Obst ist nicht genug

Frohes neues Jahr – Silvester 2012

Frohes Neues JahrDie Putzlowitscher Zeitung wünscht allen Lesern
ein frohes neues Jahr.

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und so wird es Zeit, sich vom alten Jahr zu verabschieden und das neue Jahr zu begrüßen.

Auch Google hat sich wieder eine schönes Doodle ausgedacht. Es ist gewissermaßen ein Doodle-Jahresrückblick 2012 und zeigt 34 der besonderen Startseitenlogos in einem Gesamtkunstwerk. In der mobilen Version sieht es so aus:

Frohesn eues Jahr - Silvester 2012 - Google-Doodle

In einem großen Raum sind Werke, Gegenstände und Personen versammelt, die dieses Jahr mit einem Doodle gewürdigt wurden.

Star Trek, Mies van der Rohe, Bob Ross und Juan GrisAm Fenster oben links fliegt gerade das Raumschiff Enterprise aus Star Treck über einem architektonischen Meisterwerk von Mies van der Rohe vorbei.

Daneben steht Bob Ross und betrachtet interessiert ein Kunstwerk von Juan Gris.

Charles Dickens, Robert Doisneau, Peter Carl Fabergé, Howard Carter und Gustav KlimtCharles Dickens interessiert sich für die Dinge im Regal an der Wand. Dort findet er Fotografien von Robert Doisneau, die berühmten Eier von Peter Carl Fabergé und ein paar interessante Ausgrabungsstücke von Howard Carter. Rechts neben dem Regal hängt ein goldiges Gemälde von Gustav Klimt.

Gideon Sundback, Tag der Erde 2012 und Niels BohrDie Tür kann mit einem Reißverschluß von Gideon Sundback geschlossen und geöffnet werden. Der Blick aus dem rechten Fenster zeigt einen Baum zum Tag der Erde. Am Fenster steht Niels Bohr und erklärt dem kleinen Google-e sein Atommodell.

Clara Schumann, Robert Moog, Gioachino Rossini, Eadweard J. Muybridge, Akira Yoshizawa, Heinrich Rudolf HertzZu Clara Schumanns Melodie, von ihr gespielt auf einem Synthesizer von Robert Moog singt der Frosch eine Oper von Gioachino Rossini. Der Wolf aus Grimms Märchen „Das Rotkäpchen“ jault dazu in Wellen von Heinrich Hertz.

Das kleine, rote Google-o läßt ein paar gefaltet Vögel von Akira Yoshizawa fliegen, und sogar, nun ja, ein Pferd von Eadweard J. Muybridge.

Grimms Märchen, Basketball, Maria Montessori, Der kleine Nemo, Amelia Earhart, AutokinoDas Rotkäppchen (ohne Wolf) und die Basketball-Spielerin beschäftigen sich mit Spiel- und Lernmateriel von Maria Montessori.

Der kleine Nemo im Schlummerland spielt mit dem Auto aus dem Autokino und läßt das Flugzeug von Amelia Earhart fliegen.

Julia Child, Nicolas Steno, Geburtstag von Google, FußballDer Tisch mit dem Silvesteressen ist von Julia Child bereits reich gedeckt. Es gibt eine Torte nach dem Schichtenmodell von Nicolas Steno, dekoriert mit 14 Kerzen zum Google Geburtstag.

Chefkoch kleines Google-g reicht dem Fußball-Spieler ein Stück Torte.

Bram Stoker, Speerwerfen, Moby DickBei der Tür diskutiert Bram Stoker mit Kapitän Ahab aus Herman Melvilles Moby Dick und dem Olympischen Speerwerfer über spitze Gegenstände wie Speere, Harpunen und Vampir-Zähne.

Ada Lovelace, Auguste Rodin, Alan TuringDer Denker von Auguste Rodin grübelt über einer Maschine von Alan Turing. Ada Lovelace erklärt ihm die Funktionsweise der Turing-Maschine. Na dann, die Silvester-Party kann beginnen. :-)

In den englischsprachigen Ländern sind die einzelnen Doodle sogar per Image-Map verlinkt. Ich habe meine Klickerei mal als Video aufgezeichnet:

Bei google.de wird das wohl nicht anklickbar sein.

Das schreiben die anderen Doodle-Blogger (wenn sie was schreiben sollten :-):

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Gestern kam der Weihnachtsmann – mit Dudelmusik

Nun habe ich es doch vergessen, denn das Lied „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ paßt heute nicht wirklich. Aber egal, so ein bißchen Dudelmusik geht auch noch am 1. und 2. Feiertag.

Apropos Dudelmusik, rein sprachlich gesehen ist da der Schritt zu Doodle-Musik gar nicht so weit. Bei Doodle und Musik fällt mir zuerst meist das amerikanische Lied „Yankee Doodle“ ein und kurz danach der gleichnamige Computer-Virus oder anders herum. Der Klassiker unter den MS-DOS-Viren spielte wohl zu einer bestimmten Zeit über den PC-Lautsprecher das „Yankee Doodle“-Lied ab. Ich selbst oder vielmehr mein PC war aber nie von dem Virus betroffen.

Doch darum geht es gar nicht, vielmehr geht es um Doodle-Musik, also interaktive, musikalische Google-Doodle. Das erste gab es am 9. Juni 2011 zum 96. Geburtstag von Les Paul. Eine spielbare E-Gitarre lädt zum Zupfen an den virtuellen Saiten ein. Ich habe mich dann an einem Weihnachtlied versucht und das Ergebnis in einem Video festgehalten:

Meine Wahl fiel auf ein Weihnachtslied, weil diese meist eine recht einfache Melodie mit einem nicht zu großen Tonumfang haben. Es mußte ja auf den wenigen Doodle-Gitarrensaiten auch spielbar sein.

Am 23. Mai dieses Jahres folgte dann das zweite, interaktive Musik-Doodle zum 78. Geburtstag von Robert Moog. Hier hatte dann Google weder Kosten noch Mühe gescheut und für die Startseite einen Mini-Moog virtuell nachgebaut. Ich hatte hier bei Putzlowitsch und auch bei Akkordwechsel darüber berichtet.

Der virtuelle Doodle-Moog (Moogle :-) hat zwar ein paar mehr Töne, als die virtuelle Doodle-Gitarre, aber auch hier bin ich beim einfachen Weihnachtslied geblieben. Das Ergebnis meiner Einspielung habe ich wieder in einem kurzen Video festgehalten:

Nun bin ich schon gespannt, was es als nächstes für ein interaktives Instrument geben wird. Vielleicht am 14. Januar eine Silbermann-Orgel? Aber eine große Kirchenorgel vernünftig klingend nur mit Javascript und HTML-5 virtuelle umzusetzen dürfte praktisch unmöglich sein.

Dann schon eher eine Hammond (am 11. Januar) oder wenn man in Richtung E-Piano geht ein Rhodes (28. Dezember) oder Wurlitzer (1. Februar). Na mal sehen…

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Frohes Fest, Frohe Weihnachten und schöne Feiertage

Frohes Fest
Die Putzlowitscher Zeitung wünscht allen Lesern
ein frohes Weihnachtsfest.

Weihnachten bei so einem Wetter? Hier im Nordosten soll es lt. Wetterbericht morgen den ganze Tag bei Temperaturen um 7°C regnen. Aber egal, davon lasse ich mir die Stimmung nicht vermiesen. Zur Aufhellung gibt es hier von mir ein weihnachtliches Video mit blinkendem LED-Weihnachtsbaum, echter Weihnachtskerze, Wunderkerze und einem hölzernen Weihnachtsbaumanhänger mit Kerzen:

Auch Google hat wieder ein Weihnachtsdoodle auf der Startseite platziert. Es ist der erste Teil einer kleinen Serie. In der mobilen Version sieht es so aus:

Fohes Fest, Frohe Weihnachten Google-Doodle

Heute habe ich mich für Thailand entschieden, die kringeligen Schriftzeichen sehen irgendwie sogar festlich aus, finde ich.

Das Doodle-Bild erinnert mich an den Film „Der Polarexpress“, an irgendeine Szene am Nordpol, in der Weihnachtsmann-Stadt. Alles ist bunt, verspielt und doch feierlich. Das Google-Logo im Hintergrund wirkt unscheinbar, ja fast unbedeutend. Die vielen Spielsachen, der Spaß und die Freude dominieren. Mir gefällts.

Bei Martin gibt es „Frohes Fest – wünscht Google – und ich auch :-)„, dem kann ich mich nur anschließen. Ralf Peter faßt sich bei „Frohes Fest – Happy Holidays – Google Doodle“ gewohnt kurz. Dafür gibt es bei ihm einen schöne Zusammenfassung der Videos. Simon schreibt in „Frohes Fest – Gedanken einer Kerze und Google Doodle“ die Gedanken einer Kerze auf, allerdings nur als Bild. :-)

Der Text bei google.co.th สุขสันต์วันดีๆ bedeutet übrigens lt. Google-Translate soviel wie Glücklich ist der Tag. Dem kann ich nichts hinzufügen.

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4. Advent, vier Kerzen im Video

Vierter Advent mit vier Kerzen

4. Advent - vier Kerzen

Die vierte Kerze auf dem Adventskranz wurde heute am 4. Advent angezündet.

Wir haben dieses Jahr wieder zwei Adventskränze. Im Wohnzimmer steht ein klassischer mit Tannengrün und Schleifchen und in der Küche ein modernen aus Metall. Das Bild oben zeigt die vier Adventskerzen auf dem goldenen Kranz. Vom Adventskranz im Wohnzimmer muß ich erst noch ein Bild machen.

Videooooo :-)

Damit nicht jedes Jahr das gleiche in meinen Adventsartikeln zu lesen und zu sehen ist, habe ich gestern Abend auch ein kleines Kerzen-Video erstellt:

Das ist mein erster Versuch mit Dunkel-Videos. Ich habe meinen sonst weißen Foto- und Videohintergrund mit schwarzem Stoff ausgekleidet. Dann habe ich das Licht ausgeschaltet und beim Camcorder Shutter und Blende so eingestellt, das der Hintergrund schwarz wird und nichts mehr von der Umgebung zu sehen war. Ist ganz gut geworden, für einen ersten Anlauf, denke ich.

Nur mit der Musik („Sind die Lichter angezündet“) bin ich nicht ganz zufrieden. Ich hätte sie gerne etwas anders instrumentiert und neu aufgenommen, finde aber meine Cubase-Projektdatei nicht mehr. Ich hoffe, ich habe sie nicht ganz verloren. Muß unbedingt mal aufraumen, in den Datenbeständen…

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Grimms Märchen – Lesen und lesen lassen

Lesen, Vorlesen und Zuhören

Wer kennt sie nicht, die Kinder und Hausmärchen der Brüder Grimm. Ob man als Kind selber Zuhörer war oder später der Vorleser für die eigenen Kinder und Enkel. „Grimms Märchen“ dürfte zu den am weitesten verbreiteten Büchern zählen.

Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich meiner kleinen Tochter auch Märchen als Gutenacht-Geschichte vorgelesen. Wir haben einfach vorne angefangen und uns jeden Abend ein Märchen weiter gearbeitet. Wenn mir durch waren (letztes Märchen war „Vom Fischer und seiner Frau“) kam ein anderes Bcuh dran oder es ging mit Grimms Märchen von vorne los. Allerdings gab es da ein paar Geschichten, die wir ob des unschönen Inhalts übersprungen haben. Ja, Märchen haben zwar immer irgendwie ein gutes Ende, sind aber oft auch grausam.

Grimms Märchen - digitalBei Google-Play gibt es seit einiger Zeit nicht nur Apps, sondern auch Bücher, Musik und Videos. Gut, die eine oder andere App habe ich dort schon gekauft, mich aber von den medialen Angeboten bisher weitestgehend fern gehalten.

Es gibt aber eine Ausnahme und das sind, ja richtig, Grimms Märchen als E-Book aus dem „Null Papier Verlag“. Für 0,99 Euro konnt ich da nicht nein sagen. Die Märchensammlung gehört nun mal meiner Meinung nach in jeden Haushalt und auf jedes Smartphone oder Tablett. :-)

200 Jahre Grimms Märchen

Heute steht in unserer Zeitung (SVZ) der Artikel „Es waren einmal zwei Brüder…“, in dem der morgige 200. „Geburtstag“ von Grimms Märchen gewürdigt wird. Am 20. Dezember 1812, also morgen vor 200 Jahren, brachten die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm die erste Ausgabe ihrer „Kinder- und Hausmärchen“ heraus.

Beim Frühstück denke ich noch so, daß das ja auch ein Thema für ein Google-Dodle wäre, aber das letzte gab es ja erst vorgestern. Da wird es wohl doch nichts werden, mit einem märchenhaften Doodle. Aber weit gefehlt.

Es gibt ein Doodle und was für ein schönes. Hier zunächst die mobile Version:

Grimms Märchen Google-Doodle

Es gibt auch noch eine kleine Version, die so aussieht:

Grimms Märchen Google-Doodle (klein)

So richtig entfaltet sich das Grimms-Märchen-Doodle aber erst in der Desktop-/Tablettversion:

Grimms Märchen Google-Doodle (Desktop/Tablett)

Der statische Screenshot läßt es erahnen, das man da etwas in Bewegung setzen kann. Der große Pfeil zeigt auf den Play-Button am rechten Rand. Wenn man da draufdrückt, gehts los :-)
Hier das Märchen als Doodle-Video:

Das Märchen vom Rotkäppchen als liebevoll gezeichneter Comicstrip, finde ich klasse, ganz großes Kino.

Selbst der Wolf kommt am Ende nicht zu Tode, sondern landet nur im Gefängnis. Über das Strafmaß kann man sicher spekulieren. :-)

Das schreiben die anderen Doodle-Blogger irgendwann, die warten aber vermutlich noch auf die Suchphrase in DE :-)

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Der Nussknacker von Peter Tschaikowski

Es ist schon viele Jahre her, daß ich das Ballett „Der Nussknacker“ von Peter Tschaikowski gesehen habe. Da war ich 11 oder 12 Jahre alt. Und ja, es war in Moskau, zwar nicht dem Ort der Erstaufführung (Sankt Petersburg) vor 120 Jahren, aber immerhin im Heimatland des Komponisten. Es war auch nicht im berühmten Bolschoi-Theater, sondern nur im Kremlpalast, in dem eine Zeit lang Ballettaufführungen vom Bolschoi auf die Bühne kamen.

Am 18. Dezembergreg. zeigt Google auf der Startseite ein Doodle zum 120. Jahrestag der Uraufführung des Balletts Der Nussknacker. In der mobilen Version sieht es so aus:

Ballett: Der Nussknacker - Google-Doodle

Dem Anlaß angemessen habe ich natürlich die Startseite von google.ru verwendet und so steht da entsprechend Балет „Щелкунчик“. Im englischen Sprachraum wird auf Nutcracker Ballet verlinkt. Was bei den deutschsprachigen Seiten kommen wird, ist eher ungewiß. In letzter Zeit gab es ja da so einige Unstimmigkeiten.

Dieses Mal habe ich auch ein kurzes Video erstellt :-)

Es ist nix besonderes, nur das Doodle mit ein paar Texten, keine Animtionen oder sonstige Gimmicks. Nur ein bißchen Musik habe ich unterlegt, den „Russischen Tanz“ (Trepak) aus dem Nussknacker.

Das schreiben die anderen Doodle-Blogger (wenn sie denn was schreiben):

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