Na so ein Käse

BabybelEs ist schon eine interessante Sache mit den Suchmaschinen. Oder besser gesagt, es verwundert mich bisweilen, wonach die Leute so suchen. Nun sind meine paar Seiten nicht grad die Renner im Netz. Der Traffic, den mir mein Provider ohne Aufpreis zubilligt, wurde bisher in Spitzenzeiten bestenfalls zu 2% verbraucht. Und davon muß noch allein etwa ein Viertel den FTP-Uploads meiner Webcam zugeschrieben werden.

GurkeBei der Auswertung der Log-Dateien kann ich, sofern der Referer korrekt übermittelt wird, recht gut sehen, durch welche Suchanfragen jemand auf eine meiner Seiten gekommen ist. In letzter Zeit erfreuen sich einige Bilder recht großer Beliebtheit. So wurde meine Gurke im Oktober 816 mal über die Google-Bildersuche gefunden. Sie ist immerhin auf Seite 1 von 4650 Treffren (nicht Seiten!). Mit einigem Abstand folgen der Salat (211 Aufrufe), bei 55000 Treffern auf Seite 2, 145 mal Babybel (auf Seite 1 von nur 687 Treffern) und die Tomaten (Seite 2 bei 22200 Treffern) mit 123 Aufrufen.

SalatWas die Leute dann mit den Bildern machen, die sie bei mir gefunden haben, kann ich manchmal auch nachvollziehen, immer dann, wenn sie direkt verlinkt und nicht kopiert werden. So ist der Salat als Hintergrundbild bei einem MySpace-User zu finden, die Gurke taucht z.B. in einem der zur Zeit wohl beliebten Foren-Bilder-Ketten-Spielen auf und meine Babybels haben es bis nach Frankreich in eine Zauberer-Forum geschafft. Wobei ich bei letzterem mangels Sprachkenntnissen leider nicht mal weiß, worum es geht.

Schön finde ich auch die natürlichsprachigen Suchanfragen wie z.B.:

‘was kann man machen wenn die forellen nicht beissen wollen’
‘was muss ich tun damit meine bilder in google bildersuche kommen’
‘darf man bilder aus dem net auf seine seite machen?’
‘auf welchem Platz steht meine Seite bei google’

Oder was will jemand mit diesen Suchen finden:

‘bestandteile mann’
‘zwerge mützen sortieren’
‘lustiger rentenbeginn’

TomatenAber egal, wer sucht, der wird finden, so sagt man doch. Oder wer nicht spülen will, muß fühlen. Insgesamt sind die Suchmaschinen aber schon eine große Hilfe bei Problemen, Kummer oder Sorgen. Man muß sie halt nur richtig füttern können, vielleicht ja mit Salat und Tomaten.

Eine Reaktion zu “Na so ein Käse”

  1. glasklinge sagt:

    das kenne ich auch von meiner haupt webseite der glasklinge. da sind oftmals so herbe suchbegriffe dabei und ich frage mich, wie schnell das alles wieder weggeklickt wird weil es nun rein gar nichts damit zu tun hat ;- )

    liebe grüße

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