Obst ist nicht genug

Brotzeit, neues gegen altes Brot

Es wird mal wieder Zeit für ein paar Brotbilder, also eine Brotzeit. Das wichtigste bei den Bildern ist, ich tausche alt gegen neu. Ich ersetze die alten Brotbilder aus diesen Artikeln durch neue.

Das Brot in der oberen Reihe ist ein Weizen-Vollkornbrot, oder besser gesagt, ein Vollkorn-Weizenbrot, wie es beim Bäcker heißt. Beim angeschnittenen Brot und den zwei Scheiben sieht man die vollkornige, gröbere Struktur des Brotes. Es ist nicht so glatt und fein wie ein normales Brot.

Das linke Bild in der unteren Reihe zeigt geschnittenes Brot. Es ist der Inhalt der „Single-Tüte“. Die Brotzusammenstellung für Singles (mit Niveau :-) besteht aus drei Brotsorten. Diese sind Roggenschrotbrot, Sechskornbrot und Hafer-Dinkelbrot.

Unten in der Mitte ist das alte Brot zu sehen, auch ein Weizenvollkornbrot und rechts daneben ein halbes Roggenschrotbrot. Diese Bilder sind schon ein paar Jahre alt und sollen nun durch die neuen, frischen Brotbilder abgelöst werden. Na mal sehen, was Google dazu sagen wird. :-)

Das Brot stammt übrigens, wie auch schon kürzlich die Brötchen, aus der Mühlenbäckerei, die seit einiger Zeit auch eine Filiale in der Schweriner Altstadt hat.

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Osterfrühstück – Eiersalat, Käse, Pancake und Kaffee

Nach dem Osterspaziergang will ich Euch das Osterfrühstück nicht vorenthalten. Wobei das in zeitlich umgekehrtet Reihenfolge stattfand, also erst Frühstück, dann Spaziergang.

Da zu Ostern auch die Fastenzeit vorbei ist, mußte ich mich nicht auf meinen üblichen Obstteller zum Frühstück beschränken. Ich habe vielmehr ordentlich zugelangt.

Zunächst habe ich mir etwas Herzhaftes auf den Teller gepackt, leckeren Eiersalat (auf Salatblatt), zwei Scheiben Käse (Emmentaler und Mediterraneo) und Butter. Dazu kamen noch Radieschen (Sterne) und frisches Roggenschrotbrot.

Als zweiten Gang gab es dann Pancake, sowohl „natur“ als auch mit Schokoflocken und Blaubeeren (nicht auf dem Bild). Dazu hatte ich mir Sauerkirsch-Konfitüre und ein paar Weintrauben aufgelegt.

Tja, und zu allem darf eine Tasse Kaffee mit Milch natürlich nicht fehlen. Das war ein gelungener Start in den Ostersonntag so gegen 11.30 Uhr. :-)

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Brot und kleine Brote, die Brötchen

Brot Roggenbrot„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“, heißt es bereits in der Bibel (Matthäus 4,4). Richtig, er lebt auch noch von Brötchen :-)
Wobei der Bergriff Brot in diesem Bibelzitat und auch oft in der Umgangssprache viel weiter gefaßt werden kann. Brot steht für die Nahrung des Menschen ganz allgemein und es ist damit nicht immer das Brot als Backware gemeint. Auch in vielen Redewendungen finden wir Brot wieder, etwa bei „In Lohn und Brot stehen“, „Sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen“ oder „Bei Brot und Wasser sitzen“. Mit letzterem ist gemeint, daß jemand im Gefängnis sitzt und auch wenn es dort sonst nichts anderes zu Essen gibt, Brot und Wasser bekommt man selbst im Kerker.

Brot, WeizenbrotBrot selbst ist der Wortherkunft nach schon recht alt, bereits in der Eisenzeit war es in Europa als durch Treibmittel aufgelockerte Form des Fladenbrotes bekannt. Es leitet sich sprachlich entsprechend von Brühe bzw. Gegorenem ab.

Aus der langen Gechichte des Brotes ergeben sich auch unzählige Arten und Varianten, Brot zu backen. Ob nun aus Weizen, Dinkel oder Roggen, Sauerteig oder Hefe, mit weiteren Zutaten wie Sesam, Sonnenblumenkernen oder Kürbiskerne, auch Zwiebeln oder Kräutern, Brot ist auch Geschmackssache. Im Moment ist mein Liebligsbrot ein dunkles Roggenschrotbrot, wie es oben links zu sehen ist. Es erinnert mich ein bißchen an das „Moskauer Brot“, welches zwar kein Schrotbrot war, aber auch dunkel und klebrig (vermutlich durch Malzzusatz).

BrötchenUnd was ist mit Brötchen? Nunja, Brötchen sind dem Namen nach einfach kleine Brote. Wie auch das Brot, so findet man das Brötchen in Redewendungen wieder, z.B. „Wessen Brötchen ich eß, dessen Lied ich sing“, „seine Brötchen verdienen“, „Brötchengeber“ und „kleinere Brötchen backen müssen“. Brötchen gibt es noch nicht ganz so lange wie Brot, zumindest aber schon solange, daß ich mich persönlich nicht an eine Zeit erinnern kann, als es keine Brötchen gab.

Ich habe immer noch eine kleine Begebenheit aus meiner Kindheit vor Augen, als ich beim Brötchen-Dosierspender stand und jemanden beobachtete, der gerade ein Brötchen mit der Gebäckzange aus der Rinne fischte. Das Brötchen fiel runter und er hatte es reaktionsschnell mit der Zange aufgefangen, noch ehe es auf dem Boden lag. Das hat mich sehr beeindruckt.

KäsebrötchenUnd auch beim Brötchen gibt es wie beim Brot eine breite Palette an unterschiedlichen Sorten. Man bekommt beim Bäcker helle und dunkle Brötchen aus Weizen- oder Roggenmehl, mit verschiedenen Körnern darin oder obendrauf. Zu unserem Brötchenkauf gehören meist neben den einfachen Weizenbrötchen auch noch Sesambrötchen und Mohnbrötchen, wenn vorhanden Rosinenbrötchen, Käsebrötchen, und auch Hörnchen (tschechisch: Rohlíky) sowie Croissants (Blätterteighörnchen), seltener Schokobrötchen.

RosinenbrötchenBeim Brötchen ist meine Geschmack etwas anders, als beim Brot. Hier bevorzuge ich helle Weizenbrötchen, die zudem nicht besonders scharf gebacken sein sollten, also nicht zu knusprig. Ein Klassiker ist bei uns das Rosinenbrötchen mit etwas Butter und einer Scheibe Käse drauf. Ich selbst finde auch ein Käsebrötchen mit Nutella ganz lecker. Das reizvolle ist dabei der geschmackliche Kontrast von süß und herzhaft.

Im Internet spielt das Brötchen bisweilen eine bedeutende Rolle, ich bin auch schon gespannt, wie mein Brötchen-Experiment ausgehen wird.

„Brot und Brötchen“, mehr braucht man nicht, um ein Volk zufriedenzustellen, sagte schon der römische Satiriker Juvenal. Oder war es „Brot und Spiele“…?

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