Tomate – Ochsenherz

Ochsenherz TomateSchon erstaunlich, daß es für mich immer noch neue Tomatensorten zu entdecken gibt. Diese hier heißt Ochsenherz und ist eine ungarische Tomatenzüchtung, die sich durch die eigenwillige, faltige und wulstige Form auszeichnet. Wie sie schmeckt, weiß ich nicht, ich habe noch nicht probiert. Nach der geschmacklichen Enttäuschung mit den bunten Tomaten bin ich vorsichtig geworden und habe erstmal nur eine gekauft. Aber so eine Ochsenherz ist auch deutlich großer, als die eher kleinen, bunten Tomaten. Damit dürften die Ochsenherz-Tomaten zu den Fleischtomaten zählen.

Und dann gibt es da noch die T-Tomaten, die Rispentomaten, die Cherry-Strauch-Tomaten, und, und, und…

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Obstwochen, heute: Pfirsiche

PfirsicheNachdem die letzte Obstwoche schon etwas weiter zurückliegt, geht es diese Woche um Pfirsiche. Das aus China stammende Rosengewächs wir besonders in den warm-gemäßigten und subtropischen Sommergebieten angebaut. Pfirsiche sind Steinobstfrüchte des eher kleinwüchsigen Pfirsichbaums. Die Früchte haben eine rundliche, manchmal leicht spitze Form, eine grünlich-gelbe bis gelblich-rote Farbe und sind ähnlich wie die Aprikosen samtartig bis seidig behaart. Es gibt auch ganz glatte Pfirsiche, diese heißen dann Nektarinen und sind vermutlich eine Kreuzung aus Pfirsich und Pflaume. Wir haben sie früher scherzhaft „rasierte Pfirsiche“ genannt.

PfirsichÄhnlich wie die Aprikose, bei weitem aber nicht so ausgeprägt, hat der Pfirsich eine Längsfurche (Naht) und einen vertieften Stielansatz. Zum öffnen des Pfirsichs schneidet man mit einem Messer bis zum Kern entlang der Furche einmal vom Stiel rundherum. Dann drückt man die Daumen vorsichtig in die geöffnete Stelle und zieht die beiden Hälften auseinander. Bei noch nicht ganz reifen und entsprechend festen Pfirsichen kann man die beiden Hälften auch kräftig gegeneinander verdrehen, das erleichtert das Ablösen vom Kern. Man erhält meist eine Hälfte mit und eine ohne Kern, manchmal teils sich auch der Kern selbst in zwei Teile.

Pfirsich-HälftenPfirsiche sind ein feines Tafelobst und können, nachdem man den Kern entfernt hat, direkt frisch verzehrt werde. Ansonsten kann man mit ihnen nahezu alles machen, was man auch mit anderem Obst machen würde. So gibt es Pfirsichmarmelade und -konfitüre, Pfirsichbowle, Pfirsichnektar, Pfirsichsaft, und natürlich Pfirsichkompott. Ein Eisklassiker ist z.B. „Spiegelei“, dabei werden enthäutete Pfirsichhälften auf Vanilleeis mit Sahne angerichtet, so daß es wie Spiegeleier aussieht. Dafür eignen sich besonders Sorten mit gelbem Fruchtfleisch, die abgebildeten „weißen“ Pfirsiche sind dafür eher nicht geeignet. Pfirsiche (peaches) sind ein wichtiger Bestandteil des Likörs „Southern Comfort“. Pfirsichkerne werden als Mandelersatz zur Herstellung des marzipanählichen Persipans verwendet.

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Cuil – eine neue Suchmaschine, die alles besser macht?

Cuil - Putzlowitsch

Da habe ich mal wieder das Top-Thema verschlafen, das derzeit z.B. in der Blogwelt die Runde macht. Entdeckt habe ich es grad bei heise-online, und der Blick auf Rivva zeigt, das die Blogs schon voll davon sind. Alle A-Blogger, wie Spreeblick, Basic-Thinking und Nerdcore berichten mehr oder weniger ausfürlich darüber.

Da ich öfter mal in die Logfiles schaue, war mir irgendwann mal ein Bot „Twiceler“ [Mozilla/5.0 (Twiceler-0.9 http://www.cuill.com/twiceler/robot.html)] aufgefallen, ich hatte das allerdings nicht weiter beachtet. Und nun steckt da plötzlich die Überflieger-Suchmaschine dahinter.

Wenn noch nicht mal große, deutsche Blogs wie nerdcore oder spreeblick gefunden werden wundert es mich auch nicht, daß Cuil nichts von meinem kleinen putzlowitsch-Blog weiß. Obwohl der Cuil-Crawler ja bereits hier war, in den letzten zwei Monaten hat er aber nur ein paar Bilder abgefragt.

Die Cuil-Philosophie liest sich ja nicht schlecht, bleibt abzuwarten, wie sich die Suchmaschine weiterentwickelt und ob „Kinderkrankheiten“ schnell überwunden werden. Mehr Webseiten als Google haben sie angeblich schon im Index.

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Mein lieber Schwan

SchwanMein lieber Schwan, war es gestern warm. Mindestens 30 Grad, die Sonne ließ sich selbst vom dichten Blätterdach des Baumes nicht ganz abhalten. Aber der Schwan war da, und ein paar Enten auch. Wir waren auch da, in Güstrow.

Das Landesjugendorchester Mecklenburg-Vorpommern war auch dort, es probt schon seit einer Woche in Güstrow und gab gestern Abend im Saal des Bürgerhauses ein Konzert mit Werken von Peter Tschaikowski (Fantasie-Overtüre „Romeo und Julia“), Carl Stamitz (Konzert für Klarinette und Orchester in b-Dur Nr. 3, Solist: Thomas Widiger) und Antonín Dvořák (8. Sinfonie G-Dur op. 88) unter Leitung von Stefan Malzew. Ach und eine tolle Zugabe gab es auch, da habe ich mir aber den Titel nicht gemerkt. Überhaupt hat es viel Spaß gemacht, den jungen Musikerinnen und Musikern zuzuhören und -zusehen.

Achso, und ein Pferd war auch da, gleich gegenüber vom Bürgerhaus auf dem Reitplatz, mit Reiterin.
Und es war sonnig und heiß, das Wetter.

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Lemon-Bier, Lübzer gegen Beck’s – der Test

Lübzer Lemon – Beck’s Green Lemon

Gestern habe ich ja bereits über die Sommer-Lieblingsbeschäftigung der Deutschen, das Grillen, berichtet. Eine Gemeinsamkeit war mir bei allen Veranstaltungen, auf denen ich in den letzten Wochen war, aufgefallen. Es gab immer „Lübzer Lemon“. Irgendwie habe ich da scheinbar einen Trend zu leichten Sommergetränken verpaßt, was aber nicht verwunderlich ist, habe ich doch schon seit Jahren kein Bier mehr getrunken.

Nun hat es mich aber doch interessiert, was an den Lemon-Bieren, also Bier mit Zitronenbrause, mir auch bekannt als „Radler“ oder „Alsterwasser“, wirklich dran und drin ist. Die nachfolgenden Beurteilungen geben, von den Inhaltstoffen abgesehen, natürlich nur meinen persönlichen Geschmack und meine Meinung wieder.

Lübzer Lemon

Lübzer Lemon – Flasche und Glas

Biermischgetränk aus 50% Bier und 50% Zitronen-Limonade mit Süßungsmitteln
2,5 Vol. % Alkohol ∙ 0,5 Liter ∙ 0,69 € ∙ entspr. 1,38 €/Liter

Inhalt: Bier, (Wasser, Gerstenmalz, Hopfen) + Zitronenlimonade (Wasser, Kohlensäure, Säuerungsmittel Citronensäure, natürliches Aroma, Säureregulator Trinatriumcitrat, Süßstoffe Natriumcyclamat und Aspartam (enthält eine Phenylalaninquelle))

Aussehen: Die Flasche ist im klassischen Braun gehalten, Form und Farbe lassen ein Bier erwarten. Die Farbe des Getränkes im Glas sieht durchaus nach einem hellen Bier aus, der Schaum fällt schnell zusammen.

Geruch: Die erste „Nase“ läßt mich spontan an Geschirrspülmittel denken. Das Getränk richt weder richtig nach Bier noch nach Zitronenlimo, es wirkt leicht süßlich bis künstlich-chemisch, eher unangenehm.

Geschmack: Der Geschmack erfüllt nicht die Erwartungen nach dem Aussehen, dafür aber die nach dem Geruch. Geschmacklich ist „Lübzer Lemon“ vielleicht ein wenig Bier und aber kaum Zitronenbrause, insgesamt eher flach und lasch, mit einem unangenehmen, synthetisch-bitterem Nachgeschmack. Aber gut, Geruch und Geschmack spielen ja durchaus zusammen, insofern nicht verwunderlich.

Beck’s Green Lemon

Beck’s Green Lemon – Flasche und Glas

Biermischgetränk
2,5 Vol. % Alkohol ∙ 0,33 Liter ∙ 0,66 € ∙ entspr. 1,98 €/Liter

Inhalt: 50% Bier (Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen), 50% Erfrischungsgetränk (Wasser, Glucose-Fruktose-Sirup (Weizen), Zucker, Kohlensäure, Säuerungsmittel Zitronensäure, natürliches Aroma, Säureregulator Trinatriumcitrat, Antioxidationsmittel Ascorbinsäure, Farbstoffe Kupferkomplexe der Chlorophylle, Chinolingelb)

Aussehen: Die klare, leicht grün getönte Flasche vermittelt überhaupt kein Bier-Gefühl, die Flaschenform schon eher. Das Getränk selbst hat eine unnatürliche, grünliche Farbe, aber schließlich heißt es ja auch „Green Lemon“. Der Schaum hält sich nicht besonders lange.

Geruch: Der Geruch erinnert an Bier und Zitronenlimonade, durchaus nicht unangenehm. Leicht fruchtig und bierherb, insgesamt ein positiver nasaler Eindruck,

Geschmack: Auch hier folgt der Geschmack eher dem Geruch und nicht dem künstlichen Aussehen. „Beck’s Green Lemon“ schmeckt leicht prickelnd fruchtig, bierig und limonadig. Ein zurückhaltender, herber Nachgeschmack unterstreicht die Biernote. Gar nicht mal schlecht, besser als erwartet.

Fazit

Lübzer Lemon, Beck’s Green Lemon – im Glas

„Lübzer Lemon“ sieht gut aus, schmeckt aber nicht besonders, „Beck’s Green Lemon“ sieht komisch künstlich aus, schmeckt aber dafür annehmbar. Ist natürlich alles Geschmackssache :-)

Wenn ich mir allerdings so die Zutatenliste ansehe werde ich das Gefühl nicht los, daß weder das eine noch das andere Geträke etwas für mich ist. „Trinatriumcitrat“, „Natriumcyclamat“, „Aspartam“, „Phenylalanin“, „Kupferkomplexe der Chlorophylle“, “ Chinolingelb“, das kling nicht nur nach, das ist Chemie pur. Nicht mein Ding.

So werde ich wohl wie die letzen auch die nächsten Jahre kein Bier trinken, zumindest keine Bier-Brause-Mischgetränke.

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