Obst ist nicht genug

meinVZ, deinVZ, unserVZ?

Nun ist es da, das VZ für Nicht-Schüler und -Studenten. War auch nur eine Frage der Zeit, bis sowas kommen mußte. Weitere VZs werden sicher noch folgen. Bei meinVZ kann sich nun jeder anmelden, der nicht mehr Schüler ist und auch nicht mehr Student ist oder überhaupt mal war.

Dabei gibt es bereits einige sogenannte soziale Netzwerke oder Communities, bei denen sich jeder anmelden kann. Namentlich fallen mir da z.B. jappy, deppy, sippy und foppy und guppy ein. Bei jappy beispielsweise dachte ich bis vor kurzem, daß das eine Spielwiese für die eher jüngere Genaration ist, für die 13- bis 23jährigen. Zumindest schloß ich das aus dem, was ich da bisher so gesehen hatte. Die sogenannten Gästebücher dort, die ich eher Bilderbücher nennen würde, sind Ansammlungen von meist glitzernden und flimmernden Grafiken und Fotos. Wenn in den vielen tausenden Einträgen doch mal drei Zeilen Text auftauchen, sind es auch nur von irgendwoher kopierte Poesiealbum-Sprüche.

Vor ein paar Tagen habe ich nun entdeckt, das sich dort auch dem Alter nach erwachsene Menschen rumtreiben. Und die treiben es da fast noch bunter, als die jungen Leute. Ein noch relativ unerfahrener wikinger1510 (54) hatte in mehreren „Gästebüchern“ eines meiner Katzenbilder reingekippt, unter anderem auch bei MUTTER_THERESA (55). In nur 4 Monaten hat sie bereits über 14000 Gästebucheinträge gesammelt, so ein „alter“ Hase wie xHoNeY-GiRlx (18), immerhin schon fast 4 Jahre dabei, kommt gerade mal auf lächerliche 2500.

Doch zurück zu meinVZ. So ganz für alle scheint es dann doch nicht zu sein. Wenn man sich registrieren will, muß man auch sein Alter angeben. Oder besser gesagt, man muß das Geburtsdatum aus entsprechenden Listenfeldern auswählen. Beim Geburtsjahr ist das höchste der Gefühle 1990, man muß also mindestens 18 sein. Die Liste reicht dann zurück bis 1948, was bedeutet, das man nicht älter als 60 Jahre sein kann. Haben wir etwa demnächst auch noch ein seniorenVZ zu erwarten?

2 Kommentare »

Süß und saftig

SweetieSie macht ihrem Namen alle Ehre, die Sweetie. Sie ist tatsächlich richtig süß, und naja, auch sehr saftig. Sweeties gehören wie ihre „Eltern“ zu den Zitrusfrüchten. Sie sind eine noch recht junge Züchtung und aus der Kreuzung von Grapefruit (Paradiesapfel) und Pomelo hervorgegangen. Pomelos sind wiederum eine Kreuzung aus Pampelmuse und Grapefruit, die Grapefruit selbst soll aus einer Kreuzung von Pampelmuse und Apfelsine entstanden sein. Klingt erstmal etwas kompliziert, zeigt aber die enge Verwandtschaft der genannten Früchte. Oft wird im Sprachgebrauch auch gar nicht zwischen Pampelmuse und Grapefruit unterschieden, obwohl es botanisch gesehen unterschiedliche Arten sind.

Sweetie halbIch bin mir auch gar nicht mehr sicher, ob es bei uns früher, als ich noch ein kleiner Junge war, ab und zu Pampelmusen oder Grapefruits gab. Ich weiß aber noch, daß sie üblicherweise quer aufgeschnitten und das Innere mit Zucker bestreut wurde. Dann konnte man den Saft und das Fruchtfleisch einfach rauslöffeln. Ohne Zucker schmecken Pampelmusen und Grapefruits recht sauer mit einer bitteren Note. Die Sweetie ist gewissermaßen eine Grapfruit, wo der Zucker schon eingebaut ist. Vom Geschmack her erinnert sie mich sehr an die gezuckerten Pampelmusen meiner Kindheit.

Grapefruit halbWenn ich mir heute eine Grapefruit oder Sweetie kaufe, mach ich mir daraus meist einen erfrischenden Saft. Manchmal presse ich auch noch eine halbe Zitrone, Clementine oder Orange zur geschmacklichen Abrundung dazu. So entsteht ein sehr Vitamin-C-reiches Erfrischungsgetränk, welches besondern in der kalten Jahreszeit, wie jetzt gerade, ein willkommenes Erkältungsabwehrmittel ist.

Keine Kommentare »