Obst ist nicht genug

Wildkrautaufwuchs

Der Wildkrautaufwuchs muß weg, meint die Oberbürgermeisterin, hier vertreten durch die SDS – Stadtwirtschaftliche Dienstleitungen Schwerin, Abteilung Abfall und Straße.

Als Hauseigentümer ist man zur wöchentlichen Reinigung des Gehweges entlang des Hauses von der Außengrenze des Grundstückes bis zur Bordsteinkante (Fahrbahn) verpflichtet. So steht es in der Schweriner Straßenreinigungssatzung §3 Abs. 1 Satz 1 geschrieben. Naja, im Winter ist man ja auch für das Schneeräumen und Streuen zuständig.

Gut daß wir hier in der Straße keine Bäume haben (die stehen alle in den Hinterhöfen), sonst müßte man jetzt im Herbst ständig das Laub wegfegen. Da nimmt sich so ein bißchen Wildkrautaufwuchs doch bescheiden aus. Die par zarten Löwenzahnpflanzen und Grashalme waren schnell beseitigt.

Nebenbei habe ich auch gleich den Gehweg gefegt, da sammelt sich ja doch so einiges im Laufe der Zeit an. Zigarettenkippen, Hundekacke, Papiertaschentücher, was die Leute halt so in der Gegend liegenlassen.

Die Frist für die Beseitigung des Wildkrautaufwuchses ist für den 1. Oktober terminiert. Ignorieren sollte man das aber nicht, denn weiter heißt es im Schreiben:

„Vorsorglich machen wir darauf aufmerksam, dass die Vernachlässigung der in der Straßenreinigungssatzung fixierten Anliegerpflichten bereits den Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit mit bußgeldrelevanter Rechtsfolge nach sich ziehen kann.“

Tatbestand, Ordnungswidrigkeit, bußgeldrelevante Rechtsfolge… Das muß nun wirklich nicht sein, da fege ich doch lieber ab und zu den Gehweg.

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Herbst – Angler, Enten und Schwäne am See

Herbst - Angler und SegelbootHeute ist kalendarischer Herbstanfang. Um 5.09 Uhr morgens stand die Sonne über dem Äquator, der Tag und die Nacht sind mit jeweils 12 Stunden gleich lang (Tagundnachtgleiche).

Ein Angler sitzt am Schweriner See in den angenehm wärmenden Strahlen der Herbstsonne. Auf dem See zieht ein Segelboot dahin, wohl wissend, daß die Segelsaison bald vorbei ist. Den Angler stört das nicht, er hat die Ruhe weg und noch nichts gefangen.

Herbst - Zwei EntenDen Enten und Schwänen schwant etwas. Das raschelnde Laub unter ihren platschigen Füßen kündet vom naßkalten Herbst und grauen Tagen, die immer kürzer werden.

Enten (Anatinae) sind mit etwa 110 Arten eine weltweit verbreitete Unter-Familie der Entenvögel.

Zu den Enten gehören neben den Schwimmenten (Gründelenten) wie Stockente, Krickente, Löffelente, Eurasiatische Pfeifente, Schnatterente und Spießente auch die Tauchenten (Reiherente, Tafelente), die Ruderenten (Weißkopfruderente) und die Halbgänse.

Herbst - Zwei SchwäneSchwäne (Cygninae) sind eine Gattung bis 1,8m langer, kräftiger, langhalsiger Entenvögel mit fünf Arten, die vor allem auf vegetationsreichen Süßgewässern der gemäßigten und kalten Regionen aller Kontinente (mit Ausnahme von Afrika) vorkommen. Sie ernähren sich vorwiegend von Wasserpflanzen und bauen im Schilfgürtel ein Schwimmnest aus Wasserpflanzen.

Zu den Schwänen gehören u.a. der Höckerschwan, mit ausgestrecktem Hals rund 1,5m lang, der Schwarzhalsschwan (etwa 1,2m lang), der Singschwan (etwa 1,5m lang) und der Trauerschwan (Schwarzer Schwan), etwa 1,1m lang.

Na da kann der Herbst ja kommen. :-)

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Mit Musik geht alles besser

Musik-ElektronikMit Musik geht alles besser, lautet ein altes Sprichwort. Ob und was für Musik der Blogger beim Bloggen hört, darum geht es im heutigen Webmaster-Friday.

Ich höre Musik beim Arbeiten und beim Bloggen. Am liebsten ist mir da eher ruhige, melodiöse Musik. Es kann gut elektronische, sphärische Musik sein, aber auch Smooth-Jazz, Ambient, Chill-Out, Lounge und Ähnliches. Das berieselt und lenkt nicht ab, es ist einfach schön. :-)

Die Musik wird von CD mit EAC nach MP3 konvertiert und liegt dann auf dem Server. Dort befinden sich auch die Playlisten, entweder ganze Alben oder selbst zusammen gestellt. Es kommt aber auch schon mal vor, daß ich den ganzen Tag oder sogar mehrer Tage nur zwei bis fünf Titel im Endlos-Play höre.

Wenn ich dann irgendwann mal einen dieser Titel später wieder höre, kann ich mich fast körperlich in genau die Zeit z.B. eines betimmten Projektes zurück vresetzen.

Um Moment höre ich übrigens grad Ulrich Schnauss mit „Never be the same“ in Endloswiedergabe.

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Obstteller

ObsttellerEs gab hier schon lange keinen Obstteller mehr. Deshalb habe ich heute früh meinen Frühstücksobstteller fotografiert. Auf dem Teller sind eine Banane, eine Kiwi, ein Pfirsich und ein paar Weintrauben zu finden.

Banane und Kiwi sind als nicht saisonales Obst „gesetzt“. Die Pfirsiche sind zwar im Moment gut im Angebot, halten sich aber nicht besonders lange.

Die am Samstag gekauften Pfirsiche waren heute abend schon matschig. Gibt es da einen Trick für die Lagerung, vielleicht im Kühlschrank oder so?

Ich habe ja auch so ein bißchen die kleinen Obstfliegen im Verdacht, daß sie am schnellen matschen der Pfirsiche nicht ganz unschuldig sind. Muß ich mal genauer beobachten.

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David Garrett wird heute 30 – Herzlichen Glückwunsch

Geigen-Wunderkind David Garrett wird heute 30 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!
Insofern kann man nicht mehr vom Wunderkind sprechen, er ist erwachsen geworden.

An David Garretts Open-Air-Konzert „Rock Symphonies“ in der Berliner Wuhlheide denke ich noch gern zurück. Weiter so David, auf die nächsten 30 Jahre! :-)

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Humor ist …

HumorHumor ist die medizinische Bezeichnung für Körperflüssigkeit. So ist die Humoraldiagnostik eine medizinische Methode der Krankheitserkennung durch Untersuchung der Körperflüssigkeiten.

Aber darum geht es beim Thema des aktuellen Webmasterfriday „Humor im Blog?“ vermutlich nicht. Obwohl es ja durchaus auch Witze gibt, bei denen es um menschliche Körperflüssigkeiten geht, will ich auf diese hier nicht weiter eingehen.

Humor, was ist das?

Beim Thema Humor denke ich spontan an:

„Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“

Das Zitat findet man als „Vorwort“ in Otto Julius Bierbaums „Yankeedoodle-Fahrt und andere Reisegeschichten“ und es beschreibt aus meiner Sicht Humor recht treffend. Humor sind nicht etwa Witze, lustige Videos oder Karikaturen, sondern es ist die Fähigkeit eines Menschen, über etwas zu lachen und das auch dann, wenn es ihn selbst betrifft.

Der Begriff Humor geht auf die den Charakter prägenden Körpersäfte (lat. ‚humores‘) der antiken und mittelalterlichen Medizin zurück. Diese Säfte bestimmten danach das Wesen und den Gemütszustand eines Menschen.

Schadenfreude und Sprachwitz

SchadenfreudeSo unterschiedlich wie die Menschen nun mal sind, so unterschiedlich ist auch ihr Humor. Worüber der eine lacht, darüber kann ein anderer nur den Kopf schütteln.

Worüber ich meist nicht lachen kann, das sind diese ja ach so lustigen Videos, denen sich ganze Heerscharen von Blogs und Websites verschrieben haben. Das ist für mich billige Schadenfreude, besonders dann, wenn man sieht, daß sich da jemand ernsthaft wehgetan oder verletzt hat.

Meine Art von Humor geht eher in Richtung Sprachwitz und Situationskomik. Die für mich unübertroffenen Meister des Jonglierens mit Wörtern sind Herricht&Preil. Schon als Kind konnte ich fast jeden Sketch mitsprechen. Auch heute noch gibt es eine Vielzahl von Stichwörtern, bei denen ich spontan aus Herricht&Preil zitiere.

Auch ein schönes Beispiel ist der virtuelle Dialog der Spammer beim TagSEOBlog. Jeder Spamkommentar für sich genommen ist nicht lustig, aber der von Martin gewebte Dialogteppich hat mir so manches Lachen entlockt.

Nicht lustig

Nicht jeder versteht jeden Witz, weil Witze und Komik oft Hintergrundwissen erfordern, um die Lachmuskeln zu reizen. Tante Erna wird vermutlich mit Martins Spam-Dialog kaum etwas anfangen können. Auch der folgende Witz ist nicht für jeden verständlich:

„Was steht in den Noten, wenn ein Stück schnell gespielt werden soll?“ „Vivace“
„Und was steht da, wenn es langsam gespielt werden soll?“ „Wie Bratsche“

Die Karikatur in einer Tageszeitung sollte allgemein verständlich sein, über die c’t Schlagseite wird aber wohl nur jemand lachen können, der sich mit Computern und Informationstechnologien ein wenig auskennt.

Wenn jemand nicht über einen Witz lachen kann, dann liegt das nicht unbedingt daran, daß er ein humorloser Mensch ist, sondern weil er den Witz einfach nicht versteht.

Kleinigkeiten des Alltags

Oft sind es auch nur Kleinigkeiten im Alltag, die mich lachen lassen. Ich kann mich jedesmal aufs Neue darüber amüsieren, wenn ich in meiner Suchbegriffe-Statistik diese Champignons-Champions-Anfragen finde:

champions als gemüse
champions gebraten
champions aus der pfanne

Eine kleine Liste mit Fundstellen im Web hatte ich zur Fußball-WM zusammengestellt. Ich mach mich dabei nicht etwa darüber lustig, daß jemand nicht weiß, wie Champignon geschrieben wird oder sich einfach vertippt hat. Ich habe da vielmehr immer wieder das groteske Bild der Champions z.B. in der Pfanne vor Augen, was mich erheitert. Humor hat auch viel mit Phantasie und Vorstellungsvermögen zu tun.

Zum Lachen in den Keller gehen

Ich sage mal, es gibt keine wirklich humorlosen Menschen oder gar humorlose Völker. Jeder lacht halt über etwas anderes, oft auch über dasselbe und besonders auch miteinander. Lachen ist ansteckend, aber im Unterschied zu Krankheiten gesund.

„Humor ist der Knopf, der verhindert, daß uns der Kragen platzt.“

sagte oder schrieb Joachim Ringelnatz.

So, ich gehe jetzt erstmal in den Keller…

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