Warum Klassik nicht zum Autofahren taugt

Klassische Musik kann man beim Autofahren nicht gut hören, weil sie sehr dynamisch ist.

Vorhin fuhren wir von Berlin nach Schwerin, die Autobahn war frei, man kam also zügig voran. Ohne erkennen zu können, was drauf ist, habe ich eine MD aus dem Fach genommen und eingelegt. Es war die 5. Sinfonie von Beethoven (c-Moll, op. 67).

Wenn ich nun die Lautstärke so einstelle, das man auch bei den leisen Stellen noch etwas hört, fallen einem bei den lauten Passagen die Ohren ab, so laut ist es dann. Andersherum denkt man, das Orchester macht zwischendurch einige Minuten Pause, wenn die Lautstärke für die lauten Stellen optimal eingestellt ist, weil die leisen Töne im Fahrgeräusch untergehen.

Mein Fazit: Langsamer Fahren oder ein Auto kaufen, das auch bei 160 bis 180 km/h noch leise ist oder im Auto nur noch Pop-Musik hören :-)

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2 Reaktionen zu “Warum Klassik nicht zum Autofahren taugt”

  1. sagt:

    plane früher, fahre eher los, kannst langsamer fahren, angenehmere/schöne/künsterisch wertvollere Musik hören.

    Grün wählen, max 130 km/h auf der Autobahn fahren – der Umwelt zuliebe und dem Zwischenspiel aus … Na? Genau. :D

    Schönen Sonntag Richtung Schwerin

  2. halm sagt:

    Tangerine Dream und Klaus Schulze sind da eindeutig besser geeignet, aber was soll man machen wenn die nicht auf MD im Auto liegen? Aber Beifahrer empfinden sowieso vieles anders als der Fahrer :-) Auf der Strecke sind außerdem mindestens 100km Tempolimit 130, zusätzlich noch einige 80er Baustellen, also kaum Gelegenheit zum schnellen Fahren. Also auch kein Problem nebenbei die Lautstärke anzupassen.

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