Obst ist nicht genug

Gemüse heute: Auberginen

Auberginen

Auberginen

Auberginen sind nicht nur glatt, dunkel und gerade, sondern auch gemustert, heller und krumm. Die Aubergine ist wie die Tomate, Kartoffel und die Physalis ein Nachtschattengewächs. Die die früheren Sorten, also die Urformen der Aubergine waren weiße und gelbe Früchte von der Größe eines Hühnereis. Daher kommt auch der Name „Eierfrucht“, den die Auberginen auch tragen.

Aubergine – gerade

Aubergine – gerade

Die Bandbreite der heute angebotenen Auberginen ist recht vielfältig, neben einfachen keulenförmigen, dunkelvioletten Auberginen gibt es ebenso gerade, krumme, eiförmige, gurkenartige Früchte in unterschiedlichen Farben und Musterungen. Am Stiel befindet sich ein fünfzipfeliger Kelch, der bei der Ernte an der Frucht belassen wird.

Das Fruchtfleisch ist schwammig weich, bisweilen nach der Zubereitung schlabberig. Die Konsistenz erinnert an die von Pilzen, der Geschmack ist allerdings deutlich unaromatischer, eher ins Bittere gehend. Auberginen benötigen also eine gute Würzung.

Aubergine – krumm

Aubergine – krumm

Gut gewürzt, z.B. in der indischen Küche oder im Gemüseauflauf ist die Aubergine eine willkommene Bereicherung der Speisekarte. Man kann die in Scheiben geschnittene Aubergine auch einfach würzen, panieren und braten, dann hat man so was wie kleine vegetarische Schnitzel.

Beliebt sind auch gefüllte Auberginen, bei der Füllung selbst sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt, ob nun Reis, Pilze, Käse und dergleichen, es geht praktisch alles.

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