Essen heute: Indisch

Wie versprochen nun kurz die Beschreibung.

Das Hauptgericht links ist „Curry mit »neun Juwelen«“, eine Komposition aus verschiedenem Gemüse wie Erbsen, Möhren, Zucchini und Porree. Hier kann man variieren, im Rezept stehen z.B. Kartoffeln und Bohnen. Dazu kommen Ananasstücke und Cashewnüsse, alles gewürzt mit Ingwer-Knoblauch-Paste, frischen grünen Chilis, gemahlenem Kurkuma und „Garam masala“, verfeinert mit süßer Sahne.

Vorn links ist eine „Cremiges Auberginenpüree“ zu sehen. Es besteht im wesentlichen aus Auberginen, dazu Tomatenmark und eine fein gehackte Zwiebel, abgeschmeckt mit Ingwer-Knoblauch-Paste, frischen grünen Chilis, gemahlenem Kurkuma und Koriander, sowie Kreuzkümmel.

In der Mitte befinden sich „Kichererbsen-Klößchen“ mit feinen Gewürzen. Man benötigt Kichererbsenmehl (Besan), gemahlenen Koriander und Kurkuma, Chilipulver, Kreuzkümmel, Ghee oder Sonnenblumenöl und Joghurt.

Vorn Rechts ist als Sättigungsbeilage „Indisches Fladenbrot“ (Vollkornweizenmehl, Wasser, Öl) und dahinter Basmati-Reis zu sehen. Der Reis ist mit ein paar Fingerspitzen Saflor (Safran-Ersatz) aufgehübscht.

Das wars schon, die Rezepte stammen aus dem Buch „Indiens vegetarische Küche“ von Monisha Bharadwaj.

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Kartoffeln und Kunst

KartoffelnIch bin ja kein Kartoffelesser und damit wohl auch kein typischer Deutscher, was das Essen anbelangt. Hierzulande gilt die Kartoffel, neben dem Brot, als eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel überhaupt. In anderen Ländern sind Kartoffeln ein normales Gemüse, wie z.B. Gurken, Tomaten, Bohnen oder Möhren auch.

Die Kartoffeln kamen vor etwa 450 Jahren aus Südamerika mit spanischen Eroberern nach Europa und fanden zunächst als Nahrungsmittel keine Beachtung. Erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden die unterirdischen Kartoffelknollen als Speise bekannt und immer beliebter. Glücklicherweise sind Klima und auch die Böden in Europa gut für den Kartoffelanbau geeignet, so daß die Kartoffeln schnell ihren Siegeszug auf die Speisezettel der Bevölkerung antreten konnten.

KartoffelDie Kartoffel läßt sich in vielfältiger Weise zubereiten und weiterverarbeiten. Was ich persönlich nicht mag, und deshalb sehe ich mich nicht als typischen Kartoffelesser, sind die langweiligen, einfach gekochten Kartoffeln (Salzkartoffeln).

Wenn ich doch mal etwas mit Kartoffeln esse, dann eher verarbeitete Kartoffeln, wie z.B. Kartoffelspalten oder Pommes, Kartoffelpuffer (Kartoffelpfannkuchen), Kartoffelsuppe (aber nicht püriert, sondern mit Kartoffelstückchen!), Kartoffelauflauf und Kartoffelbrei (Kartoffelpüree, Kartoffelmus, Quetschkartoffeln, Stampfkartoffeln). Apropos Kartoffelbrei, da gibt es ganz leckeren Schmorkohl auf Kartoffelbrei mit Räuchertofu im Cafe Mojo in Schwerin :-)

KartoffelnUnd was haben Kartoffeln nun mit Kunst zu tun? Ich habe bereits zweimal das Wort Kartoffelesser erwähnt. Es gibt das bekannte Gemälde „Die Kartoffelesser“ von Vincent van Gogh, entstanden in seiner frühen Schaffensperiode als Maler. Eben jenes Bild spielt auch eine wichtige Rolle in der utopischen Geschichte „Vincent van Gogh“ von Sewer Gansowski, erschienen unter anderem in dem SF-Buch „Die Stimme aus der Antiwelt“. Ich kann diese Geschichte wie auch das ganze Buch nur jedem wärmstens empfehlen, der sich für utopische Literatur interessiert.

Viele kennen bestimmt auch selbstgemachte Kunst mit und aus Kartoffeln, nämlich den Kartoffeldruck. Als Kind habe ich da auch so einige „Kunstwerke“ geschaffen, muß mal sehen, ob ich da noch Frühwerke aus meiner Kindheit irgendwo finde, ähnlich wie die WachskunstWachsbild-Sachen.

Nicht zuletzt konnte man mit Kartoffeln auch ganz gut die Dienstsiegel auf NVA-Urlaubsscheinen, -Dienstaufträgen u.Ä. fälschen, das war aber schon eine Kunst für sich und eine andere Geschicht…

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Drei Äpfel für…

Drei ÄpfelDrei Äpfel für Aschenbrödel, ach nee, das waren ja „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Gut, dann halt drei Äpfel für Schwerin, gewissermaßen für die Bundesgartenschau 2009 in diesem Jahr.

Obwohl ich mir jetzt gar nicht sicher bin, ob es bei der Buga nur um Blumen, Wiesen und so Zeugs, oder auch um Nutzpflanzen und -bäume, wie Obst, Gemüse und Speisekartoffeln (OGS) geht. Es heißt ja Bundes-Gartenschau, viele haben in ihrem Garten auch Obst und Gemüse angebaut. Wir überlegen auch schon längere Zeit, ob wir bei uns doch mal einen Obstbaum pflanzen sollten. Es muß jetzt nicht unbedingt ein Apfelbaum sein, ich wäre eher für Birne zu haben.

Meine Versuche in Richtung Nutzpflanzen im Garten sind vor ein paar Jahren schon mal kläglich gescheitert. Die Möhren wurden gar nichts und die Radieschen waren weitestgehend unbrauchbar. Aber gut, ich hatte mich auch nicht besonders drum gekümmert, da kann ich wohl auch keine Wunderdinge erwarten. Einfach ein paar Samen in die Erde tun reicht dann doch nicht.

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Der Deutschen liebstes Obst

Banane, drei Bananen

Banane

Nein, es sind nicht etwa die Äpfel, es ist die Banane. Zumindest dann, wenn ich dafür meine Google-Bildersuchstatistik zu Rate ziehe. In den letzen zwei Wochen kamen 750 Besucher mit dem Suchbegriff Banane oder Bananen auf meine Seite. Interessant ist hier auch das Verhältnis von Einzahl zu Mehrzahl. Für Banane gab es 540 Treffer, für Bananen waren es nur 210.
Speziellere Anfragen wie Wo wachsen Bananen?, Banane essen schale oder warum sind die bananen (ja wie oder was eigentlich?) zähle ich da nicht mit, nur die Einzelbegriffe selber.

Apfel, vier Äpfel

Apfel, vier Äpfel

Auf den zweiten Platz kommen die Äpfel, da gab es in den letzten 14 Tagen für Apfel und Äpfel zusammen 680 Treffer, wobei hier das Verhältnis Einzahl zu Mehrzahl umgekehrt ist. Es wird mehr nach dem Begriff Äpfel (405) als nach Apfel (275) gesucht.

Die Statistik ist natürlich nicht wirklich aussagekräftig, denn ich sehe ja nur, wer bei einer Suche nach dem jeweiligen Begriff dann tatsächlich auf eines meiner Bilder klickt. Das hängt zum einen davon ab, auf welcher Seite und Position ich in den Suchergebnisseiten stehe, und natürlich auch davon, ob nun dem Suchenden eines meiner Bilder mehr oder weniger gefällt. Vielleicht ist es einfach so, daß das Banane-Bild schöner ist als das Äpfel-Bild und daher viel häufiger angeklickt wird, trotzdem aber nach Äpfeln viel häufiger gesucht wird.
Wer es genauer wissen will, kann ja mal Google-Trends befragen, die wissen dann tatsächlich, wie oft ein Suchbegriff angefragt wurde.

Gurken, drei Salatgurken

Gurken, drei Salatgurken

Im Unterschied zur Banane sind meine Äpfel aber schon länger bei der Suche zu finden, sie haben es mittlerweile sogar auf Platz 1 geschafft. Ebenso auf den ersten Platz konnten sich die Tomaten und die Aprikose vorarbeiten. Auch meine Gurken und Gurke sind gut vertreten. Beim Gemüse liegen übrigens die Tomaten (Tomate) mit 475 in der Wählergunst vor den Gurken (Gurke) mit 330 Treffern. Auch hier ist das Einzahl zu Mehrzahl-Verhältnis unterschiedlich und sogar noch deutlicher als beim Obst: Tomate/Tomaten=22/453 und Gurke/Gurken=264/66

Champignon, Champignons

Champignon, Champignons

Damit das hier nicht zu einseitig wird, möchte ich jetzt auch mal die Kollegen von Lebensmittelfotos erwähnen :-) Die haben es immerhin bei einer Sache bereits geschafft, das gewisse Online-Kochbuch vom Platz 1 zu verdrängen, nämlich bei den Champignons. Möglicherweise auch noch bei weiteren Dingen, bei den Champignons war es mir zumindest aufgefallen. Wenn ich mich recht erinnere, waren deren Champignon-Fotos auch mit die ersten, die dort Online gingen. Vielleicht kann ja mal jemand von den „Lebensmittelfotos“ ein wenig statistische Auswertung betreiben, würde mich schon interessieren, wie es da so aussieht.

Auch bei mir gehören die Champignons, nach Brötchen und Bananen, mit zu meinen ersten Lebensmittelfotos, die ich hier veröffentlicht habe. Sie liegen aber derzeit nur auf Seite 3.

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Fehlen noch die Möhren

Bis auf die Möhren (Karotten) ist mein anderes Gemüse und Obst bei der Google-Bildersuche ja gut im Rennen. Das wundert mich insofern, als das es die Möhren vor Wochen schon mal auf die Seite zwei geschafft hatten. Dabei sehen meine Mohrrüben noch nicht mal so schlecht aus.

Ich denke aber, das es bald auch für die Möhren wieder bessere Zeiten geben wird, denn im Unterschied zu früher ist der Google-Bildersuch-Roboter heutzutage täglich unterwegs und legt keine zweimonatigen Pausen mehr ein.

Auch die Bilder-Suchergebnisse sind wesentlich dynamischer geworden, als noch vor einem halben Jahr oder früher. Nehmen wird nur mal den Euro, da gibt es bei der Bildersuche etwa knapp 70 Millionen Treffer, mein Schwerin-Euro liegt hier meist auf Seite 1 an unterschiedlichen Positionen, zeitweilig ist er aber auch ganz verwschwunden. Bei 2 Euro wird er jetzt auch bisweilen vom Hamburg-Euro unterstützt.

Na immerhin konnte ich meinem Mohnbrötchen etwas auf die Sprünge helfen, dabei ist es dort noch nicht mal als Bild zu sehen, sondern nur verlinkt. Da werde ich wohl mal demnächst einen „externen“ Artikel zu Möhren schreiben, und zu Karotten und Mohrrüben natürlich auch :-)

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