Kennt ihr Joseph von Eichendorff?

Ich muß sagen, ich kannte Joseph von Eichendorff bisher nicht wirklich. Gut, die Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“ sagte mir dem Namen nach zwar etwas, ich wußte aber nicht, das die von Eichendorff ist.

Heute kurz nach Mitternacht habe ich das Google-Doodle bei google.de gesehen. Es ist nur in DACH, also in den deutschsprachigen Ländern auf der Google-Startseite zu finden.

Joseph von Eichendorff Google-Doodle

Zuerst dachte ich, ahh, ein Doodle für einen Musiker oder Komponisten. Aber der Klick auf die Grafik führte zur Suche nach Joseph von Eichendorff. Da bin ich doch gleich dem ersten Treffer gefolgt und habe in der Wikipedia nachgelesen:

„Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff (* 10. März 1788 auf Schloss Lubowitz bei Ratibor, Oberschlesien; † 26. November 1857 in Neisse, Oberschlesien) war ein bedeutender Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik. Er zählt mit etwa 5000 Vertonungen zu den meistvertonten deutschsprachigen Lyrikern und ist auch als Prosadichter (Aus dem Leben eines Taugenichts) bis heute gegenwärtig.“

Aha, er zählt also zu den meistvertonten deutschsprachigen Lyrikern, deswegen also die Noten im Doodle.

Wie auch immer, ich habe die Noten in meinem kleinen Eichendorff-Doodle-Video aufgegriffen und zum Klingen gebracht:

Gewitter Nacht Berlin Köpenick 15 08 2023

Viel Spaß! :-)

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Miriam Makeba im Konzert, ich war dabei

Miriam Makeba, Sängerin aus Südafrika

Lange ist es her, es war am 14. Februar 1985, da war im Friedrichstadtpalast in Berlin bei einem Konzert von Miriam Makeba. Miriam Makeba war eine südafrikanische Sängerin und Vertreterin der Weltmusik. Das Konzert fand im Rahmen des 15. Festivals des politischen Liedes (9.–17. Februar 1985) statt. Das „Neue Deutschland“ (ND) schrieb einen Tag später:

„In ihren Liedern sang sie von der großen Kraft der Menschen des afrikanischen Kontinents im Ringen um politische und ökonomische Unabhängigkeit und gab der Siegeszuversicht des südafrikanischen Volkes im Kampf gegen die Apartheid-Politik Ausdruck.“

Das mag wohl so gewesen sein, die politischen Aussagen waren mir aber egal. Es war einfach tolle Musik, exotisch und so ganz anders, als die übliche DDR-Beat- und Rockmusik. Ein richtiger Ohrwurm war „Pata, Pata“, aber auch „Malaika“ ist eines ihrere bekannteren Lieder.

Und ich war damals zum erstenmal im neuen Friedrichstadt-Palast, der alte war irgendwann Anfang der 80er Jahre wegen schwerer Baumängel geschlossen und später abgerissen worden. Dafür wurde ein neuer Palast direkt an der Friedrichstraße gebaut.

Ja, es war schon ein tolles Erlebnis. :-)

Miriam Makeba Google-Doodle

Achso, fast hätte ich es vergessen. Morgen, am 4. März, gibt es auf der Google-Startseite ein Doodle zum 81. Geburtstag von Miriam Makeba:

Miriam Makeba Google-Doodle

Miriam Makeba Google-Doodle

Es ist nicht animiert und auch nicht interaktiv. Ja, auch sowas gibt es bei Google noch, einfache Bilder als Google-Doodle. :-) Ich habe auch wieder ein kurzes Video erstellt:

Gewitter Nacht Berlin Köpenick 15 08 2023

Ich hätte ja gerne ein schönes Lied von Miriam Makeba unterlegt, aber das geht ja nicht, wegen Urheberrechten und so. Egal, trotzdem viel Spaß.

Die anderen Doodle-Blogger halten sich fast alle bedeckt, nur einer ist bisher mit im Rennen :-)

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Eine Runde Sache – das Riesenrad von George Ferris

Schwerin - Altstadtfest 2012 - RiesenradOb Weihnachtsmarkt oder Altstadtfest, ich bin nicht wirklich der große Rummel-Fan. Meist mache ich um derlei Veranstaltungen einen großen Bogen.

Eine Sache aber, der man bei diesen Gelegenheiten immer begegnet, finde ich durchaus interessant. Es ist das Riesenrad. Was mir besonder daran gefällt, ist die tolle Aussicht, wenn man ganz oben ist.

George Ferris

Morgen nun gibt es auf der Google-Startseite ein Doodle für den Erfinder des Riesenrades, den amerikanischen Ingenieur George Ferris. Im englischen Sprachraum wird das Riesanrad sogar „Ferris Wheel“ genannt, ist also viel enger mit seinem Erfinder verknüpft.

Wie immer gibt es hier das Doodle zunächst in der mobilen Version:

George Ferris (Valentinstag) Google-Doodle

Da sind wir auch schon bei der ersten Besonderheit. Das Doodle ist mal wieder interaktiv und animiert und das sogar in der mobilen Version auf meinem Smartphone. Das ist neue, gab es vorher noch nicht.

Da ich nicht weiß, ob überhaupt und wie man beim Smartphone einen Screencast erstellt, habe ich für das Doodle-Video dann doch die normale Desktop-Version verwendet:

Gewitter Nacht Berlin Köpenick 15 08 2023

Das Ganze funktioniert wie eine Art kleine „Slot machine„. Ich drücke auf den Knopf in der Mitte, die beiden Riesenräder drehen sich und kommen zum Stillstand. In dem Moment werden zufällig keine Früchte, sondern zwei Tiere einander zugeordnet und in Liebe verbandelt (mehr oder weniger). Zu jedem Pärchen gibt es eine Zeichnung oder kurze Bildergeschichte.

Wie immer sind im Doodle auch die Google-Buchstaben versteckt. Wer findet sie?

Valentinstag

Valentinstag- rote RoseWas sollen aber die Herzchen und Tiere und so bei dem Riesenrad-Doodle?

Das ist die zweite Besonderheit, denn das morgige Doodle ist ein Kombidoodle. Es vereint den 154. Geburtstag von George Ferris mit dem Valentinstag, der ja auch am 14. Februar ist.

Alles in allem finde ich das Doodle sehr gelungen, es ist eine runde Sache. Jetzt fehlt nur noch zünftige Rummelplatzmusik, aber mit Musik und Ton tut sich Google bei den Doodles noch schwer, warum auch immer.

Das schreiben die anderen Doodle-Blogger (möglicherweise :-):

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Eiszeit mit Frank Zamboni

Der Winter ist mit Eis und Schnee zurück

Die letzten Tage ist der Winter zurückgekehrt. Die Temperaturen lagen unter dem Gefrierpunkt, heute früh mit Tiefstwerten um -8 °C. Die Seen beginnen langsam zuzufrieren, zum Schlittschuhlaufen taugen die vereisten Gewässer aber noch nicht.

Über die Feiertage gabe es hier in der Stadt eine Kunsteisbahn, da konnte man auf schön glattem Eis gefahrlos seine Runden drehen. Daß das Eis auf künstlichen Eisflächen immer schön glatt ist, haben wir Frank Zamboni zu verdanken. Er konstruierte eine Eisbearbeitungsmaschine (auch Eismaschine oder Zamboni), welche auf Kunsteisbahnen verwendet wird, um das Eis nach der Benutzung und Abnutzung wieder zu glätten.

Google Doodle für Frank Zamboni

Eben jenen Erfinder der Eisglättungsmaschine Frank Zamboni ehrt Google am 16. Februar mit einem Doodle auf der Startseite. So sieht es in der mobilen Version aus:

Frank Zamboni Google-Doodle

Was man hier wieder nicht sieht, das Doodle ist interaktiv als Spiel gestaltet, gewissermaßen in bester Tradition der Olympia-Doodle für London 2012.

Als ich das Doodle zuerst in der Desktop-Version gesehen hatte, dachte ich zunächst, es geht um den Schöpfer eines legendären Computerspiels. Aber nein, es geht um die Eisglättungsmaschine und deren Erfinder Zamboni. Ich habe natürlich, wie soll es auch anders sein, meine Bemühungen um hohe Punktzahlen in einem Video festgehalten:

Gewitter Nacht Berlin Köpenick 15 08 2023

Naja, 619 Punkte, das ist vermutlich nicht so dolle. Immerhin ist die Anzeige für die Punkte 6-stellig. Wer es selber mal probieren will, hier ist die Anleitung und hier das Spiel selbst.

Gute Vorsätze im Eimer

Mindestens drei Nicht-Doodle-Artikel zwischen zwei Doodle-Beiträgen? Mehr Real-Videos und nicht nur Doodle-Kram? Alles im Eimer. Aber da habe ich dann wenigstens schon was fürs nächste Jahr zum vornehmen. :-)

Das schreiben die anderen Doodle-Blogger:

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Frohes neues Jahr – Silvester 2012

Frohes Neues JahrDie Putzlowitscher Zeitung wünscht allen Lesern
ein frohes neues Jahr.

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und so wird es Zeit, sich vom alten Jahr zu verabschieden und das neue Jahr zu begrüßen.

Auch Google hat sich wieder eine schönes Doodle ausgedacht. Es ist gewissermaßen ein Doodle-Jahresrückblick 2012 und zeigt 34 der besonderen Startseitenlogos in einem Gesamtkunstwerk. In der mobilen Version sieht es so aus:

Frohesn eues Jahr - Silvester 2012 - Google-Doodle

In einem großen Raum sind Werke, Gegenstände und Personen versammelt, die dieses Jahr mit einem Doodle gewürdigt wurden.

Star Trek, Mies van der Rohe, Bob Ross und Juan GrisAm Fenster oben links fliegt gerade das Raumschiff Enterprise aus Star Treck über einem architektonischen Meisterwerk von Mies van der Rohe vorbei.

Daneben steht Bob Ross und betrachtet interessiert ein Kunstwerk von Juan Gris.

Charles Dickens, Robert Doisneau, Peter Carl Fabergé, Howard Carter und Gustav KlimtCharles Dickens interessiert sich für die Dinge im Regal an der Wand. Dort findet er Fotografien von Robert Doisneau, die berühmten Eier von Peter Carl Fabergé und ein paar interessante Ausgrabungsstücke von Howard Carter. Rechts neben dem Regal hängt ein goldiges Gemälde von Gustav Klimt.

Gideon Sundback, Tag der Erde 2012 und Niels BohrDie Tür kann mit einem Reißverschluß von Gideon Sundback geschlossen und geöffnet werden. Der Blick aus dem rechten Fenster zeigt einen Baum zum Tag der Erde. Am Fenster steht Niels Bohr und erklärt dem kleinen Google-e sein Atommodell.

Clara Schumann, Robert Moog, Gioachino Rossini, Eadweard J. Muybridge, Akira Yoshizawa, Heinrich Rudolf HertzZu Clara Schumanns Melodie, von ihr gespielt auf einem Synthesizer von Robert Moog singt der Frosch eine Oper von Gioachino Rossini. Der Wolf aus Grimms Märchen „Das Rotkäpchen“ jault dazu in Wellen von Heinrich Hertz.

Das kleine, rote Google-o läßt ein paar gefaltet Vögel von Akira Yoshizawa fliegen, und sogar, nun ja, ein Pferd von Eadweard J. Muybridge.

Grimms Märchen, Basketball, Maria Montessori, Der kleine Nemo, Amelia Earhart, AutokinoDas Rotkäppchen (ohne Wolf) und die Basketball-Spielerin beschäftigen sich mit Spiel- und Lernmateriel von Maria Montessori.

Der kleine Nemo im Schlummerland spielt mit dem Auto aus dem Autokino und läßt das Flugzeug von Amelia Earhart fliegen.

Julia Child, Nicolas Steno, Geburtstag von Google, FußballDer Tisch mit dem Silvesteressen ist von Julia Child bereits reich gedeckt. Es gibt eine Torte nach dem Schichtenmodell von Nicolas Steno, dekoriert mit 14 Kerzen zum Google Geburtstag.

Chefkoch kleines Google-g reicht dem Fußball-Spieler ein Stück Torte.

Bram Stoker, Speerwerfen, Moby DickBei der Tür diskutiert Bram Stoker mit Kapitän Ahab aus Herman Melvilles Moby Dick und dem Olympischen Speerwerfer über spitze Gegenstände wie Speere, Harpunen und Vampir-Zähne.

Ada Lovelace, Auguste Rodin, Alan TuringDer Denker von Auguste Rodin grübelt über einer Maschine von Alan Turing. Ada Lovelace erklärt ihm die Funktionsweise der Turing-Maschine. Na dann, die Silvester-Party kann beginnen. :-)

In den englischsprachigen Ländern sind die einzelnen Doodle sogar per Image-Map verlinkt. Ich habe meine Klickerei mal als Video aufgezeichnet:

Gewitter Nacht Berlin Köpenick 15 08 2023

Bei google.de wird das wohl nicht anklickbar sein.

Das schreiben die anderen Doodle-Blogger (wenn sie was schreiben sollten :-):

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