Obst ist nicht genug

YouTube – die Millionen ist geknackt

Nein, nein, ich bin mit YouTube noch nicht Millionär geworden. Obwohl ich da schon den einen oder anderen Euro verdient habe, so viel ist es dann doch nicht.

Putzlowitsch YouTube-Kanal – 1 Mio Views

Putzlowitsch YouTube-Kanal – 1 Mio Views

Viel mehr wurde bei der Anzahl der Views die Millionen-Grenze überschritten. Alle meine bisher 364 hochgeladenen Videos wurden insgesamt 1 Millionen mal angeschaut. Das sind im Durchschnitt etwa 2750 Zuschauer pro Video.

Oder anders gesagt, seit der Eröffnung meines Putzlowitsch-Kanals am 3. September 2010 gab es pro Tag durchschnittlich 500 Zuschauer.

Der Anfang

Mein erstes Video habe ich allerdings erst am 7. Oktober 2010 hochgeladen und es ist noch nicht mal eine Eigenproduktion.

Es ist der Fernsehmitschnitt der Rede Erich Honeckers auf der Festveranstaltung zum 40 Jahrestag der DDR 1989.

Diese Video ist mit fast 230 Tausend Views auch das bisher erfolgreichste. Außerdem hat es mit über 200 die meisten Kommentare.

Einen Tag später folgte bereits das erste selbstproduzierte Video. Der kleine laufende und bellende Spielzeughund ist aber nicht so der Renner. Bisher gab es nur ca. 1350 Aufrufe.

Gut 9 Monate später kam dann das erste Doodle-Video dazu. Das Google-Doodle war dem Gitarristen Les Paul gewidmet und interaktiv. Man konnte auf der simulierten Gitarre Melodien spielen. Ich habe mich an „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ versucht. Mit nur etwas mehr als 750 Zuschauern war das Video dann noch weniger erfolgreich als das Hunde-Video.

Die Doodle-Videos

Letztendlich entwickelten sich die Doodle-Videos dann aber doch zu einer kleinen Erfolgsgeschichte.

YouTube: Heinrich Hertz Google-Doodle

Heinrich Hertz Doodle

Beim Doodle Video für den deutschen Physiker Heinrich Rudolf Hertz (ca. 3750 Views) habe ich das Doodle selbst gar nicht verwendet, sondern mein altes Hameg-Oszilloskop. Das Oszilloskop zeigt die Schwingungen vom Anfang des ersten Satzes (Allegro) von Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“ (G-Dur KV 525).

Die Musik habe ich auch als Ton verwendet. Dadurch kam es zu meiner ersten Bekanntschaft mit dem Content-ID-System. Die Komposition von Mozart ist zwar gemeinfrei, aber die vielen Einspielungenm sind es nicht. Immerhin 10 Ansprüche von unterschiedlichen Firmen wie „The Harry Fox Agency, Inc. (HFA)“, „Sony ATV Publishing“ und „EMI Music Publishing“ wurden geltend gemacht. Nachdem ich jeweils Einspruch eingelegt hatte, wurden die Ansprüche in allen Fällen zurückgezogen.

Mit diesen „Übereinstimmende Inhalte von Drittanbietern“ hatte ich später immer wieder mal zu tun, fast alle wurden jedoch von den vermeintlichen Rechteinhabern nach meinen Einsprüchen zurückgezogen.

YouTube: Gideon Sundback Google-Doodle

Gideon Sundback Doodle

Das erste Mal habe ich die 10000 Views für ein Video mit dem Google-Doodle-Video für den Erfinder des modernen Reißverschlusses, Gideon Sundback, erreicht.

Dabei habe ich nicht nur das Doodle, sondern auch die schnell improvisierte Aufnahme eines echten Reißverschlusses verwendet und kombiniert. Mittlerweile haben das Video gut 15000 Zuschauer gesehen.

YouTube: Claude Debussy Google – Doodle

Claude Debussy Doodle

Am 22. August 2013 gab es ein Google-Doodle zum 151. Geburtstag von Claude Debussy. Der französische Komponist dürfte den meisten durch seine romantischen Klavierwerke bekannt sein.

Das Video zum Doodle ist mit fast 90000 Views und über 1200 „Daumen hoch“ mein erfolgreichstes Doodle-Video und das insgesamt zweitplatzierte in der Views-Statistik überhaupt.

Die Eigenproduktionen

Auch ein paar Nicht-Doodle Videos habe ganz ordentliche Zuschauerzahlen.

Alles Liebe zum Valentinstag und Frohe Ostern liegen bei ca. 20000 Views, der 2. Advent kommt auf über 13000 Zuschauer.

Auch die Videos mit den geringsten Zuschauerzahlen sind selbst gemacht. Schlußlicht ist ZR 2014 06 11 2100 (35 Abrufe) gefolgt von Wolken in Schwerin ⛅ Ende Juni 2015 (Zeitraffer) (36) und electric chaos (47). Naja, das sind auch eher experimentelle Sachen oder Tests. Insofern mache ich mir da keine Sorgen. :-)

Das schlechteste Doodle Video ist übrigens das zur Bundestagswahl 2013 mit nur 61 Abrufen.

Die nächsten Ziele

Ein Ziel kann man sich mit Blick auf die Zahlen ganz oben sicherlich denken. Der nächste Meilenstein sind 1000 Abonnenten. Wobei das nicht so einfach ist, es fehlen da noch fast 70. Statistisch gesehen kommt auf 1000 Views ein neuer Abonnent. Da müßten also schon mal 70000 Views her, um das Ziel zu erreichen.

Vielleicht habe ich mit einem Doodle-Video demnächst ja mal wieder etwas mehr Glück, als in letzter Zeit. Oder ich habe sonst igendeine tolle Idee für ein Nicht-Doodle-Video. Na mal sehen…

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Sweeties – eine kleine Segment-Statistik

Sweeties gehören in den Herbst- und Wintermonaten immer auf meinen Obstteller. Die Sweetie-Saison begann letztes Jahr bereits Ende September und endete nun vor etwa einer Woche.

Die Sweetie hatte ich vor sechs Jahren für mich entdeckt und zunächst nur den Saft ausgepreßt. Später kam ich dann auf die Idee, sie einfach wie eine Orange oder Apfelsine zu schäle und die einzelnen Segmente so zu essen. Man kann die Segmente auch gut aus der Segmenthaut herauslösen, was man auch unbedingt machen sollte, denn die schmeckt ziemlich bitter.

So esse ich nun seit Jahren die segmentierte Sweetie und irgendwann stellte ich mir die Frage, wie viele Fruchtsegmente so eine Sweetie eigentlich hat. Sind es immer gleich viele oder variiert die Anzahl?

Also begann ich letztes Jahr mit der Segmentzählung. Insgesamt habe ich 73 Sweeties ausgewertet. Und so sieht das Ergebnis aus:

Anzahl der Segmente einer Sweetie

Anzahl der Segmente einer Sweetie

Segmente 11 12 13 14 15 16 17
Anzahl 2 4 12 19 21 13 2

In Zahlen ausgedrückt ist die häufigste Segmentanzahl bei einer Sweetie zwar die 15, aber der Mittelwert liegt bei 14,37 und auch der Median ist 14. Das Bild oben rechts zeigt also eine typische Sweetie mit 14 Segmenten.

So, nun muß irgendwie ohne Sweetie über das Frühjahr und den Sommer kommen und freue mich schon jetzt auf die ersten Sweeties im Herbst. :-)

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Laufen, ein Jahresrückblick

asics GT-2150 G-TXAuch wenn ich hier nicht mehr so viel vom Laufen schreibe, ich laufe noch.

Heute lief es allerdings nicht so optimal. Es war zwar mit 5 °C nicht wirklich kalt und auch trocken, aber es blies ein kräftiger, fast eisiger Wind.

Gegenwind bremst mich doch erheblich und der Rückenwind in der Gegenrichtung treibt mich bei weitem nicht so voran, daß es den Gegenwindverlust aufheben würde. Dann war unterwegs auch noch der Schnürsenkel vom rechten Schuh aufgegangen…

Winterwetterbedingte Gründe nicht Laufen zu gehen gab es ja in diesem Jahr nicht. Kein Schnee, keine klirrende Kälte oder rutschiges Eis. Also keine Ausreden! :-)

Zumindest laufe ich seit gut einem Jahr regelmäßig ohne größere Pausen. Meine Pulsuhr mit GPS hat alles brav aufgezeichnet und so kann ich hier ein paar Zahlen nennen.

Das gelaufene Jahr 2011

Insgesamt bin ich 2011 gut 440 km gelaufen. Das klingt erstmal viel, verteilt über das Jahr relativiert sich das aber. So waren es nur durchschnittlich knapp 8,5 km pro Woche. Mit einer Anzahl von 96 Läufen ergibt sich eine Laufdistanz von fast 4,6 km je Lauf.

Mein aktivster Lauftag ist der Mittwoch, gefolgt vom Montag und Freitag. Am Dienstag und Samstag gehe ich fast nie Laufen. Im September war ich mit 13-mal am häufigsten unterwegs, im Juli hingegen waren es nur 4 Läufe. Der Juli war auch der Monat mit der längsten lauflosen Zeit von 15 Tagen. Da waren wir im Urlaub auf Usedom und ich hatte so gar keine Lust, obwohl ich die Laufsachen mit hatte.

Meerfelder MaarBis auf eine Ausnahme lief ich die gewohnte Laufstrecke in Schwerin. Die Ausnahme war im August in Meerfeld in der Eifel. Dort habe ich einmal den See im Meerfelder Maar umrundet.

Da fällt mir ein, ich wollte ja schon längst mal den zweiten Teil der bebilderten Laufstrecken-Beschreibung fertig stellen. Am Wochenende könnte das was werden.

Dieses Jahr geht es im Sommer mal wieder nach Föhr. Dort hat mir die Lauftrecke im Sommer 2009 sehr gut gefallen. Auf jeden Fall werde ich dort laufen, vielleicht auch mal direkt am Strand lang.

Das Jahr habe ich mit einem Neujahrslauf am 1. Januar begonnen und mir vorgenommen, auch dieses Jahr kontinuierlich weiter zu laufen, laufen, laufen…

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Bildersuche 2011 – es ging bergab

Wachstum der Google-Bilder-Besucher negativ

Kreuzspinne frißt BieneDaß die Besucherzahlen irgendwann nicht mehr so steigen können wie in den letzten Jahren, war mir schon klar. Für 2011 habe ich also ein Negativwachstum zu verzeichnen.

Die Ursachen sind vielfältig und ich kenne sie nicht alle, lediglich einige Symptome konnte ich beobachten und werde nachfolgend ein paar Beispiele aufzeigen.

Hier aber zunächst die nüchternen Zahlen der vergangenen vier Jahre.

Wort 2011 2010 2009 2008
Gesamt: 470 465957 576325 423352 135735
banane
1
24938
1
32698
2
29263
12
2310
brot
2
24181
5
19091
7
12163
16
1596
gurke
3
20248
6
18696
9
9700
25
894
katze
4
19828
2
28801
1
31561
1
33761
katzen
5
14260
4
19647
3
20987
2
8299
erdbeere
6
10449
11
11891
5
12806
11
2356
essen
7
10113
12
11368
30
2849
228
2
tomaten
8
9563
10
12046
6
12237
5
3939
blumenkohl
9
9280
54
1923
103
208
207
4
bananen
10
7875
8
14498
8
10820
27
828
birne
17
5345
3
22899
11
8575
 
apfel
22
4345
7
15215
4
14684
10
2547
kartoffel
13
7186
9
13251
19
4305
203
4
äpfel
12
7441
13
11193
10
8860
7
3423
münzen
27
3279
21
5428
12
7161
3
4341
schwarze katze
33
2858
37
3408
24
3740
4
4210
brötchen
41
2490
20
5772
13
6517
6
3718
elektronik
66
1004
52
2019
39
2331
8
2690
euro
35
2773
41
2969
51
1475
9
2616

Ausgewertet habe ich die 470 wichtigsten und häufigsten Suchwörter und Suchphrasen. Insgesamt (Zeile 1) kamen knapp 466000 Suchende mit einer Suchanfragen über die Bildersuche auf meine Seiten. Das ist gegenüber dem Vorjahr (ca. 576000) eine merklicher Verlust. Die Zahl liegt etwas über dem Niveau von 2009 (ca. 423000). In der Tabelle habe ich auch die Top-10 der drei Jahre zuvor bzw. die Platzierung in den jeweils anderen Jahren mit aufgenommen.

Verlierer

Google-Bildersuche Verlierer 2011

Das Diagramm zweigt die durchschnittlichen, täglichen Besucherzahlen für die Suchbegriffe Birne, Katze und Gurke. Zu den Verlierern zählen hierbei Birne und Katze, die Gurke habe ich als Vergleichswert und Tagessieger ebenfalls mit ausgegeben.

Verlierer Birne

Birne gelbEigentlich begann der Abstieg der Birne (gelbe Linie) bereits Mitte November 2010. Zu diesem Zeitpunkt hat Google meine Birne durch eine Kopie ersetzt, zunächst durch die bei einem Kindergarten, dann bei einem Gartencenter.

Lag die Birne letztes Jahr mit fast 23000 Besuchern noch auf Platz 3, so waren es diese Jahr nur noch gute 5000.

Daß die Birne überhaupt noch nenneswerte Zahlen aufweisen kann liegt nur daran, weil sie von Google für kurze Zeit Anfang April und Ende November wieder zu mir verlinkt wurde. Außerdem habe ich neben meiner Spitzen-Birne noch weitere Birnen in der Bildersuche platziert.

Verlierer Katze

KatzeAuch die Katze (schwarze Linie) wurde im Mai für einige Zeit auf eine andere Seite entführt. Ich hatte bei Schnurpsel einen etwas ausführlicheren Artikle zu den Bilder-Dieben geschrieben. Der Spuk war relativ schnell vorbei und mit den Katzen alles wieder im grünen Bereich.

Im Oktober verschwand dann aber meine gute, alte, schwarze Katze plötzlich ganz von der Bildfläche. Das Bild war nicht etwa entführt worden oder dem Google-Safesearch-Filter zum Opfer gefallen. Die Katze war vielmehr um gut 700 Plätze abgewertet worden. Wieso und warum kann ich nicht sagen, vielleicht ist die Katze ja doch einfach zu alt, zu schwarz oder beides. :-)

Tagessieger Gurke

GurkeEs gibt aber auch positives von der Bildersuche zu berrichten.

So konnte die Gurke (grüne Linie) am 26. Mai den Tagesrekord von 194 Besuchern verbuchen. Auch den zweiten und dritten Platz belegt mit 171 (30. Mai) bzw. 170 (31. Mai) Besuchern eines meiner Gurken-Bilder.

Ende Mai war die Gurke in aller Munde, denn sie stand im Verdacht, eine mögliche Quelle der EHEC-Erkrankungen zu sein.

Gewinner Blumenkohl und Orange

Google-Bildersuche Gewinner 2011

Es gab 2011 auch ein paar Gewinner, also Bilder die den Sprung auf die erste Seite der Google Bildersuche geschaft haben und so nennenswerte Besucherzahlen generieren. Die grüne Gurkenlinie habe ich wieder als Orientierungswert mirgeführt.

Gewinner Blumenkohl

BlumenkohlDer Blumenkohl (hellgraue Linie) hat den Sprung in die Putzlowitsch-Top-10 geschafft. Leztes Jahr mit nur knapp 2000 Besuchern noch auf Platz 54 konnte das Blumenkohl-Bild die Besucherzahlen fast verfünffachen und liegt nun mit nahezu 10000 Bildersuchern auf Platz 9.

Wie der Abstieg der Birne begann der Aufstieg des Blumenkohls bereits im vergangenen Jahr 2010.

Gewinner Orange

OrangeDie Orange taucht zwar nicht in der Top-Ten auf, sie hat sich aber deutlich von 1000 (Platz 68) im letzten Jahr auf knapp 7000 Besucher (Platz 16) dieses Jahr verbessert.

Das ist auch insofern bemerkenswert, weil sie in der Bildersuche zu Orange gegen mehr als 61 Millionen Mitbewerber antritt. Zum Vergleich, bei Blumenkohl buhlen nur 175 Tausend Bilder um die Gunst der Bildersuchenden.

Das Jahr in der Bildersuche

Das Jahr 2011 war hier bei putzlowitsch.de bezogen auf die Google-Bildersuche recht durchwachsen. Für die Zukunft habe ich ein paar Maßnahmen ergriffen, die möglicherweise oder besser hoffentlich verhindern, daß kopierte Bilder einfach meine Bilder in der Bildersuche ersetzen. Na mal sehen, ob es funktioniert.

Ein frohes neues Jahr hatte ich ja bereits gewünscht. Na dann, alles Gute! Wir lesen oder sehen uns nächstes Jahr wieder. :-)

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Schluß mit lustig – Google verschlüsselt Suchergebnisse

Tasse Kaffee schwarzBald wird es hier keine Artikel zu lustigen Suchanfragen mehr geben.

Grund ist die Ankündigung von Google, die Suche immer mehr über verschlüsselte SSL-Verbindungen (https) anzuwickeln.

Nun heißt es erstmal abwarten und Kaffee trinken. Im Moment gibt es diese verschlüsselte Verbindung per Voreinstellung nur für bei Google angemeldete Benutzer. Aber zukünftig soll das wohl für alle zum Standard werden.

Etwas technischer habe ich das https-Problem bei schurpsel.de betrachtet.

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