Obst ist nicht genug

FaceVZ oder StudiBook, wer ist der Größte im ganzen Land?

Nielsen (die, die, oder die?) hat gemessen und festgestellt, das Facebook mittlerweile zum Marktführer bei den sozialen Netzwerken in Deutschland aufgestiegen ist. Das stimmt aber nur, wenn man die ganzen VZ-Netzwerke einzeln betrachtet, zusammengenommen liegt natürlich VZnet Netzwerke deutlich vorn. Kennt eigentliche jemand „Wer-kennt-wen“?
Mir ist das ziemlich egal, ich frage mich nur, wie sowas gemessen wird.

Wird da etwa bei ausgewählten Nutzern im Browser eine Art Toolbar (wie die Google- oder Alexa-Toolbar) installiert, die dann das Surfverhalten protokolliert und die Daten an das beauftragte Institut schickt? Oder werden Nutzerbefragungen durchgeführt? Aber da kann man eigentlich nicht von „messen“ sprechen.

Na zumindest für die Zugriffszahlen oder die Zahl der angemeldeten Nutzer kann ich mir vorstellen, daß soetwas gemessen werden kann, aber wie wird die durchschnittlichen Verweildauer auf der Seite ermittelt? Oder anders gesagt, was it damit gemeint?

Ich habe mich vorhin nach etwa drei Monaten mal wieder bei meinVZ eingeloggt. Nachdem ich mich etwa 5 Minuten umgesehen und rumgeklickt hatte, waren meine Aktivitäten bereits beendet. Ich hatte mich dann aber nicht abgemeldet und so wurde ich dann nach einer gewissen Zeit automatisch rausgeschmissen. Ist meine Verweildauer nun die aktive Zeit der ersten fünf Minuten oder die ganze halbe Stunde bis zum automatischen Logout?

Interessant finde ich auch diese Aussage:

„… Allerdings hat das schnelle Wachstum die Verweildauer erwartungsgemäß gesenkt, da neue Nutzer meist weniger Zeit auf der Seite verbringen als erfahrene Anwender. …“

Wenn man sich erstmal neu irgendwo anmeldet, ist doch alles noch unbekannt, spannend und eben neu. Da ist die Verweildauer schon allein deshalb größer, weil man sich erstmal umsehen muß, Funktionen ausprobiert, Freunde sucht, sich gewissermaßen einrichtet. Als erfahrener Nutzer weiß man schon, wie alles funktioniert und hat mit wenigen Klicks alles erledigt :-)

Nachdem ich seit April bei meinVZ angemeldet bin, mittlerweile sogar manchmal meinen Twitter-Account als Linkschleuder für eigene Blogartikel nutze, könnte ich mir ja mal Facebook ansehen…

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Kaffee und Brot zum Frühstück

BrotWenn ich grad mal kein Obst da habe, gibt es zum Frühstück einfach Kaffee und Brot.

Gut, den Kaffee gibt es auch zum Obstteller und falls jemand bereit ist, Brötchen zu holen, gibt es auch Brötchen, aber sonst gibt es halt Brot, z.B. Weizenbrot. Aufs Brot kommt dann einfach Vivani oder Käse, fertig ist das Frühstücksbrot.

Kaffee, KaffeebohnenUnsere gute, alte Kaffeemaschine „Krups CompactTherm 10“ hat leider den Geist aufgegeben. Die Kannen mit dem Tropfschutz-Ring kann man immer noch kaufen, nur die Kaffee-Maschine leider nicht mehr.

Zunächst haben wir dann versucht, den Kaffee von Hand zu brühen, das war aber nicht so das Wahre. Letztendlich haben wir die Siemens-Kaffeemaschine wieder vom Dachboden geholt. So gibt es den Kaffee nun wieder aus der Maschine.

Apropos Kaffee, ich geh mir mal schnell noch einen Kaffee holen… :-)

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Laufen wieder daheim, der 52. Tag

Kein WinterdienstNach meinen Laufrunden auf Föhr hatte ich eine Woche Pause gemacht. Man muß sich ja erstmal wieder vom Urlaub erholen :-)

Letzen Dienstag ging es dann auf der altbekannten Stadtstrecke weiter. Das war schon eine kleine Umstellung, nach der schönen Strecke rund um den Golfplatz auf Föhr.

Heute war es auch schon wieder besser, nachdem es die letzten beiden male hier daheim eher nicht so rund lief. Bei 21°C, bdecktem Himmel und leichten Regenschauern kam ich ganz schön ins Schwitzen, denn die Luftfeuchtigkeit war zumindest gefühlt sehr hoch. Ein anderer Läufer lief mir über den Weg, der Dieselpresi lag bei 1,13 Euro, Erdgas bei 0,89.

Wie ich das im Winter mit dem Laufen machen werde, weiß ich noch nicht. Eine mehrmonatige Winterpause will ich vermeiden, na mal sehen…

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1984

19841984 am 25. Januar mußte ich 10 Mark Nachlösegebühr zahlen.
1984 im März war ich in Gallentin auf Klassenfahrt.
1984 am 17. März war Klassentreffen.
1984 am 6. Mai war ich zum ersten Mal wählen.
1984 wurde ich gemustert.
1984 am 5. September habe ich eine Kordhose gekauft.
1984 habe ich die AMIGA-Lizenplatte „Michael Jackson – Thriller“ erstanden.
1984 vom 7. bis 23. November war ich als Standbetreuer auf der ZMMM in Leipzig.
1984 am 15. Dezember wurde ich Facharbeiter für BMSR-Technik

1984 ist ein Roman von George Orwell.

Von dem Roman, so dachte ich, wird bestimmt jeder schon mal gehört haben. Ich selbst hatte ihn noch nicht gelesen und so entschloß ich mich währen des Urlaubs auf Föhr das endlich nachzuholen.

Am Mittwoch war ich in einem Buchladen in Wyk und bevor ich nun anfange zu suchen, frage ich doch besser gleich die Dame an der Kasse nach „1984“.

„Da folgen Sie am Besten meinem Kollegen in den Keller“, sagt sie, „der kann Ihnen weiterhelfen“. Nachdem der Kollege noch eine andere Kundin beraten hatte, frage ich ihn nach „1984“. Er wendet sich einem Regal zu und geht die Bücher durch. 1980, 1981, 1983 usw. steht auf den schmalen Buchrücken und auch „WIR vom Jahrgang …. – Kindheit und Jugend“.

„Nein“, sage ich, „ich suche den Roman ‚1984‘“, worauf er ein „auchso“ murmelt und ins Büro an den Computer verschwindet. Um die Ecke fragt er noch, ob ich denn den Autor wüßte. „Ja, George Orwell“ erwidere ich. Nach kurzem klappern auf der Tastatur kommt er wieder und sagt, das kann er bestellen, Taschenbuch für 8 Euro, wäre dann am Freitag Vormittag da. Gut, das lohnt sich, dann habe ich noch fünf Tage Zeit zum Lesen, also habe ich bestellt.

Auf Föhr bin ich allerdings überhaupt nicht mehr dazu gekommen, aber in den letzten Tagen habe ich schließlich „1984“ gelesen, den 3. Teil bis heute morgen kurz nach 2 Uhr. Da konnte ich einfach nicht mittendrin aufhören.

Nun muß ich erstmal etwas Schlaf nachholen, gute Nacht!

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