Obst ist nicht genug

Sommerloch? – Heute ist internationaler Katzentag!

Katze

Schwarze Katze

Heute ist Weltkatzentag, mal wieder, also der internationale Tag der Katze 2016.

Das ist schon eine tolle Sache, denn der Tag der Katze ist immer im August, also der Zeit des klassischen Sommerlochs. Über Katzen kann man in einem Blog immer etwas schreiben, auch im Sommerloch, denn Katzen-Content (Cat Content) gehört einfach zu einem Blog dazu.

Da ich selbst keine Katze habe, müssen die Katzen im Hinterhof für Katzen-Inhalte herhalten. Da gibt es so einige, die den Hof bevölkern.

Die Katze oben im Bild ist aber schon lange nicht mehr da und hat nur als Bild im Internet „überlebt“. Das Bild war früher mal bei Google recht gut platziert, wurde inzwischen aber deutlich abgewertet und hat sich seitdem auch nicht wieder erholt.

Man muß es mal so deutlich sagen, diese Katze ist einfach zu alt. Katzensucher wollen junge und frische Katzen finden, keine alten, bei denen außerdem noch die Schwanzspitze abgeschnitten ist.

Anders gesagt, ich brauche frischen Katzencontent. Also müßte ich mich mal wieder auf Katzenjagd begeben, wenn ich denn die Zeit dazu hätte… :-)

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Klarheit mit Klarnamen oder anonym hinter Pseudonym

Nicht anonym

Ich anonym

Ich anonym

Als Betreiber eines Blogs mit einer eigenen Domain kann ich mich zumindest hier in Deutschland nicht wirklich hinter einem Pseudonym, Spitznamen oder Nicknamen verstecken.

Der Gesetzgeber verlangt von mir, daß ich auf einer Seite mindestens meinen Namen, meine Anschrift und Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme und unmittelbare Kommunikation ermöglichen, bereithalte.

Außerdem kann man beim DeNic die Inhaber-/AdminC-Daten der Domain abfragen.

Ich schreibe zwar unter dem Pseudonym Putzlowitsch, aber anonym bin ich hier als Blogger dadursch trotzdem keineswegs.

Wenn also jemand wissen will, wer sich hinter meinem Spitznamen Putzlowitsch verbirgt oder wer der Betreiber der „Putzlowitscher Zeitung“ ist, dann findet er diese Informationen auf meiner Ich-Seite.

Ein bißchen anononym

Anders sieht das in Foren, Communities oder sozialen Netzwerken aus. Da trete ich auch in der Regel als Putzlowitsch auf. Je nach dem, was der Diensteanbieter fordert, bin ich dann dort mehr oder weniger anonym unterwegs. Bei bin ich mit meinen Namen angemeldet, bei Facebook ist es eine Mischung aus richtigem Vornamen und Nicknamen und bei Twitter nur der Spitzname.

Die vielfache Verwendung eines möglichst einmaligen Pseudonyms hat den Vorteil eines hohen Wiedererkennungswertes. In gewisser Weise wird der Nickname zu einer Art Markenname/Brand.

Ich kann mich noch an die Anfangszeit erinnern, als ich als Putzlowitsch im Internet unterwegs war. Die Abfrage bei Google nach meinem Spitznamen führte regelmäßig zu einem „Meinten Sie: Petrilowitsch“. Das hat sich mittlerweile geändert. Für Petrilowitsch gibt Google eine Zahl von gut 5000 Treffern an, für Putzlowitsch sind es hingegen 22000.

Google-Suche: Putzlowitsch

Google-Suche: Putzlowitsch

Bei der Eingabe von Putzlowitsch im Suchschlitz hat Google nun auch schon ein paar Ideen, was der Nutzer wohl suchen will. Bereits nach Putzlo erscheint putzlowitsch als vierter Vorschlag in der Liste und ab Putzlow wird auch mein beliebter Vista/Windows 7 Midi-Mapper vorgeschlagen.

Der dritte Suchvorschlag sollte mir zu denken geben. Viele scheinen nach einer Lösung für Windows 8 zu suchen, die leider mit meinem Programm nicht funktioniert. Ich müßte mal ein Update für Winodwos 8/10 programmieren. :-)

Klarheit mit Pseudonym

Der Nachteil eines einmaligen Pseudonyms, welches intensiv verwendet wird, ist, daß man sich dahinter eben nicht verstecken kann. Wer jetzt bei Twitter etwas von Putzlowitsch ließt, hat kein Problem herauszufinden, wer wirklich dahinter steckt.

Ein weiterer Punkt gegen die Anonymität ist die Verwendung des selben Avatars/Bildchens bei vielen Diensten. Da man z.B. bei Google mit einem Bild suchen kann, kann man darüber auch viele Verbindungen herstellen, sofern das Bild individuell genug ist.

Letzendlich ist aber die Frage, will ich hinter einem Pseudonym anonym bleiben?

Für mich kann ich die Frage mit „nein“ beantworten. Wie sieht das bei Euch aus?

Webmasterfriday

Webmasterfriday

Genau diese Frage ist das aktuelle Thema des Webmaster-Fridays, bei dem ich nach langer, langer Zeit mal wieder mitmache.

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Sicher ist sicher, Putzlowitsch ist nun SSL-verschlüsselt

Sicher ist sicher

Gestern bestellt, heute schon aktiv, so schnell ging das mit dem All-Inkl-Zertifikat für meine Domain putzlowitsch.de. Zu erkennen ist das an dem Schloß-Symbol oben in der Adresszeile des Browsers.

putzlowitsch.de - Comodo SSL

Alle Daten, die zwischen Eurem Webbrowser und meiner Website hin- und hergeschickt werden sind nun verschlüsselt. Das bedeutet, daß niemand mitlesen kann, welche Seiten Ihr aufruft oder welche Daten Ihr als Kommentar abschickt.

Der Spaß kostet micht noch nicht mal etwas extra, denn ein Zertifikat ist in meinem Hostingpaket bereits enthalten.

So sehen die Daten des Zertifikates aus:

Putzlowitsch.de - Comodo SSL-Zertifikat

Ausgestellt ist es von Comodo für putzlowitsch.de, als Alternativ-Name ist aber auch www.putzlowitsch.de eingetragen.

Das Zertifikat wird vom Browser ohne weitere Nachfrage akzeptiert, weil es in der Zertifikatshierarchie auf ein vertrauenswürdiges Root-Zertifikat von “AddTrust External CA Root” zurückgeht.

Sinn oder Unsinn?

Nun stellt sich die Frage, und auch der Webmaster-Friday tut dies, ist das für einen Blog überhaupt sinnvoll?

Beim Onlinebanking und -shopping oder bei der Anmeldung im Webmailer z.B. erwartet man heutzutage eine gesicherte Verbindung. Schließlich werden dabei teils sensible und persönliche Daten übertragen, deren Mißbrauch fatale Folgen haben kann.

Aber bei einem Blog? Bestenfalls wenn man etwas kommentiert, könnte man von schützenswerten, persönlichen Daten sprechen, denn da soll man seinen Namen und eine E-Mail-Adresse eingeben.

Aber nicht nur das Frontend, also der für Euch sichtbare Teil der „Putzlowitscher Zeitung“, ist nun verschlüsselt. Auch das Backend, also mein Administrationsbereich wird nun per SSL geschützt, insbesondere die Anmeldung. Das finde ich schon ganz gut, denn mit gehackten Blogs wird oft allerlei Unsinn angestellt.

Gut für die Statistik

Auch einen weiteren, positiven Aspekt kann ich der SSL-Verschlüsselung abgewinnen. Als bekennender Fan der Logfile-Auswertung für Statistische Zwecke interessiert mich natürlich auch den HTTP-Referer.

Ein Referrer ist die Internetadresse der Webseite, von der der Benutzer durch Anklicken eines Links zu der aktuellen Seite gekommen ist oder von der eine eingebettetet Resource wie z.B. ein Bild geladen wurde. Allerdings soll der Referrer nicht übertragen werden, falls die Quellseite https, die Zielseite jedoch kein https verwendet.

Da ich hier nun https verwende, bekomme ich auch die Referrer der SSL-verschlüsselten Seiten „zu sehen“. Ob es etwas bringt, werde ich in den nächsten Tagen bei der Statistik sehen.

Gut für SEO?

https as a ranking signal
Auch aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung soll SSL ja seit einiger Zeit, zumindest bei Google, Vorteile bringen.

Ob es sich wirklich merkbar auswirkt, kann ich nicht sagen. Allerdings spielt möglicherweise ein anderer Effekt eine wichtigere Rolle. Durch die SSL-Verschlüsselung dauert der Abruf der Seiten länger. Wenn sich das dann so erheblich bemerkbar macht, wie bei meinem Schnurpsel-Blog, könnte es einen eher negativen Effekt geben. Die Seitengeschwindigkeit (Pagespeed) ist bei Google auch ein Rankingfaktor.

Die Verlangsamung ist dort nicht nur meßbar, sondern auch merkbar. Glücklicherweise ist das hier bei Putzlowitsch nicht der Fall. Ich habe nicht das Gefühl, daß die Seiten langsamer geworden sind.

SSL ist prima

Aus meiner Sicht bringt SSL eigentlich nur Vorteile, sofern es nicht zu einer merkbaren Verschlechterung der Ladezeiten führt.

Mir gibt es ein sichers Gefühl, wenn ich mich im Blog-Adminbereich anmelde. Meine Logfile-Auswertung liefert nun ein paar mehr Daten und Google mag es auch.

Für mich spricht nichts gegen https auf meinem Blog. :-)

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Musik bitte

Mit Musik geht alles besser, so sagt ein bekanntes Sprichwort. Ob überhaupt und was für Musik ich beim Bloggen hört, darum geht es im heutigen Webmaster-Friday.

Ich höre Musik sowohl beim Bloggen als auch beim Arbeiten, nicht immer, aber oft. Am liebsten ist mir da ruhige, melodiöse Musik. Es darf gerne elektronische, sphärische Musik sein, aber auch Smooth-Jazz, Ambient, Chill-Out, Lounge und Ähnliches. Das berieselt und lenkt mich nicht ab, ich finde die Musik einfach schön. :-)

Die Musik wird von der CD mit EAC nach MP3 konvertiert und dann auf den heimischen Server gepackt. Dort befinden sich auch die Playlisten, entweder ganze Alben oder selbst zusammen gestellt. Es kommt aber auch schon mal vor, daß ich den ganzen Tag oder sogar mehrer Tage nur zwei bis fünf Titel im Endlos-Play höre.

Wenn ich dann irgendwann mal einen dieser Titel später wieder höre, kann ich mich fast körperlich in genau die Zeit z.B. eines bestimmten Projektes zurückversetzen.

Das ist die aktuell bei mir laufende Playliste:

  • Alex Cortiz – Schmooz
  • Al Jarreau – Mornin‘
  • Bee Gees – Guilty
  • Bob James – Tappan Zee
  • Can 7 – Day With Alex
  • Fourplay – 101 Eastbound
  • Jonathan Cain – Elegance On The Catwalk
  • Isaac Hayes Movement – Southern Breeze
  • Joe McBride and Texas Rhytm Club – Keepin‘ It Real
  • Mezzoforte – Shooting Star
  • Kings Of Convenience – Mrs Cold
  • The Whitest Boy Alive – Intentions
  • Ralf Illenberger’s Circle – Southwest
  • Randy Crawford – Streetlife
  • Rivera Rotation – Can You Feel It
  • Röyksopp – This Must Be It (Feat. Karin Dreijer Andersson)
  • Shakatak – Don’t Blame It On Love
  • Big Fun, Sonia, Gary Barnacle – You’ve Got A Friend
  • Sweet – Love is like Oxygen
  • Ulrich Schnauss – Never Be The Same
  • Wolfgang Haffner – Coconut Kiss

Ja doch, recht bunt gemischt, würde ich sagen. :-)

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Wie ich früher war – als Kind

Ich Nr. 1454Nein, das ist kein Foto für die Verbrecherkartei, es ist ein ganz normales Paßbild. Wie alt ich damals war, als das Bild entstanden ist, kann ich gar nicht wirklich sagen. Auf jeden Fall war ich noch ein Kind.

Genau darum geht es im heutigen Thema des Webmaster-Fridays „Ihr als Kind (Foto etc)„:

„Wie war das, als ihr ein Kind wart? Was hattet ihr für Werte, was für Ziele? … War Euer Blogger-Dasein abzusehen?“

So ein Thema liegt mir besonders, habe ich hier doch schon des Öfteren ein paar Zeilen über meine Vergangenheit geschrieben.

Die praktisch seit bestehen meines Blog existierende Ich-Seite ist bereits eine kleine Reise in die Vergangenheit. Das Bild dort zeigt mich als Jungen Pionier und ich erkläre, daß der Name Putzlowitsch mein Spitzname als Kind war.

Was ich werden wollte, aber nicht geworden bin

Ich wollte nie, soweit ich mich erinnern kann, Feuerwehrmann, Kosmonaut oder Lokomotivführer werden. Viel mehr faszinierten mich die bewegten Bilder.

Seit ich denken kann, hatten meine Eltern eine 8 mm Schmalfilm-Kamera. Zunächst war es natürlich lustig, gefilmt zu werden und sich dann selbst im Film zu sehen. Später nahm ich dann immer öfter selbst die Kamera in die Hand und so war mein großes Ziel als Kind, irgendwann einmal Kameramann zu werden.

Als es dann tatsächlich mit der Berufswahl ernst wurde, hatte ich den Kindheitstraum vom Filmgeschäft bereits wegen Aussichtslosigkeit begraben. Es hatte sich aber schon einige Jahre vorher eine nicht minder starke Begeisterung für Technik und besonders Elektronik entwickelt, so daß ich dann schließlich meinen Beruf auf diesem Gebiet gefunden hatte.

Bloggen damals und heute

Es wäre wohl übertrieben zu sagen, daß ich früher Tagebuch geführt hätte. Allerdings habe ich als Kind, Jugendlicher und junger Erwachsener eine Zeit lang mehr oder weniger regelmäßig ein paar stichpunktartige Notizen in kleine Taschenkalender gekritzelt. Das waren meist nur nüchterne Fakten zu Tagesereignissen und Banalitäten ohne jegliches Tagebuchflair.

Aber dadurch „weiß“ ich heute noch, was ich am 26. August vor vielen Jahren gemacht habe oder wo ich war und kann das hier in meinem Blog zum Besten geben.

  • Am 26. August 1986 und 1987 war ich bei der NVA und habe in meiner Funktion als Funkobermechaniker des WBK Frankfurt/Oder die Wartung und Überprüfung der Nachrichtentechnik im WKK Eberswalde durchgeführt.
  • Am Freitag, den 26. August 1988 habe ich meinen kleinen Kleincomputer KC 85/3 für 3000,- Mark (Ost) verkauft.
  • Am Samstag, den 26. August 1989 war ich mit meinen Kollegen der Abteilung DPS von 10 bis 12 Uhr zum Bowling im Palast der Republik und anschließend im „Haus Sonnenschein“ Mittag essen.
  • Am Sonntag, den 26. August 1990 habe ich von 10 bis etwa 17 Uhr meine Eltern in Wernsdorf besucht.
  • Am Mittwoch, den 26. August 1992 habe ich ein neues Mainboard nebst CPU 486/DX-33 (900,- DM) und 4 MB RAM (200,- DM) gekauft.

Ja so war das damals… :-)

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