Obst ist nicht genug

MR 511 und Computerradio

Taschenrechner MR 511Vor einiger Zeit hatte ich hier einen Eurorechner im Scheckkartenformat als Preis für eine Quizfrage ausgelobt. Obwohl es in der DDR damals keine Scheckkarten oder Kreditkarten gab, so wurde doch der Taschenrechner MR 511 mit Uhr, Wecker und Stopuhr aus dem VEB Mikroelektronik „Wilhelm Pieck“ Mühlhausen in diesem Format auf den Markt gebracht. Gut, er war ein klein wenig größer als eine Scheckkarte, aber immerhin recht klein und handlich.

Aus Mühlhausen kam übrigens auch der legendäre Kleincomputer KC 85/3, den ich mal einige Zeit mein Eigen nannte. Hat seinerzeit schlappe 3900,- Mark gekostet, habe ihn dann noch zu DDR-Zeiten für 3000 wieder verkauft, als abzusehen war, das die DDR dem Ende entgegengeht. Naja, 900 Mark für ca. 9 Monate Computerbenutzung, macht im Monat etwa 100 Mark, das war aber so in Ordnung. Hat ja auch Spaß gemacht, das erste, eigene Apfelmännchen zu programmieren, oder die bei DT-64 aufgenommene Erdkugel rotieren zu sehen. Ja, damals wurden Programme noch mit normalen Kassettenrecordern auf Audiokassetten gespeichert, warum dann nicht auch über das Radio ausstrahlen. Das gab es dann tatsächlich, das Computerprogramm als Rundfunksendung.

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Boxenstop

DECT-Mobilteil SiemensFRITZ!Box ausgebremst, nichts geht mehr
Vor gut einem Jahr hatte ich mich entschlossen, meinen DSL-Anschluß zu wechseln und da im Gesamtpaket auch VoIP, also telefonieren über das Internet, mit enthalten ist, habe ich das dann auch etwas später eingerichtet. Nachdem einige Probleme gelöst waren, funktionierte es auch einigermaßen. Nur einigermaßen deshalb, weil bisweilen gar keine Verbindung zustande kam, oder erst nach mehreren Versuchen. Gut, damit konnten wir leben, denn es gibt ja immer noch den Festnetzanschluß, über den die Erreichbarkeit sowieso und auch das Telefonieren gewährleistet sind.

Vor ein paar Tagen ging dann gar nichts mehr, es waren keine Anrufe über VoIP möglich. Es wurden die unterschiedlichsten Fehlermeldungen angezeigt. Für solche Fälle gibt es bei 1&1 eine Liste von Hinweisen was man alles tun soll, damit man dem Fehler auf die Schliche kommt bzw. diesen beseitigen kann. Das geht mit Einspielen der aktuelle Firmware für die Fritzbox los und weiter mit Überprüfen der Konfiguration und ähnlichem. Das Firmwareupdate war schnell erledigt, brachte, von ein paar neuen Funktionen abgesehen, aber keine Besserung. Als nächstes habe ich das empfohlene Zurücksetzen der Konfiguration auf die Werkseinstellungen durchgeführt und alle Einstellungen von neuem vorgenommen. Das brachte auch keine Besserung.

Um zu sehen, ob überhaupt noch was mit VoIP funktioniert und nicht vielleicht die Fritz-Box kaputt ist, habe ich das von 1&1 angebotene Softwaretelefon „SoftPhone 2.0“ installiert und siehe da, das funktioniert. Es funktioniert sogar besser als meine FB-Konfiguration bisher, die Verbindungen wurden immer beim ersten Versuch in wenigen Sekunden hergestellt. Sollte etwa doch die Fritzbox einen Schaden haben? Weiter lesen

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Probieren Sie auch Cappuccino

Schoko-Cappuccino

Ja, mach ich doch, ich probiere auch Cappuccino. Obwohl ich ja eher für Schoko-Cappuccino zu haben bin, aber wenn grad nichts anderes im Angebot ist, nehm ich auch den einfachen. Dieses „Probieren Sie auch Cappuccino“ steht aber nicht etwa auf der Verpackung des Schoko-Cappuccion-Herstellers, so etwas in der Art sieht man ja bisweilen auf den Packungen, nein, Google gibt mir diesen Tip. Obwohl Google sicher nicht meint, ich solle auch mal Cappucciono trinken, sondern ich könne ja mal das Wort alleine bei der Suche verwenden. Klar, gibt es doch für Cappuccino gut 1 Millionen Treffer bei der Bildersuche, für Schoko Cappuchino jedoch nur knapp 14 Tausend. Daß Google bei Schreibfehlern, wie z.B. „Schlechtes Wettr“ mit „Meinten Sie“ nachfragt, kannte ich schon, aber das „Probieren Sie auch:“ habe ich zum ersten mal gesehen.

Da Google nicht wirklich weiß, was auf einem Bild zu sehen ist, kann auf den Inhalt nur durch die Wörter in der Umgebung des Bildes geschlossen, oder besser geraten, werden. So kommt es, daß dann die Bildersuche auch unerwünschte Ergebnisse ausspuckt. So präsentiert Google bei der Bildersuche nach putzlowitsch auf der letzten Trefferseite ein Wahlplakat der NPD. Schuld daran ist meine Aktivität im Mikrocontroller-Forum, die aber schon seit geraumer Zeit ruht. Vor gut zwei Jahren hatte ich dort mal in einer Diskussion zur damals bevorstehenden Bundestagswahl nur kurz einen Link eingebracht, unter dem man sich zu den zur Wahl stehenden Parteien informieren konnte. Ein paar Beiträge weiter unten setzte dann jemand den Link zu dem NPD-Wahlplakat und schon bin ich als Putzlowitsch für Google mit eben diesem Bild verknüpft. Auf von mir selbst verwalteten Seiten kann ich zumindest Bilder aus dem Googleindex entfernen lassen, in diesem Fall kann ich jedoch nichts tun.

Niveau-CremeUnd noch ein kurzer Rückblick auf die Ereignisse um ein Brötchen vor etwa einem Jahr. Ich bin ja immer noch der Meinung, daß die Fremdverlinkung eines Bildes auf anderen Seiten dem Ranking bei der Bildersuche mehr nützt als schadet. Warum soll es denn bei Bildern anders sein als bei der normalen Googlesuche. Da wird ja auch immer großer Wert auf viele Links auf die eigene Seite gelegt. Insofern ist es eher kontraproduktiv, gegen Fremdverlinker vorzugehen. Anders sieht es bei kopierten Bildern aus, die könnte wirklich dazu führen, daß man irgendwann mal aus dem Index verschwindet, wenn das „andere“ Bild in einem besseren Umfeld auftaucht.
Anders zumindest kann ich mir den steilen Aufstieg meines Niveau-Bildes nicht erklären, als dadurch, daß es in letzter Zeit zunehmend in diversen Foren, bei Jappy, Schnappy, Pappy und wie sie alle heißen, verlinkt oder als Bild eingebunden wird. Im Moment liegt es bei der Bildersuche (de) auf Platz eins von 40 Millionen Treffern (mit ausgeschaltetem SafeSearch).

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Vollmond

Mond und OrionLetzte Nacht war Vollmond. Der Himmel war klar und fast wolkenlos, so daß ich mal ein paar Bilder vom Mond gemacht habe. Ist gar nicht so einfach, zumal nur freihand ohne Stativ. Beim Mond selbst ist das auch kein großes Problem, der ist hell genug. Da kann man sogar auf manuelle Belichtung verzichten, muß dann allerdings die Belichtungsmesssung auf Spot stellen und die Belichtungskorrektur 4 bis 6 Stufen (je Stufe 1/3 EV) nach unten drehen. Auch der Autofokus schafft die Scharfstellung ganz ordentlich.

Auf Grund der relativ langen Belichtungszeit von 4 Sekunden für die Sterne sind Orion und auch Sirius etwas verwackelt. Nur der Mond wackelt nicht (1/420 s), aber ich gebe es zu, ich habe ihn extra aufgenommen und nachträglich reinmontiert. So sieht er solo aus:
Vollmond
Mehr ist nicht drin, mit so einer Bridgekamera. Brennweite ist halt mit 300 mm (KB) nach oben hin begrenzt, die effektive Auflösung von 9 Megapixel gibt dann nicht mehr her. Vielleicht gibt es ja noch einen Televorsatz, aber ob das viel bringt. Andrerseits habe ich auch keine ganz großen Ambitionen, täglich den Mond und die Sterne zu fotografieren. Notfalls muß ich meine gute, alte Nikon F90X bemühen. Aber da habe ich auch nur maximal 200 mm zur Verfügung.

Laß ich den Mond einfach Mond sein. Gute Nacht.

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Anja, Tanja, Sandra und die anderen

Anja, Tanja, Sandra, auch Miriam, Conni und Patricia schreiben mir. Das find ich nett. Sie schreiben nicht nur mir, auch andere erhalten Post von ihnen.
Mit Conni fing es an:

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Also schnell abmelden und hoffen :)

Mal davon abgesehen, daß die Befehlsform von nehmen nicht nehme, sondern nimm ist, frage ich mich, wie gratis „absolut gratis“ ist. Ist es etwa noch kostenloser als gratis oder gar völlig umsonst? „Unkomplizierte Anmeldung“ ist auch was ganz Besonderes, wirklich ein überzeugendes Alleinstellungsmerkmal.

Dann kamen Sandra und Patricia mit den Adventskalendern:

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Wenn es nach Anja, Miriam, Conni und Sandra geht, sollte ich mich auch mal wieder etwas mehr um meine Freunde kümmern: Weiter lesen

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Last Train To Schwerin

Last Train To London“ sang ELO (Electric Light Orchestra) auf ihrem wohl erfolgreichsten Album „Discovery“ vor etwa 30 Jahren. Heute schreibt die SVZ (Schweriner Volkszeitung, nicht SchülerVZ) in dem Artikel „Zug nach Schwerin abgefahren“ über den letzten Zug nach Schwerin, und zwar von Berlin aus. Die letzte Möglichkeit mit der Bahn abends von Berlin nach Schwerin zu kommen ist der Regionalexpress RE 38242 um 20:25 Uhr ab Berlin Hauptbahnhof (tief).

„Es ging auch schon mal anders, da hielt der späte ICE in Ludwigslust und man hatte noch Anschluss nach Schwerin.“

berichtet Leser Dieter Schwarz in der SVZ.

Noch ganz anders ging es auch mal, da fuhr der letzte Zug bereits 19:22 Uhr und nur am Sonntag gab es eine spätere Verbindung um 20:22 Uhr mit dem IC in Richtung Hamburg über Luwigslust. Insofern bin ich schon froh, daß der Kurz-Nach-Acht-Zug wieder fährt. Die oben zitierte späte ICE-Verbindung gab es nur für kurze Zeit im Sommerfahrplan 2006 vom 28. Mai bis 9. Dezember. Wir erinnern uns, im Sommer 2006 fand in Deutschland die Fußball-WM statt, der neue Hauptbahnhof war fertig und der Bahnhof Südkreuz in Betrieb. Da wollte die Bahn der Welt halt zeigen, wie gut und schnell man mit dem Zug überall hinkommt.
Von dieser Ausnahme mal abgesehen fuhr der letzte Zug nach Schwerin schon immer 20 Uhr irgendwas, ich habe mal in meinen alten Fahrplänen bis 1999 zurückgeblättert (Berlin Ostbahnhof nach Schwerin Hauptbahnhof) :

1999: IC 814 – Berlin ab 20:20 – Wittenberge an 21:38 – IR 2630 ab 21:46 – Schwerin an 22:32
2002: EC 172 – Berlin ab 20:20 – Ludwigslust an 22:03 – RE 33188 ab 22:08 – Schwerin an 22:39
2003: EC 172 – Berlin ab 20:11 – Ludwigslust an 21:56 – RE 33142 ab 22:10 – Schwerin an 22:42
2004: EC 172 – Berlin ab 20:21 – Ludwigslust an 21:45 – RE 33142 ab 22:02 – Schwerin an 22:35
2005: EC 172 – Berlin ab 20:21 – Ludwigslust an 21:45 – RE 33142 ab 21:59 – Schwerin an 22:30

So gesehen hat sich da seit fast 10 Jahren nicht viel getan, aber auch ich würde es begrüßen, wenn es wenigstens einen Nachtzug nach Schwerin gäbe. Er muß ja nicht mal durchfahren, eine Verbindung mit Umsteigen in Ludwigslust wäre auch in Ordnung.

Der bekannteste Hit auf dem ELO-Album „Discovery“ dürfte wohl Confusion gewesen sein. Hach, das waren noch Zeiten…

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