Unglückszahl?

Was mir beim Halloween-Doodle gleich aufgefallen war, ist die Hausnummer über der mittleren Tür. Da steht eine 13 und viele verbinden mit der 13 eher schlechte Dinge.

Was soll ich sagen, ich habe mit der 13 keine großen Probleme. Schließlich wohne ich in einem Haus mit der Nummer 13 und unser Auto hat als einzige Zahl im KFZ-Kennzeichen eine 13.

Wenn das mal kein gutes Zeichen ist, Halloween hin oder her. :-)

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