Obst ist nicht genug

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

AdventAdvent, Advent, ein Lichtlein brennt…
Heute ist erster Advent, die erste Kerze auf dem Adventskranz wird angezündet, man sitzt mit der Familie bei Lebkuchen und Weihnachtsstollen gemütlich in der warmen Küche. Am Morgen war man in der Kirche zum Adventsgottesdienst, die Kinder sangen und die Orgel spielte. Der Pastor sprach von Orten, in denen Gott wohnt.

Manche meinen, der liebe Gott wohne im Himmel, andere sagen, er wohne in der Kirche. Bei wieder anderen wohnt er im eigenen Haus oder einfach im Herzen. So hat jeder sein eigenes Bild von dem Ort, wo Gott wohnt. Irgendwie haben alle Recht, denn Gott wohnt überall. Er muß sich nicht an einem bestimmten Ort im Einwohnermelderegister eintragen lassen. Er hat keine postalische Adresse, an die man ihm Briefe schicken könnte. Und doch kann man ihm Nachrichten übermitteln, sei es in einem stillen Gebet oder einfach nur in Gedanken.

Heute abend gingen wir über den Weihnachtsmarkt, vor der Bühne auf dem Marktplatz mischte sich der Moderator unter das Publikum und fragte einen Jungen, ob der denn schon seinen Wunschzettel an den Weihnachtsmann geschickt hätte. „Nicht wirklich“ antwortete dieser und der Moderator bohrte weiter, ob er dem Weihnachtsmann wenigstens schon eine SMS mit seinen Wünschen geschickt hätte. Als der Junge auch dies verneinte, fragte der Moderator nach dem Grund. Den hatte er wenig später natürlich selber schon parat. Es würde bestimmt daran liegen, daß der Junge die Handy-Nummer vom Weihnachtsmann nicht kennt.

So wie der Weihnachtsmann hat auch Gott keine Handynummer, aber dennoch kann man mit beiden kommunizieren. Wie das wohl geht?

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Der Deutschen liebstes Obst

Banane, drei Bananen

Banane

Nein, es sind nicht etwa die Äpfel, es ist die Banane. Zumindest dann, wenn ich dafür meine Google-Bildersuchstatistik zu Rate ziehe. In den letzen zwei Wochen kamen 750 Besucher mit dem Suchbegriff Banane oder Bananen auf meine Seite. Interessant ist hier auch das Verhältnis von Einzahl zu Mehrzahl. Für Banane gab es 540 Treffer, für Bananen waren es nur 210.
Speziellere Anfragen wie Wo wachsen Bananen?, Banane essen schale oder warum sind die bananen (ja wie oder was eigentlich?) zähle ich da nicht mit, nur die Einzelbegriffe selber.

Apfel, vier Äpfel

Apfel, vier Äpfel

Auf den zweiten Platz kommen die Äpfel, da gab es in den letzten 14 Tagen für Apfel und Äpfel zusammen 680 Treffer, wobei hier das Verhältnis Einzahl zu Mehrzahl umgekehrt ist. Es wird mehr nach dem Begriff Äpfel (405) als nach Apfel (275) gesucht.

Die Statistik ist natürlich nicht wirklich aussagekräftig, denn ich sehe ja nur, wer bei einer Suche nach dem jeweiligen Begriff dann tatsächlich auf eines meiner Bilder klickt. Das hängt zum einen davon ab, auf welcher Seite und Position ich in den Suchergebnisseiten stehe, und natürlich auch davon, ob nun dem Suchenden eines meiner Bilder mehr oder weniger gefällt. Vielleicht ist es einfach so, daß das Banane-Bild schöner ist als das Äpfel-Bild und daher viel häufiger angeklickt wird, trotzdem aber nach Äpfeln viel häufiger gesucht wird.
Wer es genauer wissen will, kann ja mal Google-Trends befragen, die wissen dann tatsächlich, wie oft ein Suchbegriff angefragt wurde.

Gurken, drei Salatgurken

Gurken, drei Salatgurken

Im Unterschied zur Banane sind meine Äpfel aber schon länger bei der Suche zu finden, sie haben es mittlerweile sogar auf Platz 1 geschafft. Ebenso auf den ersten Platz konnten sich die Tomaten und die Aprikose vorarbeiten. Auch meine Gurken und Gurke sind gut vertreten. Beim Gemüse liegen übrigens die Tomaten (Tomate) mit 475 in der Wählergunst vor den Gurken (Gurke) mit 330 Treffern. Auch hier ist das Einzahl zu Mehrzahl-Verhältnis unterschiedlich und sogar noch deutlicher als beim Obst: Tomate/Tomaten=22/453 und Gurke/Gurken=264/66

Champignon, Champignons

Champignon, Champignons

Damit das hier nicht zu einseitig wird, möchte ich jetzt auch mal die Kollegen von Lebensmittelfotos erwähnen :-) Die haben es immerhin bei einer Sache bereits geschafft, das gewisse Online-Kochbuch vom Platz 1 zu verdrängen, nämlich bei den Champignons. Möglicherweise auch noch bei weiteren Dingen, bei den Champignons war es mir zumindest aufgefallen. Wenn ich mich recht erinnere, waren deren Champignon-Fotos auch mit die ersten, die dort Online gingen. Vielleicht kann ja mal jemand von den „Lebensmittelfotos“ ein wenig statistische Auswertung betreiben, würde mich schon interessieren, wie es da so aussieht.

Auch bei mir gehören die Champignons, nach Brötchen und Bananen, mit zu meinen ersten Lebensmittelfotos, die ich hier veröffentlicht habe. Sie liegen aber derzeit nur auf Seite 3.

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Fragen kostet nichts

Prag mit Hradschin und Karlsbrücke

Heute vor einem Jahr bekam ich von jemandem per E-Mail eine Anfrage, ob er das Prag-Bild aus meinem kleinen Urlaubsbericht, welches hier oben zu sehen ist, für eine Publikation verwenden dürfe. Und wenn ja, zu welchen Bedingungen.

Doch ja, soetwas gibt es noch, daß jemand fragt. Ich hätte es übrigens mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nie bemerkt, wenn derjenige das Foto einfach so verwendet hätte. Ich habe ihm dann das Bild in höherer Auflösung zugeschickt, der Online-Pixelhaufen wäre wohl für ein gedrucktes Werk nicht zu gebrauchen gewesen.

Nach meinen Informationen von damals, es hieß da Oktober 2008, müßte das Buch vor ein paar Wochen erschienen sein, ob mein Bild dort nun tatsächlich verwendet wurde, weiß ich nicht.

Vor einem Jahr waren meine Prag-Bilder bei Google recht gut platziert, dann waren sie längere Zeit weg vom Fenster und nun tauchen sie wieder auf. Sachen wie Wenzelsplatz, Karlsbrücke oder Vyšehrad liegen auf vorderen Seiten. Und ein ganzer Schwung Obst- und Gemüsefotos haben es auch auf die erste Seite, und einige sogar auf Platz 1 geschafft. Aber das ist Stoff für den morgigen Artikel.

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Wein und Wahrheit

WeinDie Wahrheit ist, ich bin kein Weinkenner. In letzter Zeit bin ich noch nicht mal Weintrinker, oder nur höchst selten, wenn überhaupt.

Das war aber nicht immer so, es gab Zeiten, da habe ich regelmäßig Wein getrunken, manchmal auch mehr, als gut für mich war. Aus dieser Zeit stammen die Weinflaschen auf dem Foto, man kann die Jahreszahlen erkennen.

Außen sind es ein „Chardonnay Veneto“ von 1997 und ein „Médoc Ch. Dulac“ auch von 1997. Beides Weine, die ich damals im Supermarkt um die Ecke gekauft habe.

Eher nicht im Supermarkt zu bekommen sind die Weine in der Mitte, beide vom Weingut „Heinrich Jung“ aus Geisenheim im Rheingau von 1999. Zum einen ein „Geisenheimer Kläuserweg Riesling Kabinett Halbtrocken“ und ein „Geisenheimer Mönchspfad Spätburgunder Rotwein Trocken“, lange Zeit mein persönlicher Favorit, was Rotweine anbelangt. Da haben wir, einige Kollegen und ich, seinerzeit mehrere Paletten bestellt, die dann mit einer Spedition zur Firma angeliefert wurden. Und natürlich waren es auch nicht nur diese zwei Weinsorten, sondern auch Sachen wie „Fuchsberg“, „Mäuerchen“ (auch als Auslese in 0,375er Flasche) , Sekt, Weinbrand und Weingelee.

Wie ich jetzt auf Wein komme? Bei Rivva gibt es heute ein Topmeldung zum Thema Wein, konkret hat wohl der Nachrichtensender n-tv eine Fernsehreihe zum Thema Wein angekündigt. Darauf sind dann andere Weinseiten und Weinblogger eingestiegen und schon landet so ein Artikel bei Rivva auf Seite 1.

Kürzlich war mir dort auch eine Diskussion zum Thema Wein aufgefallen, bei der es darum ging, ob es überhaupt einen guten Rotwein für unter 5 Euro geben kann. Ich weiß es nicht, mein Lieblingsrotwein „Geisenheimer Mönchspfad Spätburgunder Trocken“ hat damals gerade mal 6,60 DM gekostet, das wären umgerechnet etwa 3,30 Euro. Das ist aber nunmehr schon fast 10 Jahre her, wie teuer er heute wirklich ist, weiß ich nicht und ob er mir auch heute noch so gut schmeckt, kann ich auch nicht sagen.
Ich trinke ja keinen Wein mehr, oder höchstens nur ganz selten.

Nachtrag: Kurz nach Veröffentlichung dieses Artikels ist der Wein-Beitrag bei Rivva für einige Zeit ganz nach oben gerutscht :-)

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Symbolhafte und andere Dinge

Mit dem weltweiten Siegeszug des Unicode-Zeichensatzes haben nicht nur viele ausländische Schriften, wie Arabisch, Hebräisch, Japanisch, Kyrillisch oder Tibetanisch ihren unkomplizierten Einzug in die Computerwelt gehalten, auch eine Vielzahl von mathematischen, Block-, Rahmen- und sonstigen Symbolen sind nun verfügbar.

Schon länger gibt es die Smilies, Sonne, Weiblein und Männlein, Spielkartensymbole und einfache Noten:

☺☻☼ ♀♂ ♣♠♥♦ ♪♫

Diese sind in den Standardschriftarten bei Windows (Arial, Courier New, Times New Roman usw.) vorhanden.

Kürzlich sah ich dann mal folgendes:

   
             
             
             
             
 
 

(Arial Unicode MS, MS-Office, als GIF)

 
 
           
               
           
               
   

(DejaVu Sans, Open Office, als GIF)
 

Gut, es war nicht ein komplettes Schachbrett, es waren nur ein paar Figuren die jemand in einem Forum in seiner Signatur hatte, aber so wurde ich auf die Schachfiguren-Symbole aufmerksam. Bei meinem Windows XP habe ich nur eine Schriftart gefunden, die diese Zeichen tatsächlich enthält, nämlich „Arial Unicode MS“. Ich sehe die Schachfiguren auch nur im Firefox (3.x), mein alter IE 6.0 zeigt nur leere Kästchen an.

Neben den Schachfiguren gibt es noch weitere mehr oder weniger nützliche Symbole, z.B.:

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☢ ☣ ☤ ☩ ☪ ☭ ☮ ☯
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(Arial Unicode MS, MS-Office, als GIF)

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(DejaVu Sans, Open Office, als GIF)

Einen großer Teil dieser Symbole kennt man schon aus den Schriftarten „Zapf Dingbats“ bzw. „Wingdings“. Die entsprechenden Unicode-Blöcke sind „Dingbats“ und „Verschiedene Symbole„.

Falls jemand hier nun keine Symbole sieht, hat er entweder kein geeignetes Betriebssystem mit den passenden, installierten Schriftarten oder keinen Browser, der die Unicode-Zeichen darstellen kann oder der Standardfont im Browser ist nicht passend oder alles zusammen :-).

Ich sehe hier die Symbole mit Windows XP und dem Firefox 3.x, dem IE6 habe ich nun auch mit expliziter Vorgabe der Schriftart „‚Arial Unicode MS“ auf die Sprünge geholfen.
Wie und was mit welcher Software seht Ihr denn so?

Nachtrag: Es taucht natürlich die Frage auf, wo kommt die Schrift „Arial Unicode MS“ eigentlich her, vermutlich von Microsoft, aber beim Windows selbst ist sie nicht dabei. Wie ich nun rausgefunden habe gehört sie zum „MS-Office“, das habe ich hier in der 2003er Version istalliert.
Wer aber z.B. „Open-Office“ hat, muß auch symboltechnisch gesehen nicht im Regen stehen. Bei der aktuellen 3.0 Version (möglicherweise auch schon davor) werden passende Schriftarten „DejaVu“ installiert, die auch viele Unicode-Sonderzeichen und Symbole enthalten.
Ich habe daher die Darstellung mal für beide Schriftarten verdoppelt, wer beide installiert hat, wird erhebliche Unterschiede in der Darstellung erkennen.

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